Flexible Outdoor-Behausung für Familien, Paare, Gruppen & Abenteurer

Zelten steht für Abenteuer, Freiheit, Flexibilität, der Natur nahe sein und für noch so vieles mehr!
Ob nun Trekkingtour, Familienurlaub, Wochenendausflug zu zweit oder Ferienfreizeit - das Zelt für dein Abenteuer wartet schon auf dich.



Warum zelten? Das macht Campen so unschlagbar!

  • Schlafen unter fast freiem Himmel
  • Der Natur ganz nahe sein
  • Stille genießen
  • Zeitlich unabhängig - den Zeitpunkt für die Weiterreise und Mahlzeiten bestimmst du
  • Flexibel den Standort wechseln können
  • Günstige Alternative zum Pauschalurlaub
  • Tierfreundlicher Urlaub ist plötzlich ganz einfach möglich
  • Die Kinder können toben und haben immer jemanden zum Spielen
  • Erzwungenermaßen offline sein
  • Frei sein
  • Du unternimmst mehr, bist abenteuerlustiger
  • Schnell Kontakte knüpfen
  • Komfort zuhause wieder zu schätzen wissen

Das richtige Zelt kaufen - so klappt’s

Ein Zeltkauf ist keine Wissenschaft. Dennoch solltest du dir, um nicht im Nachhinein mit deiner Wahl Frust schieben zu müssen, ein paar Fragen zwecks Einsatz und Verwendung stellen:

  • Wie viele Personen reisen mit dir?
  • Transportierst du das Zelt mit dem Auto oder zu Fuß, Fahrrad, etc.?
  • Campst du in warmen, regnerischen oder kalten Regionen?
  • Wie gemütlich soll das Zelt sein?

Behalte diese Fragen im Hinterkopf und prüfe das Zelt deiner Wahl wie folgt:

1. DAS Material bzw. Stoff fürs Zelt

Das beste Material fürs Zelt ist selbstverständlich wasserdicht, leicht, atmungsaktiv, robust und braucht nicht viel Pflege.
Kunstfasern sind robust, wasserdicht, leichtgewichtig und trocknen schnell wieder.
Dem gegenüber steht, dass das Material nicht sehr atmungsaktiv ist und somit unbedingt Lüftungsmöglichkeiten gegeben sein sollten. Ein einfaches Abwischen reicht als Pflege aus.
Baumwolle ist deutlich atmungsaktiver, dafür aber auch pflegeintensiver und anfälliger für Schäden durch Feuchtigkeit, da es nur langsam trocknet. Das schwere Material eignet sich vorgeblich für trockene Gegenden.

2. Ab diesem Wassersäulenwert gilt das Zelt als wasserdicht

Ob ein Zelt wasserdicht ist, zeigt dir die Wassersäule. Liegt der Wert des Außenzelts bei ca. 1500 mm und der Wert des Zeltbodens bei ca. 2000 mm, kannst du davon ausgehen, dass du vor Regen geschützt bleibst.
Campst du des Öfteren in besonders regnerischen Gegenden lohnt sich ein Wert von 3000 mm.

3. Je nach Zeltgröße passen 2 - X Personen ins Zelt

Abhängig von Zeltart und -größe passen ganze Gruppen ins Zelt.
Bedenke, dass für die geeignete Zeltgröße nicht nur die Personenanzahl, sondern auch, was du mitnimmst und was du im Zelt machen möchtest - kochen, Aufenthaltsraum, etc. - entscheidend ist.
Berücksichtige bei deiner Planung, dass sich die Größe auf das Zeltgewicht auswirkt.

4. Niedriges Zeltgewicht für den Transport zu Fuß oder Fahrrad

Eine logische Gleichung: Je mehr Personen ins Zelt sollen, desto größer sollte es sein, aber desto schwerer wird es auch.
Bist du zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs und möchtest dein Zelt am Rucksack befestigen, sollte dein Zelt besonders leicht und max. 2 kg schwer sein.
Beim Transport mit dem Auto hingegen kannst du mit einem größeren Zelt mehr Komfort erreichen.

5. Die richtige Zeltform

Kuppelzelte sind sehr windstabil. Praktisch: Ihr kompaktes Packmaß und das leichte Material macht sie zum idealen Begleiter bei (Trekking-)touren zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Das macht sich jedoch auch in der mangelnden Zeltlänge bemerkbar.
Tunnelzelte sind besonders für große Menschen angenehm. Lediglich in puncto Windstabilität schneiden sie aufgrund ihrer Form schlechter ab.
Pyramidenzelte / Tipis sind typisch für Camping mit mehreren Personen wie Ausflüge mit dem Verein oder Ferienfreizeiten. Sie bieten viel Platz, können jedoch in der Regel nicht mit einem Vorzelt ausgestattet werden.
Auch quadratische Familienzelte sind geräumig. Anders als Tipis können sie mit Schlafkabinen einfach unterteilt werden.

6. Fast automatischer oder manueller Zeltaufbau

Zelte können manuell mit Gestänge, fast automatisch, wenn aufblasbar oder in Sekundenschnelle als Popup-Zelt aufgebaut werden.
Die Schnelligkeit hat jedoch so ihre Tücken. Das Wurfzelt ist am schnellsten aufgebaut, in der Regel jedoch auch sehr klein. Das aufblasbare Zelt ist besonders schwer und groß im Packmaß.

7. Zelt heizen oder belüften

Du planst dein Zelt zur kalten Jahreszeit einzusetzen und möchtest es heizen? Achte darauf, dass für einen Ofen eine Öffnung im Boden wie in der Decke integriert sind.
Bei heißen Temperaturen retten dich Belüftungsfenster vor stickiger Luft.

Die verschiedenen Zeltarten im Überblick

Die vielen verscheidenen Zelttypen lassen einen schon mal den Überblick verlieren. Nutze folgende Übersicht, um das richtige Zelt für dich zu finden:

  • Campingzelte sind leicht aufgebaut und in der Regel mit Gestänge ausgestattet - nur selten kann man hier im Zelt stehen.
  • Familienzelte sind für den Familienurlaub mit mehreren Personen gedacht und lassen sich mit Schlafkabinen unterteilen.
  • Trekkingzelte zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht, hohe Wasserdicht und ein ein kleines Packmaß aus, das sie leicht transportieren lässt. Die Größe eignet sich für 1-2 Personen.
  • Tarps sind große Zeltplanen mit geringem Packmaß, die in verschiedenster Form aufgebaut werden können und unter Trekkern dankbare Abnehmer finden.
  • Gruppenzelte bieten einen großen Raum für mehrere Personen und werden häufig von Vereinen oder Ferienfreizeiten genutzt.
  • Nutzzelte sind stabile Zelte und können verschiedene praktische Zwecke - Toilettenzelte, Duschzelte, Gerätezelt - erfüllen.
  • Pavillons sind vielfältig einsetzbar - Treffpunkt, Gartenparty, Stauraum - und schnell aufgebaut.
  • Strandzelte schützen dank großer Schattenfläche vor Sonnenstrahlen und lassen sich dank geringem Gewicht schnell überall mit hinnehmen.
  • Vorzelte schaffen beim Camping mit dem Wohnwagen oder VW-Bus mehr Wohnfläche, Lager- oder Stauraum.
  • Dachzelte werden am Bus oder Auto befestigt und bieten so zusätzlichen wie flexiblen Schlaf- und Wohnraum.

Zelt sichern - vor Bären, Mäusen und Einbrechern

Zelten ist toll - dennoch gibt es je nach Region und Gelegenheit Störenfriede, die das Zelten ungemütlich werden lassen können.

Zelt (und dich) vor Bären schützen

Je nachdem, wo du zeltest (Kanada), könntest du Gefahr laufen, Bärenbesuch zu bekommen.
In solch ausgeschilderten Regionen kannst du durch ein paar Maßnahmen dich vor einem näheren Kontakt schützen.
Vorab der Tipp: Bären haben feine Nasen, sind entdeckungsfreudig und halten alles - auch solche Dinge, die eigentlich nicht in die Kategorie Nahrungsmittel gehören - für potentiell interessant bzw. essbar.
Lagere im Zelt auf keinen Fall Nahrungsmittel noch Gegenstände, die riechen. Auch Zahnpasta, Deo, Parfüm oder die Kleidung, die nach gestrigem Abendessen riecht, sollte andernorts aufbewahrt werden.
Hänge diese Gegenstände in einem Abstand von mind. 100 m zum Zelt sehr weit oben an einem Baum auf. Auch kochen und essen solltest du an einem Platz in o.g. Entfernung.
Befindest du dich in einer baumlosen Gegend, kannst du lediglich das Essen in einem Container unter einem Stapel Töpfe und Pfannen begraben, die bei Umfallen den Bären verscheuchen sollten.

Zelt vor Mäusen schützen

Mäuse interessieren sich nur aus einem Grund für dein Zelt: Hunger. Ähnlich dem Schutz gegen Bären solltest du im Zelt nichts lagern, das riecht oder die Gegenstände so verpacken, dass kein Geruch nach außen dringt.
Plastiktüten und Zeltplanen stellen für Nager kein Hindernis dar.
Bestenfalls verpackst du also Nahrung & Co in knabbersicheren Containern.
Auch kannst du vermeiden, Mäuse erst gar nicht in Versuchung führen, indem du deinen Vorrat hoch im Baum aufhängst.
Auch hier solltest auf eine dichte Verpackung achten, damit nicht andere Tiere die Gelegenheit nutzen.
Auch wichtig: Räume Essensreste und Abfall zeitnah und gründlich auf.

Zelt vor Einbrechern schützen

Die schlechte Nachricht vorab: So richtig schützen lässt sich ein Zelt vor Einbrechern nicht. Und ein vor die Tür gehängtes Schloss macht Diebe meist erst auf sich aufmerksam.
Hier lautet die Devise - nimm nichts zu wertvolles mit. Das teure Laptop, die kostspielige Uhr oder zu viel Bargeld bleiben besser zuhause oder auf dem Bankkonto.
Den Autoschlüssel, Handy und Geldbeutel solltest du nachts, wenn du schläfst, mit in den Schlafsack nehmen.
Notfalls kannst du Wertsachen auch im Auto verstecken oder einen kleinen Alarm am Zelt anbringen, dessen Lärm schreckhafte Diebe in die Flucht schlagen sollte.

Zeltpflege: Reinigen und imprägnieren

Zum Reinigen deines Zelts benötigst du lediglich etwas Seifenlauge und ein weiches Tuch. Aggressive Reiniger, Alkohol oder die Waschmaschine würden deinem Zelt schaden.
Gehe wie folgt vor:

  1. Baue dein Zelt auf.
  2. Kehre groben Dreck innen und außen raus.
  3. Sauge nun das Zelt aus.
  4. Spritze dann das Zelt von außen mit dem Gartenschlauch ab.
  5. Säubere nun das Zelt zuerst innen, dann außen mit Seifenlauge und Lappen.
  6. Reinige im letzten Schritt den Zeltboden.
  7. Lasse das Zelt vollkommen trocknen, bevor du es aufräumst.

Zelt imprägnieren - wann und wie?

Dein Zelt zu imprägnieren lohnt sich. Du erhöhst nicht nur die Lebensdauer, sondern stellst auch sicher, dass dein Zelt wasserdicht bleibt.
Wann du dein Zelt imprägnieren solltest, kannst du ganz einfach mit einem Test feststellen.
Gebe einen Eimer Wasser über dein aufgebautes Zelt. Perlt das Wasser sofort ab, ist der Schutz noch vorhanden. Setzt sich die Feuchtigkeit jedoch fest oder dringt durch den Stoff, solltest du dein Zelt dringend wieder imprägnieren.
Aber nicht nur die Zeit und häufiger Einsatz, sondern auch UV-Strahlen setzen dem Imprägnierschutz zu.
Und wie wird lässt sich das Zelt imprägnieren? Reinige das Zelt zunächst und warte bis es ganz trocken ist.
Sprühe das Mittel gründlich auf. Arbeite dann mit einer Bürste den Imprägnierschutz sanft in das Material ein.
Lasse dann das Mittel gemäß Herstellerangaben einwirken. Wische dann überschüssiges Material ab und sprühe mit Wasser nach.

Zelt auf- und abbauen - Unsere Anleitung

Für den Zeltaufbau brauchst du immer ewig und mutierst zwischendurch zum HB-Männchen? Und irgendwie sieht dein Zelt nach dem Abbau immer aus wie Kraut und Rüben und passt nicht in den Zeltbeutel?
Keine Sorge - das geht auch anders.
Wir zeigen dir mit unserer Anleitung, wie du dein Zelt ordentlich (und ganz entspannt) auf- und abbaust.

Zelt aufbauen

  1. Entferne zunächst große Äste und Steine von der Fläche, auf die du dein Zelt stellen möchtest.
  2. Lege, wenn du möchtest, eine zusätzliche Plane als Schutz gegen Regen aus.
  3. Breite das Zelt (auf der Plane) aus.
  4. Befestige nun die vier Ecken des Zeltes mit Heringen und einem Hammer.
  5. Öffne nun alle Zeltöffnungen um einen Vakuumeffekt zu vermeiden.
  6. Nimm die mittleren Gestänge zur Hand.
  7. Klappe sie zusammen und führe sie durch die dafür vorgesehenen Tunnel.
  8. Stecke die Enden der Stangen in die dafür vorgesehenen Ösen.
  9. Befestige nun auch die übrigen Gestänge.
  10. Spanne jetzt alle Leinen stark an und sichere sie mit Hammer und Hering.
  11. Prüfe im letzten Schritt, ob alle Leinen stark genug gespannt sind und justiere ggf. nochmals nach.

Zelt abbauen

  1. Entferne alle Gegenstände - Gepäck, Decken, Kissen - aus dem Zelt.
  2. Prüfe, ob dein Zelt trocken ist und wische mit einem Tuch ggf. Tautropfen ab.
  3. Öffne dann wieder alle Zeltöffnungen, um dem Vakuumeffekt zu entgehen.
  4. Rolle die Türen ein und befestige sie mit dem dafür vorgesehenen Haken.
  5. Ziehe nun alle Heringe aus der Erde - besonders einfach geht das mit einem Heringheber oder einem weiteren Hering.
  6. Wische die Heringe ggf. mit einem feuchten Tuch sauber.
  7. Rolle jede Leine in sich auf und schnüre sie zusammen, sodass sich die Schnüre nicht ineinander verheddern.
  8. Drücke (nicht ziehen) nun die Gestänge aus den Tunneln und klappe sie auseinander.
  9. Wische ggf. die Enden ab.
  10. Wische mit einem Tuch über die Unterseite deines Zelts.
  11. Lege den Zeltsack an dein Zelt und falte dein Zelt zu einer etwas schmaleren Bahn, als der Beutel breit ist, zusammen.
  12. Rolle die Bahn nun eng auf und stecke sie mit dem Gestänge und den Heringen zusammen in den Zeltbeutel.

Zelten oder Hotel? Ein Vergleich

Zelten bedeutet frei zu sein. Frei in deinen Entscheidungen. Lang ausschlafen oder ein frühes Frühstück zum Sonnenaufgang ganz allein? Kein Problem.
Du bist der Natur ganz nahe, hörst die Grillen zirpen und kannst unterm Sternenhimmel dein Abendessen zu dir nehmen.
Ganz spontan kannst du den Standort wechseln, wenn dir danach ist - und das ganz ohne festgelegte Abfahrtszeiten.
Die Kinder können toben, dein Hund genießt es im Freien zu sein.
Die Schattenseite: Du musst dir das “Bad” mit Fremden teilen und selbst kochen. Dafür aber nur das, was dir schmeckt. Auch der Komfort ist im Vergleich zu guten Hotels tendenziell geringer, aber eben auch günstiger.
Urlaub im Hotel ist etwas für diejenigen, die keinen Finger krümmen möchten, dafür aber im Gegenzug mit einigen Einschränkungen und deutlich höheren Kosten leben können.
Das Bett ist (meist) gemütlicher, das Bad hat man für sich allein und schlechtes Wetter verursacht keine mittlere Panik.
Dafür musst du zu vorgegebener Zeit essen, auch deine An- und Abreise ist festgelegt. Am Buffet ärgerst du dich über das schlechte Benehmen anderer Hotelgäste.
Nicht zuletzt kostet das Hotelzimmer dich einiges mehr als ein Zeltplatz.

 ZeltenHotel
Nähe zur Natur
Zeitliche Unabhängigkeit
Komfort Mittel Hoch
Entspannt essen
Neue Kontakte knüpfen Hoch Mittel
Kosten Niedrig Hoch
Qualität der Sanitäranlage Glücksspiel Glücksspiel
Unabhängig vom Wetter
Laute Nachbarn Glücksspiel Glücksspiel
Gelegenheiten Neues zu entdecken
Kinder- & tierfreundlich
Flexible Outdoor-Behausung für Familien, Paare, Gruppen & Abenteurer Zelten steht für Abenteuer, Freiheit, Flexibilität, der Natur nahe sein und für noch so vieles mehr! Ob nun... mehr erfahren »
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Flexible Outdoor-Behausung für Familien, Paare, Gruppen & Abenteurer

Zelten steht für Abenteuer, Freiheit, Flexibilität, der Natur nahe sein und für noch so vieles mehr!
Ob nun Trekkingtour, Familienurlaub, Wochenendausflug zu zweit oder Ferienfreizeit - das Zelt für dein Abenteuer wartet schon auf dich.



Warum zelten? Das macht Campen so unschlagbar!

  • Schlafen unter fast freiem Himmel
  • Der Natur ganz nahe sein
  • Stille genießen
  • Zeitlich unabhängig - den Zeitpunkt für die Weiterreise und Mahlzeiten bestimmst du
  • Flexibel den Standort wechseln können
  • Günstige Alternative zum Pauschalurlaub
  • Tierfreundlicher Urlaub ist plötzlich ganz einfach möglich
  • Die Kinder können toben und haben immer jemanden zum Spielen
  • Erzwungenermaßen offline sein
  • Frei sein
  • Du unternimmst mehr, bist abenteuerlustiger
  • Schnell Kontakte knüpfen
  • Komfort zuhause wieder zu schätzen wissen

Das richtige Zelt kaufen - so klappt’s

Ein Zeltkauf ist keine Wissenschaft. Dennoch solltest du dir, um nicht im Nachhinein mit deiner Wahl Frust schieben zu müssen, ein paar Fragen zwecks Einsatz und Verwendung stellen:

  • Wie viele Personen reisen mit dir?
  • Transportierst du das Zelt mit dem Auto oder zu Fuß, Fahrrad, etc.?
  • Campst du in warmen, regnerischen oder kalten Regionen?
  • Wie gemütlich soll das Zelt sein?

Behalte diese Fragen im Hinterkopf und prüfe das Zelt deiner Wahl wie folgt:

1. DAS Material bzw. Stoff fürs Zelt

Das beste Material fürs Zelt ist selbstverständlich wasserdicht, leicht, atmungsaktiv, robust und braucht nicht viel Pflege.
Kunstfasern sind robust, wasserdicht, leichtgewichtig und trocknen schnell wieder.
Dem gegenüber steht, dass das Material nicht sehr atmungsaktiv ist und somit unbedingt Lüftungsmöglichkeiten gegeben sein sollten. Ein einfaches Abwischen reicht als Pflege aus.
Baumwolle ist deutlich atmungsaktiver, dafür aber auch pflegeintensiver und anfälliger für Schäden durch Feuchtigkeit, da es nur langsam trocknet. Das schwere Material eignet sich vorgeblich für trockene Gegenden.

2. Ab diesem Wassersäulenwert gilt das Zelt als wasserdicht

Ob ein Zelt wasserdicht ist, zeigt dir die Wassersäule. Liegt der Wert des Außenzelts bei ca. 1500 mm und der Wert des Zeltbodens bei ca. 2000 mm, kannst du davon ausgehen, dass du vor Regen geschützt bleibst.
Campst du des Öfteren in besonders regnerischen Gegenden lohnt sich ein Wert von 3000 mm.

3. Je nach Zeltgröße passen 2 - X Personen ins Zelt

Abhängig von Zeltart und -größe passen ganze Gruppen ins Zelt.
Bedenke, dass für die geeignete Zeltgröße nicht nur die Personenanzahl, sondern auch, was du mitnimmst und was du im Zelt machen möchtest - kochen, Aufenthaltsraum, etc. - entscheidend ist.
Berücksichtige bei deiner Planung, dass sich die Größe auf das Zeltgewicht auswirkt.

4. Niedriges Zeltgewicht für den Transport zu Fuß oder Fahrrad

Eine logische Gleichung: Je mehr Personen ins Zelt sollen, desto größer sollte es sein, aber desto schwerer wird es auch.
Bist du zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs und möchtest dein Zelt am Rucksack befestigen, sollte dein Zelt besonders leicht und max. 2 kg schwer sein.
Beim Transport mit dem Auto hingegen kannst du mit einem größeren Zelt mehr Komfort erreichen.

5. Die richtige Zeltform

Kuppelzelte sind sehr windstabil. Praktisch: Ihr kompaktes Packmaß und das leichte Material macht sie zum idealen Begleiter bei (Trekking-)touren zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Das macht sich jedoch auch in der mangelnden Zeltlänge bemerkbar.
Tunnelzelte sind besonders für große Menschen angenehm. Lediglich in puncto Windstabilität schneiden sie aufgrund ihrer Form schlechter ab.
Pyramidenzelte / Tipis sind typisch für Camping mit mehreren Personen wie Ausflüge mit dem Verein oder Ferienfreizeiten. Sie bieten viel Platz, können jedoch in der Regel nicht mit einem Vorzelt ausgestattet werden.
Auch quadratische Familienzelte sind geräumig. Anders als Tipis können sie mit Schlafkabinen einfach unterteilt werden.

6. Fast automatischer oder manueller Zeltaufbau

Zelte können manuell mit Gestänge, fast automatisch, wenn aufblasbar oder in Sekundenschnelle als Popup-Zelt aufgebaut werden.
Die Schnelligkeit hat jedoch so ihre Tücken. Das Wurfzelt ist am schnellsten aufgebaut, in der Regel jedoch auch sehr klein. Das aufblasbare Zelt ist besonders schwer und groß im Packmaß.

7. Zelt heizen oder belüften

Du planst dein Zelt zur kalten Jahreszeit einzusetzen und möchtest es heizen? Achte darauf, dass für einen Ofen eine Öffnung im Boden wie in der Decke integriert sind.
Bei heißen Temperaturen retten dich Belüftungsfenster vor stickiger Luft.

Die verschiedenen Zeltarten im Überblick

Die vielen verscheidenen Zelttypen lassen einen schon mal den Überblick verlieren. Nutze folgende Übersicht, um das richtige Zelt für dich zu finden:

  • Campingzelte sind leicht aufgebaut und in der Regel mit Gestänge ausgestattet - nur selten kann man hier im Zelt stehen.
  • Familienzelte sind für den Familienurlaub mit mehreren Personen gedacht und lassen sich mit Schlafkabinen unterteilen.
  • Trekkingzelte zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht, hohe Wasserdicht und ein ein kleines Packmaß aus, das sie leicht transportieren lässt. Die Größe eignet sich für 1-2 Personen.
  • Tarps sind große Zeltplanen mit geringem Packmaß, die in verschiedenster Form aufgebaut werden können und unter Trekkern dankbare Abnehmer finden.
  • Gruppenzelte bieten einen großen Raum für mehrere Personen und werden häufig von Vereinen oder Ferienfreizeiten genutzt.
  • Nutzzelte sind stabile Zelte und können verschiedene praktische Zwecke - Toilettenzelte, Duschzelte, Gerätezelt - erfüllen.
  • Pavillons sind vielfältig einsetzbar - Treffpunkt, Gartenparty, Stauraum - und schnell aufgebaut.
  • Strandzelte schützen dank großer Schattenfläche vor Sonnenstrahlen und lassen sich dank geringem Gewicht schnell überall mit hinnehmen.
  • Vorzelte schaffen beim Camping mit dem Wohnwagen oder VW-Bus mehr Wohnfläche, Lager- oder Stauraum.
  • Dachzelte werden am Bus oder Auto befestigt und bieten so zusätzlichen wie flexiblen Schlaf- und Wohnraum.

Zelt sichern - vor Bären, Mäusen und Einbrechern

Zelten ist toll - dennoch gibt es je nach Region und Gelegenheit Störenfriede, die das Zelten ungemütlich werden lassen können.

Zelt (und dich) vor Bären schützen

Je nachdem, wo du zeltest (Kanada), könntest du Gefahr laufen, Bärenbesuch zu bekommen.
In solch ausgeschilderten Regionen kannst du durch ein paar Maßnahmen dich vor einem näheren Kontakt schützen.
Vorab der Tipp: Bären haben feine Nasen, sind entdeckungsfreudig und halten alles - auch solche Dinge, die eigentlich nicht in die Kategorie Nahrungsmittel gehören - für potentiell interessant bzw. essbar.
Lagere im Zelt auf keinen Fall Nahrungsmittel noch Gegenstände, die riechen. Auch Zahnpasta, Deo, Parfüm oder die Kleidung, die nach gestrigem Abendessen riecht, sollte andernorts aufbewahrt werden.
Hänge diese Gegenstände in einem Abstand von mind. 100 m zum Zelt sehr weit oben an einem Baum auf. Auch kochen und essen solltest du an einem Platz in o.g. Entfernung.
Befindest du dich in einer baumlosen Gegend, kannst du lediglich das Essen in einem Container unter einem Stapel Töpfe und Pfannen begraben, die bei Umfallen den Bären verscheuchen sollten.

Zelt vor Mäusen schützen

Mäuse interessieren sich nur aus einem Grund für dein Zelt: Hunger. Ähnlich dem Schutz gegen Bären solltest du im Zelt nichts lagern, das riecht oder die Gegenstände so verpacken, dass kein Geruch nach außen dringt.
Plastiktüten und Zeltplanen stellen für Nager kein Hindernis dar.
Bestenfalls verpackst du also Nahrung & Co in knabbersicheren Containern.
Auch kannst du vermeiden, Mäuse erst gar nicht in Versuchung führen, indem du deinen Vorrat hoch im Baum aufhängst.
Auch hier solltest auf eine dichte Verpackung achten, damit nicht andere Tiere die Gelegenheit nutzen.
Auch wichtig: Räume Essensreste und Abfall zeitnah und gründlich auf.

Zelt vor Einbrechern schützen

Die schlechte Nachricht vorab: So richtig schützen lässt sich ein Zelt vor Einbrechern nicht. Und ein vor die Tür gehängtes Schloss macht Diebe meist erst auf sich aufmerksam.
Hier lautet die Devise - nimm nichts zu wertvolles mit. Das teure Laptop, die kostspielige Uhr oder zu viel Bargeld bleiben besser zuhause oder auf dem Bankkonto.
Den Autoschlüssel, Handy und Geldbeutel solltest du nachts, wenn du schläfst, mit in den Schlafsack nehmen.
Notfalls kannst du Wertsachen auch im Auto verstecken oder einen kleinen Alarm am Zelt anbringen, dessen Lärm schreckhafte Diebe in die Flucht schlagen sollte.

Zeltpflege: Reinigen und imprägnieren

Zum Reinigen deines Zelts benötigst du lediglich etwas Seifenlauge und ein weiches Tuch. Aggressive Reiniger, Alkohol oder die Waschmaschine würden deinem Zelt schaden.
Gehe wie folgt vor:

  1. Baue dein Zelt auf.
  2. Kehre groben Dreck innen und außen raus.
  3. Sauge nun das Zelt aus.
  4. Spritze dann das Zelt von außen mit dem Gartenschlauch ab.
  5. Säubere nun das Zelt zuerst innen, dann außen mit Seifenlauge und Lappen.
  6. Reinige im letzten Schritt den Zeltboden.
  7. Lasse das Zelt vollkommen trocknen, bevor du es aufräumst.

Zelt imprägnieren - wann und wie?

Dein Zelt zu imprägnieren lohnt sich. Du erhöhst nicht nur die Lebensdauer, sondern stellst auch sicher, dass dein Zelt wasserdicht bleibt.
Wann du dein Zelt imprägnieren solltest, kannst du ganz einfach mit einem Test feststellen.
Gebe einen Eimer Wasser über dein aufgebautes Zelt. Perlt das Wasser sofort ab, ist der Schutz noch vorhanden. Setzt sich die Feuchtigkeit jedoch fest oder dringt durch den Stoff, solltest du dein Zelt dringend wieder imprägnieren.
Aber nicht nur die Zeit und häufiger Einsatz, sondern auch UV-Strahlen setzen dem Imprägnierschutz zu.
Und wie wird lässt sich das Zelt imprägnieren? Reinige das Zelt zunächst und warte bis es ganz trocken ist.
Sprühe das Mittel gründlich auf. Arbeite dann mit einer Bürste den Imprägnierschutz sanft in das Material ein.
Lasse dann das Mittel gemäß Herstellerangaben einwirken. Wische dann überschüssiges Material ab und sprühe mit Wasser nach.

Zelt auf- und abbauen - Unsere Anleitung

Für den Zeltaufbau brauchst du immer ewig und mutierst zwischendurch zum HB-Männchen? Und irgendwie sieht dein Zelt nach dem Abbau immer aus wie Kraut und Rüben und passt nicht in den Zeltbeutel?
Keine Sorge - das geht auch anders.
Wir zeigen dir mit unserer Anleitung, wie du dein Zelt ordentlich (und ganz entspannt) auf- und abbaust.

Zelt aufbauen

  1. Entferne zunächst große Äste und Steine von der Fläche, auf die du dein Zelt stellen möchtest.
  2. Lege, wenn du möchtest, eine zusätzliche Plane als Schutz gegen Regen aus.
  3. Breite das Zelt (auf der Plane) aus.
  4. Befestige nun die vier Ecken des Zeltes mit Heringen und einem Hammer.
  5. Öffne nun alle Zeltöffnungen um einen Vakuumeffekt zu vermeiden.
  6. Nimm die mittleren Gestänge zur Hand.
  7. Klappe sie zusammen und führe sie durch die dafür vorgesehenen Tunnel.
  8. Stecke die Enden der Stangen in die dafür vorgesehenen Ösen.
  9. Befestige nun auch die übrigen Gestänge.
  10. Spanne jetzt alle Leinen stark an und sichere sie mit Hammer und Hering.
  11. Prüfe im letzten Schritt, ob alle Leinen stark genug gespannt sind und justiere ggf. nochmals nach.

Zelt abbauen

  1. Entferne alle Gegenstände - Gepäck, Decken, Kissen - aus dem Zelt.
  2. Prüfe, ob dein Zelt trocken ist und wische mit einem Tuch ggf. Tautropfen ab.
  3. Öffne dann wieder alle Zeltöffnungen, um dem Vakuumeffekt zu entgehen.
  4. Rolle die Türen ein und befestige sie mit dem dafür vorgesehenen Haken.
  5. Ziehe nun alle Heringe aus der Erde - besonders einfach geht das mit einem Heringheber oder einem weiteren Hering.
  6. Wische die Heringe ggf. mit einem feuchten Tuch sauber.
  7. Rolle jede Leine in sich auf und schnüre sie zusammen, sodass sich die Schnüre nicht ineinander verheddern.
  8. Drücke (nicht ziehen) nun die Gestänge aus den Tunneln und klappe sie auseinander.
  9. Wische ggf. die Enden ab.
  10. Wische mit einem Tuch über die Unterseite deines Zelts.
  11. Lege den Zeltsack an dein Zelt und falte dein Zelt zu einer etwas schmaleren Bahn, als der Beutel breit ist, zusammen.
  12. Rolle die Bahn nun eng auf und stecke sie mit dem Gestänge und den Heringen zusammen in den Zeltbeutel.

Zelten oder Hotel? Ein Vergleich

Zelten bedeutet frei zu sein. Frei in deinen Entscheidungen. Lang ausschlafen oder ein frühes Frühstück zum Sonnenaufgang ganz allein? Kein Problem.
Du bist der Natur ganz nahe, hörst die Grillen zirpen und kannst unterm Sternenhimmel dein Abendessen zu dir nehmen.
Ganz spontan kannst du den Standort wechseln, wenn dir danach ist - und das ganz ohne festgelegte Abfahrtszeiten.
Die Kinder können toben, dein Hund genießt es im Freien zu sein.
Die Schattenseite: Du musst dir das “Bad” mit Fremden teilen und selbst kochen. Dafür aber nur das, was dir schmeckt. Auch der Komfort ist im Vergleich zu guten Hotels tendenziell geringer, aber eben auch günstiger.
Urlaub im Hotel ist etwas für diejenigen, die keinen Finger krümmen möchten, dafür aber im Gegenzug mit einigen Einschränkungen und deutlich höheren Kosten leben können.
Das Bett ist (meist) gemütlicher, das Bad hat man für sich allein und schlechtes Wetter verursacht keine mittlere Panik.
Dafür musst du zu vorgegebener Zeit essen, auch deine An- und Abreise ist festgelegt. Am Buffet ärgerst du dich über das schlechte Benehmen anderer Hotelgäste.
Nicht zuletzt kostet das Hotelzimmer dich einiges mehr als ein Zeltplatz.

 ZeltenHotel
Nähe zur Natur
Zeitliche Unabhängigkeit
Komfort Mittel Hoch
Entspannt essen
Neue Kontakte knüpfen Hoch Mittel
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Laute Nachbarn Glücksspiel Glücksspiel
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