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Matten

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Campingmatten - eine wichtige Grundausstattung beim Zelten

Um bequem draussen übernachten zu können, ist eine Unterlage ein wichtiges Muss. Vorrangig soll die Matte für eine gute Bodenisolierung sorgen. Denn der beste und wärmste Schlafsack würde wenig nützen, wenn von unten die Bodenkälte durchdrückt. Zum anderen bringt sie natürlich, je nach Modell und Ausführung, einen gemütlichen Liegekomfort für einen guten erholsamen Schlaf mit sich.

Die Auswahl an Matten ist mittlerweile sehr groß. Und so stellt sich gleich die Frage: welche Matte ist die richtige für mich?

Um das zu beantworten, solltest du dir überlegen, wie du hauptsächlich unterwegs bist und deinen Trekking -oder Campingurlaub gestaltest.



Kriterien für die Auswahl von Camping-Matten

Wichtige Kriterien sind:Isolation, Liegekomfort, Gewicht und Packmass, wieviel Arbeitsaufwand bringt die Matte mit sich bringt, das Platzangebot im Zelt, welche Ansprüche muss ich an die Robustheit stellen, die Langlebigkeit an sich und nicht zuletzt der Preis.

Alle Matten gibt es in verschiedenen Abmessungen und mit Ausnahme der Isomatten auch als Doppelmatten für 2 Personen.

In der folgenden Beschreibung der einzelnen Mattenkategorien haben wir diese Punkte berücksichtigt.

Die altbewährte Isomatte

Diese klassische Schaumstoffmatte zum aufrollen kennt sicherlich jeder. Sie ist ca.1-1,5 cm dick. Ihr primärer Zweck ist es, Kälte vom Boden abzuhalten und dadurch den Körper gegen einen kalten Untergrund zu schützen. Ein Vorteil dieser Matten ist ihre Robustheit. Kleine Steinchen im Boden können ihr nicht viel ausmachen. Außerdem sind sie recht leicht und verursachen keinen Arbeitsaufwand. Einfach rollen und fertig. Eine besonders robuste Matte ist die "Evazote" Matte aus geschlossenzelligem Schaumstoff. Sie isoliert auch bei einstelligen Frostgraden noch hervorragend. Preiswertere Matten sind eher für den Sommergebrauch gedacht und weniger robust.

Nachteilig ist das sperrige Packmass der Isomatten. Durch ihre geringe Dicke sind sie als alleinige Schlafmatte auch nicht sehr bequem. Diese Matten sind eine gute, preiswerte, robuste Variante für Schulausflüge u.ä. Anlässe. Auch Pfadfinder und Wanderer ohne Luxusanspruch, die unter freiem Himmel ohne Zelt übernachten, sind aufgrund der Robustheit mit Isomatten gut beraten.Die Matten passen meist problemlos für alle Zeltgrößen. Zu Hause ist sie gut als Gymnastik- oder Yogamatte zu verwenden.

Isomatten eignen sich auch hervorragend als Unterlage zum Aufpeppen der Isolation und zum Schutz des nun folgendem Klassikers - der Luftmatratze.

Die Luftmatratze bzw. das Luftbett

Auch diese Unterlage ist bestimmt jedem von uns bekannt.Sie wirkt schon auf den ersten Blick weich und bequem.Die Liegehöhen variieren je nach Modell von 20 cm bis zu 50 cm Höhe.

Allerdings hat eine Luftmatratze keine isolierende Wirkung - beim Camping sollte also eine Isomatte untergelegt werden, um die Bodenkälte abzuschirmen. Zum aufpumpen empfehlen wir eine extra Luftpumpe. Einige Modelle haben bereits eine integrierte Luftpumpe, manche davon benötigen Strom, der dann natürlich vor Ort auch vorhanden sein muss. Manche Modelle sind für einen besseren Schlafkomfort mit einer angenehm weichen Oberfläche bezogen. So eignen sich Luftmatratzen prima als Gästeluftbett für zu Hause, da Gäste oftmals ohne Schlafsack, sondern mit einer Decke schlafen und somit Hautkontakt mit der Matte haben. Auch im großen Campingzelt mit Stehhöhe auf dem Campingplatz werden Luftmatratzen gerne verwendet. Hier sollte man allerdings aufpassen: Luftmatratzen haben im allgemeinen keine allzu lange Lebensdauer und sind leider nicht sehr robust, sie sollten also besser nicht auf spitzen Steinchen liegen.Aus diesem Grunde und auch durch ihre Sperrigkeit sind sie für Trekkingtouren ungeeignet.

Für diese Touren eignen sich die nun folgenden Matten, die selbstaufblasenden und die Thermomatten-eine Art robuste Luftmatratze mit Isolierung

Die selbstaufblasenden Matten

Oftmals werden sie auch als "selbstaufblasbar" betitelt, was nicht nötig ist, denn diese Matten machen ihre Arbeit sozusagen selbst.

Die Matten haben einen Kern aus Polyurethan-oder Polyethylen- Schaum, der von einem luftdichtem Aussengewebe umhüllt ist. Wenn du das Ventil öffnest, zieht der Schaumstoff so lange Luft in die Matte, bis sie gut gesättigt ist. Ein paar Atemzüge sind ganz nützlich, um den Druck in der Matte und damit den Liegekomfort zu erhöhen. Übertreiben sollte man dies aber bitte nicht, bei einer zu hart aufgeblasenen Matte kehrt sich der Liegekomfort ins Gegenteil um. Eine Luftpumpe oder andere Hilfsmittel brauchst du meist nicht.

Bei starkem Frost oder sehr häufigem Gebrauch ist allerdings ein Pumpsack sinnvoll, um keine feuchte Atemluft in die Matte zu bringen.

Die Liegestärken der selbstaufblasenden Matten variieren von 3 cm (was nur unwesentlich bequemer als eine Isomatte ist) bis zum Luxusmodell mit 12 cm, was prima auch zum Dauercamping geeignet ist.

Fürs Trekking sind Liegestärken zwischen 3,8 und 7 cm optimal. Die Matten bieten insgesamt eine hervorragende Mischung aus guter Isolation,angenehmen Liegekomfort und erträglichem Packmass und Gewicht. Ausgesprochene Leichtgewichte unter den Matten sind in dieser Kategorie aber noch nicht vertreten. Außerdem verlangen die Matten wenig Arbeitsaufwand und bieten eine relativ große Robustheit - wobei hier auch gilt: Loch rein = Luft raus. Als Trost: Du kannst sie reparieren. Etliche Hersteller liefern ein passendes Reparaturset mit. Selbstaufblasende Matten sind insgesamt recht langlebig. Damit das auch so bleibt, sollten sie zur Lagerung offen liegen - hinterm Schrank, auf dem Schrank ect. Dachböden sind weniger gut geeignet, da sie sich im Sommer sehr aufheizen. Im Keller wiederum sollte es natürlich trocken und sauber sein.

Das Fazit: Mit dieser Mattenart kannst du kaum einen Fehler machen, sie sind letztendlich für alles einsetzbar. Preislich ist eine recht breite Spanne zu finden - von ca. 20€ für Festival und co. bis ca. 150 € mit exzellentem Liegekomfort bei gutem Packmaß - Gewichtsverhältnis für Trekking bis zu den langlebigen Luxusmodellen für Camping.

Für alle, die das "Sahnestückchen" besonders fürs Trekking suchen, gibt es die Thermomatten, die gleich im Anschluss beschrieben werden:

Die Thermomatten

Für diese Matten ist vielleicht noch kein einheitlicher treffender Name gefunden worden. Wir bezeichnen damit sämtliche isolierende Matten, die selber aktiv aufgepumpt werden müssen. Diese Matten zeichnen sich im Verhältnis von Liegekomfort und Wärme durch ein recht kleines Packmaß aus. Das Prinzip ist ähnlich einer Luftmatratze, das heisst du musst sie selber aufpusten aber dazu ist keine große Pumpe notwendig. Die meisten Hersteller liefern einen Pumpsack gleich mit bzw. haben eine Schaumstoffpumpe eingebaut.

Die Mattendicke der verschiedenen Modelle variiert von ca. 5cm bis zu luxuriösen 15 cm Stärke, damit wird sowohl der Trekkingbereich als auch der hochwertige Campingbedarf abgedeckt. Thermomatten haben zur Isolierung ein mehr oder weniger starkes Füllmaterial. Hier gibt es reine Sommermatten, die sich für Plusgrade eignen und ein sehr kleines Packmaß haben über das gute Mittelmaß hin zu ausgesprochen gut isolierenden Wintermatten im zweistelligen Frostgradbereich.

Fazit: Die Thermomatten bieten einen exzellenten Liegekomfort und eignen sich hervorragend für Trekking und Camping, für alle die gleichzeitig auch Packmass und Gewicht im Auge behalten. Aber- nichts ist ohne Nachteil- sie sind empfindlicher als die selbstaufblasenden Matten und beim Kauf sollte man unbedingt auf die Wärmeleistung achten.

Campingmatten - eine wichtige Grundausstattung beim Zelten Um bequem draussen übernachten zu können, ist eine Unterlage ein wichtiges Muss. Vorrangig soll die Matte für eine gute... mehr erfahren »
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Campingmatten - eine wichtige Grundausstattung beim Zelten

Um bequem draussen übernachten zu können, ist eine Unterlage ein wichtiges Muss. Vorrangig soll die Matte für eine gute Bodenisolierung sorgen. Denn der beste und wärmste Schlafsack würde wenig nützen, wenn von unten die Bodenkälte durchdrückt. Zum anderen bringt sie natürlich, je nach Modell und Ausführung, einen gemütlichen Liegekomfort für einen guten erholsamen Schlaf mit sich.

Die Auswahl an Matten ist mittlerweile sehr groß. Und so stellt sich gleich die Frage: welche Matte ist die richtige für mich?

Um das zu beantworten, solltest du dir überlegen, wie du hauptsächlich unterwegs bist und deinen Trekking -oder Campingurlaub gestaltest.



Kriterien für die Auswahl von Camping-Matten

Wichtige Kriterien sind:Isolation, Liegekomfort, Gewicht und Packmass, wieviel Arbeitsaufwand bringt die Matte mit sich bringt, das Platzangebot im Zelt, welche Ansprüche muss ich an die Robustheit stellen, die Langlebigkeit an sich und nicht zuletzt der Preis.

Alle Matten gibt es in verschiedenen Abmessungen und mit Ausnahme der Isomatten auch als Doppelmatten für 2 Personen.

In der folgenden Beschreibung der einzelnen Mattenkategorien haben wir diese Punkte berücksichtigt.

Die altbewährte Isomatte

Diese klassische Schaumstoffmatte zum aufrollen kennt sicherlich jeder. Sie ist ca.1-1,5 cm dick. Ihr primärer Zweck ist es, Kälte vom Boden abzuhalten und dadurch den Körper gegen einen kalten Untergrund zu schützen. Ein Vorteil dieser Matten ist ihre Robustheit. Kleine Steinchen im Boden können ihr nicht viel ausmachen. Außerdem sind sie recht leicht und verursachen keinen Arbeitsaufwand. Einfach rollen und fertig. Eine besonders robuste Matte ist die "Evazote" Matte aus geschlossenzelligem Schaumstoff. Sie isoliert auch bei einstelligen Frostgraden noch hervorragend. Preiswertere Matten sind eher für den Sommergebrauch gedacht und weniger robust.

Nachteilig ist das sperrige Packmass der Isomatten. Durch ihre geringe Dicke sind sie als alleinige Schlafmatte auch nicht sehr bequem. Diese Matten sind eine gute, preiswerte, robuste Variante für Schulausflüge u.ä. Anlässe. Auch Pfadfinder und Wanderer ohne Luxusanspruch, die unter freiem Himmel ohne Zelt übernachten, sind aufgrund der Robustheit mit Isomatten gut beraten.Die Matten passen meist problemlos für alle Zeltgrößen. Zu Hause ist sie gut als Gymnastik- oder Yogamatte zu verwenden.

Isomatten eignen sich auch hervorragend als Unterlage zum Aufpeppen der Isolation und zum Schutz des nun folgendem Klassikers - der Luftmatratze.

Die Luftmatratze bzw. das Luftbett

Auch diese Unterlage ist bestimmt jedem von uns bekannt.Sie wirkt schon auf den ersten Blick weich und bequem.Die Liegehöhen variieren je nach Modell von 20 cm bis zu 50 cm Höhe.

Allerdings hat eine Luftmatratze keine isolierende Wirkung - beim Camping sollte also eine Isomatte untergelegt werden, um die Bodenkälte abzuschirmen. Zum aufpumpen empfehlen wir eine extra Luftpumpe. Einige Modelle haben bereits eine integrierte Luftpumpe, manche davon benötigen Strom, der dann natürlich vor Ort auch vorhanden sein muss. Manche Modelle sind für einen besseren Schlafkomfort mit einer angenehm weichen Oberfläche bezogen. So eignen sich Luftmatratzen prima als Gästeluftbett für zu Hause, da Gäste oftmals ohne Schlafsack, sondern mit einer Decke schlafen und somit Hautkontakt mit der Matte haben. Auch im großen Campingzelt mit Stehhöhe auf dem Campingplatz werden Luftmatratzen gerne verwendet. Hier sollte man allerdings aufpassen: Luftmatratzen haben im allgemeinen keine allzu lange Lebensdauer und sind leider nicht sehr robust, sie sollten also besser nicht auf spitzen Steinchen liegen.Aus diesem Grunde und auch durch ihre Sperrigkeit sind sie für Trekkingtouren ungeeignet.

Für diese Touren eignen sich die nun folgenden Matten, die selbstaufblasenden und die Thermomatten-eine Art robuste Luftmatratze mit Isolierung

Die selbstaufblasenden Matten

Oftmals werden sie auch als "selbstaufblasbar" betitelt, was nicht nötig ist, denn diese Matten machen ihre Arbeit sozusagen selbst.

Die Matten haben einen Kern aus Polyurethan-oder Polyethylen- Schaum, der von einem luftdichtem Aussengewebe umhüllt ist. Wenn du das Ventil öffnest, zieht der Schaumstoff so lange Luft in die Matte, bis sie gut gesättigt ist. Ein paar Atemzüge sind ganz nützlich, um den Druck in der Matte und damit den Liegekomfort zu erhöhen. Übertreiben sollte man dies aber bitte nicht, bei einer zu hart aufgeblasenen Matte kehrt sich der Liegekomfort ins Gegenteil um. Eine Luftpumpe oder andere Hilfsmittel brauchst du meist nicht.

Bei starkem Frost oder sehr häufigem Gebrauch ist allerdings ein Pumpsack sinnvoll, um keine feuchte Atemluft in die Matte zu bringen.

Die Liegestärken der selbstaufblasenden Matten variieren von 3 cm (was nur unwesentlich bequemer als eine Isomatte ist) bis zum Luxusmodell mit 12 cm, was prima auch zum Dauercamping geeignet ist.

Fürs Trekking sind Liegestärken zwischen 3,8 und 7 cm optimal. Die Matten bieten insgesamt eine hervorragende Mischung aus guter Isolation,angenehmen Liegekomfort und erträglichem Packmass und Gewicht. Ausgesprochene Leichtgewichte unter den Matten sind in dieser Kategorie aber noch nicht vertreten. Außerdem verlangen die Matten wenig Arbeitsaufwand und bieten eine relativ große Robustheit - wobei hier auch gilt: Loch rein = Luft raus. Als Trost: Du kannst sie reparieren. Etliche Hersteller liefern ein passendes Reparaturset mit. Selbstaufblasende Matten sind insgesamt recht langlebig. Damit das auch so bleibt, sollten sie zur Lagerung offen liegen - hinterm Schrank, auf dem Schrank ect. Dachböden sind weniger gut geeignet, da sie sich im Sommer sehr aufheizen. Im Keller wiederum sollte es natürlich trocken und sauber sein.

Das Fazit: Mit dieser Mattenart kannst du kaum einen Fehler machen, sie sind letztendlich für alles einsetzbar. Preislich ist eine recht breite Spanne zu finden - von ca. 20€ für Festival und co. bis ca. 150 € mit exzellentem Liegekomfort bei gutem Packmaß - Gewichtsverhältnis für Trekking bis zu den langlebigen Luxusmodellen für Camping.

Für alle, die das "Sahnestückchen" besonders fürs Trekking suchen, gibt es die Thermomatten, die gleich im Anschluss beschrieben werden:

Die Thermomatten

Für diese Matten ist vielleicht noch kein einheitlicher treffender Name gefunden worden. Wir bezeichnen damit sämtliche isolierende Matten, die selber aktiv aufgepumpt werden müssen. Diese Matten zeichnen sich im Verhältnis von Liegekomfort und Wärme durch ein recht kleines Packmaß aus. Das Prinzip ist ähnlich einer Luftmatratze, das heisst du musst sie selber aufpusten aber dazu ist keine große Pumpe notwendig. Die meisten Hersteller liefern einen Pumpsack gleich mit bzw. haben eine Schaumstoffpumpe eingebaut.

Die Mattendicke der verschiedenen Modelle variiert von ca. 5cm bis zu luxuriösen 15 cm Stärke, damit wird sowohl der Trekkingbereich als auch der hochwertige Campingbedarf abgedeckt. Thermomatten haben zur Isolierung ein mehr oder weniger starkes Füllmaterial. Hier gibt es reine Sommermatten, die sich für Plusgrade eignen und ein sehr kleines Packmaß haben über das gute Mittelmaß hin zu ausgesprochen gut isolierenden Wintermatten im zweistelligen Frostgradbereich.

Fazit: Die Thermomatten bieten einen exzellenten Liegekomfort und eignen sich hervorragend für Trekking und Camping, für alle die gleichzeitig auch Packmass und Gewicht im Auge behalten. Aber- nichts ist ohne Nachteil- sie sind empfindlicher als die selbstaufblasenden Matten und beim Kauf sollte man unbedingt auf die Wärmeleistung achten.

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