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Dein ultraleichtes Zelt zum Wandern und Entdecken

Ob du gerne Kanutouren unternimmst, begeisterter Trekker, Kletterer, Radfahrer oder Hobby-Wanderer bist - dein Zelt darf nicht viel wiegen und sollte bestenfalls in den Rucksack passen.
Trekkingzelte sind nicht nur sehr kompakt und leicht, sondern auch noch besonders robust und eignen sich somit perfekt für dein nächstes Abenteuer in der Wildnis!



Eigenschaften guter Trekkingzelte - worauf muss ich achten?

Der Begriff “Trekking” steht für eine mehrtägige Wanderung (durch die Wildnis) bei der auf komfortable Unterkünfte wie Hotel & Co. verzichtet werden. Stattdessen schläfst du im Zelt - vorzugsweise in einem Trekkingzelt.

Dieses Zelt wird während der kompletten Wanderung im Trekkingrucksack auf dem Rücken getragen oder an diesem befestigt. Nahezu jeden Abend baust du das Zelt auf- und morgens wieder ab. Typisch für Trekkingzelte sind also zum einen ihr geringes Gewicht und ihr kleines Packmaß. Da sie teilweise aber auch Regen und starkem Wind ausgesetzt werden, sind sie zum anderen außerdem robust und halten harten Wetterbedingungen stand.

Wasserdichte Trekkingzelte

Selbstverständlich sollte dein Zelt wasserdicht sein. Nichts kürzt deinen Trip schneller ab, als ein nasses Zelt, Klamotten und Schlafsack, die nicht mehr trocknen wollen.
Besonders, wenn du zu ungemütlicheren Jahreszeiten oder in Regionen unterwegs bist, in denen es häufiger regnet, ist die Wassersäule für dich das Maß (fast) aller Dinge.
Die Wassersäule gibt in mm an, wie viel Niederschlag das Zelt “aushalten” kann. So gilt ein Zelt mit einer Wassersäule von 1500 mm schon als wasserdicht, in regenstarken Gegenden empfiehlt sich eine Wassersäule von 3000 mm.

Zusätzlich tragen versiegelte Nähte dazu bei, dass dein Zelt verlässlich trocken bleibt.

Zeltgewicht

Trekkingzelte unterscheiden sich in der Regel in Form, Größe und Gewicht. Achte beim Kauf eines Trekkingzelts besonders auf das Gewicht. Schließlich musst du das Zelt bei Wanderung oder Kanutour leicht transportieren können, ohne Rückenschmerzen zu bekommen oder unterzugehen.

In der Regel liegt das Gewicht eines Trekkingzelts für 2 Personen zwischen 2,5 und 3,5 Kilogramm.
Ultraleichte Trekkingzelte dürfen nicht mehr als 1 kg pro Person wiegen. Unser leichtesten 1-Personen-Zelte bleiben mit ca. 500 g unter 2 kg und schaffen es somit in diese Kategorie.
Denn grundsätzlich gilt beim Trekking: Je leichter, desto besser!

Zeltgröße

Zwar sind Trekkingzelte, weil sie ja schön leicht für den Transport bleiben sollen, kleiner als gewöhnliche Zelte, dennoch finden In unseren Exemplaren von 1 - 2 Personen bis zu 3 - 4 Personen Platz. So sind Trekkingzelte durchaus auch für Familien oder den Urlaub mit Hund geeignet. Welche Zeltgröße du benötigst, hängt davon ab, mit wie vielen Personen du reist, wie viel Gepäck du mitnimmst und welches Zeltgewicht du bereit bist zu schleppen.

Natürlich ist es so, dass ein Zelt bequemer ist, desto größer es ist. Für eine Person wird in der Regel eine Liegefläche von 60 bis 65 Zentimetern eingeplant. So breit ist in etwa auch eine übliche Isomatte. Aber: Je mehr Platz, desto höher das Gewicht und größer auch das Packmaß.

Nicht nur für große Menschen ist ein Trekkingzelt mit Stehhöhe interessant. Beachte auch hier, dass sich dementsprechend Gewicht und Packmaß erhöhen.

Unser geringstes Packmaß beträgt 11 x 22 cm und passt so problemlos in jeden Rucksack. Das Packmaß des Zelts deiner Wahl ist zu groß für deinen Rucksacks oder es ist kein Platz mehr übrig? Viele Trekkingzelte lassen sich auch am Rucksack befestigen und so komfortabel transportieren.

Zeltform

Es gibt ja so viele unterschiedliche Zeltformen. Als Trekkingzelt eignen sich in der Regel Tunnelzelte, Kuppelzelte, Geodätzelte oder Firstzelte.

Tunnelzelte sind durch ihre schmale und halbwegs aerodynamische Form sowie die Gestängebögen recht windstabil. Vorausgesetzt natürlich, dass du das Zelt gut abgespannt hast. Dieses Zeltart bietet dir mehr Platz - das ist insbesondere dann praktisch, wenn du nicht alleine reist. Außerdem punkten Tunnelzelte mit einem einfachen Aufbau, über den du dich jeden Tag freuen wirst.

Auch Kuppelzelte sind mit den Gestängen, die sich bei dieser stabilen Konstruktion in der Mitte kreuzen, schnell aufgebaut. Abgespannt werden muss hier nicht unbedingt. Manko: Gegenüber dem Tunnelzelt bieten Kuppelzelte insbesondere großen Menschen weniger Platz.

Das Geodätzelt ist das stabilste Zelt der bisher genannten Varianten. Es ist extrem sturmfest und witterungsbeständig - jedoch auch etwas schwerer als Tunnel- oder Firstzelte. Außerdem dauert der Aufbau eines Geodätzelts etwas länger. Insbesondere für den Winter ist dieses Zelt dennoch reizvoll - durch seine Form hält es Schneemassen gut stand.

Firstzelte sind schnell aufgebaut und in der Regel sehr leicht. Sie lassen sich angenehm tragen und der Aufwand beim Aufbau hält sich auch in Grenzen. Jedoch bieten sie auch zwei Nachteile gegenüber anderen Zeltformen: Die Raumausnutzung ist eher schlecht und außerdem sind sie nicht so windstabil.

Das richtige Material fürs On-the-Go-Zelten

Das Material von Trekkingzelten muss robust sein.
Demnach besteht es in der Regel aus Polyester oder Nylon bzw. Ripstop-Nylon.
Beide Materialien sind reiß- und scheuerfest. Polyester bietet darüber hinaus eine hohe Wassersäule und trocknet schnell. Außerdem ist es günstiger als Nylon. Nylon bietet dafür einen besseren UV Schutz und ist extrem leicht. Ripstop-Nylon reduziert die Nässedehnung durch stärkere Schuss- und Kettfäden.

Dazu kommt noch eine Zeltbeschichtung aus Polyurethan oder Silikon. Beide Beschichtungen gelten als hochwertig und flexibel. Der Vorteil einer Polyurethanbeschichtung ist, dass sie günstiger ist und eine Nahtverklebung erlaubt. Im Gegensatz dazu ist bei einer Silikonbeschichtung keine Nahtverklebung möglich. Dafür bieten Silikonbeschichtungen einen hohen UV Schutz und sind besonders leicht und reißfest. Ein hoher UV Schutz bedeutet auch eine höhere UV-Beständigkeit.

Baumwolle als Material für Trekkingzelte hingegen empfiehlt sich nicht. Zu schwer ist das Material, als dass man es tagelang schleppen möchte. Einmal nass geworden, trocknet es nur langsam und ist so noch schwerer.

Ein geringer Baumwollanteil jedoch schadet nicht, sondern sorgt im Gegenteil für gute Luft im Zelt.

Unsere 5 Tipps fürs Trekkingzelten

  1. Weniger ist mehr.
  2. Das Zelt, von dem dir der Experte abgeraten hat, nur weil es gerade mal 500 g schwerer war, als das teurere Vergleichsmodell, empfindest du auch als Leichtgewicht? Natürlich. Schließlich stehst du auch noch vor dem Antritt deiner Reise. Spätestens nach einem Tag Trekking wirst du dich für deine Entscheidung verfluchen. Es gilt: Je leichter, desto besser.
  3. Packe minimalistisch.
  4. So auch beim Packen deines Rucksacks. Muss die ganze Duschgelflasche mit oder reicht stattdessen auch eine kleinere oder ein Stück Seife? Reichen statt drei Pullovern nicht auch zwei? Packe leicht - dann musst du auch weniger schleppen. Wir empfehlen dir, dass dein Gepäck insgesamt nicht schwerer als 5 kg sein sollte.
  5. Der Routenplaner auf deinem Smartphone ist lediglich eine nette Ergänzung.
  6. Der Akku ist leer, das Handy in den Bach geplumpst oder du hast seit Stunden kein Empfang? Wie gut, dass du jetzt noch deine "analogen" Karten hast, mit denen du dich orientieren kannst.
  7. Wähle deinen Schlafplatz mit Bedacht.
  8. Achte bei deiner Suche nach einem Platz zum Übernachten darauf, ob sich an diese Stelle viele Wildspuren befinden. Schließlich möchtest du dich ja nicht nach dem Aufstehen Auge in Auge mit einer Wildschweinmama wieder finden. Bäche oder Teiche solltest du auch meiden, wenn du nicht von Mücken gefressen werden möchtest.Ein gewisses Sicherheitsgefühl kann dir ein Platz, der dich zu allen Richtungen weit blicken lässt, geben - es sich also keine Berge, Wälder o. Ä. in direkter Nähe befinden.
  9. Steigere dich langsam.
  10. Als Profi weißt du es bereits, als Einsteiger nützt dir unter Umständen dieser Tipp. Nimm dir für deinen ersten Tag nicht vor, gleich einen Mammutteil der Strecke zu schaffen. Steigere lieber langsam deine Streckenlänge pro Tag und du hast mehr (und länger) Freude an deinem Ausflug!

Trekkingzelt oder Campingzelt? Die Unterschiede im Überblick

Du fragst dich, ob es für deine geplante Wandertour nicht auch das einfache Campingzelt im Keller tun würde? Wo liegen denn da überhaupt die Unterschiede?

Das klassische Campingzelt bietet viel Platz. Hier können je nach Größe bis zu 8 Personen oder mehr unterkommen. Diese Größe merkt man dann aber auch, wenn man mal das gute Stück hoch hebt. Ganz zu schweigen davon, dieses Monstrum Tage lang auf dem Rücken schleppen zu müssen.
Das Material ist wasserabweisend und kann je nach Wassersäule auch lang anhaltenden Regengüssen trotzen.

Im Trekkingzelt ist deutlich weniger Platz als in einem vergleichbaren Campingzelt - dafür ist es aber auch um einiges leichter. Schließlich muss es ja jeden Tag getragen werden.
Außerdem sind die Zelte besonders kompakt, sodass sie leicht in oder an den Rucksack passen. Trekkingzelte bestehen aus robusterem Material, das auch nicht so schöne Witterungen aushält. Diese Robustheit kommt auch dem Umstand zugute, dass die die Zelte häufig auf- und abgebaut werden müssen.
Praktisch: In der Regel sind Trekkingzelte mit Vorzelten bzw. Apsiden ausgestattet. Hier kannst du dein Gepäck unterbringen, dass im kleinen Innenraum nur Platz wegnehmen würde.

Fazit: Sicherlich kannst du dein Campingzelt auch fürs Trekking verwenden. Allerdings nur, wenn du ein Fan von Rückenschmerzen bist und den Ausflug nach einem Tag wieder entnervt abbrechen möchtest.
Was Trekkingzelte an Raum missen lassen, machen sie durch ihr kleines Packmaß und ihr geringes Gewicht schnell wieder wett.

 TrekkingzeltCampingzelt
Gewicht Leicht Schwerer
Platz Kleiner Größer
Robustheit Hoch Normal
Vorzelt / Apside Inklusive Seiten inklusive
Komfort Gegeben Höher
Dein ultraleichtes Zelt zum Wandern und Entdecken Ob du gerne Kanutouren unternimmst, begeisterter Trekker, Kletterer, Radfahrer oder Hobby-Wanderer bist - dein Zelt darf nicht viel wiegen und... mehr erfahren »
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Dein ultraleichtes Zelt zum Wandern und Entdecken

Ob du gerne Kanutouren unternimmst, begeisterter Trekker, Kletterer, Radfahrer oder Hobby-Wanderer bist - dein Zelt darf nicht viel wiegen und sollte bestenfalls in den Rucksack passen.
Trekkingzelte sind nicht nur sehr kompakt und leicht, sondern auch noch besonders robust und eignen sich somit perfekt für dein nächstes Abenteuer in der Wildnis!



Eigenschaften guter Trekkingzelte - worauf muss ich achten?

Der Begriff “Trekking” steht für eine mehrtägige Wanderung (durch die Wildnis) bei der auf komfortable Unterkünfte wie Hotel & Co. verzichtet werden. Stattdessen schläfst du im Zelt - vorzugsweise in einem Trekkingzelt.

Dieses Zelt wird während der kompletten Wanderung im Trekkingrucksack auf dem Rücken getragen oder an diesem befestigt. Nahezu jeden Abend baust du das Zelt auf- und morgens wieder ab. Typisch für Trekkingzelte sind also zum einen ihr geringes Gewicht und ihr kleines Packmaß. Da sie teilweise aber auch Regen und starkem Wind ausgesetzt werden, sind sie zum anderen außerdem robust und halten harten Wetterbedingungen stand.

Wasserdichte Trekkingzelte

Selbstverständlich sollte dein Zelt wasserdicht sein. Nichts kürzt deinen Trip schneller ab, als ein nasses Zelt, Klamotten und Schlafsack, die nicht mehr trocknen wollen.
Besonders, wenn du zu ungemütlicheren Jahreszeiten oder in Regionen unterwegs bist, in denen es häufiger regnet, ist die Wassersäule für dich das Maß (fast) aller Dinge.
Die Wassersäule gibt in mm an, wie viel Niederschlag das Zelt “aushalten” kann. So gilt ein Zelt mit einer Wassersäule von 1500 mm schon als wasserdicht, in regenstarken Gegenden empfiehlt sich eine Wassersäule von 3000 mm.

Zusätzlich tragen versiegelte Nähte dazu bei, dass dein Zelt verlässlich trocken bleibt.

Zeltgewicht

Trekkingzelte unterscheiden sich in der Regel in Form, Größe und Gewicht. Achte beim Kauf eines Trekkingzelts besonders auf das Gewicht. Schließlich musst du das Zelt bei Wanderung oder Kanutour leicht transportieren können, ohne Rückenschmerzen zu bekommen oder unterzugehen.

In der Regel liegt das Gewicht eines Trekkingzelts für 2 Personen zwischen 2,5 und 3,5 Kilogramm.
Ultraleichte Trekkingzelte dürfen nicht mehr als 1 kg pro Person wiegen. Unser leichtesten 1-Personen-Zelte bleiben mit ca. 500 g unter 2 kg und schaffen es somit in diese Kategorie.
Denn grundsätzlich gilt beim Trekking: Je leichter, desto besser!

Zeltgröße

Zwar sind Trekkingzelte, weil sie ja schön leicht für den Transport bleiben sollen, kleiner als gewöhnliche Zelte, dennoch finden In unseren Exemplaren von 1 - 2 Personen bis zu 3 - 4 Personen Platz. So sind Trekkingzelte durchaus auch für Familien oder den Urlaub mit Hund geeignet. Welche Zeltgröße du benötigst, hängt davon ab, mit wie vielen Personen du reist, wie viel Gepäck du mitnimmst und welches Zeltgewicht du bereit bist zu schleppen.

Natürlich ist es so, dass ein Zelt bequemer ist, desto größer es ist. Für eine Person wird in der Regel eine Liegefläche von 60 bis 65 Zentimetern eingeplant. So breit ist in etwa auch eine übliche Isomatte. Aber: Je mehr Platz, desto höher das Gewicht und größer auch das Packmaß.

Nicht nur für große Menschen ist ein Trekkingzelt mit Stehhöhe interessant. Beachte auch hier, dass sich dementsprechend Gewicht und Packmaß erhöhen.

Unser geringstes Packmaß beträgt 11 x 22 cm und passt so problemlos in jeden Rucksack. Das Packmaß des Zelts deiner Wahl ist zu groß für deinen Rucksacks oder es ist kein Platz mehr übrig? Viele Trekkingzelte lassen sich auch am Rucksack befestigen und so komfortabel transportieren.

Zeltform

Es gibt ja so viele unterschiedliche Zeltformen. Als Trekkingzelt eignen sich in der Regel Tunnelzelte, Kuppelzelte, Geodätzelte oder Firstzelte.

Tunnelzelte sind durch ihre schmale und halbwegs aerodynamische Form sowie die Gestängebögen recht windstabil. Vorausgesetzt natürlich, dass du das Zelt gut abgespannt hast. Dieses Zeltart bietet dir mehr Platz - das ist insbesondere dann praktisch, wenn du nicht alleine reist. Außerdem punkten Tunnelzelte mit einem einfachen Aufbau, über den du dich jeden Tag freuen wirst.

Auch Kuppelzelte sind mit den Gestängen, die sich bei dieser stabilen Konstruktion in der Mitte kreuzen, schnell aufgebaut. Abgespannt werden muss hier nicht unbedingt. Manko: Gegenüber dem Tunnelzelt bieten Kuppelzelte insbesondere großen Menschen weniger Platz.

Das Geodätzelt ist das stabilste Zelt der bisher genannten Varianten. Es ist extrem sturmfest und witterungsbeständig - jedoch auch etwas schwerer als Tunnel- oder Firstzelte. Außerdem dauert der Aufbau eines Geodätzelts etwas länger. Insbesondere für den Winter ist dieses Zelt dennoch reizvoll - durch seine Form hält es Schneemassen gut stand.

Firstzelte sind schnell aufgebaut und in der Regel sehr leicht. Sie lassen sich angenehm tragen und der Aufwand beim Aufbau hält sich auch in Grenzen. Jedoch bieten sie auch zwei Nachteile gegenüber anderen Zeltformen: Die Raumausnutzung ist eher schlecht und außerdem sind sie nicht so windstabil.

Das richtige Material fürs On-the-Go-Zelten

Das Material von Trekkingzelten muss robust sein.
Demnach besteht es in der Regel aus Polyester oder Nylon bzw. Ripstop-Nylon.
Beide Materialien sind reiß- und scheuerfest. Polyester bietet darüber hinaus eine hohe Wassersäule und trocknet schnell. Außerdem ist es günstiger als Nylon. Nylon bietet dafür einen besseren UV Schutz und ist extrem leicht. Ripstop-Nylon reduziert die Nässedehnung durch stärkere Schuss- und Kettfäden.

Dazu kommt noch eine Zeltbeschichtung aus Polyurethan oder Silikon. Beide Beschichtungen gelten als hochwertig und flexibel. Der Vorteil einer Polyurethanbeschichtung ist, dass sie günstiger ist und eine Nahtverklebung erlaubt. Im Gegensatz dazu ist bei einer Silikonbeschichtung keine Nahtverklebung möglich. Dafür bieten Silikonbeschichtungen einen hohen UV Schutz und sind besonders leicht und reißfest. Ein hoher UV Schutz bedeutet auch eine höhere UV-Beständigkeit.

Baumwolle als Material für Trekkingzelte hingegen empfiehlt sich nicht. Zu schwer ist das Material, als dass man es tagelang schleppen möchte. Einmal nass geworden, trocknet es nur langsam und ist so noch schwerer.

Ein geringer Baumwollanteil jedoch schadet nicht, sondern sorgt im Gegenteil für gute Luft im Zelt.

Unsere 5 Tipps fürs Trekkingzelten

  1. Weniger ist mehr.
  2. Das Zelt, von dem dir der Experte abgeraten hat, nur weil es gerade mal 500 g schwerer war, als das teurere Vergleichsmodell, empfindest du auch als Leichtgewicht? Natürlich. Schließlich stehst du auch noch vor dem Antritt deiner Reise. Spätestens nach einem Tag Trekking wirst du dich für deine Entscheidung verfluchen. Es gilt: Je leichter, desto besser.
  3. Packe minimalistisch.
  4. So auch beim Packen deines Rucksacks. Muss die ganze Duschgelflasche mit oder reicht stattdessen auch eine kleinere oder ein Stück Seife? Reichen statt drei Pullovern nicht auch zwei? Packe leicht - dann musst du auch weniger schleppen. Wir empfehlen dir, dass dein Gepäck insgesamt nicht schwerer als 5 kg sein sollte.
  5. Der Routenplaner auf deinem Smartphone ist lediglich eine nette Ergänzung.
  6. Der Akku ist leer, das Handy in den Bach geplumpst oder du hast seit Stunden kein Empfang? Wie gut, dass du jetzt noch deine "analogen" Karten hast, mit denen du dich orientieren kannst.
  7. Wähle deinen Schlafplatz mit Bedacht.
  8. Achte bei deiner Suche nach einem Platz zum Übernachten darauf, ob sich an diese Stelle viele Wildspuren befinden. Schließlich möchtest du dich ja nicht nach dem Aufstehen Auge in Auge mit einer Wildschweinmama wieder finden. Bäche oder Teiche solltest du auch meiden, wenn du nicht von Mücken gefressen werden möchtest.Ein gewisses Sicherheitsgefühl kann dir ein Platz, der dich zu allen Richtungen weit blicken lässt, geben - es sich also keine Berge, Wälder o. Ä. in direkter Nähe befinden.
  9. Steigere dich langsam.
  10. Als Profi weißt du es bereits, als Einsteiger nützt dir unter Umständen dieser Tipp. Nimm dir für deinen ersten Tag nicht vor, gleich einen Mammutteil der Strecke zu schaffen. Steigere lieber langsam deine Streckenlänge pro Tag und du hast mehr (und länger) Freude an deinem Ausflug!

Trekkingzelt oder Campingzelt? Die Unterschiede im Überblick

Du fragst dich, ob es für deine geplante Wandertour nicht auch das einfache Campingzelt im Keller tun würde? Wo liegen denn da überhaupt die Unterschiede?

Das klassische Campingzelt bietet viel Platz. Hier können je nach Größe bis zu 8 Personen oder mehr unterkommen. Diese Größe merkt man dann aber auch, wenn man mal das gute Stück hoch hebt. Ganz zu schweigen davon, dieses Monstrum Tage lang auf dem Rücken schleppen zu müssen.
Das Material ist wasserabweisend und kann je nach Wassersäule auch lang anhaltenden Regengüssen trotzen.

Im Trekkingzelt ist deutlich weniger Platz als in einem vergleichbaren Campingzelt - dafür ist es aber auch um einiges leichter. Schließlich muss es ja jeden Tag getragen werden.
Außerdem sind die Zelte besonders kompakt, sodass sie leicht in oder an den Rucksack passen. Trekkingzelte bestehen aus robusterem Material, das auch nicht so schöne Witterungen aushält. Diese Robustheit kommt auch dem Umstand zugute, dass die die Zelte häufig auf- und abgebaut werden müssen.
Praktisch: In der Regel sind Trekkingzelte mit Vorzelten bzw. Apsiden ausgestattet. Hier kannst du dein Gepäck unterbringen, dass im kleinen Innenraum nur Platz wegnehmen würde.

Fazit: Sicherlich kannst du dein Campingzelt auch fürs Trekking verwenden. Allerdings nur, wenn du ein Fan von Rückenschmerzen bist und den Ausflug nach einem Tag wieder entnervt abbrechen möchtest.
Was Trekkingzelte an Raum missen lassen, machen sie durch ihr kleines Packmaß und ihr geringes Gewicht schnell wieder wett.

 TrekkingzeltCampingzelt
Gewicht Leicht Schwerer
Platz Kleiner Größer
Robustheit Hoch Normal
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