Produktvorstellung Deuter Kikki

Produktvorstellung Deuter Kikki

Sobald ein Kind sicher laufen kann, ist ein Rucksack lebenswichtig. Ob für den Kindergarten oder für einen Ausflug. Denn eine Pause mit Brotzeit macht den Kindern immer viel Spaß. Der Deuter Kikki begleitet die Kinder wie ein guter Freund mit lustigen Augen und Ohren. Diese reflektieren und sorgen für Sicherheit im Straßenverkehr. Mit 8 Liter Volumen ist der Rucksack ausreichend groß, um für den Kindergarten oder auch das Vorschulalter alles Nötige mit sich zu tragen. Auch für einen Ausflug oder eine Wanderung ist der Kikki optimal geeignet. Der Rucksack ist mit seinen 300 g sehr leicht und hat trotzdem Platz für ein Sitzkissen, eine Brotdose, Getränk, etc…

Das erste was auffällt und sicher auch die Kaufentscheidung des ein oder anderen Kind beeinflusst ist mit Sicherheit das freundliche, kindgerechte Design. Die Eltern achten sicher mehr auf den ergonomischen Ventilationsschaumrücken, einen stufenlos justierbaren Brustgurt, Nasswäschefach und zwei Außentaschen. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören ein S-förmiger Schulterträger mit Soft-Edge Abschlüssen, Reflektoren und Namensetikett innen.

Der Brustgurt hält den Rucksack fest am Rücken, verhindert das Rutschen der Schultergurte und folgt jeder Bewegung der Kleinen. Alle Schnallen und Schnüre sind einfach von Kinderhänden zu bedienen. Das robuste 600D PES Material verzeiht das manches mal unsanfte Behandeln und lässt den Deuter Kikki unkaputtbar erscheinen.

Der Deuter Kikki ist nach dem Bluesign-Standard gefertigt, dem weltweit strengsten Standard für Verbraucherschutz, Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Zudem ist der Kinderrucksack PFC-frei!

Praktisch ist der Deuter Kinderrucksack ebenfalls das Lieblingskuscheltier, ein Spiel, Snacks und vieles mehr einzupacken, wenn man in den Urlaub fährt.

5 spannende Reiseziele für Kinder – Rutschen, Klettern, Skifahren

Ihr möchtet mal wieder mit der ganzen Familie in den Urlaub oder einen Ausflug machen? Eure Kinder sollen sich dabei so richtig austoben? Wir haben fünf abwechslungsreiche Reiseziele für Kids gefunden. Schaukeln, Klettern, Skifahren, die Natur erforschen und vieles mehr – hier wird für Kids einiges geboten.

Tipp 1 ( Winter ): WIDI Kinderland in Hochötz

Im Sommer als auch im Winter warten im Ötztal viele Abenteuer auf deine Kinder. Die Almregion Hochötz bietet für Schneezwerge ideale Bedingungen, um das Skifahren mit viel Spaß zu lernen. Im WIDI Kinderland, das von drei Skischulen betreut wird, ist ausreichend Platz, um die ersten Schwünge spielerisch zu üben. Mit WIDI, dem Schaf, erleben Kids im Skigebiet allerlei.

Abseits der Piste sind der Kindergarten, das Restaurant und Kindertheater absolute Highlights im Familienurlaub. Eltern können sich aber auch – während sich die Kleinen nebenan im WIDIs Kids Park austoben – entspannen und in den Sonnenliegen die Aussicht auf die Ötztaler Alpen genießen. Neben Skifahren gibt es die Möglichkeit, durch wunderschöne Winterlandschaften zu wandern oder auf dem Piburger See – die größte Natureislaufbahn im Ötztal – gemeinsam Schlittschuh zu laufen.   

Tipp 2 ( Sommer ): Bensersiel Campen

Camping mit Meeresblick und einem großen Abenteuerspielplatz für Kinder – das klingt doch nach einem abwechslungsreichen Familienurlaub. Der Strand- und Familiencampingplatz liegt direkt an der Nordsee, am Wattenmeer. Auf dem Abenteuerspielplatz können sich die Kleinen ordentlich austoben: rutschen, balancieren, schaukeln und mit der Seilbahn fliegen. Für schlechtes Wetter gibt es das Indoor-Spielparadies „Bennis Abenteuerland“.

Viel Natur gibt es während der Wattwanderung zu erleben. Krebse, Wattwürmer, Muscheln und die Salzwiese lassen Kinderaugen strahlen. Im Kikki Kinder-Rucksack ist genügend Platz für Gummistiefel und einen Regenanzug. Außerdem gibt es innerhalb der Saison ein Animationsprogramm, dass für jede Menge Unterhaltung sorgt. Während die Kinder spielen, können sich die Eltern auch mal in den Strandkörben so richtig entspannen.

Tipp 3 ( Winter ): Eisgrotte in Tirol

Auf 3.000 Meter Höhe und 30 Meter unter der Skipiste verzaubert euch die Gletscherwelt von Stubai. Nur 10 Minuten zu Fuß von der Bergstation Eisgrat entfernt, befindet sich eine Eisgrotte, in der ihr einen Einblick in die Welt von Schnee und Eis bekommt.

Auf dem 200 Meter langen Rundgang werden Gletscherphänomene greifbar dargestellt. Warme Kleidung können Kinder im Kikki Rucksack verstauen. Damit die Kleinen den Rundgang mit Spannung verfolgen, gibt es ein extra Eisgrotten Rästelheft. Wenn sie die Fragen in dem Heft richtig beantworten, besteht sogar die Chance etwas zu gewinnen.

Tipp 4 ( Sommer ): Korsika Fangotal

Die Flusswanderung durch das Fangotal auf Korsika ist ein Abenteuer für die ganze Familie. Der Weg führt stellenweise über Felsen und durch tiefe Wasserbecken. Das klare und erfrischende Süßwasser lädt während der Wanderung immer wieder zum Baden ein. Vor allem für Kinder sind die Felsen im Fluss ein einziges Paradies. Sie können an den Felsen entlangklettern, ins Wasser hüpfen oder Staudämme bauen.

An manchen Stellen gibt es kleine Wasserfälle und natürliche Wasserrutschen zum Spielen. Ausreichend Proviant für die Wanderung passt in den Kikki Kinder-Rucksack. Außerdem eignen sich einige Felsen hervorragend als natürliche Liege zum Entspannen. Camping-Plätze gibt es näheren Umkreis.

Tipp 5 ( Sommer ): Das naturbezogene Kinderhotel Benjamin

Das kunterbunte Familienhotel im Lieser-Maltatal bringt Kindern die Natur näher: Pflanzen säen und ernten, Brot backen, Kräuter schmecken und das Wasser im Fluss mit einem Mikroskop erforschen. Hier können Kinder die Natur so richtig entdecken. Das Bio-Familien-Hotel legt viel Wert auf Nachhaltigkeit, Naturerlebnis und Kinderglück.

Neben dem naturnahen Programm für Kinder gibt es eine gesunde Bio-Küche mit regionalem Essen und saisonalen Zutaten. Deren kleine „Farm“ beherbergt Ponys, Hühner, Ziegen und Schafe, die Kinder gerne füttern dürfen. Außerdem bietet das Familienhotel eine herzliche Kinderbetreuung an – so können Eltern auch mal ihre Zweisamkeit genießen.

Rucksack Testbericht: Stratos 36 und Sirrus 24

Rucksack Testbericht: Stratos 36 und Sirrus 24

Seit 1974 konzipiert die Firma Osprey Rucksäcke für Outdoor-Liebhaber. Diese langjähre Erfahrung bemerkt man vor allem bei intensiver Nutzung der Osprey Rucksäcke. Das hat uns dazu veranlasst, Osprey seit einigen Jahren in unserem Sortiment zu haben. Dafür dürfen wir auch den ganz frisch gebackene Stratos 36 und Sirrus 24 testen, noch bevor sie in unserem Laden zu kaufen sind. Die neue Kollektion ist sehr hübsch und macht einen guten Eindruck. Wie immer bei Osprey ist die Verarbeitung perfekt und die Ausstattung erfüllt fast jeden Wunsch.

Test Objekte

Komfort

Rückensystem und Hüftgurte bestehen bei diesen Rucksäcken aus einem durchgehenden Meshanteil, für den viel weniger Nähte erforderlich sind und dadurch einen erhöhte Komfort vorweist. Druckpunkte oder Scheuerstellen werden so vermieden, das Tragesystem passt sich perfekt an den Rücken an und man merkt kaum den Rucksack. Natürlich erhöht das belüftete Tragesystem zusätzlich den Komfort, indem man viel weniger schwitz als bei herkömmlichen Rückensystem. Die Last wird hauptsächlich auf die Hüftgurte übertragen und entlastet die Schultern, was ebenfalss  für einen angenehmen Tragekomfort sorgt.

Gewicht

Osprey legt viel Wert auf leichte und robuste Rucksäcke und bei diesen zwei ist das mal wieder sehr gelungen. Mit 1,49 kg und 1,16 kg sind unsere Testrucksäcke echte Leichtgewichte, ohne dabei auf die Ausstattung zu verzichten. Also wer auf sein Gepäckgewicht achten möchte, sollte auf jeden Fall bei Osprey vorbeischauen.

Anwendung

Beide Rucksäcke sind perfekte Allrounder mit Schwerpunkt Wanderungen. Mit dem belüfteten und bequemen Tragesystem werden diese bei Tagestouren oder kurzen Hüttentouren zum Beispiel zum perfekten Begleiter.

Ausstatung

Wie schon erwähnt ist die Ausstattung bei diesen zwei Allroundern mehr als ausführlich. Wir lieben die Außentasche mit Reißverschluss vorne für Klamotten oder Gegenstände, die man immer wieder unterwegs braucht.

Das Stow-on-the-Go-System, um die Wanderstöcke verstauen zu können, ohne den Rucksack absetzen zu müssen und der Aussenzugang für die Trinkblase sind  unsere Liebliengsaustattungsstücke.

Mehr davon haben wir hier unten gelistet:

  • AirSpeed™ Rückensystem aus Mesh
  • Einstelbare Rückenlänge
  • Stow-on-the-Go™ Befestigung für Trekkingstöcke
  • Stretchfächer aus Mesh mit InsideOut™ Kompression
  • Integrierte Regenhülle
  • Brustgurt mit Signalpfeife
  • Eisaxtschlaufe
  • Trinkblasekompatibel mit externe Zugang
  • Seitliche Reißverschluss mit Zugang im Hauptfach
  • U.v.m. …

Preis:

Mit 160€ für den Stratos und 130€ für den Sirrus, sind die Ospreys preiswerte Rucksäcke und ein Hauch günstiger als Standard-Rucksäcke in diesem Segment.

Fazit:

Sehr  innovative Rucksäcke mit vielen durchdachten Details. Der Stratos 36 und der Sirrus 24 sind Technologie-Konzentrate zum kleinen Preis. Sehr bequem und besonders gut belüftet,  sind sie die perfekten Begleiter auf jeder Art von Wandertour und bei vielen weiteren Gelegenheiten.

Technische Daten:

  • Stratos 36 Liter
  • Größe M/L
  • Gewicht: 1,49 kg
  • Sirrus 24 Liter
  • Größe WS/WM
  • Gewicht: 1,16 kg

Den Stratos 36 findet ihr hier in unserem Onlineshop und den Sirrus 24 hier.

Rucksacktest: Osprey Talon und Tempest

Rucksacktest: Osprey Talon und Tempest

Osprey Talon und Tempest Building on 10 years of iconic design

2007 startete Osprey die preisgekrönte Serie Talon, womit sich das Design von Rucksäcken weltweit verändert hat. Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Talon Serie als unumgänglich bewiesen, egal welches Abenteuer du planst – Talon & Tempest geben dir Rückendeckung.

Ausstattung

Talon (Herren) und Tempest (Damen) sind ultraleichte Rücksäcke, die in allen Bereichen einsetzbar sind: Wandern, Touren, MTB und viel mehr.

Die neuen Modelle bieten mittlerweile ein beinahe perfektes Gewicht-Ausstattungs- Verhältnis. Die bisherige Erfolgsrezepturen von Osprey, Stow-on-the-Go™ Trekkingstock-Befestigung, die LidLock™ Radhelm Befestigung sowie InsideOut™ Kompressionsriemen, sind ebenfalls auf den neuen Talon und Tempest, ohne dabei auf  das unschlagbare Leichtgewicht zu verzichten.

Dazu gibt es die intelligente neue AirScape™ Rückenplatte, die aus Mesh überzogenem Schaum im Akkordeon-Schnitt besteht. Das nahtlose Mesh verläuft fließend vom Lendenbereich in beide Hüftgurtflossen und sorgt für Ventilation und einen noch höheren Komfort als bisher.

Und natürlich sind die Rucksäcke auch mit den neuen und innovativen Hydraulics™ Trinkblasen und Soft Flasks von Osprey kompatibel.

Test

Wir haben die Osprey Rucksäcke auf Tageswanderung mitgenommen und uns für einen Talon 18 Liter und ein Tempest 16 Liter entschieden. Diese

Fassungsvermögen sind optimal bei Tagestour, es reicht aus um alle nötigen Ausrüstungsgegenstände und Klamotten mitzunehmen.

Trotz einer langejährigen Erfahrung mit Rucksäcken aller Art, sind wir immer wieder erstaunt 0,61 kg (Tempest) und 0,63 kg (Talon) auf der Waage zu lesen, da es einfach wahnsinnig wenig ist für so eine reichhaltige Ausstattung.

Die neue Rückenplatte macht einen sehr befriedigenden Eindruck, das Nahtlos-Mesh ist  natürlich bequem und bietet eine gute Belüftung. Wir lieben das Stow-on-the-Go™ System, ganz simpel aber so hilfreich, um für kurze Zeit freie Hände zu haben.

Trotz ihres leichten Gewichts schauen die Rücksäcke stabil aus, die Materialien sind solide und bestimmt genau so langlebig als die älteren Talon-Modelle.

Wir haben auf diese Rücksäcke nichts Wichtiges vermisst, und bei 4 und 5 kg Last haben wir sie sogar teilweise ganz vergessen… das ist natürlich einer der besten Zeichen.

Fazit:

Definitiv ein ausgereifter Rucksack, gebaut auf 10 Jahre Erfahrung in der Entwicklung sehr leichter Rucksäcke. Man muss bei solchen Modellen keinerlei Ausstattungsstück vermissen und trotzdem ein traumhaftes Leichtgewicht genießen.

Leistungsmerkmal:

  • Externes Trinkblasenfach (außer Talon 6)
  • Stretchfächer aus Mesh mit Inside Out™ Kompression (außer Talon 6)
  • Airscape™ Rückenplatte aus mit Mesh überzogenem Schaum im Akkordeon-Schnitt für Ventilation und Komfort
  • Stow-on-the-Go™ Befestigung für Trekking-Stöcke (außer Talon 6)
  • Mesh verläuft fließend vom Lendenbereich in beide Hüftgurtflossen

Kalifornien 1974. Die Geburtsstunde von Osprey: Es begann alles mit einer Nähmaschine, einem Kopf voller Ideen und dem Verlangen, innovative Rucksäcke zu entwickeln, die den höchsten Standards gerecht werden. Bis heute verkörpern Rucksäcke von Osprey den Pioniergeist von einst, von den höchsten Bergen zu den entferntesten Inseln und überall Dazwischen.

Die Osprey Talon und Tempest Rucksäcke gibt es in vielen verschiedenen Farben und Größen.

Rucksackvolumen & Gewicht

Rucksackvolumen & Gewicht

Rucksackgröße & -Volumen

Vor dem Kauf eines neuen Rucksacks stellt man sich unweigerlich die Frage: „Wie groß soll mein Rucksack sein?“ Hierfür eine pauschale Antwort zu finden, ist leider überhaupt nicht so leicht – die richtige Rucksackgröße hängt nämlich immer vom Zweck des Rucksacks ab.

Wo für eine Tageswanderung schon ein Rucksack mit 15-25 Liter Volumen ausreicht – hier braucht man ja meist nicht mehr als eine Fleece- und Regenjacke, ein Erste-Hilfe-Set sowie Essen und Trinken für unterwegs, sollte man für mehrtägige Hüttentouren schon eher einen mittelgroßen Rucksack mit einem Volumen zwischen 25 und 45 Liter wählen. Für größere Touren muss unweigerlich ein Rucksackvolumen zwischen 65 und 110 Litern gewählt werden, hier muss ja von Zelt und Schlafsack, über eine Auswahl an passenden Kleidungsstücken bis hin zur Verpflegung alles untergebracht werden.

Um die richtige Rucksackgröße zu finden, bietet es sich an, schon im Vorfeld eine relativ ausführliche Packliste zu schreiben. So bekommt man eine gute Vorstellung davon, wie viel Gepäck in den Rucksack passen muss. Im Zweifel hilft es auch, das Gepäck zusammenzutragen – so bekommt man einen genauen Blick für das benötigte Rucksackvolumen. Allgemein gilt natürlich: Nie mehr einpacken, als nötig!

Gewicht: Wie schwer darf mein Rucksack sein?

Das Gewicht eines Rucksacks ist beim Wandern natürlich essentiell – wird der Rucksack zu schwer, meldet sich der Rücken und der Ausflug macht schnell keinen Spaß mehr. Bei eintägigen Touren muss man sich jedoch selten Sorgen um das Rucksack-Gewicht machen. Hier werden höchstens 8 Kilo empfohlen, mit dem nötigen Gepäck – nicht mehr, als nötig! – ist dies aber eine realistische Angabe. Wer für einen einzigen Tag mehr als 8 Kilo Gepäck braucht, sollte sich den Tipp mit der Packliste zu Herzen nehmen und alles streichen, was nicht zwingend notwendig ist.

Schwieriger wird es bei Mehrtagestouren. Die Faustregel lautet „maximal 25% des eigenen Körpergewichts“ – das Eigengewicht des Rucksacks muss aber beachtet und dazugerechnet werden. Gerade für mehrtägige Wanderungen mit Bekleidung, Zelt und Verpflegung ist es oft gar nicht so leicht, sich an diese 25% zu halten. Auch hier empfiehlt es sich, eine Checkliste auszuarbeiten und jedes überflüssige Gepäckstück zu Hause zu lassen.

Nachfolgend haben wir euch eine Tabelle mit unseren Rucksackgrößen und –Gewichts-Empfehlungen zusammengestellt. So seht ihr auf einen Blick, welcher Rucksack für welchen Anlass der richtige ist und wie viel ihr packen dürft:

Volumen Maximal empfohlenes Gewicht Bereich
Bis 10 Liter 5 kg Radtouren, Trailrunning, Stadttouren
15 bis 20 Liter 7 kg Tagestouren mit Rad, mit Skiern oder beim Wandern
20 bis 25 Liter 8 kg Tagestouren in jedem Bereich
25 bis 35 Liter 10 kg Zweitagestouren in jedem Bereich
35 bis 45 Liter 12 kg Mehrtagestouren Wandern, Hochtouren, Skitouren
45 bis 65 Liter 18 kg Trekkingtouren, -reisen
65 Liter und mehr 25 kg Trekkingtouren mit Selbstversorgung, Expeditionen

 

Rückenlänge, Hüft- und Schultergurte – den richtigen Rucksack finden und richtig einstellen

Damit das Gepäck beim Wandern nicht zur Last wird, ist es wichtig, den Schulterbereich möglichst gut zu entlasten. Bei guten Rucksäcken sorgen ein stabilisierter Rücken, Aluminiumstreben, eine optimale Polsterung und ein fester Hüftgurt dafür, dass bis zu 80% des Gewichts über die Hüfte getragen wird und der Rücken so möglichst optimal entlastet wird. Wichtig ist hier, dass alle Tragegurte und die Lastenkontrollriemen richtig eingestellt sind, um eine gute Gewichtsverteilung zu gewährleisten.

Bei der Polsterung ist darauf zu achten, dass das System belüftet ist. Bei einer fehlenden Rückenbelüftung beginnt man zu schwitzen, der Rucksack wird reiben und der Tragekomfort geht verloren. Um dies zu vermeiden, hat eine gute Polsterung einen Einsatz mit Feuchtigkeits-Transport-Eigenschaften. So kann der Rucksack problemlos eng am Rücken liegen und eine gute Balance gewährleisten, ohne dabei zu scheuern.

Ein anderes Mysterium beim Rucksackkauf ist die Rückenlänge. Es gibt nämlich eine beachtliche Auswahl an verschiedenen Rückenlängen und einstellbaren Rückensystemen. Dies hat den Vorteil, dass man die optimale Passform für seinen Rücken finden kann und so einen wirklich bequemen Rucksack für kurze oder längere Touren hat.

Um den Rucksack mit der richtigen Rückenlänge zu finden, ist es natürlich wichtig herauszufinden, wie die Rückenlänge gemessen wird. Man sollte zwischen zwei Punkten ansetzen: Der siebte Halswirbel – in etwa auf Höhe der Oberkante der Schulterblätter – dient als obere Begrenzung, nach unten hin wird die seitliche Oberkante der Hüftknochen genommen.

So stellst Du Dir den Rucksack richtig ein:

Abschließend kann man festhalten, dass es immer besser ist einen Rucksack anzuprobieren – am besten beladen, richtig eingestellt und ein paar Schritte mit ihm zu gehen. Erst dann zeigt sich, ob er irgendwo drückt, reibt, oder nicht gut sitzt.
Rucksack & Regen

Rucksack & Regen

Was tun bei Regen? Viele von uns waren schon auf Tour und sind plötzlich von einem Regenschauer überrascht worden. Ein Schauer ist zwar nicht so schlimm, denn viele Rucksäcke sind mit einem wasserabweisenden ( nicht wasserdichten ) Stoff hergestellt. Aber wer eine größere Tour unternehmen möchte, sollte sich Gedanken über den Schutz seiner Ausrüstung machen, um für heftige Schauer oder länger anhaltende Regenperioden gewappnet zu sein.

Regenhülle

Deuter AC Lite 18 mit RegenhülleHeutzutage ist fast jeder Trekking- oder Wanderrucksack mit einer Regenhülle ( Rain Cover ) ausgestattet. Sie ist in einer kleinen Tasche mit Reißverschluss, meistens direkt am Rucksack befestigt. Die Regenhülle ist in dem Fall immer dabei und schnell im Einsatz. Einfach öffnen, Hülle rausziehen und über der Rucksack stülpen.

Die Regenhülle ist in etwa 10% bis 20% größer als der Rucksack. Rundherum verläuft ein Gummizug, damit die Regenhülle optimal am Rucksack anliegt. Bei älteren Modellen kann dies noch eine Schnurr sein die festgezogen werden muss.

Warum ist die Hülle größer als der Rucksack? Weil wir öfters noch ein paar Sachen auf dem Rucksack befestigt haben und die auch geschützt sein sollen. Die Regenhülle ist zu 100% wasserfest und schützt den Rucksack von außen vor Regen. Achtung: sie ist keine allgemeine Schutzhülle für den Transport, weil sie nicht sehr robust ist.

Daher ist es nicht empfehlenswert, sie als Schutz zu nutzen, wenn wir unsere Rucksäcke in den Frachtraum von Bussen oder Flugzeugen legen. Dafür gibt es spezielle geeignete Schutzsäcke, mit oder ohne Tragegriffe. Diese sind entweder schwarz oder durchsichtig und in unterschiedlichen Größen erhältlich.

Bei Alpinrucksäcken gibt es meistens aus Gewichtsgründen keine integrierte Regenschutzhülle. Gewisse Modelle sind aus einem wasserfesten Stoff hergestellt und benötigen keinen zusätzlichen Schutz. Wenn das nicht der Fall ist, kann man immer noch zusätzlich eine Regenhülle kaufen. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Farben.

Drysack

Im Drysack bleibt alles schön trockenSollte es mal doch mal so richtig regnen und ihr seid unterwegs, werdet ihr wahrscheinlich eure Regenjacke anziehen. Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass das Wasser über die Kapuze der Regenjacke den Rücken herunterläuft. Dieser Bereich ( Rücken-Tragesystem ) ist auch durch die Regenhülle nicht geschützt.

Es gibt leider keinen Schutz hierfür. Aber es gibt eine Lösung und die hat zwei Vorteile!

Das Zauberwort heißt Drysack. Mit ihm können wir den Inhalt unseres Rucksacks vor Wasser schützen und haben zusätzlich ein verbessertes Organisationssystem. Die Drysäcke sind besonders leicht und 100% wasserfest. Man findet sie in verschiedene Volumen von 3 bis 35 Liter und in verschiedene Farben.

Damit findet jedes Kleidungsstück oder Ausrüstungsteil seinen Platz und dank der Farbauswahl haben wir einen besseren Überblick. Empfindliche Teile wie zum Beispiel Daunenjacke und Schlafsack sollten immer in einem Drysack aufbewahrt werden. Es ist wirklich nicht schön abends und nachts zu frieren, weil die Ausrüstung nass wurde.