Testbericht – Outdoorjacke Berghaus Vaskye Jacket Men

Testbericht – Outdoorjacke Berghaus Vaskye Jacket Men

Die richtige Wahl beim Griff zur richtigen Outdoorjacke ist insbesondere bei schwankenden Temperaturen trotz des kalendarsichen Winters nicht immer einfach. Daher habe ich mir das Modell Vaskye Jacket Men des Herstellers Berghaus anlässlich eines vierwöchigen Testes mal näher angeschaut.

Testorte

  • Outdoor

Testdauer

  • 4 Wochen

Wetter

  • Temperaturen zwischen 2 Grad minus bis 10 Grad plus
  • regnerisch
  • windig
  • sonnig
Frontseite der Vaskye Jacket Men
Rückseite der Vaskye Jacket Men
Gesamtansicht der Vaskye Jacket Men

Die Outdoorjacke „Vaskye Jacket Men“ im Test

Bereits beim Anziehen fällt das für eine Winterjacke ungewöhnlich geringe Gewicht von lediglich 510 Gramm auf.

Ein angenehmer Tragekomfort dieser Kunstfaserjacke ist sofort spürbar. Die leichte Isolierung aus „Hydroloft“ wärmt in der kalten Jahreszeit auch unterhalb des Gefrierpunktes. Durch die Atmungsaktivität ist bei Temperaturen von ca. 10 Grad kein Wärmestau und damit verbundenes Schwitzen festzustellen. 

An regnerischen Tagen punktet die „Vaskye“ durch ihre wasserabweisende Funktion mit welcher das Wasser einfach abtropft. Die verstellbare Contour-Kapuze sowie der Kinnschutz oberhalb des Frontreißverschlusses bieten einen guten und vor allem trockenen Schutz, der eine Aktivität auch bei Einsetzen eines Regenschauers sicherstellt.

Bereits nach ein paar Minuten im Warmen ist die Jacke abgetrocknet.

Eine sehr gute Winddichtigkeit auch bedingt durch Ärmelbündchen runden die Eigenschaften des robusten Pertex Quantum Materials ab, falls es mal etwas windiger/stürmischer werden sollte.

Auf Reisen ist die Jacke durch das kleine Packmaß eine gute und somit platzsparende Alternative zu anderen Modellen.

Neben den erwähnten Funktionalitäten sticht ein für „berghaus“ typisch sportliches und modernes Design ins Auge

Vaskye Jacket Men mit farblich abgesetzten Ärmeln und Kapuze
Wasser auf der Brustseite der Jacke
Wassertropfen auf dem Ärmel

Fazit

Der Griff zu richtigen Jacke fällt mir nach meinem Test wesentlich einfacher. Sämtliche Erfordernisse für die Winterzeit werden einwandfrei erfüllt. Das Preis-Leistungsverhältnis passt rundum.

Sascha Gramm

Sascha Gramm

www.sascha-lauftrainer.de

Seit über 20 Jahren aktiver Ausdauersportler, der immer auf der Suche nach neuen, sportlichen Herausforderungen ist. Mittlerweile auch als Laufrainer unterwegs, um Interessierten mit großer Freunde und Leidenschaft die zahlreichen Vorzüge des Laufens zu vermittlen. Für eine Challenge-Teilnahme mit Joey Kelly stand das Team von Doorout mit Rat und Tat zur Seite. Seitdem resultiert ein regelmäßiger Austausch zudem auch das Verfassen von diversen Blogbeiträgen zählt

Testbericht – Haglöfs Spire Mimic Hood Jacke

Testbericht – Haglöfs Spire Mimic Hood Jacke

Mit der Spire Mimic Hood Jacke hat das schwedische Unternehmen Haglöfs eine Jacke auf den Markt gebracht, die mit einem bemerkenswerten Material namens Mimic-Gold gefüllt ist. Dieses Material, vergleichbar mit der bekannten Primaloft-Füllung anderer Jacken, ahmt die wärmenden Eigenschaften von Daunen nach und verspricht eine hervorragende Leistung selbst bei nassen Bedingungen.

Die Firma Haglöfs wurde 1914 von Wiktor Haglöfs in Torsång ( Schweden ) gegründet und versteht sich als Marke, die Ausrüstung für Outdoor- und Abenteuerfans in bestmöglicher Qualität fertigt. Wie auch andere Hersteller in der Outdoorbranche setzt Haglöfs ebenfalls auf Funktionalität, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit.

Diese Eigenschaften verstehen sich heutzutage in der Branche fast von selbst und sind alle ebenfalls in die Produktion der Spire Mimic Jacke eingeflossen. Belegt wird dies durch Zertifikate wie z.B. das Bluesign Product, aber dazu später mehr.

mit der Haglöfs Spire Mimic Hood Jacke bei Nebel im Wald
Rückenansicht der Spire Mimic Jacke
Haglöfs Spire Mimic Jacke vor nebligem Wald

Design und Details

Die superleichte Kapuzenjacke ( 453 g in Größe M ) überzeugt durch einen coolen und modernen Schnitt. Laut Haglöfs selber ist die Jacke für Wanderungen, Klettertouren und Bergsteigen konzipiert und dank eines durchdachten Designs ist die Bewegungsfreiheit bei sportlichen Unternehmungen absolut gegeben.

Dank der verwendeten Materialien ist die Spire Mimic Hood Jacke schmutzabweisend, strapazierfähig sowie wind- und wasserabweisend. Und gerade da punktet die Jacke durch Ihre inneren und äußeren Werte.

Insgesamt verfügt die Jacke über zwei Seitentaschen sowie eine Brusttasche. Neben der Brusttasche findet sich das Haglöfs-Logo und am Saum links unterhalb der Seitentasche wurde das Pertex® Quantum-Logo aufgedruckt.

Mimic-Gold Kunstfaserfüllung

Die Füllung in den gesteppten Bereichen der Jacke besteht, wie oben schonmal kurz erwähnt, aus dem bemerkenswerten Material namens Mimic-Gold. Ließt man den Text zur Jacke auf der Haglöfs Webseite findet man die Aussage, dass „Mimic Gold – wie der Name schon sagt – die wärmenden Eigenschaften von Daunen nachahmt“. Was das Nachahmen von Gold mit den Eigenschaften von Daunen zu tun hat, erschließt sich mir jedoch noch nicht.

Schaut man sich Bilder der Füllung an könnte dies, dank der goldenen Farbe, Rückschlüsse auf die Namenswahl zulassen. Aber egal was Haglöfs damit auch aussagen möchte, die Bluesign zertifizierte Füllung aus Synthetikfaser besteht zu 100 % aus recyceltem Polyester und sorgt für ein angenehm kuscheliges und schnell wärmendes Gefühl direkt nach dem Anziehen.

Das Bluesign Label steht übrigens für ein Höchstmaß an Sicherheit für den Verbraucher, für die Herstellung mit geringstmöglichem Einfluss auf Mensch und Umwelt sowie für verantwortungsvollen Einsatz von Ressourcen. Dabei wird durch hohe Standards darauf geachtet, dass bei der Herstellung von Textilien die Verwendung von schädliche Chemikalien möglichst vermieden wird.

Bei der Herstellung der Mimic-Gold Füllung wird der Kunstfaser Graphen beigemischt um die Leitfähigkeit und die Wärmespeicherung zu verbessern. Graphen gilt seid seiner Entdeckung als Supermaterial und besteht aus einer nur ein Atom dicken Kohlenstoffschicht. Die bahnbrechende Anwendung dieser revolutionären Technik hat laut Haglöfs zu einigen phänomenalen Isoliereigenschaften geführt.

Die Beweglichkeit in der Haglöfs Jacke ist immer gegeben
Beim Klettern macht man mit der Spire Mimic Jacke auch eine Gute Figur
Die verstellbare Kapuze passt perfekt

Pertex® Quantum Außenmaterial

Beim Außenmaterial setzt Haglöfs bei der Spire Mimic Hood Jacke auf ein, ebenfalls zu 100 % recyceltes Pertex® Quantum 30D Polyamid. 30D steht dabei für einen leichten und reißfesten Stoff ( Nylon ) der zudem noch einen guten Feuchtigkeitstransport zulässt. D=Denier ist eine Maßeinheit für das Gewicht eines Garns von 9000 Meter Länge
( 1 den = 1 g pro 9000 m ). Das 30D Garn wiegt bei einer Länge von 9 Kilometern ganze 30 Gramm.

Das Gewebe, welches die Mimic Gold Füllung schützt, ist also ein leichtes, robustes und winddichtes Gewebe. Bei der Herstellung wurde das Gewebe noch mit einer fluorkarbonfreien DWR-Behandlung imprägniert. DWR steht für „Durable Water Repellency“, was man mit „dauerhafte Wasserabweisung“ übersetzen kann.

Wie dünn der Stoff ist merkt man wenn man die Hände in die Seitentasche steckt und die Hände zusammen führt, so dass sich die Finger quasi berühren. Dabei hat man das Gefühl das eigentlich kaum ein Stoff dazwischen ist.

Die Imprägnierung funktioniert im Dauereinsatz während des Tests an einem extrem nebeligen Tag in der Rhön perfekt. Das Wasser perlt auf der Außenhülle ab und die wertvolle Füllung wird zuverlässig geschützt.

Und selbst wenn doch mal etwas Feuchtigkeit an die Füllung gelangen sollte, hat die Jacke im Gegensatz zu Daunenjacken den Vorteil, dass die wärmende Funktion der Kunstfaserfüllung in Kombination mit dem Graphen trotzdem größtenteils erhalten bleibt. Noch dazu sei erwähnt, dass die Jacke super schnell trocknet und nach kurzer Zeit direkt wieder einsatzbereit ist.

QuadFusion™-Folie an nicht gesteppten Bereichen

In den Bereichen der Spire Mimic Jacke an denen keine Mimic-Gold Füllung eingeblasen wurde, kommt eine sogenannte QuadFusion™-Folie zum Einsatz. Diese bluesign®-zertifizierte Folie besteht, wie eigentlich fast alles an der Jacke, aus recyceltem Polyester und sorgt dafür, dass keine kalten Stellen an der Jacke entstehen.

Die nicht gesteppten Bereiche befinden sich unter den Armen, an den Seiten und an der Kapuze. Kälte hat also auch hier keine Chance nach innen durchzudringen. Dank einer wind- und wasserfesten Membran verhindert das Material das Entweichen der Körperwärme und auf Grund einer hoher Dampfdurchlässigkeit kommt es dabei zu keinerlei Hitzestau im Inneren.

Stretch-Fleece-Einsätze

Stretch-Fleece-Einsätze unter den Armen sowie an den Ärmelbündchen sorgen für viel Flexibilität und Elastizität. Angebrachte Gummizüge sorgen zusätzlich für Komfort und Wärmeschutz.

Wassertropfen auf dem Pertex Quantum Außenmaterial
Kordelzug an der Rückseite der Kapuze
Haglöfs Logo auf der Brust

Verstellbare Kapuze

Auf der Rückseite der Kapuze ist ein Kordelzug angebracht, über den man die Kapuze ideal anpassen kann. Der Kordelzug drückt an keiner Stelle unangenehm und lässt sich auch im angezogenen Zustand leicht mit beiden Händen erreichen und bedienen.

Da die Jacke ja auch für Bergsport-Aktivitäten konzipiert wurde versteht es sich von selbst, dass natürlich auch für einen Helm genug Platz ist.

Vislon-Reißverschlüsse

Die speziellen Reißverschlüsse vorne und an der Brusttasche kommen aus dem Hause YKK. Bei der Aquaguard®-VISLON®-Serie handelt es sich laut Hersteller um einen wasserabweisenden Reißverschluss mit spezieller Verzahnungstechnologie aus Kunststoffelementen.

Erhältliche Modelle

Das Herrenmodell ist in den gängigen Größen S bis XL erhältlich. Haglöfs hat die Jacke in sechs unterschiedlichen Farben gefertigt. Die hier vorgestellte Jacke hat die Farbbezeichnung fjell green/true black ( grün/schwarz )

Ebenfalls erhältliche Farben:

  • True Black ( schwarz )
  • Tarn Blue ( blau )
  • Maroone Red ( rotbraun )
  • Storm Blue/Tarn Blue ( hell- & dunkelblau )
  • Pumpkin Yellow/Habanero ( gelb/rot )
Pertex Quantum Logo am Saum
Fleece-Strech-Einsätze unter den Armen
cooles Design der Haglöfs Spire Mimic Jacke

Fazit

Cooles Design trifft auf Nachhaltigkeit!

Die Spire Mimic Hood Jacke macht nicht nur auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Das Gesamtpaket an Materialien und Ausstattung überzeugt auf ganzer Linie. Es ist eine modische Jacke in coolem Design und dank des hohen Anteil an recycelten Materialien absolut zeitgemäß.

Man merkt schnell, dass sich hier wirklich viele Gedanken gemacht wurden und die Phrasen wie Nachhaltigkeit und Langlebigkeit eben nicht nur Phrasen sind, sondern weitaus mehr!

Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen und im Dauereinsatz bei Wind und Wetter hält die Jacke was der Hersteller verspricht. Es ist eine Jacke mit einem hohen Suchtfaktor. Soll heißen, dass das in der Beschreibung verwendete Adjektiv „kuschelig“ absolut zutrifft und man die Jacke gar nicht mehr ausziehen mag.

Wer eine gute Jacke mit einer hervorragenden Wärmeleistung sucht, für den sei die Spire-Mimic-Hood Jacke „wärmstens“ empfohlen. Sie lässt sich auch ideal mit einer Hardshell-Jacke ergänzen und ist somit perfekt für alpine Abenteuer geeignet.

Stefan Feldpusch

Stefan Feldpusch

Freelancer by doorout.com

Outdoorler durch und durch! Egal ob Klettern, Bergsteigen, Wandern, Mountainbiken oder im Winter mit den Langlaufskiern, die Devise lautet: Hauptsache draußen. Im Sommer gerne mit dem Zelt oder dem Caddy-Camper unterwegs und noch dazu seit einigen Jahren Outdoor-Blogger mit Herz auf dem eigenen Blog www.my-outdoor-stories.de, sowie als Klettertrainer beim DAV aktiv. Als Freelancer im Doorout-Team seit 2017.
Innosnack – Power auf Dauer

Innosnack – Power auf Dauer

Wenn du das hier gerade liest, bist du vermutlich selbst sehr gerne aktiv draußen unterwegs. Egal ob zum Wandern, Bergsteigen, Mountainbiken oder Klettern. Eine Sache verbindet jede Sportart miteinander – wir benötigen Energie, um sie ausüben zu können. Den Zustand keine Energie mehr zu haben, der berühmte Hungerast, haben sicherlich viele von uns bereits einmal erlebt. Ein Gefühl, dass alles andere als angenehm ist.

Was kann man dem entgegensetzen?

Dazu bedarf es in der Regel kurzer Ausflug in die menschliche Biologie und den verschiedenen Arten der Energiebereitstellung im Körper eines Menschen. Wir kürzen das Ganze an dieser Stelle ein wenig ab. Wichtig zu wissen ist, dass unser Körper Nahrung als Energielieferant benötigt. Dies kann sowohl durch Getränke, als auch durch feste Nahrung erfolgen. Hier kommt der Riegel von Innosnack ins Spiel.

Sucht man im Internet nach Energieriegeln oder – drinks, erhält man als Ergebnis reichlich Auswahl an Produkten. Vergleicht man nur einige Produkte miteinander, stellt sich schnell heraus, dass sehr oft auf Zucker als Energielieferant zurückgegriffen wird. Hier unterscheidet sich innosnack von den Produkten anderer Hersteller. Innosnack setzt bei der Herstellung seiner Produkte auf den Baustein Isomaltulose. An dieser Stelle muss man ganz deutlich betonen, dass dieser Baustein KEIN Zuckerersatzstoff wie zum Beispiel Stevia ist.

Innosnack Sortiment
Innosnack Energieballs
Innosnack Müsliriegel

Was hat es damit auf sich?

Beide Energiequellen wurden ausführlich untersucht. Ergebnis ist, dass der Baustein Isomaltulose den menschlichen Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lässt. Nach dem Hochpunkt bleibt der weitere Verlauf konstant und langanhaltend für den Körper. Dadurch ist eine Energiebereitstellung über einen längeren Zeitraum gegeben. Zucker hingegen treibt den Blutzuckerspiegel kurzzeitig und schnell in die Höhe, bis er genau so schnell wieder abfällt. Die Folge – unser Körper wird nur kurzzeitig „gepusht“. Resultat: Isomaltulose sorgt dafür, dass unsere Leistung über einen längeren Zeitraum erhalten bleibt und ein erneutes Leistungstief aus bleibt.

Vergleich herkömmlicher Zucker – Isomaltulose

Quellenangabe: INNOSNACK GMBH

Was macht innosnack so besonders?

Neben dem beschriebenen Inhaltsstoff Isomaltulose als Energiequelle, sind die Produkte sowohl frei von Gluten und Laktose und enthalten keine tierischen Bestandteile. Damit sind die Produkte auch bestens für Personen mit Unverträglichkeiten und einem veganen Lebensstill vereinbar.

Bei der Produktion setzt das Unternehmen nur auf hochwertige Rohstoffe und verarbeitet diese zu Riegeln, Müsli und Drinks weiter. So bestehen die innosnack Riegel als Beispiel aus hochwertigen Nüssen, Leinsamen statt Quinoa, Mohn und Kürbiskernen. Positiv hervorzuheben ist auch, dass bei der Auswahl der Rohstofflieferanten darauf geachtet wird, dass die Rohstoffe aus biologischem Anbau kommen und einem fairen Handel unterliegen. 

Fazit

Noch konnte ich nicht alle Geschmackrichtungen bei den Riegeln testen, aber die ich bisher probiert habe, waren vom Geschmack sehr lecker und nicht künstlich im Geschmack, wie bei anderen Herstellern. Getestet habe ich sie bei verschieden langen Mountainbike-Touren und Trail-Läufen. Je nach Wahl des Riegels ist die Konsistenz knusprig oder soft. Beim Verzehr merkt man, dass die Energiebereitstellung einen Moment dauert, dafür aber langanhaltend ist. Gerade während einer langen Mountainbike-Tour über 80 Kilometer, habe ich von diesem Effekt profitiert, da unsere Verpflegungsplanung aufgrund einiger Probleme hinfällig war und als einziger Energielieferant ein innosnack Riegel mit Kaffee/Mandel Geschmack hergehalten hat. Mit diesem konnte ich die Tour ohne Probleme zu Ende fahren.

Wie bei Vielem, aber gerade bei Energieriegeln kann ich nur empfehlen das Produkt zu testen und sich selber eine Meinung davon zu machen. Persönlich werde ich in Zukunft immer einen Riegel als Reserve mit mir führen.

Exklusiv nur in unserem Ladengeschäft erhältlich!

In unserem Ladengeschäft erhältst Du folgende Produkte von Innosnack in unterschiedlichen Geschmackrichtungen.

  • Müsliriegel
  • Energieballs
  • Müsli

 

Roman Aha

Roman Aha

doorout.com

„Hauptsache draußen“ ist mein Motto. Egal ob beim Klettern, Bouldern, Trailrunning oder unter freiem Himmel biwakieren. Hauptsache draußen eben! Mal mit ambitionierten Zielen im Blick, mal einfach nur genießen, erleben und die Natur um einen herum bewusst wahrnehmen. Neben dem Sport ist Fotografieren zu meiner neuen Leidenschaft geworden, die sich mit dem Sport gut vereinen lässt. Als aktiver Jugendleiter und Jugendreferent der JDAV Fulda versuche ich meine Leidenschaft und mein Wissen an Interessierte weiterzureichen.

Testbericht – NOMAD Jade Tent 2 Trekkingzelt

Testbericht – NOMAD Jade Tent 2 Trekkingzelt

Das Jade Tent 2 Trekkingzelt stammt vom niederländischen Outdoor Hersteller NOMAD®. Diese Firma mit Sitz in De Meern ( Nähe Utrecht ) wurde 1978 gegründet und fertigt seit dem neben Zelten auch Schlafsäcke, Schlafmatten und Rucksäcke.

I AM NOMAD“ ist der Slogan der Marke und dieser findet sich auch auf einem angenähten Hinweisschild am Zelt. Dort ist ebenfalls zu lesen:

Seit 1978 hat mich mein Leben um die ganze Welt geführt. Ich war am Nordpol und um die Ecke. Ja, auch bei Dir um die Ecke. Man könnte sagen, ich bin immer in Bewegung. Und es inspiriert mich jeden Tag, genau die richtige Ausrüstung für Deine Reise zu kreieren, egal ob kurz oder lang.

Und wie auf der Firmenwebseite zu lesen ist, bilden die Erfahrungen und das Vertrauen auf großartige Produkte die Grundlage für das, wofür NOMAD steht: Eine möglichst nachhaltige Produktion durch Verwendung von hochwertigen und langlebigen Materialien.

Jade Tent 2 im Packsack mit NOMAD Logo
Seitenansicht des Packsack
Lieferumfang in der Übersicht

Jade Tent 2 Kurzbeschreibung

Das ultraleichte Trekkingzelt Jade Tent 2 ist ideal für 1 bis 2 Personen und wiegt nur 1,6 Kilogramm. Es überzeugt durch ein cooles Design und weis mit seinen Besonderheiten, wie zum Beispiel zwei Seiteneingängen, kleinen Taschen im Innenraum und einer Aufhängung für eine Campinglampe zu überzeugen. Entworfen wurde das Zelt für mehrtägige Wanderungen bei denen man auch mal die ein oder andere Nacht unterm Sternenhimmel campieren möchte, da man das Innenzelt bei passenden Wetterbedingungen auch einfach als Insektenschutz aufbauen kann.

NOMAD Jade Tent 2 Aufdruck auf dem Innenzelt
zusammengepacktes Gestänge auf dem Innenzelt
10 Heringe aus DAC Aluminium v-profile 16 cm

Lieferumfang

  • Innenzelt
  • Außenzelt
  • Aluminium-Gestänge
  • 10 ultraleichte Heringe
  • Kompressions-Aufbewahrungssack
  • separate Aufbewahrungssäcken für Heringen Gestänge
  • Stangenreparaturrohr
ausgebreitetes Innenzelt mit Gestänge
farbliche Haken passend zum Gestänge
Verbindungsstück der Gestängesegmente

Der erste Eindruck

Das eingepackte Zelt ist wirklich erstaunlich leicht und am Aufbewahrungssack fallen einem gleich das groß aufgedruckte Logo mit dem Tuareg-Gesicht und das angenähten Hinweisschild mit dem Slogan I AM NOMAD auf.

Hat man das Zelt mit samt dem Zubehör ausgepackt merkt man direkt, dass die verwendeten Materialien des Innen- sowie Außenzelt sehr dünn sind. So erklärt sich auch schnell das geringe Gewicht von unter 2 Kilogramm. Allerdings stellt man sich zu aller erst die Frage, ob dieser Stoff wirklich Wasserdicht ist. Aber dazu später mehr.

Das Gestänge sowie die Heringe machen ebenfalls einen sehr leichten Eindruck und wurden aus leichtem Aluminium gefertigt.

Die Farben des Zelts sind stimmig und meiner Meinung nach gut gewählt. Während das Außenzelt einen flaschengrünen Farbton ( Drill Green ) aufweist ist das Innenzelt in einem Grau-Grün gehalten. Akzente wurden hier durch den dunkelgrünen Farbton gesetzt.

Kugelkopf am Ende des Gestänges
Verbindungsstück zwischen Gestänge und Zelt
Fixierungspunkte der schwarzen Gestänge

Aufbau

Nachdem man alles aus dem Packsack heraus geholt hat breitet man zunächst das Innenzelt auf dem Boden aus­ und bemerkt dabei schnell die farblich ( schwarz und transparent ) unterschiedlichen Haken um das Innenzelt am Gestänge zu befestigen. Das Gestänge ist ebenfalls in schwarz und grau gehalten und selbst ohne Aufbauanleitung versteht man schnell was wo hin gehört.

Das Material des Innenzelts besteht übrigens aus einem wasserabweisende und atmungsaktiven D20 Nylon Ripstop mit Mesheinsätzen aus dem selben Nylon. Die Bodenplane kommt laut Herstellerangaben auf eine 5000 mm Wassersäule, was für das dünne Material ein hervorragender Wert ist.

Beim ausgeklügelten Gestängesystem kommt ein 8,5 mm dünnes Aluminium ( DAC featherlight NSL aluminium ) zum Einsatz. Das gesamte Gestänge ist komplett zusammenhängend uns lässt sich simpel ineinander stecken. Über zwei transparente Fixpunkte lässt es sich in die benötigte Richtung drehen und über dem Innenzelt ausrichten.

komplett aufgebautes Innenzelt
sichtbares Gestänge und Haken der Aufhängung für das Innenzelt
Jade Tent 2 mit Außenzelt

An beiden Seiten, an denen die durchgehende graue Stange angebracht wird, findet sich ein Kunststoffteil in die der kleine Kugelkopf am Ende des Gestänges eingesteckt wird. Dadurch ist das Gestänge gut fixiert und lässt sich auch alleine ganz leicht aufbauen. Dazu nun einfach das zweite Ende auf der gegenüberliegende Seite ebenfalls befestigen.

Nun nur noch die beiden schwarzen Gestängesegmente in den jeweiligen Ecken fixieren und das Innenzelt mit den Kunststoffhaken am Gestänge einhängen. Die „offenen“ Enden der beiden schwarzen Gestänge werden in eine Kunststofföse gesteckt und geben dem ganzen System dadurch halt.

Somit steht das Innenzelt schon von selber. Um es am Boden zu fixieren befestigt man in allen vier Ecken jeweils einen der ultraleichten Heringe ( DAC Aluminium v-profile 16 cm ), von denen ein Einzelner nur 10,7 Gramm auf die Waage bringt.

Verbindungsstück von Innen- und Außenzelt an allen vier Ecken
eingeschlagener Hering
Spannleine des Jade Tent 2

Als nächsten Schritt breitet man das Außenzelt, aus silikonbeschichtetem 15D Nylon Ripstop Gewebe, über dem aufgestellten Innenzelt aus und steckt die beiden schwarzen Gestänge-Enden in die dafür eingenähte Einschubtaschen auf der Innenseite. Danach wird das Ganze in den Ecken, mit Hilfe der angenähten Clips, an den Kunststoffteilen befestigt. Zum Spannen lassen sich nun die schmalen Gurte noch anziehen.

Mit Hilfe der sechs weiteren Heringen lässt sich nun, als letzten Schritt, das ganze Außenzelt samt Apsiden auf beiden Seiten abspannen. Wie sich später im Dunkeln herausgestellt hat, reflektieren die Spannschüre sobald sie durch z.B. eine Stirnlampe angeleuchtet werden. Ein wirklich sehr cooles Feature!

Besonderheiten im Überblick

  • 2 Seiteneingänge
  • Verringerte Wandhöhe am Innenzelteingang zum einfacheren Zugang
  • 2 Apsiden
  • 2 Lüftungsöffnungen
  • Reflektierende Spannschnüre
  • Lampenaufhängung
  • Taschen im Innenzelt
Lüftungsöffnung im Außenzelt
geöffnete Seitentür und Apside
aufgerollte Innentür

Besonderheiten im Einzelnen

Das Jade Tent 2 verfügt über zwei Seiteneingänge. Diese Tatsache ist sehr praktische, wenn man mit zwei Personen im Zelt schläft, da man so nicht immer über die andere Person steigen muss. Die Reißverschlüsse machen eine hochwertigen Eindruck und laufen einwandfrei. Die Türen am Innen- sowie am Außenzelt lassen sich jeweils zusammenrollen und mit Seilzügen befestigen.

Beide Innenzelteingänge wurden relativ niedrigen angebracht, was für einen einfacheren Zugang ins Zelt sehr praktisch ist. Hier muss man nur darauf achten, dass man nicht zu viel Dreck, Laub, usw. mit ins Zelt trägt.

An jedem Eingang findet sich eine kleine Apside die sich dafür eignet, einen Rucksack zu verstauen oder bei schlechtem Wetter mit geöffnetem Außenzelt sein Essen zuzubereiten.

Auf den Stirnseiten finden sich je eine Lüftungsöffnung die sich mit einem angebrachten Steg und einem Kletterverschluss aufstellen lässt. Somit kann selbst bei geschlossenem Zelt genug frische Luft im Zelt zirkulieren.

Wie oben schon erwähnt verfügt das Zelt über reflektierende Abspannleinen damit man diese im Dunkeln nicht übersieht.

Im Inneren findet sich in der Decke ein angebrachter Haken zum Aufhängen einer Campinglampe

Weitere Taschen im Innenzelt eignen sich dafür um Kleinigkeiten wie z.B. Schlüssel, Geldbeutel oder Stirnlampe zu verstauen.

Reißverschluss der Innentür
Haken für Campinglampe
Blick von Innen auf geschlossenen Seiteneingang

Zahlen und Fakten

  • Packgewicht: 1,59 g
  • Packmaß: 42 x 11 cm
  • Außenlänge: 226 cm
  • Außenzeltbreite: 255 cm
  • Außenzelthöhe: 100 cm
  • Grundfläche: 4,3 m²
  • Schlafbereich 2,7 m²
  • Wassersäule Außenzelt: 3000 mm
  • Wassersäule Bodenplane: 5000 mm
  • Personen: bis zu 2 Personen
  • Zeltform: Kuppelzelt
  • Farbe: Drill Green
  • Material Außenzelt: 15D Nylon Ripstop ( silikonbeschichtet )
  • Material Innenzelt: 20D Nylon Ripstop / 20D Nylon Mesh
  • Material Gestänge: DAC Aluminum V-shaped 16 cm
Außenansicht des Jade Tent 2
Außenansicht des Jade Tent 2
geöffnete Seitentür mit Vorraum

Fazit

Wer auf der Suche nach einem kleinen und leichten Trekkingzelt für bis zu 2 Personen ist, für den könnte das NOMAD Jade Tent 2 wirklich interessant sein. Man merkt schnell das sich, beim Design des Zelts, jemand Gedanken gemacht hat und es nicht einfach ein weiteres Trekkingzelt in der großen weiten Outdoor-Welt ist.

Das anfänglich komisch wirkende Gestänge sowie die Befestigungen, sind beim näheren Hinschauen selbsterklärend und ideal dazu geeignet, das Zelt auch alleine aufzubauen. Die Haptik sowie die Verarbeitung der Materialien hinterlassen einen guten Eindruck.

Anfallendes Schwitzwasser verdunstet dank der beiden Öffnungen zuverlässig und beim Test, in einer kühlen und trockenen Nacht, fanden sich am nächsten Morgen nur kleinere Wassertropfen auf der Innenseite des Außenzelts.

Im Vergleich zum MSR Hubba Hubba NX Trekkingzelt, welches im ähnlichen Preissegment angesiedelt ist, überzeugt das Jade Tent 2 durch eine höhere Wassersäule beim Außenzelt sowie der Bodenplane.

Ein gutes Trekkingzelt das durch ein cooles Design, nette Features und einen fairen Preis überzeugt!

Stefan Feldpusch

Stefan Feldpusch

Freelancer by doorout.com

Wenn es die Zeit zulässt, bin ich so oft es geht gerne aktiv draußen unterwegs. Egal ob Klettern, Bergsteigen, Wandern, Mountainbiken oder im Winter mit den Langlaufskiern. Im Sommer gerne mit dem Zelt oder dem Caddy-Camper unterwegs und noch dazu seit einigen Jahren Outdoor-Blogger mit Herz auf dem eigenen Blog www.see-you-on-the-outside.de, sowie als Klettertrainer beim DAV aktiv. Als Freelancer im Doorout-Team seit 2017.

Testbericht – Salewa MS Dropline GTX

Testbericht – Salewa MS Dropline GTX

Heute möchte ich Euch den neuen Schuh vom Bergsportspezialisten Salewa vorstellen – den MS Dropline GTX

Der erste Eindruck

Sehr peppig von der Farbe und was für eine dicke Sohle!

Aber schauen wir erst einmal was der Hersteller zum Schuh für Angaben macht! Bei Salewa wird der Schuh unter Speed Hiking Schuh geführt. Ausgestattet mit einer leichten Air-Mesh Konstruktion, wasserdicht durch eine Gore-Tex Membran und für die Griffigkeit auf Fels und Stein mit einer Pomoca Außensohle unten.

Was ich schön finde ist, dass der Schuh sich farblich deutlich abhebt von den üblichen Wanderschuhen. Außerdem ist der Schuh durch die Strickkonstruktion besonders leicht – ich kann Ihn mir daher auch sehr gut als Multifunktionsschuh für alle Wald und Wiesen Touren vorstellen, aber kommen wir nun mal zum Praxistest.

Salewa MS Dropline GTX Herren Schuh mit griffiger Sohle
Salewa MS Droplite im Profil - Innenseite
die Dicke Sohle des Salewa MS Droplite

Im Praxistest

Beim anziehen fällt die dick gepolsterte Oberlasche auf – wirkt sehr weich und vermeidet dadurch Druckstellen auf dem Spann. Beim Abrollen ist der Schuh – trotzdem er sehr leicht gebaut ist –  relativ fest von der Steifigkeit. Sofort bei den ersten Schritten merkt man, daß der erste Eindruck von der sehr dicken Sohle nicht falsch war. Besonders im Fersen- und Mittelfußbereich ist der Dropline super gepolstert und sehr angenehm von der Dämpfung. Bei unebenem Gelände – also auch abseits der Wege und Wiesen – gleicht der Schuh die Unebenheiten wunderbar aus. Obwohl es nur ein flacher Schuh ist, habe ich nie das Gefühl umknicken zu können, kann ich Ihn mir dadurch sehr gut als Wanderschuh im Mittelgebirge oder als Zustiegs-Schuh vorstellen – letzteres passt auch recht gut aufgrund der peppigen Farben – was ja auch gut zu einem farbigen Kletteroutfit passt.

Die Außensohle greift auf nassen Felsen und Baumstämmen sehr gut – der Name Pomoca-Sohle sagt mir zwar nichts – aber von der Gummimischung hat Salewa dort eine gute Wahl getroffen. Einen Langzeittest kann ich natürlich für die Haltbarkeit der Sohle noch nicht machen – wirkt aber für mich robust. Gestrickte, leichte Schuhe bringen leider immer den Nachteil mit sich, dass Sie relativ anfällig für spitze Steine oder Äste sind, was die Haltbarkeit des Außenmaterials angeht. Dafür hat der Schuh im vorderen Bereich eine Gummizehenkappe und auch seitlich noch ein verstärktes Material, sodass der Nachteil sich nicht wirklich auswirkt. Insgesamt muss ich sagen, dass ich ein sehr gutes Laufgefühl beim Schuh habe und Ihn sehr gerne auf meinen nächsten Touren einsetzen werde.

das Salewa Logo darf auch nicht fehlen
Der Salewa MS Droplite im Seitenprofil
Die Schnürung des Salewa MS Droplite

Fazit

Auch wenn ein Langzeittest noch aussteht, lässt sich zusammenfassend sagen, dass Salewa mit dem Dropline GTX, ergänzend zum bisherigen Sortiment, einen sehr schönen leichten Wander- und Trekkingschuhe anbietet. Wer auf der Suche nach einem stylischen Schuhe für leichte Wanderungen sucht, der durchaus im Alltag getragen werden kann, sollte sich den Dropline mal genauer anschauen.

Viel Spaß beim Anprobieren und Testen!

Testbericht – Osprey Seral Hüfttasche

Testbericht – Osprey Seral Hüfttasche

Nach über 8 Jahre Pause beim Mountainbiken, war es dieses Jahr endlich so weit. Neues Mountainbike, neue Motivation und die Intension Trails und Wege in Rhön und Umgebung auszukundschaften.  Die ersten Touren liegen jetzt bereits hinter mir, die unmittelbaren Trails und Wege sind erkundet und ein Problem hat mich von Anfang begleitet. Wohin mit Ersatzschlauch, Pumpe, Flickzeug, Getränk und was man sonst so braucht für unterwegs? Anfangs noch mit Trinkflasche und kleiner Satteltasche unterwegs, konnte ich für mich schnell feststellen, dass dies keine Dauerlösung für mich sein wird. Kurz überlegt, Satteltasche und Flaschenhalter wieder abmontiert und das gesamte Zubehör samt Trinkblase in einem kleinen Rucksack verstaut. Die Idee war gut, aber auch diese Lösung war für mich nicht die richtige. Ich war nicht unzufrieden, aber der Rucksack doch zu groß und zum Biken nicht ideal. Somit musste ich mich an dieser Stelle nicht damit beschäftigen, nach einem anderen Rucksack Ausschau zu halten.

Ich informierte mich in diversen Foren, habe mich mit Freunden und Kollegen ausgetauscht. Nach ein wenig Recherche, stand die Entscheidung doch relativ schnell fest. Meine Wahl fiel auf die Osprey Seral Hüfttasche mit 7 Liter Fassungsvermögen. Auf ihrer Webseite wirbt Osprey damit, dass die Tasche „speziell fürs Biken entworfen wurde und perfekt ist, wenn man schnell unterwegs sein will.“ Vorweg lässt sich sagen, dass dies nicht nur ein Versprechen ist, sondern auch Tatsache.

Osprey Seral Hüfttasche
Platz für reichlich Flickzeug
Platz für Handschuhe im großen Hauptfach

Ausstattung der Hüfttasche

Dank AirScape Polster liegt die Tasche jederzeit eng am Körper an und sorgt gleichzeitig für eine gute Luftzirkulation am unteren Rücken. Einstellen lässt sich die Seral sehr einfach über die 4 Kompressionsriemen. Im Lieferumfang enthalten ist bereits eine 1,5 Lier Trinkblase, die Rückennah in der Tasche platziert ist und beim Fahren auf den härtesten Trails nicht stört. Der Trinkschlauch dazu wird hinter dem Rücken geführt und fädele ich unter den Kompressionsriemen durch. Damit ist gewährleistet, dass der Schlauch sich nicht löst und im Zweifel ins Rad gerät. Das Trinkstück wird mittels Magnetclip befestigt. Neben der Trinkblase findet im sich im großen Hauptfach noch genug Platz für eine Jacke, Handschuhe oder eine kleine Brotzeit. Intelligent und schön gelöst finde ich die Fronttasche. In dieser finden bei mir Ersatzschlauch, Flickzeug, Reifenheber, Smartphone und ein Riegel Platz. Alles was verfügbar sein muss, um keine Zeit zu verlieren. Clever gelöst sind zwei weitere kleine Taschen, in denen ebenfalls ein Riegel oder Taschentücher zum Beispiel Platz finden. Auch während dem Fahren hat man hier die Möglichkeit draufzugreifen zu können.

Befestigung für 1,5L Hydraulics™ Lumba Trinkblase
kleine Tasche im Hüftgurt
Verschluss des Hüftgurt

Auf Tour mit dem Bike

Ich kann jetzt schon sagen, dass ich diese Tasche nicht mehr missen möchte. An meinem Rad ist nichts montiert, was unnötig ist oder die Funktion des MTB beeinträchtigt. Gleichzeitig kann ich alles mit mir führen, was ich für eine Tagestour benötige. Selbst wenn ich die Trinkblase komplett gefüllt habe und ich alles Nötige eingepackt habe, ist immer noch Platz in der Tasche und der Tragekomfort gegeben. Selbst meine Sony Alpha 6000 Kamera samt Objektiv habe ich bereits mit mir geführt und hatte nie Bedenken, dass diese in der Tasche zu Schaden kommt.

Auf Trails unterwegs

Unterwegs sein bedeutet für mich aber nicht nur, mit dem MTB Forststraßen zu befahren, sondern eben auch mal einen Abstecher zu naheliegenden Trails wie die FlowTrails in Bad Orb, am Hoherodskopf oder am Kreuzberg zu unternehmen. Hier war ich anfangs skeptisch, ob die Tasche den Bedingungen nicht Tribut zollt und dabei an ihre Grenzen in Sachen Komfort kommt. Meine Bedenken waren völlig unbegründet. Selbst bei wurzeligem Gelände, Sprüngen, Drops oder in Steilkurzen hatte ich nie ein ungutes Gefühl. Eher das Gegenteil war der Fall. Man konnte sich komplett auf die Strecke und das nächste Hindernis konzentrieren.

Tipp! Wenn die flatternden Bänder stören, packt sie einfach in die beiden seitlichen Taschen. Keine optimale Lösung, aber bisher ist mir noch nichts anderes als Lösung eingefallen.

FlowTrails Bad Orb

Unweit von Fulda entfernt, bietet sich die perfekte Gelegenheit erste Erfahrungen auf geshapten Trails unterwegs zu sein. Nahe dem Kurort Bad-Orb befinden sich die FlowTrails. Zur Zeit können vier ausgewiesene Trails befahren. Vom Einsteiger bis zum ambitionierten Fahrer findet jeder etwas, dass er unter die Räder nehmen kann. Favorit, wie bestimmt bei vielen, ist der Haseltal-Trail mit seinen Steilkurven, zahlreichen Sprüngen, Drops und Tabels.

Mehr Informationen erhaltet ihr unter FlowTrails Bad-Orb

FlowTrails Kreuzberg

Neben den FlowTrails in Bad Orb gibt es eine weitere Möglichkeit erste Trailluft zu schnuppern. In der bayrischen Rhön am Kreuzberg könnt ihr eure Fahrkünste unter Beweis stellen. Mit viel Liebe wird der Trail gepflegt und um Elemente ergänzt. Wer sich noch nicht sicher genug fühlt auf dem Bike, kann hier auch einen Fahrtechnikkurs buchen, um sein Können zu verfeinern.

Mehr Informationen gibts unter FlowTrails Kreuzberg

Die Seral beim Wandern

Geprägt vom Trailrunning, bin ich persönlich immer gerne minimalistisch unterwegs. Das hat sich bei mir auch aufs Wandern übertragen, sodass ich selbst bei einer ausgiebigen Tagestour nur das Nötigste mit mir führe. Daher war die Osprey Seral in mehrfacher Sicht ein super Griff. Bei kürzeren Touren mit dem MTB hatte ich sie bereits dabei, aber eine Tagestour stand noch aus. Wie auch beim Mountainbiken fühlt sich die Tasche beim Wandern bequem an. Ganz so wenig, wie gedacht, hatte ich dann doch nicht dabei. Die Trinkblase war maximal gefüllt, ein kleiner Snack für zwischendurch, eine leichte Windjacke und zwei Kameraobjektive haben ganz locker Platz gefunden in der Tasche. Insgesamt habe ich die Tasche über sechs Stunden am Stück getragen, mit einmal kurz Ablegen während einer kurzen Rast.

Ventil und Halterung des Trinksystems
geräumiges Hauptfach
Polsterung des Osprey Seral

Langzeittest

Was ist ein Langzeittest? Ein paar Tage, ein paar Wochen, ein paar Monate? Schwierige Frage. Gekauft habe ich die Tasche Anfang Juli 2020 und seitdem regelmäßig, fast täglich im Einsatz gehabt. Während dieser Zeit war alles dabei. Kurze gemütliche Radtouren, ausgiebige Tagestouren mit Rad und zu Fuß und Besuche auf diversen Trails. Kurzum, ich hatte viele Möglichkeiten die Tasche zu testen und habe dies auch getan. Osprey hat mich bei Taschen bislang noch nicht enttäuscht und auch die Seral reit sich da super in meine Erfahrungen ein. Die Verarbeitung ist super, die Aufteilung der Taschen durchdacht und man kann alles Nötige mit sich führen.

Fazit

Super Tasche mit 7 Liter Fassungsvermögen, Trinkblase von 1,5 Liter und durchdachter Taschenaufteilung. Ich bin definitiv jetzt ein großer Fan der Tasche und kann sie nur jedem empfehlen, der für unterwegs Einiges mitnehmen möchte, aber keine Lust hat einen Rucksack zu tragen.

Da nicht alles perfekt sein kann, gibt es zwei kleine Punkte, die mich persönlich stören. Die Reinigung der Trinkblase ist durch ihre Konstruktion nicht ganz einfach. Persönlich vermeide ich daher das Befüllen mit anderen Getränken, außer Wasser.

Zweiter Punkt, der mich gerade beim Mountainbiken gestört hat, sind die beiden überstehenden Bänder, die beim enger stellen der Tasche überstehen. Hier wäre es schön, wenn eine Art „Garage“ für die Bänder vorhanden wäre. Andere Hersteller haben das cleverer gelöst.

Tipp! Sollte eure Trinkblase doch mal verschmutzt sein oder Ablagerungen auftreten, empfehle ich handelsüblichen Reis zur Reinigung. Einfach warmes (nicht kochendes!) Wasser in die Trinkblase füllen, Reis dazu, einen Moment warten und dann eine Weile kräftig schütteln. Ihr werdet sehen, der Schmutz löst sich nach und nach. Das Schönste daran ist, dass man keine Chemie verwenden muss! Der Trinkschlauch lässt sich super mit einem Pfeifenreiniger oder einer ganz schmalen Flaschenbürste säubern.

Dir fehlt noch die passende Ausrüstung?

Roman Aha

Roman Aha

doorout.com

„Hauptsache draußen“ ist mein Motto. Egal ob beim Klettern, Bouldern, Trailrunning oder unter freiem Himmel biwakieren. Hauptsache draußen eben! Mal mit ambitionierten Zielen im Blick, mal einfach nur genießen, erleben und die Natur um einen herum bewusst wahrnehmen. Neben dem Sport ist Fotografieren zu meiner neuen Leidenschaft geworden, die sich mit dem Sport gut vereinen lässt. Als aktiver Jugendleiter und Jugendreferent der JDAV Fulda versuche ich meine Leidenschaft und mein Wissen an Interessierte weiterzureichen.