ON Cloudwander Waterproof

ON Cloudwander Waterproof

Auf Wolken durch Südtirol
Lesezeit: 10 min.Autor: Marie

Im März ging es mit meinen zwei Kids in den Wanderurlaub nach Südtirol. Zeit in der Natur genießen und Wanderungen standen an erster Stelle. Angekommen an einem wundervollen Rückzugsort inmitten der Natur. Auf einer Höhe von 1300 Metern über dem Meeresspiegel, inmitten eines Waldes unterhalb der kleinen Ortschaft Welschellen (Rina) im Gadertal lag das Natur Chalets EinStein in Alleinlage. Die Kinder kamen im Naturchalet voll auf ihre Kosten. Durch die Alleinlage mitten in der Natur konnten Sie sich im Freien austoben. Außerdem gab es in der Natur immer vieles zu erkunden. Vom Chalet aus gab es einen Zugang zum nahegelegenen Wald, der ja an sich schon ein großer Spielplatz für Kinder war.

Method S im Antritt auf Reibung

Auch ich als Mama brauchte gewisse Flexibilität in Sachen Schuhwerk. Am besten ein Schuh, der mich in allen Bereichen abdeckt, so mein Anspruch vor dem Wanderurlaub. Als Mama ist man ja immer auf Trapp. Gefunden hab ich genau diesen Schuh bei Doorout von der Marke On Running. Der On Cloudwander Waterproof Wanderschuh ist ideal für lange Ausflüge an Tagen, die auch mal regnerisch sein können, da er wasserdicht ist. Die Missiongrip-Aussensohle sorgt auf rutschigen Untergründen für perfekten Grip. Er ist leicht und wendig und bot mir dennoch genug Halt. Ein besonderes High-Tech-Mesh Obermaterial sorgt für gezielte Belüftung und ich hatte kein unangenehmes Schwitzgefühl. Eine Zehenkappe schützte meine Füße vor harten Stößen. Der schicke On Cloudwander Waterproof Wanderschuh wurde aus recycelten Materialien hergestellt und unterstützt somit den Umweltgedanken und sieht verdammt gut aus.

Ich bin Marie von @alle.untereinemdach, ich habe zwei kleine Kinder und wir sind bei jedem Wetter unterwegs. Beim Campen und Wandern finden wir nicht nur Ruhe und Erholung sondern erweitern unseren Horizont, lernen neue Menschen kennen und probieren uns an neuen Prdoukten und Features rund ums Campen.

Testbericht – Black Diamond Method S Boulderschuh

Testbericht – Black Diamond Method S Boulderschuh

Slipper-Version des bewährten Method
Lesezeit: 10 min.Autor: Nicklas Grasser

Mit dem Method S liefert Black Diamond eine Slipper-Version des bewährten Method. Erschienen in 2022, konnte er sowohl in der Welt des Boulderns, als auch in diversen Indoor- und Outdoorkletterrouten von sich überzeugen.

Als Allroundtalent lässt sich der Schuh, durch den Umbau zum Slipper, die weichere Gummimischung und das deutlich vergrößerte Toe-Cap, nicht mehr bezeichnen, hier wurde ein klarer Fokus in Richtung Reibungskletterei gelegt. Doch auch in den immer populärer werdenden New-School Bouldern, kann der Method genutzt werden. Hier müssen die Sportler in Sprüngen und dynamischen Zügen ihre Koordination unter Beweis stellen. Ein weicherer Schuh bietet hier deutlich mehr Grip, Bewegungsfreiraum und Flexibilität.

Ich habe den Method S 4 Wochen lang auf Herz und Nieren getestet. Das Ganze 3-4 mal in der Woche für jeweils 1-2 Stunden. Da meine Leidenschaft beim Bouldern liegt, wurde der Schuh auch nur hier getestet.

Method S im Antritt auf Reibung
auch kleinste Tritte lassen sich gut antreten
ein doppelter Toe Hook Kopfüber ist auch kein Problem

Passform des Method S

Der 3-D- geformte Fersenteil umschließt den Fuß satt und fühlt sich sehr gut an, während der Oberteil des Schuhs durch die Sockenkonstruktion leicht und flexibel gehalten ist. Hier schmiegt sich der Method S, wie auch von anderen Slippern gewohnt, einfach perfekt an den Fuß an. Der Mittelfuß wird fest von der Sohle eingepackt, hier könnten breitere Füße an ihre Grenzen kommen.

Im vorderen Bereich wird der Schuh wieder etwas breiter und lässt den Zehen den Freiraum, der in einem Slipper nötig ist. Im Vergleich zum Method Zeichnet sich der Method S zudem durch einen leicht verstärkten Downturn und die Reduzierung auf einen Klettstreifen aus. Diese Entscheidung wirkt sich nicht negativ auf die Passform aus und erleichtert das An- und Ausziehen.

Ich habe regulär Schuhgröße 47, zum Testen habe ich Größe 46,5 getragen, jedoch mit dünnen Klettersocken. So sitzt der Schuh zwar eng, unterbricht aber nicht die Blutzufuhr.

Verarbeitung und Materialien des Boulderschuhs

Bei der Gummimischung hat sich Black Diamond für eine etwas weichere als beim Standart-Method entschieden. Hier kommt Verwirrung auf, da beide die selbe Bezeichnung haben. Die Mischung macht aber einen soliden Eindruck und scheint die richtige Härte zu haben.

Der Fersenteil ist in Camouflage-Optik gehalten und wird sicherlich für geteilte Meinungen sorgen, mir als Tarnmuster-Fan gefällt das Design wahnsinnig gut. Das Material der Sockenkonstruktion fühlt sich auch auf nackter Haut sehr gut an und ist unglaublich anpassungsfähig.

Im Allgemeinen ist der Schuh sauber verarbeitet und präzise verklebt.

Zwei Little Stars auf Abenteuer Tour
Kordelzug am Packsack
Little Star in kürzester Länge

Der Method S im Praxistest

Der Schuh passt, zumindest an meinem Fuß, hervorragend und vor allem der fest eingepackte Mittelfuß gibt ein unglaublich gutes Gefühl. Hier sorgt der Method S für mehr Stabilität als andere Slipper.

Vor Allem auf Volumen und beim Stehen an der Wand zeigt sich, warum der niedrigere Härtegrad eine gute Entscheidung war. Die Gummimischungklebt“ ähnlich wie die XS Edge 2 von Vibram. Beim direkten Vergleich gefiel mir die Vibram Sohle aber immer noch besser. Hierfür habe ich jeweils einen Schuh links und rechts getragen, stellte mich auf ein relativ steiles Volumen und begann langsam meine Fersen zu heben. Hier konnte die Black Diamond eigene Sohle dem Marktführer noch nicht das Wasser reichen.

Will man jedoch kleinere Tritte und Leisten treten, zeigen sich die Nachteile der Gummimischung. Hier gibt der weiche Schuh schnell nach und ohne genug Muskelkraft im Fuß rutscht man hier schnell ab. Für Einsteiger also keine Empfehlung, da diese erst die nötige Fußmuskulatur aufbauen müssen, um die fehlende Härte auszugleichen. An dieser Stelle empfiehlt sich ein Schuh mit einer etwas festeren Sohle, die die Fußmuskulatur unterstützt.

In Comp-Style bzw. New-School Bouldern glänzen die Method S. Sie sind leicht, flexibel und bieten guten Grip auf Volumen. In meinen Augen der Einsatzbereich, in dem dieser Schuh am besten performed.

Das vergrößerte Toe-Pad verrichtet, genauso wie die Ferse, hervorragende Arbeit und ermöglicht bombenfeste Hooks.

Auch nach 4 Wochen konnte Ich keine ungewöhnlich ausgeprägten Abnutzungsspuren erkennen, die Sohlen sind nach wie vor ordentlich kantig. Ich würde hier eine etwas längere Haltbarkeit als bei der Vibram XS Grip 2 vermuten.

An seine Grenzen kommt der Schuh bei kleintrittigen Routen und im Dach. Hier liefern meine Performance Modelle von Scarpa und La Sportiva, durch ihren aggressiven Downturn, deutlich mehr Trittsicherheit und Druck.

Die Verlängerung im Fußbereich des Kinderschlafsacks

Fazit

Ich finde der Method S ist ein ausgezeichneter Boulderschuh für Fortgeschrittene. Gerade für solche, die nach ihrem ersten Paar Kletterschuhen, einen Ersatz brauchen. Sowohl die Gummimischung, als auch die Hook-Gummis konnten von sich überzeugen und machten in den meisten Fällen eine gute Figur. Lediglich in harten Touren im Dach oder auf kleinen Tritten lässt der Schuh zu wünschen übrig.

In meinen Augen aber kein Mangel, da sich der Schuh eben auf andere Bereiche fokusiert. 140 € UVP verlangt Black Diamond für den Nachfolger des Method, spielt also in einer Liga mit dem La Sportiva Kubo und dem Scarpa Veloce. Der Preis ist in meinen Augen gerechtfertigt und schließt preislich die Lücke zwischen Method und dem Black Diamond Shadow.

Der Schuh ist eine tolle Ergänzung in jeder Bouldertasche und vor Allem für Fortgeschrittene eine Empfehlung.

Nicklas Grasser

Nicklas Grasser

Laden Team Doorout

In meiner Freizeit gehe ich viel Angeln und Bouldern. Lässt es die Zeit zu, kann man mich 4 mal die Woche beim Training in der Boulderhalle finden. Zusätzlich bin ich dort auch als Routesetter tätig, eine Tätigkeit bei der ich mich und meine Kreativität voll ausleben kann. Seit August letzten Jahres gehöre ich zum Ladenteam und berate Kunden hauptsächlich in den Bereichen Klettern und Schuhe.

Testbericht – Lowa Renegade 100 GTX MID Ws.

Testbericht – Lowa Renegade 100 GTX MID Ws.

Der neue Renegade im Test
Lesezeit: 10 min.Autor: Juliane Dietz

Die Hundert Jahre feiert Lowa mit einer Special Edition seines Renegade Models, der in diesem Jahr ebenfalls ein 25-jähriges Jubiläum hat. Da frag ich mich doch, ob es was Neues vom Klassiker gibt. Bislang hat mich eine ältere Version begleitet, mit der ich immer zufrieden war. Klassiker verändern? Ich bin gespannt.

Lowa Renegade an Schnürsenkeln im Baum hängend
Vibramsohle des Lowa Renegade 100
leicht nasser Schuh nach kurzer Wanderung

Der Karton geht auf

Im Karton finde ich einen robusten, nicht zu schweren (548g) Schuh. Dieses Modell ist in einem mahagoni braun mit roten Schürsenkeln. Rote Schnürsenkel? Na ja, darf ja auch mal fancy sein beim Wandern. Die Nähte sind sogar etwas besser verarbeitet als bei meinem alten Paar. Eine Stelle die früher mit einer Obernaht versehen war ist jetzt nach innen vernäht. Das wird meine Schwester freuen, weil ältere Versionen des Renegade bei ihr genau an dieser Stelle gern mal kaputt gegangen sind.

Der Schuh hat stabile Ösen und Haken zum Binden. Die 6 Haken am oberen Ende des Schuhs erleichtern mir bestimmt das Anziehen. Die Schnürsenkel sind nicht zu kurz und nicht ewig lang, was mir auch gefällt. Die Sohle außen, hat ein stabiles Profil und sieht so aus als würde sie beim Laufen trotzdem mitgehen. Die Einlegesohle, lässt sich rausnehmen. Find ich wichtig, wenn es doch mal nasse Füße gegeben hat oder man eine Einlage reinlegen will. Ein „Gore Tex Schild“ verspricht einen wasserdichten und Luft durchlässigen Schuh. Bin gespannt, wie sich das Paar in der Praxis macht.

Draufsicht und Sohle des Lowa Renegade 100
Lowa Renegade 100 in mahagoni red
Guter Halt am Fuß

Hält der neue Renegade, was der erste Eindruck verspricht?

In meinem Herbsturlaub stehen ein paar kleinere Wanderungen (ca. 8-10 km) auf dem Plan. Leichtes Gelände. Außerdem wird der Schuh bei der Gartenarbeit getestet.

Die ersten Schritte

Beim Anziehen flammt meine Liebe zum Renegade gleich wieder neu auf. Man schlüpft, wie gewohnt, leicht in den Schuh und kann durch wenig Kraftanstrengung die Schnürsenkel festziehen. Beim vielen Aus- und Anziehen im Alltag ein Plus. Die Schleife sitzt und ich frage mich, ob ich noch oft ziehen und binden werde auf der Tour. Bei den ersten Schritten fühle ich den sicheren und gewohnten Halt am Knöchel. Die Sohle biegt sich, wie erwartet, beim Laufen etwas mit. Neuer Schuh, gewohntes Gefühl. Nur der Sound ist neu. Der Schuh quietscht leise, bei jedem Schritt. Lässt vielleicht nach, mit der Zeit.

Wie läuft´s?

Meine Wege führen mich über Schotter, Feld- und Wiesenwege, Teer und durch den Wald. Alles macht der Schuh problemlos mit. Ich komme auf meinen 2 Testwanderungen nicht ins Rutschen oder knicke unglücklich um. Eine Wanderung nennt sich “Wiesentour” und hat jetzt, im Herbst, reichlich nasse Grasfläche zu bieten. Meine Füße, bleiben aber trocken. Sogar eine “Abkürzung” durch eine wasserführende Furt macht der Renegade mit, ohne sich in ein Aquarium zu verwandeln. Im Verlauf der Wanderung muss ich mich nicht ständig nach einer guten Stelle zum Schuhe binden umsehen. Jeweils einmal bücke ich mich, um das Schnürband zu korrigieren. Keine große Sache, wie ich finde. Am Ende der Ausflüge, habe ich nicht das Bedürfnis die Schuhe sofort ausziehen zu müssen. Kein unangenehmes Schwitzen, keine Druckstellen.

Über Stock und Stein auf der Wiesentour
einmal kurz nachschnüren
Guter halt auch bei feuchtem Untergrund

Unterm Strich – mein Fazit

100 Jahre und nix verlernt! Bei der Verarbeitung gibt es nix zu meckern und das Preis-/Leistungsverhältnis ist gut. Wie gewohnt bei Lowa. Der Schuh ist toll für leichte Wanderungen, aber auch toll im Alltag. Ausflug in die Natur mit den Kindern, Hunderunde mit der Schwester, Laub rächen im Garten. Alles macht der Renegade problemlos mit. Die roten Schnürsenkel passen zwar toll zu meiner roten Regenjacke, aber ich will ja nicht nur im Regen laufen. Deshalb einen Punkt Abzug bei der Optik. Das leise Quietschen hat sich nach den ersten Tagen noch nicht gegeben. Stört mich aber nur beim Anschleichen.

Juliane Dietz

Juliane Dietz

So viel gibt es über mich gar nicht zu sagen. Jahrgang 1981. Am liebsten bin ich die Mama von zwei wundervollen Mädchen. Seit 20 Jahren arbeite ich in der Gastronomie und finde es immer noch gut. In meiner Freizeit unternehme ich gerne kleine Wanderungen und kümmere mich um Haus und Hof. Es gibt immer was zu tun.

Testbericht – Berghaus MTN Guide Hyper Alpha Jacket

Testbericht – Berghaus MTN Guide Hyper Alpha Jacket

federleichte Hardshelljacke
Lesezeit: 10 min.Autor: Fabian Bernst

Fast könnte man meinen es handelt sich bei der Berghaus MTN Guide Hyper Alpha Jacket einfach nur um einen weiteren Vertreter im Dschungel der 3-Lagen Jacken.

Das dem jedoch nicht so ist und welches Austattungsdetail daran entscheidenden Anteil hat erfahrt Ihr in diesem Testbericht.

Erster Eindruck, was bietet die MTN Guide Hyper Alpha Jacke?

Zu Beginn beschäftigen wir uns jedoch erstmal mit den klassischen Facts der Jacke.

Dabei fällt schnell auf das ein möglichst geringes Gewicht im Lastenheft von Berghaus an erster Stelle stand. Nicht anders lässt sich erklären das die Guide Alpha Jacket federleichte 226 Gramm auf die Waage bringt. (Herrengröße M)

Aber auch sonst findet man Berghaustypisch eine solide Ausstattung & Verarbeitung vor und so lassen u.a. eine einfach einstellbare Schildkapuze, höher angesetzte Taschenlösung und für diese Gewichtsklasse recht robustes Ripstop Außenmaterial kaum Wünsche offen.

Einige unter Euch werden eine Unterarmbelüftung vermissen, mich persönlich hat dies nicht gestört – sicherlich auch etwas dem wirklich hohen Wasserdampfdurchgangswert von 50.000g/m2/24h geschuldet. Ehrlicherweise passt eine Unterarmbelüftung auch nicht ganz in das Konzept der Jacke, da natürlich die zusätzlichen Reißverschlüsse das Gewicht der Jacke wieder nach oben treiben.

Regendichte Berghaus MTN Guide Hyper Alpha Jacke
Seitenansicht der  Berghaus MTN Guide Hyper Alpha Jacke
Berghauslogo auf dem Ärmel

Aus eigener Erfahrung heraus kann ich aber auch sagen das bei wirklichen Starkregen die angesprochenen Reißverschlüsse am Unterarm nicht nutzbar bzw. nicht zu öffnen sind da sich sonst das Wasser seinen Weg ins Innere sucht und ab einen gewissen niederschlagsfreien Temperaturbereich sollte die Wetterschutzjacke eh im Rucksack verschwinden.

Dennoch habe ich die Jacke spaßeshalber mal eine Stunde lang bei einem Aufstieg getestet, bei ca. 17 Grad, eigentlich nicht wirklich empfehlenswert – dennoch hat die Jacke mich nicht im sprichwörtlich eigenen Saft stehen lassen.

Nun aber Katze aus dem Sack und ab zum bereits erwähnten Highlight der Jacke, wozu man erstmal den Zwei-Wege-Reißverschluss öffnen muss.

Danach entdeckt man sofort ein flauschiges, rotes Futter. Hierbei handelt es sich um POLARTEC ALPHA, einfach ausgedrückt werden hierbei hochflorige Paneele an neuralgisch wichtigen Stellen an der Innenjacke platziert.

Sinn dahinter ist der Jacke eine zusätzliche Isolationsschicht zu verpassen. In der Praxis hat dies sehr gut funktioniert und vermittelte anfangs einen leichten Hauch von Wärme, um dann aber später mit einen guten Feuchtigkeitstransport aufzutrumpfen.  Bei der Wahl der Isolationsschicht für die nächste Tour kann man so getrost auf eine dünnere Lage zurückgreifen, auch dies folgt wieder dem Prinzip der Gewichtsminimierung.

Innenfutter der Berghaus Jacke
flauschig rotes Innenfutter am Ärmelbündchen
seitliche Tasche

Jetzt wird es ernst, was kann die MTN Guide Hyper Alpha Jacke in der Praxis?

Zu mindestens für den Test förderlich war das schlechte Wetter im letzten Urlaub, fürs Gemüt hätten es dann doch ein paar Sonnenstrahlen mehr sein dürfen.

Sei es drum, den Spruch mit dem schlechten Wetter und der falschen Kleidung kennt jeder aber zum Glück erwies sich die Guide Alpha Jacket als die richtige Wahl.

Nach sechseinhalb Stunden monotonen Dauerregen samt Tagesrucksack habe ich mich auf die Suche nach Wassereintritt an dafür bekannten Stellen gemacht, machen wir es kurz – die Jacke ist dicht!  

Auch die Folgetage im Urlaub, sowie auf weiteren folgenden Touren in den Alpen konnte das Können im Regen unter Beweis gestellt werden. Auch bei Touren in heimischen Gefilden hält die Jacke samt der hauseigenen Hydroshell ELITE Membran bis heute, was sie verspricht.

kleines Packmaß der Jacke
die MTN Guide Hyper Alpha Jacke ist ein guter Begleiter auch bei widrigen Bedingungen
Wasserdichte Hardshelljacke

Fazit

Natürlich hat all das auch alles einen gewissen Wert und grundsätzlich ist die Preisgestaltung im Outdoorsegment ja oftmals das Gegenteil dessen eines Metzgers: Alles, was weniger wiegt kostet mehr. Dennoch finde ich das der Preis von 299,95€ (UVP) noch als gerechtfertigt bezeichnet werden kann.

Denn auch Dinge wie der Einsatz von recyceltem Polyester, bluesign zertifizierter Hauptstoffe und den bereits angesprochenen Ausstattungsdetails bringen einen gehörigen Gegenwert zum Kaufpreis mit und machen eine Kaufempfehlung meinerseits leicht.

Etwas schwerer fällt es der Jacke nur, sich in eine Kategorie stecken zu lassen. Für eine klassische Hardshell fehlen der Jacke u.a. noch ein paar Prozente an Robustheit und für anspruchsvolle Alpin-/Hochtouren oder aber das Tragen schwerer Rucksäcke rate ich Euch eher z.B. zur Berghaus MTN Seeker GTX.

Für alles andere aber, wie anspruchsvolle Tageswanderungen, klassische Hüttentouren, Trailrunning oder aber für die nächste Skitour findet Ihr in der Guide Alpha Jacket einen absoluten zuverlässigen Begleiter.

Fabian Bernst

Fabian Bernst

Storemanager by doorout.com

Ob beim Wandern, radeln oder mit dem Zelt – immer irgendwo zwischen Rhön und Karnischen Alpen zu finden.

Vier Campingkocher vorgestellt

Vier Campingkocher vorgestellt

Kochen wie Daheim
Lesezeit: 2 Minuten

Wer sich mit seinem Familienzelt oder Vorzelt auf dem Campingplatz häuslich einrichtet, der will sich auch wie zu Hause fühlen. Und da man zu Hause nicht jeden Abend essen geht, sondern sich sein Essen meist selbst zubereitet (und wenn es nur eine Dose Ravioli ist) möchte man das natürlich auch im Campingurlaub.

Was braucht man dafür?

1. Eine „Küchenzeile“. Oft gibt es diese praktischen Campingmöbel faltbar oder klappbar und in schickem Design. Wichtig ist, dass das Modell stabil steht, einfach in der Handhabung ist und eure Küchenutensilien verstauen kann.

2. Natürlich Geschirr. Von der Faltschüssel bis zur Teflonpfanne ist hier alles erlaubt. Es sollte einfach zu verstauen und zu reinigen sein.

3. Messer, Gabel, Löffel – das ganze Drum und Dran. Hier muss es kein Spork aus Titan sein, aber leicht und Beschädigungsresistent sollte das Besteck sein.

4. Irgendwas zu Essen. Hier mischen wir uns gar nicht ein. Die einen bereiten im Zelt gerne aufwändige Gerichte zu, die anderen schätzen auch das Dosenfutter und beides ist OK.

5. Egal ob Hummer oder Ravioli, ohne Campingkocher läuft nichts. Er muss stabil stehen, ausreichend Platz bieten und einfach und gefahrenfrei bedienbar sein.

 

Mit Induktionsplatten können die Campingherde noch nicht dienen, aber der eine oder andere sorgt mit ein paar Features für ein heimisches Kocherlebnis. Wir haben uns vier beliebte Campingkocher rausgesucht, die wir euch im folgenden Video vorstellen möchten:

 

Wigo Rolli Plus Ambiente

Wigo Rolli Plus Ambiente

Viel Platz mit wenig Aufwand
Lesezeit: 5 Minuten

Wir waren auf der Suche nach dem perfekten Vorzelt für uns als Familie. Für uns heißt, Patrick (39) & Marie (33) mit zwei Kindern (3+5).Mal spontan ein Wochenende weg, aber auch mal zwei Wochen am Stück auf dem Campingplatz stehen. Genau für solche Urlaube suchten wir ein Vorzelt. Eins, was auf unsere Bedürfnisse und Anforderungen abgestimmt ist.

Wonach wir suchten

Hier nochmal unsere Wünsche:* platzsparend* leicht* schneller Aufbau* viel Platz* DesignAll das haben wir bei der Firma WIGO gefunden. Ein Unternehmen aus Hessen, das Markisen, Vorzelte und Zubehör für Wohnwagen und Reisemobile herstellen.

Was ist eine Sackmarkise

Die Sackmarkise wird am Wohnwagen in die Keder eingezogen und kann dort während der Fahrt bleiben. Mit einem Gewicht von 17Kg ist das für uns optimal, was das Gesamtgewicht angeht.Dazu gibt es noch passende Seitenwände, die im einer extra Tasche verstaut sind. Diese konnten wir problemlos im Wohnwagen verstauen. Das Gestänge ist ebenfalls super leicht und besteht aus Aluminium.

Tragesystem des Salewa ALP TRAINER 20 WS

Was bringt die Sackmarkise

Durch den unkomplizierten Einbau in die Keder, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten:1. Einfacher Ausbau z.B für eine Reinigung2. Oder Nutzung jedes weiteren Vorzeltes.3. Kein Verschrauben oder Bohrung in das Fahrzeug nötig, wie bei anderen Markisen.Endlich sind kurze und spontane Ausflüge möglich. Denn für uns als Familie mit zwei kleinen Kindern ist ein Reisen ohne Vorzelt nicht vorstellbar. Ein Vorzelt bietet einen zusätzlichen Raum und für die Kinder ein Spielbereich bei schlechtem Wetter. Der schnelle Aufbau maximiert nun unsere Urlaubszeit enrom, denn sowohl die Markise als Sonnenschutz, oder das komplette Vorzelt ist super schnell aufgebaut.

Unser Eindruck

Was ein Ambiente, wow. Die großen Fenster lassen viel Licht rein und machen das Vorzelt zu einem Wohlfühlort, oder wie man gerne sagt „place to be“.In den zwei Wochen hat es öfter geregnet und sogar heftiger Wind mit Starkregen war an einigen Tagen präsent. Auch diesen Test hat das WIGO Vorzelt bestanden. Kein Eintreten von Wasser oder Wind.

Fazit

Wir sind vom Gesamtpaket der WIGO Rolli plus total begeistert. Auch das Design ist modern und mit den Farben weiss/grau/schwarz neutral gehalten. Es gibt viele verschiedene Anbau-und Umgestaltungsmöglichkeiten, die noch dazu gekauft werden können. Und das tolle ist, dass wir uns hier von doorout beraten lassen können. Denn der tolle Service von Doorout beinhaltet eine Notfallnummer (Live Reperaturservice), die  für uns als Kunde gewählt werden kann, wenn es Probleme beim Aufbau oder so gibt.Wir als Familie haben definitiv für uns das perfekte Vorzelt gefunden.

Wir sind Patrick und Marie von @alle.untereinemdach, haben zwei kleine Kinder und sind seit letztem Jahr mit der ganzen Familie unterwegs. Beim Campen finden wir nicht nur Ruhe und Erholung sondern erweitern unseren Horizont, lernen neue Menschen kennen und probieren uns an neuen Prdoukten und Features rund ums Campen.