Testbericht – Fjällräven Kaipak 38 Trekking-Rucksack

Testbericht – Fjällräven Kaipak 38 Trekking-Rucksack

robuster Trekking-Rucksack
Lesezeit: 15 min.Autor: Stefan Feldpusch

Der Kaipak 38 vom schwedischen Outdoor-Hersteller Fjällräven ist ein einfacher und robuster Trekking-Rucksack. Ideal geeignet für Tages- und Hüttentouren sowie kleinere Trekkingtouren. Das Obermaterial besteht aus dem bewehrten G-1000® Heavy Duty Eco Material. Zu den bemerkenswerten Eigenschaften kommen wir aber später im Detail noch. Wem das Thema Nachhaltigkeit heutzutage wichtig ist, der sollte ebenfalls auf jeden Fall weiterlesen. Denn die Schweden wissen was sie tun.

Technische Daten des Kaipak 38

  • Höhe:  65 cm
  • Breite: 32 cm
  • Tiefe: 27 cm
  • Gewicht: 1600 g
  • Volumen: 38 l
  • Hersteller-Farbe: Stone Grey (verfügbar auch in Pine Green)
  • Ausstattung: Stock-/ Pickelhalterung, Kompressionsriemen, Materialschlaufen, Trinksystem kompatibel, Ordnungsfächer
  • Tragesystem: Fixiert
  • Rückenlänge: 48 – 52 cm
  • Regenhülle: ja
  • Damenmodell: ja
  • Aktivitäten: Wandern & Trekking
  • Eigenschaften: kann mit Greenland Wax behandelt werden, Atmungsaktiv, Langlebig, Wasserabweisend, Winddicht, Schnelltrocknend
Ansicht Fjällräven Kaipak 38

Erster Eindruck des Trekking-Rucksacks

Schlicht ist das Wort, was mir als erstes in den Sinn kommt, um den Kaipak 38 Trekking-Rucksack zu beschreiben. Einfach gehalten, ohne viel Schnick-Schnack, und doch alles dabei was einen guten Trekking-Rucksack ausmacht. Selbst bei Dingen wie dem Logo, mit dem bekannten Polarfuchs, und der Bezeichnung des Rucksacks wurde eher Zurückhaltung geübt. Nicht zu groß und nicht zu auffällig platziert, aber eben so das schnell klar ist, von welchem Hersteller der Rucksack ist.

Mit seinen 1600 Gramm Eigengewicht ist der Rucksack sicher nicht leicht für seine Größe und das Volumen von 38 Litern. Aber gerade deswegen merkt man, wie ich finde, dass man ein hochwertiges Produkt vor sich hat, wenn man den Kaipak 38 das erste Mal in die Hand nimmt. Die Verarbeitung lässt auf den ersten Blick auch nichts zu wünschen übrig. Die Schnallen, Riemen und Reißverschlüsse sind leicht zu bedienen und geben ebenfalls ein gutes Bild ab. Das Tragesystem lässt sich gut einstellen und die Details, auf die wir im Folgenden noch näher eingehen, runden den guten Gesamteindruck passend ab.

Tragesystem des Kaipak 38 Trekkingrucksacks
Schulterpolsterung und Fjällräven Logo
Hüftgurt mit Seitentasche

G-1000 Heavy Duty Eco S – Robustes Außenmaterial

Wem Fjällräven ein Begriff ist, dem sagt auch G-1000 etwas, oder etwa nicht? Dieser Stoff wird vom Hersteller bei fast allen Produkten verwendet. Er ist robust, atmungsaktiv, winddicht und lässt sich, durch das Auftragen vom hauseigenen Greenland-Wax, noch besser gegen Wind und Wetter schützen. 

Das G-1000 Heavy Duty Eco S Material ist ein Mix aus recyceltem Polyester und Bio-Baumwolle. Von Werk aus wurde hier, zur Imprägnierung, schon beidseitig Grönland-Wachs aufgetragen. Dadurch ist das G-1000 Material noch strapazierfähiger, eignet sich ideal für Rucksäcke und hält im besten Fall ein ganzes Leben lang.

Noch dazu kommt das G-1000 Material ohne Kunststoffbeschichtung aus. Somit kann im Laufe der Jahre auch keine Beschichtung abblättern oder verkleben wie es bei anderen Materialien der Fall sein kann.

Der Boden des Rucksacks besteht aus 100% Polyamid 500D. 500D steht dabei für die Fadenstärke des Cordura-Gewebes. Es ist extrem scheuer- und reißfest und somit bestens geeignet um den Rucksack zum Boden hin zu schützen.

Tragesystem mit fester Rückenlänge und stabilem Hüftgurt

Der Kaipak 38 verfügt über ein Tragesystem mit fester Rückenlänge. Hier muss ich beim Kauf also drauf achten, dass der Rucksack auch ideal zu meinem Rücken, bzw. meiner Körpergröße passt. 

Die Trageriemen, sowie die Schulter- und Hüftpartien des Tragsystems sind gut gepolstert. Ein Tragen von etwas größeren Lasten ist somit kein Problem. Allerdings empfiehlt sich ein Maximalgewicht von etwa 12 bis 15 Kilogramm.

Diese Belastung ist für die Größe des Rucksacks schon bemerkenswert und bei anderen Modellen kaum zu finden. Wer mehr Gewicht mit sich rumtragen will, oder muss, dem sei aber eh ein größerer Rucksack empfohlen.

Zur Belüftung kann die Luft zwischen Hüft- und Schulterpolster zirkulieren. 

Die Hüftgurte, welche jeweils mit einem kleinen Fach versehen sind, sind stabil und flexibel zugleich. Dank der Kompressionsriemen lassen sich die Hüftgurte des Rucksack schnell an den Hüftumfang des Trägers anpassen.  

Brustgurt mit Signalpfeife
Schwedenfahne zwischen Hüftgurt und Seitentasche
Deckelfach mit Reißverschluss

Nützliche Ausstattung des Kaipak 38

Da fangen wir doch ganz oben an mit der Ausstattung des Rucksacks. Das Deckelfach, welches über zwei Taschen verfügt, ist höhenverstellbar. Somit lässt sich das Volumen des Kaipak 38 noch um ca. 7 Liter erweitern. Im Außenfach des Deckelfachs ist das Raincover verstaut. Auf der Innenseite findet sich noch ein kleines Staufach mit Reißverschluss. 

Unter dem Deckelfach findet sich das große Hauptfach des Rucksacks, welches mittels Kompressionsriemen und Kordelzug verschlossen ist. Beides ist schnell und einfach geöffnet und gibt den Blick ins Innere frei. Hier wiederum lässt sich auf der Rückseite eine Trinkblase befestigen und verstauen. Ansonsten bietet das Hauptfach genug Platz für alles, was auf der Tour dabei sein muss.

Auf der Frontseite lässt sich mittels Reißverschluss ein weiteres flaches Fach öffnen. Hier lassen sich Dinge wie z.B. Kartenmaterial, Windweste oder Ähnliches verstauen. Dinge eben, an die man unterwegs schnell mal drankommen muss/will, ohne dabei den ganzen Rucksack leerzuräumen.

An der Frontseite finden sich ebenfalls Befestigungsmöglichkeiten für Trekkingstöcke oder ein Eispickel. Die größere Schlaufe für den Eispickel lässt sich auch ganz simpel in einem dafür vorgesehenen Einschubfach verstauen. Die kleineren, immer sichtbaren, Schlaufen dienen dem Einschub der Spitze des Trekkingstocks. Dieser wird dann mit einem Metallhaken etwas unterhalb des Deckelfachs befestigt. 

Des Weiteren verfügt der Kaipak 38 über je eine Netztasche an den jeweiligen Außenseiten. Hierin lassen sich bequem z.B. Trinkflaschen unterbringen. Damit diese dann unterwegs nicht einfach rausfallen, lassen sich die Taschen mit Hilfe eines Kordelzugs verkleinern. Ein Detail, dass mir so bei noch keinem anderen Hersteller aufgefallen ist. 

verstaute Regenhülle im Deckelfach
Kordelzug und Kompressionsriemen zum Öffnen und Verschließen des Hauptfachs
robuster Kordelzug

Unterwegs mit dem Kaipak 38 Trekking-Rucksack

Zum Testen war ich zwei mal mit dem Kaipak 38 in der Natur unterwegs. Einmal bei mir vor der Tür im Gieseler Wald und einmal auf einer Runde in der Rhön. Das Gewicht im Rucksack lag dabei in etwa zwischen 8 und 10 Kilo auf den beiden Touren. Mit dem Eigengewicht des Rucksacks lag die Last auf dem Rücken somit bei 10 bis 12 Kilogramm.

Bei meiner Körpergröße von 1,76 Meter lässt sich der Kaipak 38 ideal an meinen Rücken anpassen. Das Tragesystem fühlt sich sehr gut an und drückt und zwickt an keiner Stelle. Die stabilen Hüftgurte stören auch keineswegs und der Rucksack sitzt immer da, wo er sitzen soll.

Die Belüftung funktioniert aus meiner Sicht auch zuverlässig. Wobei ich jemand bin, der immer leicht am Rücken schwitzt. Da ist es auch egal welcher Rucksack oder welches Tragesystem es ist. Das bleibt wohl nicht ganz aus. Stört mich persönlich aber in keinster Weise. Da ich schon im letzten Herbst mit dem Kaipak 38 unterwegs war, lagen die Temperaturen immer im zweistelligen Plus-Bereich. Macht man dann eine Pause und setzt den Rucksack ab, ziehe ich mir währendessen eine Isolationsjacke drüber, damit der Rücken nicht ganz auskühlt.

Den integrierten Regenschutz habe ich nicht benötigt. Er lässt sich aber rat-fatz über den Rucksack legen und ist auch schnell wieder im Deckelfach verstaut. Apropos Regen! Der Kaipak 38, bzw. der verwendete Stoff, ist ja schon von vorneherein imprägniert. Lässt die Wetterprognose aber mal zu wünschen übrig, kann man den Rucksack mit dem Greenland Wax nochmal zusätzlich imprägnieren. In dem Fall benötigt man höchstwahrscheinlich danach fast keine Raincover mehr. Um sicher zu gehen, macht es allerdings Sinn, den Regenschutz zu nutzen, wenn es mal ausgiebig feucht vom Himmel kommt.

geöffnetes Innenfach
Metallhaken am Kompressionsriemen
Materialschlaufen an der Außenseite

Fazit

Wenn Du auf der Suche nach einem Trekking-Rucksack in mittlerer Größe bist und das Thema Nachhaltigkeit für Dich wichtig ist, dann gehört der Fjällräven Kaipak 38 definitiv zu den Modellen, die Du dir mal näher anschauen solltest. Hier bekommt man einen schlichten, aber sehr robusten Rucksack für Tages- und/oder Mehrtagestouren. Der schwedische Herstellen Fjällräven setzt voll und ganz auf Langlebigkeit. In der heutigen Zeit ein absolut wichtiger Punkt. Und trotz der Schlichtheit, musst Du beim Kaipak 38 auf nichts verzichten. Von mir erhält der Rucksack auf jeden Fall das Prädikat – sehr empfehlenswert! Im Übrigen auch für Frauen. Da es das Modell auch speziell in der Damen-Variante gibt. Ein letzter Punkt, der ebenfalls interessant sein düfte, ist die Rahmenlänge. Mit 55 cm ist der Rucksack (vorausgesetzt das Deckelfach bleibt ungefüllt) gerade noch so Handgepäckgeeignet

Stefan Feldpusch

Stefan Feldpusch

Freelancer by doorout.com

Wenn es die Zeit zulässt, bin ich so oft es geht gerne aktiv draußen unterwegs. Egal ob Klettern, Bergsteigen, Wandern, Mountainbiken oder im Winter mit den Langlaufskiern. Im Sommer gerne mit dem Zelt oder dem Caddy-Camper unterwegs und noch dazu seit einigen Jahren Outdoor-Blogger mit Herz auf dem eigenen Blog www.see-you-on-the-outside.de, sowie als Klettertrainer beim DAV aktiv. Als Freelancer im Doorout-Team seit 2017.

Testbericht – Deuter Aircontact Ultra 50+5

Testbericht – Deuter Aircontact Ultra 50+5

ideal für ultraleicht Touren
Lesezeit: 10 min.Autor: Anthony

Der Deuter Aircontact Ultra 50+5 ist ein Rucksack, der speziell für ultraleicht Trekkingtouren entwickelt wurde bei denen es auf jedes Gramm ankommt. Getestet wurde der Rucksack auf einer 3 tägigen Tour entlang des Harzer Hexenstieges bei sehr wechselhaftem Wetter und einem ausgewogenen Höhenprofil.

Erster Eindruck

Der Rucksack wirkt auf den ersten Blick sehr simpel aufgebaut. Das heißt ein großes Hauptfach, Deckelfach und elastische netze an den Seiten wie auch der Front. Wenn man sich das gute Stück aber einmal genauer anschaut, fallen einem doch einige Details auf. Angefangen mit dem wirklich bequemen Tragesystem bis zu den praktischen Kompressionsriemen an der Front, den seitlichen Taschen am Hüftgurt und der sehr guten Verarbeitung.

Der Rucksack ist in 2 Farben erhältlich, welche schlicht und neutral sind. Trotzdem wäre eine größere Farbauswahl gern gesehen.

Salewa ALP TRAINER 20 WS in türkis
Tragesystem des Salewa ALP TRAINER 20 WS
 Belüftungssystem mit atmungsaktivem Material verbessert die Luftzirkulation am Rücken

Der Rucksack im Praxistest

Wie bereits erwähnt ist der Rucksack dafür konzipiert, möglichst lange Strecken bei möglichst wenig Gewicht zu bewältigen. Diese Aufgabe erfüllt er auch sehr gut, selbst bei einem Gewicht von insgesamt ca. 16 Kg trägt sich dieser recht angenehm. Durch das in der Länge verstellbare und gut gepolsterte Rückenteil mit Federstahlramen passt sich der Rucksack sehr gut der jeweiligen Körpergröße an und garantiert eine ausgezeichnete Lastenübertragung auf den Beckenbereich. Leider konnte ich den Rucksack noch nicht bei warmen Temperauren testen aber ich bin mir sicher, dass dieser durch sein 3D Mesh Material am Rücken für eine angenehme Ventilation sorgen wird.

Die Tagesstrecke auf dem Harzer Hexenstieg betrug ca 30 Km. Der Rucksack war prall befüllt und ich befestigte zusätzlich mein Zelt mit den Kompressionsriemen an der Front.

Da der Rucksack nur ein großes Hauptfach besitzt ist Organisation das A und O. Alles was für das spätere Nachtlager benötigt wurde verstaute ich am Boden und Dinge wie Kocher, Snacks und eine warme Jacke zum überwerfen wurden im oberen Teil verstaut für schnelleren Zugriff. Praktisch war auch das Rückenfach in dem eine 3L Trinkblase problemlos Platz findet. Am Deckel des Rucksacks habe ich allerdings das Innenfach für z.B. erste Hilfe vermisst. Leider hat der Deckel lediglich ein oben liegendes Fach mit Reißverschluss.

Zudem sind am Rucksack viele Laschen und Schlaufen verarbeitet, die die Möglichkeit diverser Befestigungen bieten.

Einzig und allein die Schultergurte könnten etwas dicker gepolstert sein. Nach einem langen Tag und fast 30 km drückt es schon ein klein wenig an den Schultern, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Außerdem würde ich mir noch eine Befestigungsmöglichkeit für meine Trekkingstöcke wünschen.

Leider muss man sich noch ein passendes Raincover besorgen. Dies ist im Lieferumfang nicht enthalten.

Befestigungsmöglichkeit für Trekkingstöcke am Rucksack
Gummizug zum befestigen der Trekkingstöcke
Salewa ALP TRAINER 20 WS mit Raincover für schlechtes Wetter

Fazit

Im Großen und Ganzen erfüllt der Deuter Aircontact Ultra alle Anforderungen, die man an einen Ultraleicht-Rucksack hat. Er eignet sich wunderbar für Mehrtagestouren mit wenig Gewicht und ich hatte selbst bei einer 3 Tages Tour mit 16 Kg noch ordentlich Platz im Rucksack. Das Außenmaterial ist leichter als bei anderen Modellen von Deuter aber wirkt trotzdem sehr stabil und gut verarbeitet. Auch alle Kompressionsriemen sind schmaler und leichter verarbeitet, halten aber auch höheren Belastungen stand ohne sich zu verstellen. Für Tagestouren ist der Rucksack für meinen Geschmack etwas zu groß aber für kleinere Touren von bis zu 1 Woche ist er genau richtig.

Anthony

Anthony

Bushcraft Harz

Seit dem Kindesalter verbrachte ich viel Zeit in unseren heimischen Wäldern und ließ mich schon immer für die Natur begeistern. Seit nunmehr 6 Jahren ist diese Begeisterung zu meiner Leidenschaft geworden und ich erkunde die Wälder  Deutschlands und Europas mit dem Rucksack und Hund.
Testbericht – Salewa ALP TRAINER 20 WS Rucksack

Testbericht – Salewa ALP TRAINER 20 WS Rucksack

Damen-Rucksack für kurze Touren
Lesezeit: 10 min.Autor: Lena

Ich hatte die Möglichkeit während meiner zweiwöchigen Reise durch Nordspanien, den Salewa ALP TRAINER 20 WS zu testen. Der Rucksack kam bei Tageswanderungen an der Atlantikküste und in den Picos de Europa täglich zum Einsatz.

Technische Daten

  • Abmessungen: 55 x 24 x 22 cm
  • Gewicht: 1040 g
  • Volumen: 20 l
  • Hersteller-Farbe: Blue malta (verfügbar auch in Violet dark purple)
  • Damenmodell: ja
  • Ausstattung: Trinksystem kompatibel, Materialschlaufen, Seitentaschen, Stock-/ Pickelhalterung, integrierte Regenhülle
  • Tragesystem: DRY BACK AIR
  • Rückenlänge: kurz (40-49 cm)
Lena auf befestigtem Weg in Spanien mit dem Salewa ALP TRAINER 20 WS

Erster Eindruck

Das sportliche Aussehen des Rucksacks fand ich sofort ansprechend. Auch die türkise Farbe gefiel mir sehr gut. Als ich den Rucksack das erste Mal in der Hand hielt, fiel mir sein leichtes Gewicht positiv auf. Ich war allerdings zunächst etwas skeptisch, ob die dünnen Kompressionsschlaufen auch bei starker Belastung standhalten.

Salewa ALP TRAINER 20 WS in türkis
Tragesystem des Salewa ALP TRAINER 20 WS
 Belüftungssystem mit atmungsaktivem Material verbessert die Luftzirkulation am Rücken

Grundlegendes

Der Rucksack ist ein sogenannter Toploader. Das heißt, er kann nur über seine Deckelfächer befüllt werden. Es gibt ein großes Hauptfach mit einer integrierten Tasche für ein Trinksystem und ein kleineres Deckelfach.

Auf der Vorderseite ist ein Frontfach angebracht, das nur von außen zugänglich ist. Zudem gibt es am Hüftgurt eine kleine Tasche für Handy oder Geldbeutel.

Der Rucksack verfügt über eine Regenschutzhülle, die sich im Boden des Rucksacks befindet und von außen schnell erreichbar ist. Es gibt außerdem eine Befestigungsmöglichkeit für Stöcke.

Komfort

Salewa wirbt mit einem neuen Dry Back Air-Tragesystem. Eine geringere Kontaktfläche und ein integriertes Belüftungssystem mit atmungsaktiven Materialien sollen den Rücken belüften. Das Belüftungssystem hat in meinem Fall das gehalten, was es verspricht. Auch bei warmen Temperaturen war mein Rücken nicht verschwitzt (27° Celsius Außentemperatur). Lediglich im Bereich des Hüftgurtes habe ich leicht geschwitzt.

Die geringen Kontaktflächen zum Körper waren beim Tragen nicht störend. Der Rucksack ist sowohl voll ausgelastet als auch mit wenig Gewicht sehr bequem am Rücken und an den Schultern.

Befestigungsmöglichkeit für Trekkingstöcke am Rucksack
Gummizug zum befestigen der Trekkingstöcke
Salewa ALP TRAINER 20 WS mit Raincover für schlechtes Wetter

Praktikabilität

Der Rucksack hat ein Twin Compression-System (TCS), mit dem er mit Kompressionsschlaufen kompakt zusammengezogen werden kann. So wird die Last näher am Körper getragen und das Fassungsvermögen flexibel angepasst. Dies war für mich sehr praktisch, weil ich aufgrund des wechselhaften Wetters immer eine zusätzliche Jacke im Rucksack hatte und so die Größe anpassen konnte. 

Eine intelligente Lösung ist die schräge Anbringung der beiden seitlichen Mesh-Taschen (Außentaschen). So kam ich, ohne den Rucksack absetzen zu müssen, an meine Trinkflasche und konnte diese auch eigenständig zurückstecken. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein Trinksystem zu installieren. 

Mir persönlich fehlt ein zusätzliches Fach im Inneren des Deckels, um Handy und Geldbeutel dort unterzubringen. Die Hüftgurttasche ist zwar praktisch, allerdings verstaue ich meine Wertsachen lieber im Inneren des Rucksacks. 

Darüber hinaus sinkt das Deckelfach etwas ab, wenn der Rucksack nicht voll beladen ist. Das erschwert das Öffnen und Schließen etwas

integriertes Raincover
Staufach am Hüftgurt
Blick ins Innere
Deckelfach des Salewa ALP TRAINER 20 WS
eine weitere Verstaumöglichkeit auf der Außenseite
Seitenfach für z.B. eine Trinkflasche

Verarbeitung

Zu Beginn war ich über die dünnen Kompressionsschlaufen etwas verwundert. Allerdings konnte ich innerhalb der zwei Wochen keine Abnutzung erkennen. Auch haben sich keine Nähte gelöst. Die Reisverschlüsse laufen flüssig. Kleine Flecken konnte ich mit wenig Wasser ohne Rückstände wegwischen. Spritzwasser perlte vom Rucksack ab.

Fazit

Insgesamt kann ich den Rucksack für Damen, die einen kleinen und leichten Tagesrucksack suchen, empfehlen. Das Belüftungssystem überzeugt. Das Fassungsvermögen von 20 Litern ist perfekt für Tagestouren.

Lena

Lena

Schon als Kind war ich mit meinen Eltern in den Bergen unterwegs. So verbringe ich immer noch gerne Zeit draußen und erkunde unsere Region beim Wandern oder auf dem Rennrad.

In meiner freien Zeit erforsche ich mit Freunden Höhlen in Deutschland und Europa. Am liebsten reise ich mit dem Dachzelt.

Testbericht Uvex Finale 2.0

Testbericht Uvex Finale 2.0

Helm auf beim Radfahren
Lesezeit: 10 min.Autor: Tim Wiegel

Mit einem Mountainbike lässt sich viel anstellen. Ob die gemütliche Feierabend-Tour, eine Tagestour durch Wald und Wiesen oder ein Hardcore-Trail durch steiles Terrain. Doch die Vielseitigkeit eines Fahrrads verliert an Wert, wenn man im Fall der Fälle ungeschützt zu Boden stürzt. Also: Helm auf!
Über mehrere Monate konnte ich einem unserer geliebten Beschützer auf den Zahn fühlen. Auf Trails im Vogelsberg und der Rhön, auf langen, schweißtreibenden Cross-Country Touren und natürlich auf kurzen Ausfahrten nach der Arbeit.

Der erste Eindruck

Es ist ja nicht so, als ob ich nicht schon Unmengen an Helmen besitzen würde. Aber der Uvex finale 2.0 hat mich mit seinem schlanken Design einfach angesprochen. Viele Helme sitzen wie eine Kappe weit oberhalb der Ohren oder sind ausladend wie eine Wassermelone. Das ist hier einfach nicht der Fall.

Schlank und leicht kommt er aus dem Karton. Zu verdanken hat er dies den 20 Belüftungsöffnungen und einer ultraleichten Materialzusammensetzung.

Salewa ALP TRAINER 20 WS in türkis
Tragesystem des Salewa ALP TRAINER 20 WS
 Belüftungssystem mit atmungsaktivem Material verbessert die Luftzirkulation am Rücken

Ausstattung

Und obwohl man hier das Gewicht so weit wie möglich reduziert hat, verfügt der Helm über einen Insektenschutz, eine Crossblende und Clips für eine Stirnlampe.

Angepasst wird der Helm über eine Klammer am Hinterkopf. Durch ein leicht und mit Handschuhen bedienbares Rädchen wird die Klammer enger oder weiter gestellt. Der Kinnriemen verfügt über den für Uvex typischen, mehrstufigen Verschlussriegel und ist außerdem schön gepolstert.

Entwickelt für den Enduro-Einsatz, verfügt der Finale über weit heruntergezogene Seitenteile. Nacken und Schläfen sind also schützend eingebettet.

Auf Downhill- und Singletrails

Egal wie hart die Landungen, egal wie holperig der Untergrund, der Finale 2.0 verrutscht nicht. In schnellen Kurvenwechseln versperrt keine ins Gesicht gerutschte Crossblende die Sicht und der Kopf ist frei und beweglich.

Aber: Es ist natürlich kein Fullface-Helm. Er umschließt den Kopf so gut es geht, aber im Falle eines Downhill-Typischen Sturzes wäre das Gesicht natürlich ungeschützt.

Ich würde den Helm für Trails bis Schwierigkeitsgrad S3 empfehlen.

Salewa ALP TRAINER 20 WS in türkis
Tragesystem des Salewa ALP TRAINER 20 WS
 Belüftungssystem mit atmungsaktivem Material verbessert die Luftzirkulation am Rücken

Cross-Country 

Wenn auf Zeit gefahren wird, sollte ein Helm nicht nur schützen, sondern auch aerodynamisch sein. Beim Finale 2.0 kommt man nicht in die missliche Lage, dass der Helm aufgrund seiner voluminösen Bauart einen Windfang darstellt. Im Gegenteil: 

Selbst bei steilen Abfahrten mit 60 km/h und enormem Seitenwind lässt sich ein Schulterblick durchführen. Der Wind wird durch die Belüftungsöffnungen geleitet und der Kopf wird bei Änderung der Windrichtung nicht verrissen.

Auf Langstrecken

Auf 100 bis 200 km langen Strecken, sind gerne mal sämtliche Terrains abgedeckt, die die deutschen Mittelgebirge zu bieten haben. Dort genügt kein Helm, der auf ein einziges Terrain spezialisiert ist. Der Finale 2.0 trumpft hier mit seiner Vielseitigkeit. Doch was auf diesen Distanzen das absolute Highlight des Helmes darstellt, ist das minimale Gewicht. Wenn man acht, zehn, oder 14 Stunden auf dem Mountainbike sitzt, schmerzt es schon mal an Stellen, von deren Existenz man bisher nichts ahnte. Das letzte was man in solchen Situationen gebrauchen kann, sind Nacken- und Kopfschmerzen, verursacht durch das lang getragene Eigengewicht eines Helmes. Und das kann uns bei diesem Uvex-Helm nicht passieren.

Fazit

Das Fazit, ,,Ein Helm für Jedermann“, wäre mir doch etwas zu platt. Wobei es irgendwie schon stimmt. Er ist leicht, durchlüftet, aerodynamisch und bietet einen umfangreichen Schutz. Ein Helm für jeden, der vielseitig unterwegs ist und den Helm während des Tragens gern vergessen möchte.

Tim Wiegel

Tim Wiegel

Marketing | doorout.com

Von Kleinauf draußen unterwegs, hat es ihn immer wieder in die verschiedensten Facetten des Outdoor-Sports getrieben. Neben dem Wandern und Bergsteigen ist er dann vor allem bei der Höhlenforschung hängengeblieben. Auf der Suche nach den letzten echten Abenteuern zieht es ihn immer wieder in die verborgene Unterwelt.

Testbericht | Salewa Ortles Hybrid TWR

Testbericht | Salewa Ortles Hybrid TWR

Salewa Ortles Hybrid TWR
Lesezeit: 10 min.Autor: Julius Krause

Grundlegendes

Die Salewa Ortles Hybrid TWR Jacke ist eine Hybridjacke, die speziell bei alpinen Aktivitäten, wärmeregulierend und atmungsaktiv sein soll. Ich konnte dieses Versprechen in meinem zweiwöchigen Dachzelturlaub in Nordspanien testen. Die Jacke konnte in den zwei Wochen sowohl bei stürmischem Wetter an der atlantischen Steilküste, sowie bei Wanderungen auf über 2000 Metern Höhe in den Pyrenäen und den Picos de Europa getestet werden.

Größe

Farbe

Gewicht

Der erste Eindruck

Mir fiel sofort positiv auf, dass die Jacke ein sehr geringes Eigengewicht hat und sich sehr klein und kompakt in einen Rucksack verpacken lässt. Die Passform der Jacke in Größe M ist bei mir (Größe: 1,78 m; Gewicht: 70 kg) perfekt. Die Jacke liegt eng an, lässt aber noch genug Bewegung zu.

Praxistest

Technisch besteht die Jacke aus einem elastischen Stoff, der sich ergonomisch an den Körper anpasst. Insbesondere konnte ich dies im Bereich der Kapuze, den Ärmeln und des Oberkörpers feststellen. Darüber hinaus ist die Jacke als Hybridjacke konzipiert. Sie soll den Wärmeerhalt sichern und gleichzeitig atmungsaktiv sein. Dies kann ich bestätigen. Sowohl bei Wanderungen in den Picos de Europa bei 8 Grad und kühlem Wind, als auch abends bei 12 Grad vor dem Dachzelt, habe ich in der Jacke nicht gefroren. Positiv aufgefallen ist mir dabei besonders der gut ausgeschnittene und passgenaue Kragen. So konnte kein Wind an den Hals und unteren Kinnbereich gelangen.

Eine weitere Eigenschaft der Jacke ist, dass sie windresistent und wasserabweisend ist. Während des Dachzeltabbaus an einem Morgen war die Jacke Starkregen ausgesetzt. Dabei ist kein Wasser durch die Jacke gedrungen. Auch konnte ich die Jacke in Kombination mit einer Regenjacke testen. Dabei dient die Hybridjacke als dampfdurchlässige Zwischenschicht und ist somit auch für kühlere Temperaturen geeignet.

Die Jacke verfügt über drei Außentaschen, zwei seitlich auf Bauchhöhe und einer Brusttasche. Zusätzlich gibt es noch eine Innentasche. Die Taschen sind groß genug, um ohne Probleme Handy, Geldbeutel und Schlüssel zu verstauen.

Detailbilder

Eng schließender Kragen

Brusttasche | Stretcheinsatz

Stretcheinsätze an Arm und Brust

Fazit

Insgesamt hält die Salewa Ortles Hybrid TWR Jacke, was sie verspricht. Sie ist perfekt geeignet, um bei einfachen Tageswanderungen, als auch bei Extremtouren im Gebirge, den Körper zu wärmen und gegen äußere Einflüsse, wie Wasser und Wind zu schützen.

Julius Krause

Julius Krause

Von klein auf fasziniert mich die Natur und so war ich schon immer draußen unterwegs. Neben Wandern und Klettern ist die Höhlenforschung meine größte Leidenschaft. Dabei konnte ich nicht nur im deutschen Mittelgebirge und in den Alpen neue Höhlen entdecken und erforschen, sondern auch internationale Expeditionen an entlegene Orte und Länder begleiten. Meistens reise ich im Urlaub mit dem Dachzelt durch Deutschland und Europa oder schlafe in der Hängematte.

Testbericht – Mammut Perform Fiber Bag -7C L Kunstfaserschlafsack

Testbericht – Mammut Perform Fiber Bag -7C L Kunstfaserschlafsack

Vor Kurzem bin ich zu meinem allerersten Hängematten-Overnighter aufgebrochen. Da bietet es sich doch an, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und während diesem besonderen Event den Mammut Perform Fiber Bag -7C L Kunstfaserschlafsack auszuprobieren.

Da der Fokus auf den beiden Highlights Schlafsack und Hängematten-Overnighter lagen, habe ich mich für eine kleine Runde durch den nahegelegenen Niesiger Wald entschieden (insgesamt ca. 10 km).

Bepackt mit etwa 11 kg Marschgepäck habe ich mir am späten Nachmittag ein Plätzchen mitten im Wald, weit weg von irgendwelchen Wegen gesucht und dort meine Übernachtung vorbreitet.

Leider gab es keine Lagerfeuer-Romantik, da immer noch eine erhöhte Waldbrandgefahr vorliegt.

Zur Verpackung

Der Mammut Perform Fiber Bag -7C L Kunstfaserschlafsack wird in einem neon-roten wasserabweisenden Packsack aufbewahrt, in dessen Netz-Fronttasche die Deep Sleep Maske und Ohrstöpsel aufbewahrt sind. Die Ohrstöpsel liegen  in einer kleinen transparenten Box. Der Packsack hat 2 seitliche Komprierungs-Gurte, die mit dem Rollverschluss verbunden sind. An der Unterseite des Sacks ist eine Griffschlaufe angebracht.

Ohne die Gurte zu nutzen, hatte der verpackte Schlafsack die Maße 35 cm x 25 cm x 25 cm (H/B/T). Komprimiert: 33 cm x 24 cm x 26 cm (H/B/T).

Kleiner Tipp: Den Packsack kann man wunderbar als Kopfkissen nutzen. Einfach ein paar Klamotten reinstopfen…Fertig!

Das Gewicht ist mit 1550 g angegeben (Zusätzlich: Deep Sleep Maske und Ohrstöpsel wiegen zusammen 20 g).

Nachdem ich die unmittelbare Gegend erkundet habe und mein komprimiertes Abendmahl zu mir genommen habe, bezog ich vor dem Einbruch der Dunkelheit den Platz in meiner Hängematte. Ich habe den Schlafsack ohne weitere Isolationsschicht rein gelegt. Es war mir schon etwas mulmig zumute, da die gefühlte Geräuschkulisse Tiere in der Größe von Braubären oder mehr vermuten ließ (das war wahrscheinlich der Grund, warum ich allen meinen Standort geschickt habe).

Mammut Perform Fiber Bag -7C L Kunstfaserschlafsack
Mammut Perform Fiber Bag mit Deep Sleep Maske und Ohrstöpsel
Deep Sleep Maske und Ohrstöpsel

Zum Schlafsack  

Die oliv-farbene Außenhaut aus Nylon fühlt sich glatt und dennoch strapazierfähig an. Die Mumienform besticht durch den gut ausgearbeiteten Fußsack (besonders für meine großen Füße) und den 2-Wege-Reißverschluss in der Mitte der Oberseite.

Dieser ist leicht zu bewegen und der breite Schieber lässt ein unbeabsichtigtes Einziehen des Schlafsacks kaum zu. Der untere Schieber hat diesen zusätzlichen Schutz jedoch nicht.

An der gelben Innenseite aus Polyester befindet sich auf der rechten Seite in Brusthöhe eine kleine Netztasche mit Reißverschluss 15 cm x 20 cm (B/L), die sich jedoch im geschlossenen Zustand von innen mäßig gut öffnen lässt.

An der Kapuze findet man einen Wärmekragen, der sich mit Zugbändern verstellen und mit Magnetverschluss schließen lässt. Er schmiegt sich gut um den Hals und die Zugbänder lassen sich im Liegen gut erreichen. Der Magnetverschluss schließt leicht,  lässt sich jedoch nur in eine Richtung aufschieben. Das war im Dunkeln etwas Fummelei.

Die Kapuze (mit Textil-Innenseite), lässt sich über ein zweites Paar Zugbänder verstellen. Auch diese sind im Liegen gut zu erreichen.

Die Nacht verlief ohne besondere Vorkommnisse…wer hätte das gedacht! Gegen 03.00 Uhr kamen dann tatsächlich noch ein paar größere Tiere vorbei. Jedoch war deren Angst wohl größer, als meine und ich wachte am nächsten Morgen völlig unangeknabbert wieder auf. Der Sonnenaufgang, der durch die Bäume ein wahnsinnig tolles Licht warf, entschädigte mich für jede geschwitzte Angstschweißperle. Nachdem ich mein Lager abgebaut habe, ging es zufrieden zurück in die Zivilisation.

Mammut Perform Fiber Bag -7C L Kunstfaserschlafsack
geöffneter Reißverschluss

Zum Komfort

Ich bin 187 cm groß und von nicht schmächtiger Statur. Trotzdem hatte ich ausreichend Platz im Schlafsack. Der mittig angebrachte Reißverschluss macht ein Schließen und Öffnen in Rückenlage einfach.

Die Temperatur fiel in der Nacht auf + 7°C, was für den Mammut Perform Fiber Bag -7C L Kunstfaserschlafsack überhaupt kein Problem darstellte. Ich hatte die ganze Nacht über ein wohlig warmes Gefühl, ohne zu frieren oder auch zu schwitzen.

Getestet habe ich auch die Verträglichkeit des Schlafsacks auf unbekleideter Haut. Hier kann ich empfehlen, immer eine Schicht Bekleidung zwischen Schlafsack und Körper zu haben.

Die über die Zugbänder angepasste Kapuze verringerte die Umgebungsgeräusche so, dass ich auf die Ohrstöpsel verzichten konnte. Zwischen Kapuze und Kopf muss keine Schicht Bekleidung sein.

Mammut Perform Fiber Bag -7C L Kunstfaserschlafsack mit mittigem Reißverschluss
Nahaufnahme Reißverschluss

Fazit

Der Mammut Perform Fiber Bag -7C L Kunstfaserschlafsack ist ein richtig guter Begleiter für die 3 kälteren Jahreszeiten. Die Ajungilak®-Isolation verspricht eine Komforttemperatur von – 1°C, eine Komforttemperatur Limit von – 7°C und eine Extremtemperatur von – 25°C.

Bis auf einige wenige Verbesserungsmöglichkeiten ist es dieser Schlafsack uneingeschränkt wert.

Optimal geeignet für mehrtägige Touren, da die Kunstfasern eher feuchtigkeitsunempfindlich sind und zusätzlich die Oberfläche des Schlafsacks wasserabweisend. So geht selbst im feuchten Zustand wenig an Wärmeisolation verloren.

Ajungilak® ist übrigens ein ehemaliger norwegischer Textilhersteller und gehört seit 2001 zu Mammut. Sie sind der Pionier, wenn es um hochwertige Kunstfasern in Schlafsäcken und Bekleidung geht.

 …und was den Hängematten-Overnighter angeht: Es war nicht der letzte seiner Art!

Jörg Görnert

Jörg Görnert

In meiner freien Zeit bin ich gerne und oft draußen unterwegs. Hier finde ich meinen Ausgleich zum Alltag und bin immer wieder tief beeindruckt, was die Natur so hinbekommt. Aktuell hab ich mein Wander-Herz etwas an den Tessin verloren.

Neu ist für mich grade das Thema Bushcraft, wodurch noch eine Abenteuer-Komponente hinzugekommen ist.