10 Tipps zur optimalen Vorbereitung Deiner Laufeinheit

10 Tipps zur optimalen Vorbereitung Deiner Laufeinheit

Vom Lauf-Experten Sascha Gramm, der vor kurzem beim Grüngürtel-Ultra-Lauf in Köln fast 70 km gelaufen ist, bekommst Du 10 Tipps zur optimalen Vorbereitung Deiner Laufeinheit. Die Begeisterung für das Laufen hat Sascha schon in seiner Schulzeit gepackt. Im Jahr 2016 hat er seinen Laufcampus-Lauftrainerschein erworben und gibt seit dem seine Erfahrungen und Tipps an Interessierte weiter. 

1. Streckenauswahl

Suche Dir eine Deinem Fitnesszustand gerecht werdende Laufstrecke mit passendem Profil aus und wechsel Deine Route immer mal – Abwechslung hält die Motivation hoch.

2. Verabredungen

Um möglichen „Ausreden“ entgegenzuwirken, verabrede Dich mit Deinen Freunden und Kollegen zur gemeinsamen Laufrunde. Dies ist sowohl verbindlich als auch sehr kommunikativ. Man läuft übrigens ein gutes Tempo, wenn eine Unterhaltung noch gut möglich ist.

3. Schuhwerk

Das passende Schuhwerk sollte sich an der Wahl Deiner Strecke orientieren. Läufst Du z. B. querfeldein greifst Du zu einem Laufschuh mit entsprechender Profiltiefe, während sich bei einer Asphaltrunde ein Straßenlaufschuh anbietet.

Es gehören mindestens zwei Laufschuh-Paare zur Grundausstattung eines Läufers. Sei nicht immer in den gleichen Schuhen unterwegs, sondern wechsel diese in regelmäßigen Abständen. Die Schuhe müssen Zeit zum Trocknen haben und jeder Schuh beansprucht Deine Fußmuskulatur anders.

4. Outfit

Ziehe Dich nicht zu dick oder zu dünn an und passe Dein Outfit Wetter und Temperaturen an.  Bei heißen Temperaturen achte auf eine Kopfbedeckung und schütze Dich vor Sonnenbrand, während Du bei kälteren Tagen darauf achten solltest, Handschuhe und Mütze zu tragen.

5. Essen

Esse bitte nicht unmittelbar vor Deiner Laufeinheit. Es spricht nichts dagegen mal in die Banane zu beißen, doch Hauptmahlzeiten solltest Du auf die Zeit nach Deiner Aktivität verschieben. Zum einen hat sonst Dein Körper mit der Verdauung zutun und raubt Dir benötigte Energie, zum anderen läuft es sich „vollgegessen“ nicht gut und die Gefahr besteht, dass Dir unwohl wird.

6. Trinken

Bitte trinke generell ausreichend über den Tag verteilt, so dass Du stets gut hydriert Deine Laufschuhe schnüren kannst. Weiche auf Mineralwasser aus und lass´ die Finger von gezuckerten Getränken.

7. Toilettengang

Gönne Dir vor Deinem Training einen kurzen Boxenstopp, so dass Du ganz unbeschwert durchstarten kannst. Außerdem könnte eine „Pinkelpause“ im gut besuchten Park unangenehm werden… 😉

8. Erwärmen

Du beginnst Deine Laufeinheit mit lockerem Erwärmen und verzichtest auf ein Dehnen im kalten Zustand, da hier die Verletzungsgefahr erhöht ist. Gedehnt wird nach der Einheit, wenn die Muskel gut durchblutet und verkürzt sind. 

9. Trainingsinhalt

Ein abwechslungsreiches Lauftraining besteht unterschiedlichen Trainingsinhalten wie z. B. Lauftechnik, Fahrtenspiel oder einem Wendepunktlauf. Suche Dir einen Trainingsinhalt raus, der andere Reize setzt und Dich läuferisch verbessert.

Für Neulinge und Wiedereinsteiger empfiehlt sich die Teilnahme an einem entsprechenden Laufanfängerkurs, welchen ich im Spätsommer 2019 wieder anbieten werde.

10. Dunkelheit

Insbesondere in der Übergangszeit beachte bitte, dass es noch frühzeitig dunkel wird und Du ggf. eine Stirnleuchte und Reflektoren benötigst, um gesehen zu werden und gut nach Hause zu gelangen.

Sascha Gramm

Sascha Gramm

www.sascha-lauftrainer.de

Seit über 20 Jahren aktiver Ausdauersportler, der immer auf der Suche nach neuen, sportlichen Herausforderungen ist. Mittlerweile auch als Laufrainer unterwegs, um Interessierten mit großer Freunde und Leidenschaft die zahlreichen Vorzüge des Laufens zu vermittlen. Für eine Challenge-Teilnahme mit Joey Kelly stand das Team von Doorout mit Rat und Tat zur Seite. Seitdem resultiert ein regelmäßiger Austausch zudem auch das Verfassen von diversen Blogbeiträgen zählt

Trek‘n Eat – Outdoorgerichte für unterwegs

Trek‘n Eat – Outdoorgerichte für unterwegs

Trek’n Eat ist eine Schweizer Marke der Katadyn Group deren gefriergetrocknete Mahlzeiten alle in Deutschland produziert werden. Auf der Unternehmenswebseite erklärt Trek’n Eat, das egal welches Outdoorerlebnis geplant ist, es erst mit der richtigen Verpflegung zu einem gelungenen Gesamterlebnis wird.

Für jeden Outdoorler, der auf einer Mehrtagstour unterwegs ist, stellt sich irgendwann während der Planungsphase die Frage der Nahrungsaufnahme. Denn ohne „Mampf kein Kampf

Die unterschiedlichen Mahlzeiten von Trek’n Eat, welche sich mehrfach bewährt haben, reichen von Fertiggerichten mit Fleisch und Fisch, vegetarischen Gerichten und Quellgemüse über diverse Grundnahrungsmittel bis hin zu Frühstück und Dessert.

Gefriergetrocknet

Trek’n Eat Mahlzeiten bestehen aus hochwertigen gefriergetrockneten Bestandteilen. Durch die Gefriertrocknung bleiben wichtige Vitamine und Mineralien erhalten. Laut dem Hersteller enthalten die Produkte darüber hinaus weder Farb- noch Konservierungsstoffe. Geschmacksverstärker werden auch keine hinzugefügt.

Die Lebensmittel werden bei der Produktion schockgefroren und dann im Vakuum unter Zufuhr von Wärme getrocknet. Im Vakuum geht gefrorenes Wasser unmittelbar vom festen in den gasförmigen Zustand über.

Durch diese Lösung sind die einzelnen Mahlzeiten sehr leicht und die Zubereitung geht ganz fix.

Vielfalt der Gerichte

Egal ob normaler Esser, Vegetarier oder Veganer. Bei Trek’n Eat findet jeder ein schmackhaftes Gericht für sich. Insgesamt umfasst das Sortiment aktuell:

  • 26 verschiedene Hauptgerichte
  • 5 Frühstückgerichte
  • 5 verschieden Desserts
  • Dazu Pumpernickel, Kekse und Gewürze

Manche Gerichte sind sogar Laktose- und/oder Glutenfrei. Genug Auswahl an unterschiedlichen Gerichten aller Art, damit es auf einer langen Tour auch genug Abwechslung gibt.

Alle Mahlzeiten enthalten annähernd einen Wert von ca. 600 Kalorien pro Packung.  Somit soll der erhöhte Energiebedarf bei sportlicher Aktivität gesichert sein.

Zubereitung

Die Gerichte sind alle in wasserdichten und wiederverschließbaren Beuteln verpackt. Auf der Vorderseite findet man die farbcodierten Icons die klar zwischen den verschiedenen Kategorien unterscheiden und auf Allergene hinweisen.

Alle Infos die man zur Zubereitung benötigt werden direkt auf der Rückseite mitgeliefert.

Neben den Zutaten und der Nährwerttabelle findet man oberhalb eine mit Symbolen dargestellte Anleitung zur Zubereitung:

  • Den gewünschten Beutel an der Markierung aufreißen
  • An zweiter Markierung den Beutel knicken
  • Bis zur vorgegebenen Füllhöhe mit heißem Wasser ( nicht bei Frühstück & Dessert ) auffüllen
  • Umrühren
  • Garzeit beachten
  • An zweiter Markierung den Beutel erneut aufreißen
  • Mahlzeit genießen

Am seitlichen Rand ist auf jedem Beutel eine Skala aufgedruckt, die einem beim Befüllen mit Wasser  behilflich ist. Das Aufreißen des Beutels ist dank der Laser-Perforation auch gut mit Handschuhen möglich.

Alles was man für die Zubereitung neben der eigentlichen Mahlzeit noch benötigt, ist ein Gaskocher mit Topf um das Wasser aufzukochen und einen Löffel.

Da man die jeweiligen Gerichte alle direkt aus dem Beutel genießen kann, benötigt man auch kein weiteres Besteck. Somit fällt hier auf längeren Touren auch kein zusätzliches Gewicht an.

Geschmackstest

Getestet wurden von uns:

Eines schon mal vorab: geschmeckt habe alle Produkte sehr gut. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.

Die Zubereitung klappt nach der angegebenen Beschreibung einfach und schnell. Die Beutel halten alles drin was auch drin bleiben soll und beim Verzehr sind diese auch nicht zu heiß, sodass man sich die Finger verbrennen könnte.

Das leckerste der drei Hauptgerichte war mit Abstand das Pasta Primavera, gefolgt von Rindfleisch Stroganoff mit Reis und als letztes Lachspesto mit Pasta. Bei letzterem kam der Lachs geschmacklich  leider fast gar nicht zur Geltung.

Die Konsistenz aller Gerichte nach der angegebenen Garzeit war so wie erwünscht und alle Zutaten waren auch als das erkennbar, als das sie schockgefrostet wurden. Also keine ungenießbare Pampe aus etwas undefinierbarem.

Sehr positiv überrascht hat das Müsli „Schweizer Art“ und das Dessert Mousse au Chocolat. Beide Gerichte geschmacklich hervorragend und das Müsli ( wurde übrigens separat getestet ) war die Mahlzeit mit dem längsten Sättigungsgefühl.

Bei den Hauptgerichten hatten wir das Gefühl das es nicht ausreichend satt macht, wenn man wirklich auf einer anstrengenden Tour unterwegs ist und viel Energie verbraucht. Dann muss halt noch ein Energieriegel als Nachtisch hinterher geschoben werden.

Oder halt das getestete Mousse au Chocolat. Dieses wird übrigens mit kaltem Wasser zubereitet und ist nach ausreichendem umrühren auch schon direkt verzehrbereit. Die Konsistenz war uns hier etwas zu wässrig ( was aber auch an zu etwas zu viel Wasser liegen könnte ), dafür trumpft das Dessert aber mit dem Geschmack auf.

Selbst unseren liebenswerten Franzosen „ Christophe“ hat die Mousse au Chocolat überzeugt. Und wenn er das schon sagt…

Zu viel Verpackungsmüll!?

Ein Punkt, der gerade in der heutigen Zeit definitiv nicht zu vernachlässigen ist, ist die Verpackung. Okaaaaay, wer leicht unterwegs sein will, hat definit einen Vorteil mit Plastik und durch den gefriergetrockneten Inhalt auch einen deutlichen Vorteil beim Packvolumen. Und ja, auch andere Outdoornahrung wie Müsliriegel sind alle nochmal von Plastik umhüllt.

Aber ich für meinen Teil würde mir hier eine andere Lösung wünschen. Wenn ich mich nur von solchen Produkten auf einer, sagen wir mal zweiwöchigen Tour ernähren möchte, fällt ein Haufen Plastikmüll an. 

Und dieser Müll muss natürlich auch wieder mit aus der Wildnis heraus gebracht und artgerecht entsorgt werden. Das versteht sich hoffentlich von selbst?

Packvolumen

Je nachdem wie lange die geplante Abenteuertour ist und wie die Situation vor Ort aussieht was den Nachschub an Wasser und Lebensmitteln angeht, gilt es auf längeren Trips viele Packungen mit zu schleppen.

Habe ich unterwegs also keine Möglichkeit einzukaufen gilt es, bei drei Mahlzeiten am Tag und einer z.B. zweiwöchigen Tour, ganze 42 Päckchen pro Person mit zu schleppen. Da muss man schon wirklich gut packen können und man benötigt einen großen Rucksack, wenn nicht gerade ein oder mehrere Träger mit dabei sind. Denn es muss ja noch mehr in den Rucksack außer Wasser und Nahrung.

Für Touren über 2 – 3 Tage bleibt das Ganze dann natürlich recht überschaubar.

Fazit

Was die Qualität und den Geschmack angeht kann ich die Trek’n Eat Produkte bedenkenlos weiterempfehlen. Durch die Vielfalt der Mahlzeiten und die Berücksichtigung von Lactoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit, vegetarisch und vegan dürfte sicher jeder was genau für seinen persönlichen Geschmack finden.

Das Zubereiten der Gerichte ist wirklich simpel und leicht verständlich gehalten und so gelingt jedem eine tolle Mahlzeit auf jedem Outdoor-Trip.

Wer unterwegs also nicht die komplette Nobelküche mit an Bord hat um ein Drei-Gänge-Menü zu kreieren, für den sind die Beutelgerichte von Teck’n Eat sicher ein gute Wahl.

Eure Meinung!?

Wie ernährt Ihr euch auf euren Trips? Habt Ihr selber schon Erfahrungen mit Gerichten von Trek’n Eat gemacht?

Erzählt es uns in den Kommentaren…

Stefan Feldpusch

Stefan Feldpusch

Freelancer by doorout.com

Outdoorler durch und durch! Egal ob Klettern, Bergsteigen, Wandern, Mountainbiken oder im Winter mit den Langlaufskiern, die Devise lautet: Hauptsache draußen. Im Sommer gerne mit dem Zelt oder dem Caddy-Camper unterwegs und noch dazu seit einigen Jahren Outdoor-Blogger mit Herz auf dem eigenen Blog www.my-outdoor-stories.de, sowie als Klettertrainer beim DAV aktiv. Als Freelancer im Doorout-Team seit 2017.

Reise & Camping 2019 – Alles für Deine Luftvorzelt-Messevorbereitung

Reise & Camping 2019 – Alles für Deine Luftvorzelt-Messevorbereitung

Auf der Reise + Camping in Essen sind wieder alle namenhafte Hersteller von Luftvorzelten aktiv und zeigen Ihre aktuellen Kollektionen. Damit Ihr auf der Messe Euer perfektes Luftvorzelt findet haben wir hier übersichtlich alle wichtigen Informationen zusammengestellt.

Im Video geben wir Euch kurz und knapp alle wichtigen Infos: wo Ihr die Luftvorzelte findet und welche Informationen wir für eine gute Beratung von Euch brauchen. Rechts neben diesem Text findet ihr die erforderlichen Dokumente zum Download.

Im Messeguide findet Ihr eine Übersicht über die Neuigkeiten im Luftvorzelt-Bereich und eine komplette Marktübersicht für Wohnwagen und Wohnmobil. Das ganze kompakt als PDF zum Download und zum Ausdrucken.

Ihr findet uns bei Kampa in Halle 6, Stand 6A43 und 6C45

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Du möchtest jetzt schon in unserer großen Auswahl stöbern?
Hier geht es zu den Top-Angeboten aller Hersteller in unserem Online-Shop.

Noch mehr Informationen rund um Luftvorzelte findet Ihr auf unserer Luftvorzelte-Sonderseite.

Folgende Hersteller präsentieren ihre Luftvozelte auf der Reise + Camping in Essen.

  • Doréma – Halle 6, Stand B19
  • DWT – Halle 6, Stand D43
  • GentleTent – Halle 6, Stand C15
  • Isabella – Halle 6 Stand C29 und Stand D29
  • Kampa –  Halle 6, Stand A43 und C45
  • Outwell – Halle 6, Stand C40, B30 und B31
  • Vango – Halle 6, Stand C37
  • Westfield – Halle 6, Stand B25
  • Herzog – Halle 6, Stand A37

Diese Luftvorzelte sind auf der Reise + Camping ausgestellt:

Doréma

  • Magnum Air Force Weather Tex + Anbau rechts
  • Maribor Air
  • Horizon Air
  • Traveller Air XL
  • Horizon Blue

Kampa

  • Rally Air Pro 200
  • Rally Air Pro 260
  • Rally Air Pro 260 Plus RH
  • Ace Air Pro 400
  • Frontier Air Pro 300
  • Club Air Pro 330
  • Club Air Pro 390 Plus RH
  • Grande Air All Season 330 mit R/H Extension
  • Sunshine Air Pro 300 Sonnensegel mit Seitenwandset
  • Motion Air Drive-Away VW Modell 2018
  • Motor Rally Air Pro 330 Driveaway
  • Motor Rally Air Pro 390 Driveaway mit Wintergartenanbau
  • Motor Grande Air Pro 390 
  • Motor Ace Air All Season XL
  • Travel Pod Cross Air mit Anbau
  • Travel Pod Touring Air
  • Croyde 6 Air Pro 

Vango

  • Jura
  • Airbhub Hexaway II
  • Sun Canopy
  • Galli III
  • Somerby
  • Montelena

Outwell

  • Milestone Pro Air
  • Scenic Road 250 SA Tall
  • Milestone Nap Air
  • Cove 400A
  • Ripple 320SA
  • Reed 350SA
  • Tide 440SA mit Tide Annexe Air
  • Tide 500Sa
  • Ripple Motor 380SA M
  • Ripple Motor 440SA L

Westfield

  • Pluto
  • Jupiter
  • Neptune
  • Dorado
  • Hydra

DWT

  • keine Information

Isabella:

  • keine Information
GriGri II vs. GriGri +

GriGri II vs. GriGri +

Als ich vor einigen Jahren meinen Einstiegskurs im Kletterzentrum Fulda gemacht habe, wurde damals noch fast ausschließlich mit Tube gesichert und geschult. Am Ende des Kurses wurden uns dann noch anderen auf dem Markt befindliche Sicherungsgeräte vorgestellt und das Plus an Sicherheit beim GriGri II aus dem Hause Petzl hatte mich Kletterneuling überzeugt und ich legte mir dieses Gerät zu.

Zwischenzeitlich lernte man dann Sicherungsgeräte wie das Smart von Mammut oder das MegaJul von Edelried durch Ausprobieren in der Kletterhalle kennen. Spätestens mit meiner Ausbildung zum Klettertrainer beim DAV wurde ich auf die gängigsten Geräte geschult.

Nach weiteren Jahren und vielen Diskussionen über Vor- und Nachteile der zahlreichen Bremskraftunterstützenden Geräte von den unterschiedlichsten Herstellern ging meine persönliche Reise vom GriGri II über das Smart, das MegaJul II wieder zurück zum GriGri II. Spätestens nach einer Sicherungsschulung als Fortbildung überzeugt mich dieses Gerät bis heute am meisten. Egal ob TopRope oder Vorstieg.

Aber bei der Vielzahl an unterschiedlichen Geräten sollte jeder persönlich schauen welches Gerät für einen selbst am besten passt. Idealerweise lässt man sich vor dem ersten Einsatz aber individuell von einem Trainer auf das gewählte Gerät einweisen. Denn jedes Gerät hat so seine Tücken und die größte Sicherheitslücke bei allen ist und bleibt der Mensch!

Was bedeutet eigentlich GriGri

2017 überholte Petzl mit dem GriGri+ das seit 2011 auf dem Markt befindliche GriGri II, welches wiederum der Nachfolger des 1991 erschienenen GriGri war. Benannt wurde das halbautomatische Sicherungsgerät nach einem afrikanischen Amulett welches seinen Träger schützen soll – vom Namen her also schon mal gut gewählt!

Technische Details

Aktuell gibt es in den Fachgeschäften noch die Varianten GriGri II und GriGri+ käuflich zu erwerben. Wobei sich das GriGri+ eher für Klettereinsteiger oder Schulungen besser eignet. Erfahrene Sicherer treffen mit dem GriGri II die bessere Wahl.

Grigri 2

  • Gewicht: 170 g
  • Material: Seitenteile aus Aluminium, Bremsmechanismus und Klemmnocken aus rostfreiem Stahl, Hebel aus verstärktem Nylon
  • Seil-Kompatibilität: Einfachseile von 8,9 bis 11 mm Durchmesser
    Optimal für die Verwendung an dynamischen Einfachseilen von 9,4 bis 10,3 mm ( möglich für Seile von 8,9 bis 11 mm  )
  • Zertifizierungen: CE EN 15151, UIAA

Grigri+

  • Gewicht: 200 g
  • Material: Seitenteile aus Aluminium, Bremsmechanismus und Verstärkungsplatte aus rostfreiem Stahl, Hebel aus verstärktem Nylon
  • Seil-Kompatibilität: Einfachseile von 8,5 bis 11 mm Durchmesser
    Kann an allen Einfachseilen verwendet werden ( von 8,5 bis 11 mm Durchmesser ) und ist für Durchmesser zwischen 8,9 und 10,5 mm optimiert
  • Zertifizierungen: CE EN 15151, UIAA

Neuerungen

Auf den ersten Blick unterscheiden sich beide Geräte also kaum. Selbst beim zweiten- oder genaueren Hinschauen erkennt man kaum Unterschiede im Aufbau und bei der Funktion. Klappt man beide Geräte jedoch nebeneinander auf, erblickt man beim GriGri + hinter dem aus rostfreiem Stahl gefertigten Bremsnocken eine Verstärkungsplatte. Diese dient als bessere Seilführung aus dem Gerät heraus.

Schaut man sich die Rückseite unterhalb des Hebels an, findet man die maßgebliche Veränderung des GriGri +, der Drehknopf für die Federspannung im Gerät. Im TopRope Modus wird die Federspannung etwas verringert und das Gerät spricht deutlich sensibler an, da man hier ja kein Seil schnell ausgeben muss.

Noch dazu wurden die Kanten rund um den Seilausgang noch mehr abgerundet im Vergleich zum GriGri II

Funktionsweise

Bei beiden Geräten wird das Seil gleich eingelegt. Hierbei sind die kleinen Grafiken auf und im Gerät hilfreich ( Kletterer & Bremshand ). Nach wie vor muss bei beiden Sicherungsgeräten das Bremshandprinzip berücksichtigt werden.

Beim Seil einholen unterscheiden sich beide Geräte vom Handling her nicht. Die linke Hand führt das Seil zum Gerät und die rechte Hand zieht das Seil bogenförmig nach vorne aus dem Gerät und die Bremshand wird wieder nach unten geführt. Dieses Prinzip funktioniert auch mit der rechten Hand oben und der linken Hand als Bremshand.

Sollte der Kletterer stürzen oder abgelassen werden löst der Seilzug den Mechanismus aus, welcher den Bremskolben nach vorne kippen lässt und somit das Seil einklemmt und damit bremst.

Zum Ablassen zieht man dann den Hebel mit zwei oder drei Fingern ( ohne Daumen ) auf sich zu und löst somit langsam den Bremsmechanismus und das Seil wird frei gegeben. Dies funktioniert im Gegensatz zum Seil einholen nur mit der rechten Hand und Linkshänder haben leider die Nachsicht.

Der Anti-Panik-Hebel hilft dabei gerade Anfängern wenn der Sichernde zu stark am Hebel zieht. Die Anti-Panik-Funktion wird in diesem Fall aktiviert und der Ablassvorgang wird gestoppt. Somit kann es im Vergleich zum GriGri und GriGri II nicht zu einem zu schnellen Ablassen oder gar einem Bodensturz kommen.

Nutz man das Gerät im Vorstieg stellt man den Drehknopf für die Federspannung auf den gewünschten Modus. Genau wie bei den Vorgängermodellen nutzt man die so genannte Gaswerk-Methode bei der Mittelfinger, Ring- und kleiner Finger das Seil umgreifen, der Zeigefinger unter den Metallfalz gelegt wird und der Daumen auf die Bremsmechnik drückt um schnell Seil ausgeben zu können.

Diese Methode funktioniert beim GriGri + nicht ganz so gut wie beim GriGri II da hier der Falz so nicht mehr existiert. Mit etwas Übung gelingt aber auch das zuverlässig.

Fazit

Das Grigri + ist somit kein neues GriGri in diesem Sinne, sondern ein eigenständiges Sicherungsgerät mit zusätzlichen Features.

Die Anti-Panik-Funktion eignet sich super gerade für Anfänger oder Trainer die eine Gruppe betreuen und funktioniert zuverlässig.

Wer als erfahrener Kletterer die Funktionsweise des Sicherungsgeräts zu schätzen weiß und das Gerät beim Sportklettern nutzen mag, dem sei das GriGri II empfohlen. Mit etwas Übung kann man auch hier mit dynamisch sichern und hat ein Plus an Sicherheit obendrauf.

Kletterevent am 12.02.2019

Wenn Ihr euch noch weiter informieren wollt oder die aktuellen Sicherungsgeräte von Petzl direkt mal an der Wand ausprobieren wollt, dann kommt am 12. Februar 2019 in der Zeit von 16 bis 22 Uhr ins DAV Kletterzentrum Fulda und lernt von der Experten.

An diesem Event wird auch die Firma Scrapa anwesend sein und Ihr habt die Möglichkeit die neuesten Kletterschuhe zu testen.

Stefan Feldpusch

Stefan Feldpusch

Freelancer by doorout.com

Outdoorler durch und durch! Egal ob Klettern, Bergsteigen, Wandern, Mountainbiken oder im Winter mit den Langlaufskiern, die Devise lautet: Hauptsache draußen. Im Sommer gerne mit dem Zelt oder dem Caddy-Camper unterwegs und noch dazu seit einigen Jahren Outdoor-Blogger mit Herz auf dem eigenen Blog www.my-outdoor-stories.de, sowie als Klettertrainer beim DAV aktiv. Als Freelancer im Doorout-Team seit 2017.

Laufen im Winter

Laufen im Winter

Die meisten leistungsorientierten Läufer und Ausdauersportler legen gerade im Winter den Fokus auf die Verbesserung ihrer Grundlagenausdauer durch lange Läufe. Aber auch Freizeitläufer können etwas für sich tun.

Vor, während und nach der Laufeinheit gilt es ein paar Eckpunkte zu beachten, auf welche ich gern eingehen möchte:

Outfit / Schuhwerk

Auch bei niedrigen Temperaturen und Du ggf. zum Frieren neigst, ziehe Dich bitte nicht zu warm an. Durch die Bewegung steigt die Körpertemperatur automatisch und ein zu intensives Schwitzen in der Kälte stellt neben einem unangenehmen Gefühl auch ein erhöhtes Erkältungsrisiko dar. Trotzdem solltest Du darauf achten die Körperstellen zu bedecken, an welchen der Wärmeverlust besonders hoch ist. Mütze, Schal und Handschuhe sollten obligatorisch sein.

Zudem bieten sich Laufschuhe mit entsprechendem Profil an, um der Nässe zu trotzen und eine gute Rutschfestigkeit zu gewährleisten. Besonderer Augenmerk sollte bei gefrorenem Untergrund auf vereisten, glatten Stellen ( u. a. Fahrbahnmarkierungen ) gelegt werden. Wenn Du z. B. auf Feld- und Wirtschaftswegen unterwegs bist, weiche auf den meist begrünten Randstreifen aus, der oftmals wesentlich trittsicherer ist.

Eine gute Alternative ist auch ein Lauf im benachbarten Wald. Durch den unebenen Untergrund ( kleine Steinchen, Wurzeln ) ist dieser auch bei frostigen Temperaturen meist gut passierbar und trainiert Muskelpartien, die sonst nicht in diesem Umfang beansprucht werden. 

Equipment

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es unabdingbar, sich als Läufer gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern bemerkbar zu machen. Nutze hierfür Reflektoren an Deiner Laufbekleidung oder Blinklichter an den Armen.

Eine leistungsstarke Stirnlampe gehört zur Pflichtausstattung. Mit dieser gehst Du jeder „Stolperfalle“ aus dem Weg und sorgt so für ausreichende Sicht. Außerdem wirst Du durch diese überhaupt erst wahrgenommen. Die eigene Sicherheit sollte an erster Stelle stehen!

Verpflegung

Auch wenn das Durstempfinden im Winter nicht so hoch ist, solltest Du im Alltag eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicherstellen. Es bieten sich Mineralwasser und diverse Teesorten an. Starte Deine Laufeinheit stets gut hydriert und verpflege Dich unmittelbar nach dem Laufen bestmöglich. Die ersten 30 Minuten nach der Aktivität sind wichtig, um den Körper wieder „aufzutanken“. Trinke ausreichend und meide zuckerhaltige oder alkoholische Getränke. Greife zudem zur Banane, dem Apfel oder ein paar Nüssen.

Im Winter kann es aufgrund der fehlenden Sonneneinstrahlung vorkommen, dass sich ein Mangel an Vitamin D einstellt. Esse daher regelmäßig gut zubereiteten Fisch und saisonales Obst und Gemüse. Dies stärkt die Abwehrkräfte und ist gleichzeitig schmackhaft.

Dehnen

Beim Laufen verkürzt sich die beanspruchte Muskulatur. Durch das Dehnen wirkst Du diesem Zustand entgegen. Ich empfehle daher auf das Dehnen im kalten Zustand gänzlich zu verzichten, da das Verletzungspotential hier besonders hoch ist. Nach der Laufeinheit ist Dein Körper auf „Betriebstemperatur“ und ein Dehnen rundet die sportliche Einheit ab. Bleibe hierfür aber nicht in der Kälte stehen, sondern gönnen Dir zuerst eine warme Dusche. Anschließend kannst Du in Ruhe und gewissenhaft Deine Übungen im Warmen durchführen.

Motivation

Um die Motivation hochzuhalten, verabredet Euch mit Freunden oder Arbeitskollegen zum gemeinsamen Läufchen. In Begleitung ist ein solches ein perfekter Ausgleich zum stressigen Alltag. Variieret Eure Laufstrecke und erkunden neue Routen.

Für diejenigen, die gern alleine unterwegs sind, kann entsprechende Musik motivierend sein. Wähle die Lautstärke der Rhythmen aber so, dass Du Dein Umfeld akustisch auch weiterhin gut wahrnehmen kannst.

Ich wünsche Euch viele schöne und verletzungsfreie Läufe im Winter und kommt fit und vital in den bevorstehenden Frühling.

Sascha Gramm

Sascha Gramm

www.sascha-lauftrainer.de

Seit über 20 Jahren aktiver Ausdauersportler, der immer auf der Suche nach neuen, sportlichen Herausforderungen ist. Mittlerweile auch als Laufrainer unterwegs, um Interessierten mit großer Freunde und Leidenschaft die zahlreichen Vorzüge des Laufens zu vermittlen. Für eine Challenge-Teilnahme mit Joey Kelly stand das Team von Doorout mit Rat und Tat zur Seite. Seitdem resultiert ein regelmäßiger Austausch zudem auch das Verfassen von diversen Blogbeiträgen zählt

Wie finde ich das richtige Outwell Familienzelt?

Wie finde ich das richtige Outwell Familienzelt?

Eine große Auswahl ist immer Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite findet jeder das passende, auf der anderen Seite ist es manchmal schwer den Überblick zu behalten. Outwell ist einer der führenden Hersteller für Familienzelte und hat für jeden das passende Zelt im Sortiment. Mich hat die große Auswahl aber erst mal leicht verwirrt und ich habe etwas gebraucht, um mich zurechtzufinden. Wenn man ein paar Dinge beachtet ist es aber eigentlich ganz einfach. Ich versuche das ganze hier mal zusammenzufassen:

Gestängearten: Luft oder Duratec-Fiberglas

Eines der beiden Hauptunterscheidungsmerkmale ist die Gestängeart bei der es zwei wichtige Gruppen gibt. Zum einen die klassischen Stangen und zum anderen die Luftgestänge bei denen die Luftschläuche einfach aufgepumpt werden und dem Zelt Stabilität verleihen. Luftzelte erkennt man am Zusatz „Air“ in der Produktfamilie oder die Abkürzungen „SA“ (für „Smart Air“) bzw. „A“  (für „Air“) im Produktnamen.

Bei den Luftsystemen gibt es noch zwei verschiedene Ansätze. Beim etwas einfacheren „Rigid Air System“ wird jeder Schlauch einzeln aufgepumpt, beim „Advanced Air System“ sind die Luftschläuche untereinander verbunden und das Zelt kann über ein Ventil komplett aufgepumpt werden. Zelte mit dem Rigid Air System haben nur ein „A“ im Produktnamen (z.B. „Chatman 4A“ aus der Air Kollektion), Zelte mit dem Advanced Air System haben ein „SA“ im Produktnamen (z.B. „Mayville 6SA“ aus der Smart Air Kollektion).
Folgende drei Produktfamilien haben Luftgestänge: Air Kollektion, Smart Air Kollektion und Imperial Air Kollektion.

Bei den klassischen Gestängen dreht sich alles um Duratec-Fiberglas-Gestänge die für alle drei Zeltkollektionen mit Gestänge verwendet werden. Als Besonderheit gibt es hier in der Premium Kollektion eine hybride Ausführung die Glasfaserstangen und Stahlstangen miteinander vereint und so für eine maximale Stabilität bei geringem Gewicht und Packmaß sorgt.
Folgende drei Produktfamilien haben Duratec-Fiberglas-Gestänge: Encounter Kollektion, Privilege Kollektion und Premium Kollektion (Hybrid).

Material: Outtex 3000, Outtex 4000, Outtex 6000 oder Outtex Airtech

Das nächste übergeordnete Kriterium ist das Material. Jede Zeltfamilie setzt hierbei auf unterschiedliches Material. Dies ist am einfachsten zu erkennen durch die unterschiedliche Farbe der Zelte. Bei Zeltmaterial spielen immer die Merkmale Haltbarkeit, Dichtigkeit, Gewicht und Packmaß eine Rolle. Das „perfekte Material“ mit extremster Haltbarkeit, geringstem Gewicht und kleinstem Packmaß gibt es dabei leider nicht, so das man schauen muss, auf welchen der Punkte man seinen persönlichen Fokus legt. Der Kern aller von Outwell im Familienzelt-Bereich verwendeten Materialien ist Polyester. Dies wird dabei mit einer PU-Beschichtung auf der Innenseite versehen, um wasserdicht zu werden. Ausnahme hierbei ist das Outtex Airtech welches durch die Mischung mit Baumwollfasern eine natürliche Dichtigkeit erhält.
Polyester eignet sich als Zeltmaterial sehr gut, da es recht UV-beständig ist und wasserabweisend und so auch bei nassen Bedingungen straff bleibt. Zudem ist es belastbar, trocknet schnell und ist sehr leicht. Worin unterscheiden sich die Materialen nun?

Outtex 3000 Select: Die Beschichtung des Outtex 3000 ermöglicht eine Wassersäule von 3.000mm. Diese ist ausreichend dicht für den normalen Zelteinsatz. Der Fokus dieses Materials liegt auf geringem Gewicht und geringen Packmaß. Schlussendlich spiegelt sich das auch im Preis wieder, so dass diese Zelte im Outwell-Sortiment den Preiseinstieg darstellen. Eingesetzt wird es vor allem bei Zelten die schnell auf- und abgebaut werden sollen und leicht zu transportieren sein sollen.

Outtex 4000 Select: Das Material ist mit einer Beschichtung versehen, die eine Wassersäule von 4.000mm ermöglicht. Dieses Spezial-Poylester ermöglicht noch robustere Zelte ist aber schwerer und voluminöser als das Outtex 3000 Material. Im direkten Vergleich beträgt das „Mehrgewicht“ ca. 37%.  Dieses Material wird schon bei eher größeren Zelten verwendet die Stehhöhe bieten.

Outtex 6000 Pro: Das Outtex 6.000 Material eignet sich durch die Verwendung eines „superstarken“ Polyester-Materials für den ganzjährigen Einsatz. Es bietet eine Wassersäule von 6.000mm. Das ideale Material für geräumige Familienzelte die ganzjährig im Einsatz sein sollen.

Outtex Airtech: Eine Besonderheit – aktuell auch nur mit Luftgestänge verfügbar – ist das Outtex Airtech Material. Ein hochwertiges Polyester erhält seine Wasserdichtigkeit durch die Mischung mit Baumwoll-Fasern. Diese quellen bei Feuchtigkeit auf und machen das Material wasserdicht. Dadurch kann auf eine Beschichtung verzichtet werden und das Material bleibt atmungsaktiv, wodurch das Raumklima deutlich verbessert und die Kondenswasserbildung stark reduziert wird. Das Material ist dadurch ca. 10% schwerer als das Outtex 6000 Pro und benötigt mehr Trocknungszeit, wenn es nass abgebaut werden muss.

Mit den beiden Kriterien Gestängeart und Material kann man die Outwell Familienzelt-Kollektionen unterscheiden und schnell einen Überblick bekommen. Der Einfachheit halber habe ich sie hier noch mal tabellarisch zusammengestellt:

  Luftgestänge Duratec-Fiberglas
Outtex 3000 Select   Encounter Kollektion
Outtex 4000 Select Air Kollektion Privilege Kollektion
Outtex 6000 Pro Smart Air Kollektion Premium Kollektion
Outtex Airtech Imperial Air Kollektion  

Natürlich bieten die Zeltserien noch unterschiedliche Ausstattungsmerkmale – man sollte also auch durchaus mal alle anschauen. Ganz grob kann man natürlich sagen: je hochwertiger das Material, desto umfangreicher die Ausstattung aber umso höher auch Preis, Gewicht und Packmaß. Hier muss jeder seine individuelle Anforderung definieren. Das schöne dabei: jeder kann das passende Zelt für sich finden!

Auswahl innerhalb der Zeltserien

Auch innerhalb der Zeltserien muss man dann natürlich noch ein bestimmtes Zelt auswählen. Das orientiert sich dann überwiegend an der benötigten Größe. Diese wird an der Anzahl der Personen festgemacht – die sich dann im Produktnamen des jeweiligen Zeltes wiederfindet. Das „Mayville 5SA“ bietet also 5 Schlafplätze. Der angenommene Platzbedarf pro Person ist eher optimistisch geplant. Daher empfehle ich dringend, großzügig zu planen und immer eher eine Person hinzuzurechnen – also bei 5 Personen eher ein Zelt für 6 Personen auszuwählen – in diesem Fall das „Mayville 6SA“.

Für die genaue Aufteilung der Schlafplätze und die Größe des Vorraums stehen dann innerhalb der Serien auch noch mal verschiedene Modelle zur Verfügung. So gibt es beispielsweise in der Air Kollektion drei Modelle die für 6 Personen ausgelegt sind (realistisch also 5): das Broadland 6A, das Chatham 6A und das Woodburg 6A. Hier kann man wieder nach den persönlichen Vorlieben auswählen.

So findet man sich dann in dem im ersten Augenblick unübersichtlichen Sortiment zurecht und kann sicher das passende Zelt für den persönlichen Bedarf finden!