5 Tipps für den richtigen Fahrradhelm Kauf

5 Tipps für den richtigen Fahrradhelm Kauf

Safty First! Diese 5 Tipps helfen dir, den richtigen Fahrradhelm zu finden.

1. Passform

Eins vorneweg: Das Wichtigste ist, dass der Helm richtig passt. Nur dann kann er richtig schützen. Probiere unbedingt verschiedene Helme aus und vergleiche die Passform.

Die meisten Helme gibt es in verschiedenen Helmgrößen (S-M, L-XL etc.). Um die richtige Größe auszuwählen, einfach mit einem Maßband den Kopfumfang messen und die passende Größe auswählen. Bei Zwischengrößen empfiehlt es sich, beide Größen auszuprobieren.

Dabei ist nicht nur die Helmgröße entscheidend, sondern auch die Helmhöhe. Sitzt der Helm zu hoch, sind wichtige Kopfpartien wie Stirn oder Schläfen nicht ausreichend geschützt. Einige Hersteller, wie z. B. UVEX haben neben der Kopfweiteneinstellung (Kopfring) auch eine Einstellung zum Anpassen der Kopfhöhe. Das ist sehr praktisch und hilft den Helm optimal an deinen Kopf anzupassen.

Hier einige Tipps für die Anprobe:

  • Der Helm soll waagerecht auf dem Kopf sitzen (ohne über die Stirn oder den Nacken zu kippen).
  • Anschließend wird die Kopfweiteneinstellung (meist ein kleines Rad) festgezogen.
  • Der Helm sollte auch ohne geschlossenen Kinnriemen gut sitzen und bei seitlichen Schüttelbewegungen möglichst wenig Hin und Her wackeln.
  • Der Helm darf nicht drücken oder scheuern.
  • Der Kinnriemen sollte geschlossen etwa 1,5 cm Platz zum Kinn habe.
  • Die Ohrenriemen sollten eng an den Ohren vorbeilaufen – ohne diese zu berühren.

2. Helmform & Ausstattung

Auch der richtige Helm für das Einsatzgebiet ist wichtig. Alle Einsatzgebiete aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen aber hier einige Anhaltspunkte:

  • Straßenverkehr/Pendler:
    Ist man viel im Straßenverkehr unterwegs, so solltest Du mehr auf eine gute Sichtbarkeit (z. B. Reflektorstreifen, Befestigungsmöglichkeit für Licht) und einen tiefgezogenen Schläfenschutz achten. Studien haben ergeben, dass dieser Bereich bei Unfällen im Straßenverkehr besonders gefährdet ist.
  • All-Mountain:
    Ist man auf dem Mountainbike unterwegs und fährt nicht nur einfache Feldwege, sondern auch mal anspruchsvolle Trails, sollte man auf einen tiefgezogenen Helm am Hinterkopf achten. Hilfreich ist zudem eine verstellbare Sonnenblende für freie Sicht in unterschiedlichem Gefälle.
  • Downhill:
    Geht es wirklich ins Grobe mit viel Geschwindigkeit, ist es ratsam, einen Helm mit Kinnschutz zu kaufen. Dieser schützt die Kinn- und Gesichtspartie zusätzlich vor schweren Stürzen.

3. Belüftung

Neben der Passform hat die Belüftung einen großen Anteil daran, ob der Helm angenehm zu tragen ist.

Hier ist entscheidend, in welcher Jahreszeit der Helm am häufigsten verwendet wird:

  • Im Winter kann es durch eine zu starke Belüftung sehr kalt am Kopf werden. Natürlich kann man hier auch mit einer Helm-Regenhülle oder einer Mütze nachhelfen. Aber wer den Helm ausschließlich für die kalte oder warme Jahreszeit sucht, sollte dies beim Kauf bedenken.
  • Im Sommer noch nützlich: Insektenschutzgitter an den Belüftungseingängen.

4. Accessoires

Probiere den Helm unbedingt zusammen mit deiner Sonnenbrille, deinem Google – oder sonstigen Accessoires an – welche Du verwenden willst.

Es ist sehr nervig, wenn die Brille unter dem Helm drückt oder das Google nicht unter die Sonnenblende passt.

5. Die Optik

Die Optik sollte bei deinem neuen Helm eine untergeordnete Rolle spielen. Aber wie das so ist: Was gefällt, zieht man lieber an.

Erfüllen mehrere Helme deine Kriterien oder gibt es den Helm in verschiedenen Farbvarianten, dann kauft ihn in der Variante, die dir optisch am besten gefällt.
Denn: Nur wenn man den Helm trägt, kann er schützen.

Hier den richtigen Helm finden!

Michael Steigerwald

Michael Steigerwald

www.doorout.com

Seit über 10 Jahren ist Michael begeistert an der frischen Luft unterwegs: Egal ob zu Fuß quer über die Alpen, mit Dachzelt durch das Nullarbor in Australien oder Zelten bei -8°C und Schneesturm. Michael liebt die Abendteuer unterm Sternenhimmel und teilt seine Geschichten und Erfahrungen gerne mit euch.
Wanderschuhe – auf die richtige Pflege kommt es an!

Wanderschuhe – auf die richtige Pflege kommt es an!

In der heutigen Zeit sind Begriffe wie Nachhaltigkeit und Langlebigkeit keine Seltenheit mehr, und das ist auch gut so. Auf Wanderschuhe bezogen kennt sicher jeder die passende Aussage „ein guter Wanderschuh hält ein Leben lang“. Das wäre definitiv Nachhaltig und Langlebig. Damit dass aber der Fall ist, kommt es gerade bei Wanderschuhen auf die richtige Pflege an.

Im Übrigen zählt das eigentlich für das gesamte Outdoor-Equipment von der Ausrüstung über die Schuhe bis hin zur Bekleidung. Denn wer mit seinem Hab und Gut dementsprechend umgeht, hat länger etwas davon.

Aber was genau ist die richtige Pflege in Bezug auf Wanderschuhe / Bergstiefel? Alle wichtigen Informationen zur Schuhpflege findest Du in unserem Pflegeratgeber unter den folgenden Punkten. Denn wenn Du mit deinen Wanderschuhen viel draußen unterwegs bist und die Schuhe / Stiefel mal mehr mal weniger strapazierst, bedarf es auch der regelmäßigen Reinigung und Imprägnierung Deiner treuen Begleiter.

Gore-Tex vs. Leder

Da wir im Ladengeschäft im Beratungsgespräch immer mal wieder die Frage gestellt bekommen worin der Unterschied liegt, hier nochmal eine kurze Erklärung zu diesem Thema. Ob es ein Gore-Tex Schuh oder ein Lederschuh ist, hat nichts mit dem Außenmaterial zu tun, denn auch bei Gore-Tex Schuhen wird bei vielen Schuhen Leder verwendet.

Gemeint ist hierbei das Innere des Schuhs. Ein reiner Lederschuh besteht sowohl Innen als auch Außen aus Leder und sorgt durch seine Atmungsaktivität für ein angenehmes Fußklima. Leder ist ein Naturmaterial und nimmt ein hohes Maß an Feuchtigkeit auf. Sollte das Leder jedoch „gesättigt“ sein, besteht bei einem Lederschuh die Möglichkeit nasse Füße zu bekommen. Diesem Punkt kann man mit Wachs und Imprägnierung entgegenwirken. Allerdings wird ein reiner Lederschuh nie zu 100 % Wasserdicht.

Gore-Tex ist ein Wasserdichtes Membran ( es gibt auch andere Hersteller wie z.B. Sympatex ) welches zwischen Außenmaterial und dem Innenfutter eingearbeitet wird und für einen dauerhaft wasserdichten und atmungsaktiven Wanderschuh sorgt. Aber auch hier benötigt das Außenmaterial seine wohlverdiente Pflege. Bei Schuhen aus Kunstfasermaterial reicht nach der Reinigung und Trocknung eine Pflegeimprägnierung. Diese Intensiv-Imprägnierung und Pflege erhält die Atmungsaktivität von Membran-Textilien. Gore-Tex Schuhe mit Leder als Außenmaterial benötigen auch hier eine regelmäßige Wachsschicht um das Leder geschmeidig zu halten.

Reinigung

Ist der Wanderschuh / Bergstiefel nach einer ausgedehnten Tour dreckig geworden sollte man den Schuh nach getaner Arbeit direkt mit lauwarmem Wasser reinigen. Ist dies nicht gleich möglich, kann man den Schuh auch erst mal trocknen lassen und Ihn dann zu Hause oder im Hotel ( usw. ) der Reinigung zuführen. Aber bitte niemals den Schuh in eine Plastiktüte stecken und ihn am besten zu Hause auch noch in genau dieser vergesssen. Am besten den Schuh im Fahrzeug auf eine Unterlage stellen die dreckig werden darf.

Für die Reinigung benötigst Du eigentlich nur zwei Bürsten. Mit einer etwas festeren Bürste wird der grobe Schmutz entfernt und mit der weichen Bürste der Rest. Für die kleinen Ecken kann ein Pfeifenreiniger oder eine Zahnbürste hilfreich sein.

Vor dem Reinigen empfiehlt es sich die Schnürsenkel zu entfernen.

Willst Du den Schuh auch von Innen reinigen sollte man dazu erst die Einlegesohle entfernen und den Schuh ebenfalls mit lauwarmem Wasser ausspülen. Bei deutlicher Verschmutzung kann hier ein zusätzlicher Reiniger empfehlenswert sein. Wenn nötig mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste die Innenseite behandeln. Danach natürlich das Wasser wieder aus dem Schuh auskippen.

Schnürsenkel reinigen

Hast Du die Schnürsenkel entfernt legst Du diese kurz in lauwarmes Wasser ein. Bei stärkerer Verschmutzung benutze ich noch etwas Kernseife dazu. Die eingeweichten Schnürsenkel mehrmals hintereinander auswringen.

Danach aufhängen und trocknen lassen. Sind die Schnürsenkel trocken nimmst Du ein trockenes Tuch zur Hand und sprühst etwas Imprägnierung darauf. Dann einfach die Schnürsenkel durch das Tuch ziehen. Damit saugen sich diese bei der nächsten nassen Wanderung nicht so schnell mit Feuchtigkeit voll.

Trocknung

Hast Du Deine Wanderschuhe nur von außen gereinigt, reicht es aus die Schuhe an einem trockenen und gut belüfteten Ort stehen zu lassen bis sie trocken sind.

Wenn deine Treter in den Genuss einer gründlichen Innenreinigung  gekommen sind, bedarf es etwas mehr Zuwendung. Direkt nach dem Ausspülen mit lauwarmem Wasser lasse ich die Schuhe für ca. 30 bis 60 Min leicht schräg auf dem Kopf stehen. Ähnlich wie in den großen Trocknungsräumen in vielen Alpenhütten.

Danach kommen die Schuhe ebenfalls an einen trockenen und gut belüfteten Ort. Oftmals hört man in diesem Zusammenhang den alt bewährten Heizungskeller. Bei mir stelle ich die Schuhe einfach in den Flur. Auf keinen Fall dürfen die Wanderschuhe neben der Heizung, einem Ofen, oder einem Platz mit direkter Sonneneinstrahlung zum Trocknen aufgestellt werden.

Dies schädigt das Leder und das Material kann spröde werden oder sogar reißen. Und die Sohle kann sich verformen ( aufschnabeln ), was unbedingt verhindert werden muss, da sich dies nicht mehr rückgangig machen lässt und die Schuhe damit unbrauchbar sind.

Hilfreich in den ersten Stunden des Trocknungsprozess ist ein wenig Küchenrolle oder Zeitungspapier mit dem Du die Schuhe ausstopfen kannst. Dies hilft dabei die Feuchtigkeit schneller aus dem Schuh zu bekommen. Muss aber gerade zu Beginn regelmäßig erneuert werden, da es sich in der Regel schnell vollsaugt.

Achtung!!! Nicht alle Schuhhersteller unterstützen die Zuhilfenahme von Zeitungspapier. Zeitungspapier enthält Druckerschwärze welche giftig sein kann und sich evtl. im Innenfutter ablagert. Ob Du diese anwendest solltest Du dir gut überlegen. Und im Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit sollte man sich überhaut überlegen ob man die Schuh nicht einfach durch die Luft trocknen lässt. Das spart definitiv Resourcen.

Imprägnierung

Ist der Schuh also wieder sauber und komplett getrocknet kommt nun die Imprägnierung zum Einsatz. Bewährt haben sich dabei z.B. die Produkte von Hanwag oder ToKo.

Dazu einfach kurz die Anleitung auf den Sprays durchlesen und nach dieser verfahren. Das heißt in der Regel vor Gebrauch das Gefäß gut schütteln und danach mit einem Abstand von ca. 20 cm die Oberfläche gut benetzen.

Danach muss der Schuh an einem ebenfalls gut belüfteten Raum ca. 12 Std erneut trocknen. Schuhe mit einem hohen Textil-Anteil sind danach wieder Einsatzbereit. Aber vor Gebrauch „natürlich“ die Einlegesohle und die Schnürsenkel nicht vergessen!

Wachsen

Kommen wir zur Kür bei der Wanderschuh-Pflege. Wird der Schuh bei einer Wanderung beansprucht arbeitet das Leder bei jedem Schritt und das Material wird zunehmend weicher. Gerade an Stellen wo es besonders bewegt und geknautscht wird.

Damit das Außenleder nicht austrocknet und geschmeidig bleibt, muss es entsprechend mit Wachs gepflegt werden. Es gibt verschiedene Wachsarten für verschiedene Lederarten von den unterschiedlichsten Herstellern.

Bei uns im Ladengeschäft sowie im Onlineshop findest Du das Lederwachs von Hanwag. Solltest Du einen Schuh eines anderen Herstellers besitzen, kannst Du bei diesem in Erfahrung bringen welches Wachs am besten für deinen Schuh geeignet ist.

Aber warum jetzt eigentlich Wachs auf‘s Leder auftragen? Das Wachs sorgt dafür dass das Leder geschmeidig bleibt und noch dazu nutzen wir die beste Eigenschaft, nämlich die Wasserabweisende. Darüber hinaus schützt es auch bei erneuter Verschmutzung.

Aber Obacht! Die Dosis macht das Gift! Denn beim Wachs gilt: Zu wenig ist genauso schädlich wie zu viel. Benötigt der Schuh wachs, wirst Du es merken wenn Du das Leder anfasst. Fühlt es sich trocken an und sieht auch trocken aus, fehlt Wachs. Ein guter Vergleich dazu ist Deine Haut. Denn wenn Du merkst dass Deine Haut trocken ist, cremst Du diese in der Regel ja auch ein.

Trägst Du hingegen zu viel Wachs auf, kann dies die Poren verstopfen und Du hast früher oder später einen Gummistiefel.

Trage daher das Wachs nur dünn und gleichmäßig auf. Entweder direkt mit den Fingern oder mit einem trockenen Tuch. Wahlweise eignet sich dafür auch eine weiche Bürste.

Hast Du z.B. das Toko Leather Wax – Beeswax für Glattlederschuhe kannst Du dies direkt aus der Tube auf den Schuh auftragen.

Ist das Lederwachs komplett aufgetragen sollte der Schuh für mehrere Stunden trocknen.

Haben Deine Wanderschuhe einen Geröllschutzrand, kannst Du diesen natürlich auch Wachsen oder Du behandelst diesen mit einem Gummipflege-Produkt.

P.S.: Hast Du einen ganz neuen Schuh kannst Du diesen auch schon vor der ersten Tour mit Wachs behandeln. Somit bekommt er schon zu Beginn eine schöne Schutzschicht.

Innenpflege

Ist der Schuh auch innen komplett trocken kannst Du hier wenn Du magst ein Schuhdeo verwenden. Den Lederrand am oberen Schaft kannst Du auch mit einer Lederpflege behandeln und somit geschmeidig halten.

Stefan Feldpusch

Stefan Feldpusch

Freelancer by doorout.com

Outdoorler durch und durch! Egal ob Klettern, Bergsteigen, Wandern, Mountainbiken oder im Winter mit den Langlaufskiern, die Devise lautet: Hauptsache draußen. Im Sommer gerne mit dem Zelt oder dem Caddy-Camper unterwegs und noch dazu seit einigen Jahren Outdoor-Blogger mit Herz auf dem eigenen Blog www.my-outdoor-stories.de, sowie als Klettertrainer beim DAV aktiv. Als Freelancer im Doorout-Team seit 2017.
Essbare Pflanzen – Teil 1

Essbare Pflanzen – Teil 1

Wilde Pflanzen verschiedener Arten im Wald, auf Wiesen, oder Wegrändern begegnen unweigerlich jedem, der in der Natur unterwegs ist. Viele dieser Pflanzen sind essbar, teilweise sogar roh und können so zur kleinen Vitaminauffrischung bei jeglichen Aktivitäten draußen beitragen. Im Folgenden sollen einzelne dieser Pflanzen genauer vorgestellt werden. Natürlich können mit den Wildkräutern auch allerlei Gerichte gezaubert und verfeinert werden, hier wird sich aber auf Pflanzen beschränkt, die unterwegs direkt ohne vorherige Zubereitung gegessen werden können oder damit zum Beispiel das Pausenbrot belegt oder das abgefüllte Wasser zum Trinken aromatisiert werden kann. Nachfolgend noch ein paar Hinweise hierzu:

  • niemals ganze Bestände der Pflanzen abernten, lieber an mehreren Stellen sammeln
  • die einzelnen Teile nur abschneiden anstatt das ganze Gewächs herauszureißen, es sei denn, man ist gezielt auf die Wurzel oder das Rhizom aus
  • manche Pflanzen ähneln sich für ungeübte Betrachter vielleicht, sind aber geschützt oder sehr selten, daher bei Verdacht, dass eine geschützte Art vorliegt, die Pflanze lieber nicht
    sammeln
  • ebenfalls lieber auf den Verzehr der Pflanze verzichten oder zuvor einen Experten fragen, wenn Unsicherheit darüber herrscht, ob es sich um einen giftigen Doppelgänger handeln könnte oder wenn keine klare Zuordnung stattfinden kann
  • gute Sammelpunkte befinden sich auf Wiesen, Weiden und Wegrändern abseits von vielbefahrenen Straßen, intensiven landwirtschaftlichen Flächen oder bekannten Hunde-
    Gassi-Wegen
  • an sehr warmen Tagen sind ideale Sammelzeitpunkte morgens oder abends, da sich die Pflanzen als Verdunstungsschutz oft etwas zusammenrollen und dann gegebenfalls nicht mehr so aromatisch schmecken, ansonsten kann den ganzen Tag über geerntet werden
  • die meisten jungen Blätter und Triebe findet man im Frühjahr/ Frühsommer, Blüten im
    Sommer/ Spätsommer und Wurzeln sowie Rhizome eher im Herbst und Winter; manche Pflanzen bilden aber auch Triebe, die das ganze Jahr über gesammelt werden können

Gewöhnliche Schafgarbe – Achillea millefolium agg.

Vorkommen

Die gewöhnliche Schafgarbe wächst in der subtropischen bis gemäßigten Zone Eurasiens auf Wiesen, Weiden und Wegrändern aber auch auf Halbtrockenrasen in sonnigen Lagen bis in etwa 1800 m Höhe. Feuchte Stellen werden von der Pflanze nicht bewachsen.

Beschreibung

Die weiß- bis rosablühende Pflanze wird je nach Standort zwischen 20 und 120 cm hoch und blüht von Juni bis Oktober. Die auf der Oberseite fein behaarten, dunkelgrünen Blätter gehen fiederteilig von dem kräftigen Mittelnerv ab und erinnern dabei an den Aufbau einer Feder. Der Stängel und die Blütenköpfe sind in der Regel ebenfalls fein behaart. Die einzelnen Blüten werden etwa 4 bis 6 mm groß und sind am Stängelende mit mehreren Blüten zu Trugdolden gehäuft. Alle Pflanzenteile riechen beim Zerreiben sehr aromatisch.

Anmerkungen zur Essbarkeit

Im Frühjahr können die jungen Blätter, welche im Geschmack an Muskatnuss erinnern, roh gegessen werden. Ältere Blätter eignen sich zum Beispiel als Tee. Die Blüten können ebenfalls über die gesamte Blühdauer roh verzehrt werden. Menschen mit Korblütlerallergie sollten allerdings auf diese Pflanze verzichten. Beim Ernten kann bei sehr empfindlichen Menschen zudem in Verbindung mit Sonnenlicht eine Wiesendermatitis ausgelöst werden, was zu Rötungen und Brennen der Haut führt. Verwechslungsgefahr besteht im jungen Stadium und für unsichere Bestimmer mit dem leicht giftigen Rainfarn (Tanacetum vulgare) welcher beim Zerreiben aber eher unangenehm riecht.

Zusätzliche Informationen

Der wissenschaftliche Artname „Achillea“ geht in der griechischen Mythologie auf den Helden von Troja Achilleus zurück, welche in der Heilkunde Kenntnis hatte und eine Speerwunde der Telephos mit der Schafgarbe geheilt haben soll. “Millefolium” bedeutet tausendblättrig und weist in diesem Fall nicht direkt auf die Anzahl der Blätter hin sondern auf die zahlreichen Fiederteile die auf jedem Blatt zu finden sind.  Der deutsche Name deutet darauf hin, dass die Pflanze gerne von Schafen gefressen wird. Unzählige Schmetterlings- und Bienenarten nutzen die Schafgarbe als Nektar- und Futterpflanze.

Schlangen-Knöterich – Bistorta officinalis Delarbre

 

Vorkommen

Der Schlangen-Knöterich ist in ganz Mitteleuropa oft flächendeckend vor allem auf feuchten Wiesen sowie an Bach-und Grabenrändern in höheren Lagen und in den Alpen bis etwa 1800 m Höhe, seltener auch in Auenwäldern tieferer Lagen, zu finden.

Beschreibung

Die mehrjährige Pflanze ist von aufrechtem, von 50 bis 120 cm hohem Wuchs und ist zur Blütezeit ab Mai bis Juli an ihren rosafarbenen Einzelblüten in der bis zu 5 cm langen Scheinähre oft schon von weitem zu erkennen. Die länglichen Blätter sind auf der Oberseite dunkelgrün, während die Unterseite bläulich- grün und weich behaart ist, der  Rand der Blätter ist etwas gewellt. Deutlich erkennbar ist auch die weiße Mittelrippe in jedem Blatt. Die unteren Blätter sind lang gestielt, die oberen sitzen direkt am Stängel mit einer herzförmigen Basis. Das meist S-förmige Rhizom („Wurzelstock“) ist schlangenartig gewunden. Die bräunlichen Samen, die etwa ab Ende Juli bis September reif sind, bestehen aus dreikantigen Nussfrüchten.

Anmerkungen zur Essbarkeit

Die jungen Blätter erinnern im Geschmack an Spinat und können roh gegessen werden, ältere Blätter sollten zuvor erhitzt werden. Die reifen, optisch an Bucheckern erinnernden, Samen sind ebenfalls roh essbar. Auch das stärke- und gerbstoffreiche Rhizom lässt sich vor allem im Herbst und Winter verwenden, muss aber vorher gekocht werden. Aufgrund der enthaltenen Oxalsäure, wie sie auch etwa in Spinat vorkommt,  sollte der Schlangenknöterich nicht massen- und dauerhaft verzehrt werden.

Zusätzliche Informationen

Der lateinische Name „Bistorta“ bedeutet so viel wie „zweimal gedreht“ und verweist auf das schlangenförmig gedrehte Rhizom; „officinalis“ deutet auf die (historische) Verwendung als Heilpflanze, vor allem in Apotheken, hin. Zahlreiche Schmetterlingsarten nutzen den Schlangen-Knöterich als Nektar- und Raupenfutterpflanze.

Quelle Zeichnung: Rothmaler – Exkursionsflora von Deutschland Gefäßpflanzen: Atlasband. Jäger, E.J. (Hrsg.) 11. Auflage, 2011, 756 S. Spektrum Akademischer Verlag.

Wiesen-Labkraut – Galium mollugo agg.

Vorkommen

Das Wiesen-Labkraut wächst in ganz Europa auf nährstoffreichen Wiesen, Weiden und Wegrändern und fällt in der Blütezeit von Mai bis September beim Vorbeigehen schon durch den honigartigen Duft auf.

Beschreibung

Die Pflanze ist etwa zwischen 25 bis 100 cm hoch und hat weiße, gelbliche oder grünlichweiße kleine Blüten mit jeweils vier Kronblättern. Der Stängel ist vierkantig und wird in regelmäßigen Abständen rundherum von mehreren länglichen Teilblättchen eingehüllt.

Anmerkungen zur Essbarkeit

Junge Blätter, Triebspitzen und Blüten können das ganze Jahr über roh gegessen werden. Auch  in den Wintermonaten sind bei milden Temperaturen einzelne Triebspitzen zu finden. Verwechslungsgefahr besteht nur mit anderen Labkräutern, die aber ebenfalls alle essbar sind. Der Geschmack erinnert an Kopfsalat mit einer leichten Rucola – Note. Die Blüten können ebenfalls zum Aromatisieren von Wasser verwendet werden.

Zusätzliche Informationen

Der deutsche Name Labkraut bezieht sich auf in der Pflanze vorkommende Enzyme, die dem Labferment sehr ähnlich sind. Aus diesem Grund wurden in der Vergangenheit verschiedene Labkräuter zur Käseherstellung verwendet. Die Herkunft des lateinischen Namens ist nicht hinreichend geklärt. „Galium“ stammt aber vermutlich vom lateinischen Wort „Gala“ = Milch ab, was auf die Verwendung als Labferment hinweist, „mollugo“ bedeutet so viel wie „eine Sippe“, was wohl auf die vielen sich ähnelnden Labkräuterarten hindeuten könnte.  Raupen zahlreicher Nachtfalterarten sowie viele Bienenarten nutzen das Labkraut als Futterpflanze.

Kleines Habichtskraut – Hieracium pilosella L.

Vorkommen

Das kleine Habichtskraut ist eine typische Magerrasenpflanze, kommt also auf sonnig warmen, trockenen und sandigen oder lehmigen Böden vor.  Es ist in ganz Europa bis in etwa 2000 m Höhe zu finden. Häufig ist es gesellig mit mehreren Pflanzen derselben Art zu finden.

Beschreibung

Mit ihrem aufrechten, blattlosen und behaartem Stängel wird die Pflanze zwischen 10 und 30 cm hoch. Die ovalen und leicht blaugrünen Blätter sind auf der Blattoberseite ebenfalls behaart, auf der Blattunterseite sind sie gräulich filzartig. Bei starker Trockenheit werden die Blätter eingerollt, wodurch die filzige Blattunterseite zum Vorschein kommt. Oft fallen neben einer Pflanze lange, beblätterte Ausläufer auf, durch die sich das Habichtskraut vegetativ vermehrt. Der gelbe, einzelne Blütenkopf erinnert in ihrem Aufbau an ihren geläufigeren Verwandten, den Löwenzahn.

Anmerkungen zur Essbarkeit

Blätter, Blütenknospen und Blüten können roh gegessen werden und schmecken recht herb, wobei die Blüten etwas milder als die Blätter sind. Alle anderen Habichtskrautarten wie etwa das Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiacum; mittleres Bild) können ähnlich verwendet werden. Menschen mit Korblütlerallergie sollten auf den Verzehr von Habichtskräutern verzichten.

Zusätzliche Informationen

„Hieracium“ leitet sich von dem griechischem Wort „ hierax“ = Habicht ab. Welches Motiv bei der Benennung der Pflanze dahintersteckt, ist bis heute ungeklärt. „Pilosella“ leitet sich als Diminutiv (wegen der niedrigen Wuchsform) vermutlich vom lateinischen Wort für behaart „pilosus“ ab und weist auf die Behaarung der Blätter hin. Habichtskräuter dienen im Allgemeinen zahlreichen Schmetterlings- und Bienenarten als Futter- und Nektarpflanze.

Gewöhnlicher Hornklee – Lotus corniculatus L.

Vorkommen

Der Gewöhnliche Hornklee kommt in Eurasien bis zum nördlichen Mittelmeergebiet auf nährstoffreichen Wiesen, Weiden, Halbtrockenrasen und Wegrändern in warmen und mäßig-trockenen Standorten sowie Feuchtwiesen bis in etwa 2300 m Höhe vor. Häufig zeigt die Pflanze einen lehmigen Untergrund an.

Beschreibung

Die mehrjährige, tiefwurzelnde Pflanze wächst krautig und weist einen vierkantigen Stängel auf, welcher entweder liegend ist oder in bis zu 30 cm Höhe aufsteigt. Die 3-zähligen Blätter mit bläulichgrüner Blattunterseite sind in etwa doppelt so lang wie breit und haben meist ein am Stängel liegendes Nebenblattpaar. Die etwa 1 cm großen gelben Blüten erscheinen von Mai bis August und sind zu Blühbeginn sowie gegen Blühende oft rötlich überlaufend.

Anmerkungen zur Essbarkeit

Die jungen Triebspitzen und Blätter sowie die Blüten können in kleinen Mengen roh gegessen werden. Der Geschmack erinnert an Erbsen. Die Pflanze enthält niedrige Mengen an Cyanwasserstoffen (Blausäure) wie sie auch etwa in Bittermandeln, Süßkartoffeln oder Leinsamen vorkommen, die aber bei gelegentlichem Verzehr in eben kleinen Mengen als unbedenklich gelten. Wer dennoch sicher gehen möchte, kann alle Pflanzenteile erhitzen, dadurch verdampft die Blausäure.

Zusätzliche Informationen

Der deutsche Artname sowie das lateinische Wort „corniculatus“ (= „kleines Horn“) verweist auf das hornartige Schiffchen an der Blüte (häufig der rötliche Teil zu Blühbeginn). Der Name „Lotus“ wurde in historischen Zeiten für viele Pflanzenarten verwendet, die meist eine essbare, wohlschmeckende Frucht aufweisen (wie etwa der verwandte Essbare Hornklee (Lotus edulis)) und wurde folglich auf ähnliche Pflanzen als Gattungsname übertragen. Zahlreiche Schmetterlingsarten nutzen die Pflanze als Nektar- und Raupenfutterpflanze. Nicht selten sind dabei Tagfalter der Familie der Bläulinge auf den Blüten zu finden.

Stefanie Schiche

Stefanie Schiche

Geographin und Biologin

Als Geographin und Biologin bin ich im Natur- und Artenschutz tätig und nicht nur im Beruf gerne und häufig draußen unterwegs. Dabei interessiert mich vor allem die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten in den unterschiedlichen Lebensräumen, mit denen ich mich gerne auch mal ausgiebiger beschäftige. Viele naturorientierte Exkursionen im Studium haben meine Freude am Reisen und mein Interesse an der Tier- und Pflanzenwelt verstärkt. Meine Vorliebe für Verwertbares aus der Natur hat sich spätestens dann entwickelt, als schon in meiner Kindheit das meiste „Unkraut“ im Garten einfach weggegessen wurde, Pilze gesammelt und aus verschiedenen Wildfrüchten Marmeladen hergestellt wurden.

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Christophe

Christophe

Freelancer by doorout.com

2011 startete ich mein erstes Abenteuer. Mit nichts als meinem Rucksack auf dem Rücken und einem Zelt im Gepäck ging es nach Australien. Okay, ich muss zugeben, dass ich dort nach einigen Monaten des Alleinreisens mein Inventar um Julia erweitert habe.;) Aber auf der gleichen Wellenlänge reisend, eroberten wir gemeinsam noch atemberaubendere Länder und Gipfel in Asien; Seen, Gletscher und Steinklippen in Neuseeland und schließlich als Schlittenhundeführer das eiskalte Lappland im Winter. Unser Ziel war einfach: Entdecken und Erleben. Unsere Werkzeuge: Offenheit, Spontanität, Durchhaltevermögen und ein Schweizer Messer. Unsere Erfahrungen: einzigartig, manchmal schockierend, doch immer von Freundlichkeit geprägt, besonders durch die schönen Begegnungen mit anderen Menschen auf unserem Weg!
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Was müsst ihr beachten beim Aussuchen der richtigen Kinderwanderschuhe? In diesem Video erhaltet ihr DIE Tipps, um die richtige Größe und Ausstattung der Schuhe für eure Kleinen zu finden.
10 Tipps zur optimalen Vorbereitung Deiner Laufeinheit

10 Tipps zur optimalen Vorbereitung Deiner Laufeinheit

Vom Lauf-Experten Sascha Gramm, der vor kurzem beim Grüngürtel-Ultra-Lauf in Köln fast 70 km gelaufen ist, bekommst Du 10 Tipps zur optimalen Vorbereitung Deiner Laufeinheit. Die Begeisterung für das Laufen hat Sascha schon in seiner Schulzeit gepackt. Im Jahr 2016 hat er seinen Laufcampus-Lauftrainerschein erworben und gibt seit dem seine Erfahrungen und Tipps an Interessierte weiter. 

1. Streckenauswahl

Suche Dir eine Deinem Fitnesszustand gerecht werdende Laufstrecke mit passendem Profil aus und wechsel Deine Route immer mal – Abwechslung hält die Motivation hoch.

2. Verabredungen

Um möglichen „Ausreden“ entgegenzuwirken, verabrede Dich mit Deinen Freunden und Kollegen zur gemeinsamen Laufrunde. Dies ist sowohl verbindlich als auch sehr kommunikativ. Man läuft übrigens ein gutes Tempo, wenn eine Unterhaltung noch gut möglich ist.

3. Schuhwerk

Das passende Schuhwerk sollte sich an der Wahl Deiner Strecke orientieren. Läufst Du z. B. querfeldein greifst Du zu einem Laufschuh mit entsprechender Profiltiefe, während sich bei einer Asphaltrunde ein Straßenlaufschuh anbietet.

Es gehören mindestens zwei Laufschuh-Paare zur Grundausstattung eines Läufers. Sei nicht immer in den gleichen Schuhen unterwegs, sondern wechsel diese in regelmäßigen Abständen. Die Schuhe müssen Zeit zum Trocknen haben und jeder Schuh beansprucht Deine Fußmuskulatur anders.

4. Outfit

Ziehe Dich nicht zu dick oder zu dünn an und passe Dein Outfit Wetter und Temperaturen an.  Bei heißen Temperaturen achte auf eine Kopfbedeckung und schütze Dich vor Sonnenbrand, während Du bei kälteren Tagen darauf achten solltest, Handschuhe und Mütze zu tragen.

5. Essen

Esse bitte nicht unmittelbar vor Deiner Laufeinheit. Es spricht nichts dagegen mal in die Banane zu beißen, doch Hauptmahlzeiten solltest Du auf die Zeit nach Deiner Aktivität verschieben. Zum einen hat sonst Dein Körper mit der Verdauung zutun und raubt Dir benötigte Energie, zum anderen läuft es sich „vollgegessen“ nicht gut und die Gefahr besteht, dass Dir unwohl wird.

6. Trinken

Bitte trinke generell ausreichend über den Tag verteilt, so dass Du stets gut hydriert Deine Laufschuhe schnüren kannst. Weiche auf Mineralwasser aus und lass´ die Finger von gezuckerten Getränken.

7. Toilettengang

Gönne Dir vor Deinem Training einen kurzen Boxenstopp, so dass Du ganz unbeschwert durchstarten kannst. Außerdem könnte eine „Pinkelpause“ im gut besuchten Park unangenehm werden… 😉

8. Erwärmen

Du beginnst Deine Laufeinheit mit lockerem Erwärmen und verzichtest auf ein Dehnen im kalten Zustand, da hier die Verletzungsgefahr erhöht ist. Gedehnt wird nach der Einheit, wenn die Muskel gut durchblutet und verkürzt sind. 

9. Trainingsinhalt

Ein abwechslungsreiches Lauftraining besteht unterschiedlichen Trainingsinhalten wie z. B. Lauftechnik, Fahrtenspiel oder einem Wendepunktlauf. Suche Dir einen Trainingsinhalt raus, der andere Reize setzt und Dich läuferisch verbessert.

Für Neulinge und Wiedereinsteiger empfiehlt sich die Teilnahme an einem entsprechenden Laufanfängerkurs, welchen ich im Spätsommer 2019 wieder anbieten werde.

10. Dunkelheit

Insbesondere in der Übergangszeit beachte bitte, dass es noch frühzeitig dunkel wird und Du ggf. eine Stirnleuchte und Reflektoren benötigst, um gesehen zu werden und gut nach Hause zu gelangen.

Sascha Gramm

Sascha Gramm

www.sascha-lauftrainer.de

Seit über 20 Jahren aktiver Ausdauersportler, der immer auf der Suche nach neuen, sportlichen Herausforderungen ist. Mittlerweile auch als Laufrainer unterwegs, um Interessierten mit großer Freunde und Leidenschaft die zahlreichen Vorzüge des Laufens zu vermittlen. Für eine Challenge-Teilnahme mit Joey Kelly stand das Team von Doorout mit Rat und Tat zur Seite. Seitdem resultiert ein regelmäßiger Austausch zudem auch das Verfassen von diversen Blogbeiträgen zählt