Forststeig – Felsen, Festung und tolle Fernblicke

Forststeig – Felsen, Festung und tolle Fernblicke

5. Tag: Kamphütte – Ziersteiner Biwak

Los geht der Tag mit einem herrlichen Frühstück auf dem nahe gelegenen Aussichtspunkt. Der Anschließende Abstieg ins Tal ist uns noch vom Vortag bekannt und machte heute mit vollen Akkus gleich noch mehr Spaß. Insgesamt legte der heutige Tag gleich richtig gut los: Nach einem kurzen Marsch im Tal erreichten wir die Herkulesquelle, einer wunderbar sauberen und herrlich schmeckenden Quelle.

Der anschließende Teil rund um die Herkulessteine, ist unserer Meinung nach einer der schönsten Teile des Forststeigs. Der Weg schlängelt sich hier direkt an imposanten Felsformationen vorbei durch den Wald und überall laden kleine Wege zum Erkunden ein. Hier haben wir uns auch mehr als einmal verlaufen, was aber angesichts der schönen Strecke und einem gut funktionierenden GPS kein großes Problem ist.

Nach der Ottomühle entscheiden wir uns den 5 km langen Schwenk, zurück zur Deutsch-Tschechische Grenze über die Grenzplatte auszulassen. Es sind Nachmittags Gewitter gemeldet und das Gebiet haben wir in den letzten Tagen ausgiebig bewandert. Außerdem haben wir ein Ziel: das wohlklingende Nymphenbad. Denn laut Karte kann man hier Baden. Fantastische Aussichten bei 29°C im Schatten!

Am Nymphenbad angekommen dann leider die Ernüchterung: Die Dürre Biele und das Nymphenbad sind staubtrocken. Wie wir später von einem Sachsenforst-Mitarbeiter erfahren, wird die Dürre Biele auf der tschechischen Seite, wegen der aktuell sehr hohen Waldbrandgefahr, gestaut.

Also weiter: Vom Nymphenbad geht es über schöne, steile Wege mitten durch den Wald erneut zu einem tollen Aussichtspunkt wo wir eine Kreuzotter beim Sonnenbad überraschen.

Gegen 16.30 Uhr erreichen wir ordentlich geschafft die kleine Schutzhütte mitten im Wald.

6. Tag: Ziersteiner Biwak – Königstein

Der Morgen startet, wie ein heißer Sommermorgen in einem wunderschönen Wald startet sollte: Mit einem Bad in einem kleinen Waldteich! Diesen erreichen wir nach einem kurzen Abstieg und einigen Schweißperlen – der heutige Morgen fühlt sich noch heißer an als sonst.

Als wir bei der nächsten Gelegenheit den Wetterbericht prüfen wissen wir warum: Schwülwarm bei über 30° inkl. Unwetterwarnung für den Nachmittag. Hmm…

Nach einigen leicht zu begehenden Waldwegen machen wir eine kurze Rast bei der großen Eiche und erreichen zur Mittagszeit den Bernardsstein. Nach einer kurzen Pause mit herrlicher Aussicht steigen wir am Labyrinth vorbei Richtung Nikolsdorf. Der Weg führt hier vorbei an steilen Wänden durch teilweise sehr dichtes Unterholz und ist nicht immer ordentlich markiert. Wir haben uns hier gleich mehrfach verfranzt und erreichten am frühen Nachmittag ordentlich geschafft den Campingplatz in Nikolsdorf.

Da sich die Unwetterwarnung für den Nachmittag inzwischen noch verschlimmert hatte, entschieden wir uns gegen den Campingplatz und fahren mit dem Bus nach Königsstein.

Hier angekommen genießen wir erstmal die Annehmlichkeiten der Zivilisation: Eiscafe & Waffeln
für Sie, großer Eisbecher mit frischen Erdbeeren für Ihn. Herrlich dieses Leben!

Langsam zog sich der Himmel zu und wir entschieden uns gegen eine Nacht im Wald. Also marschierten wir die 1,6 km zügig zum Campingplatz am Treidlerweg und fanden dort einen schönen Stellplatz. Unserer Meinung nach war der Campingplatz eine gute Wahl: der Platz ist schön an der Elbe gelegen und das anliegende Restaurant ist top.

Abends kam dann auch das gemeldete Gewitter, aber lange nicht so schwer wie vorhergesagt. Trotzdem: Safety First, gerade im Wald oder in den Bergen.

7. Tag: ( Gewitteralternative ) Festung Königstein

Der Tag beginnt heute erstmals mit einer Überraschung: Es ist grau in grau und mit schwere Wolken über den Gipfeln. Der Wetterbericht verspricht für heute auch nichts Gutes: Ab 12 Uhr erneute Unwetterwarnung. Also was tun?

Auf unserer Tour haben wir bereits mehrfach die imposante Festung Königsstein erspäht und mit dem Gewitter im Nacken war es für uns die ideale Gelegenheit noch ein wenig Geschichte in unsere Tour einzubauen. Und diese Entscheidung war goldrichtig.

Nach ca. einer Stunde Fußmarsch erreichten wir die riesige Festung und entdeckten bald einen glücklichen Umstand: Die Festung war am nächste Tag Schauplatz für einen Schaukampf um die Festung und die etwa 300 Schausteller probten Ihren Auftritt währen unserer Anwesenheit, mit Fanfaren, Märschen und Musketenschießen. Sehr cool!

Nach dem ordentlichen Gewitter zur Mittagszeit (wir haben uns ins Museum verkrochen) war die Festung zudem auch wie leergefegt.

8. Tag: Königsstein – Bad Schandau

Nach der erzwungenen Pause am gestrigen Tag, waren wir heute sehr motiviert den Rest des Forststeiges zu laufen. Gerade der Papststein läd mit seinen imposanten, rauen Felsstruktur aus der Entfernung zum Erklimmen ein. Also starteten wir in Königsstein überspringen das Stück über den Quilt und laufen über einen schönen Waldweg direkt zum Fuße des Gorisch.

Der Aufstieg zum Gorisch ist in unseren Augen einer der spannendsten Teile des Forststeigs. Die Falkenschlucht (die schwierigere Aufsstiegsroute) ist mit ein paar Kletterabschnitten und engen, dunklen Durchstiegen perfekt für kleine und große Entdecker. Auch die Aussicht vom Gorisch auf den Papststein kann sich wirklich sehen lassen. Lange Zeit lassen wir uns nicht, der Zug wartet und so geht es über ein paar Leitern und Metallgeländer hinunter zum Parkplatz des Papssteins.

Der Anschließende Aufstieg zur Hütte ist deutlich moderater und schon bald sitzen wir auf der Terasse der urigen Hütte und lassen uns eine kleine aber feine Brotzeit schmecken. Auch hier bleibt uns nicht viel Zeit zum Verweilen: Auf uns warten noch der Kleinhennersdorfer Stein und der Abstieg nach Bad Schandau.

Nach einer kurzen Kraxelei über großes Geröll am Kleinhennersdorfer Stein, dem Abstieg über Forstwege und einem guten Stück Bundesstraße erreichen wir eine halbe Stunde vor Abfahrt glücklich den Bahnhof in Bad Schandau. Stark!

Fazit

Schöne, anspruchsvolle und einsame Tour. Wir haben insgesamt zehn weitere Wanderer auf der Tour getroffen.

Michael Steigerwald

Michael Steigerwald

www.doorout.com

Seit über 10 Jahren ist Michael begeistert an der frischen Luft unterwegs: Egal ob zu Fuß quer über die Alpen, mit Dachzelt durch das Nullarbor in Australien oder Zelten bei -8°C und Schneesturm. Michael liebt die Abendteuer unterm Sternenhimmel und teilt seine Geschichten und Erfahrungen gerne mit euch.

Forststeig – Über Wurzel und Fels durchs Elbsandsteingebirge

Forststeig – Über Wurzel und Fels durchs Elbsandsteingebirge

Eine anspruchsvolle Mehrtagestour mit tollen Ausblicken, durch eine der schönsten Regionen Deutschlands? – Die Kurzbeschreibung des Forststeigs klingt wahrlich perfekt für unsere spontane Tour Ende Mai diesen Jahres. Also nicht lange überlegt, Züge von Fulda nach Bad Schandau / Schöna in der Sächsischen Schweiz gebucht und möglichst leicht gepackt.

In unserem dreiteiligen Tourenbericht erfahrt Ihr nun, wo Ihr die schönsten Ausblicke findet, warum lange Hosen Pflicht sind und wie es mit Wasser auf der Tour aussieht.

  • Teil 1: Über Wurzel und Fels durchs Elbsandstein
  • Teil 2: Felsen, Festung und tolle Fernblicke
  • Teil 3: Tipps rund um Ausrüstung & Verpflegung

1. Tag: Schöna – Zischirnsteiner Biwak

Los gehts! Zunächst fahren wir mit dem ICE von Fulda nach Dresden und anschließend mit der S-Bahn nach Bad Schandau. Der eigentliche Startpunkt für unsere Tour ist der Bahnhof von Schöna, aber da die notwendigen Hütten/Biwak-Tickets nur in Bad Schandau verkauft werden, machen wir hier einen kleinen Zwischenstop. Ein Landbus bringt uns anschließend ins kleine Örtchen Schöna. Nach gut sechs Stunden Anreise schnüren wir endlich die Wanderstiefel fest und machen uns auf den Weg.

Vorbei am Zirkelstein gelangen wir über einfache Feldwege auf unseren Begleiter der 105 km langen Tour: der gelbe Strich am Baum – das Zeichen für den Forststeig. Was sich später herausstellt: Der Zirkelstein mit seiner einzigartigen Form wird uns auf der gesamten Tour als Orientierungspunkt in der Ferne begleiten.

Die ersten Kilometer des Forststeigs führen auf kleinen Pfaden rauf und runter, neben sprudelnden Bächen und durch dichten und urigen Wald – starker Beginn, der gleich Lust auf mehr macht. Vorbei an einigen idyllischen Fleckchen erreichen wir nach wenigen Kilometern das erste Highlight: den Großen Zschirnstein. Die hier gebotene Aussicht gibt einen tollen Fernblick auf die Tafelberge, welche in den kommenden Tagen bestiegen werden.

Nach einem schönen Abstieg erreichen wir gegen 18 Uhr unseren ersten Übernachtungsplatz – das Zschirnsteiner Biwak. Mit einem tollen Felspanorama im Hintergrund, bauen wir unser Zelt auf und fallen nach einer kurzen Zeckenkontrolle müde und zufrieden ins Bett.

2. Tag: Zischirnsteiner Biwak – Taubenteich Biwak

Nach einer schönen, langen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg. Bereits nach kurzer Zeit erreichen wir einen kleinen, sauberen Bach und füllen unsere Wasservorräte wieder auf. Nun geht es Mitten in den Wald und nach nicht einmal 500m stoppen wir erneut und ziehen die Beine der Zip-Off Hose wieder an – denn der Weg führt oft durch dichtes, hüfthohes Gestrüpp.

Relativ direkt führt der Weg über einige Höhenmeter zum Taubenteich Biwak. Hier wollten wir eigentlich nur eine lange Mittagspause einlegen, entscheiden dann uns aber Angesicht des schönen Platzes und der Hitze (30°C) für eine kurzen Tag und springen ins kühle Nass. Mit dem großen Teich, zwei Schutzhütten, einer Feuerstelle und fünf Zeltplätzen ist der Platz hier sicher mit
der schönste Platz auf dem Forststeig. Einziger Wermutstropfen: Unzählige Zecken lechzen nach frischem Wandererblut!

Erstmals auf der Tour treffen wir hier auch andere Wanderer (8 Personen) und verbringen mit diesen einen angenehmen Abend. Nachdem wir noch zwei Blutsauger aus dem Zelt befördert haben fallen wir recht früh in unsere Schlafsäcke.

TIPP: Mit kürzeren Anreise ist es auch kein Problem unsere ersten beiden Etappen zusammenzufassen.

3. Tag: Taubenteich Biwak – Ostrov

Gegen ca. 5 Uhr weckt mich ein ganzes Vogelorchester, wow!

Im Hinterkopf, dass es auch heute wieder grandiose 30°C werden sollen, machten wir uns dann nach kurzem Zusammenpacken inkl. Frühstück als erste Gruppe gegen 6.30 auf den Weg zum Schneeberg. Dieser liegt auf der tschechischen Seite der Tour und ist mit 723 m auch der höchste Punkt.

Der Weg ist zwischenzeitlich steil, aber sehr einfach zu gehen. Insgesamt besteht der 3. Tag aus vielen Feldwegen und auch Straßenabschnitten und führt bei weitem nicht durch so dichten Wald wie die ersten beiden Etappen. Dadurch ist auch die Hitze um einiges spürbarer.

Als wir dann zur Mittagszeit im kleinen tschechischen Örtchen Ostrov ankommen und den Campingplatz inkl. kleinem Badesee erblicken, wissen wir sofort: hier bleiben wir und machen uns einen schönen Nachmittag! So weichen wir also bereits den zweiten Tag hintereinander von unserer geplanten Route ab. Aber kein Problem, wir haben genug Zeitreserven eingeplant.

Nach einem kurzen Gewitter und einem guten und günstigen Abendessen kraxeln wir in den Abendstunden noch ein wenig auf den umliegenden Hügeln herum und genießen den Sonnenuntergang.

4. Tag: Ostrov – Kamphütte

Der Morgen beginnt für uns wie schon am Abend vorher mit einem Sprung in den wunderschönen kleinen Badesee.

Nach einem schönen und steilen Aufstieg durch die Felsen, verlassen wir die offizielle Route des Forststeigs Richtung Tissa. Im kleinen Markt stocken wir zunächst einmal unsere stark dezimiertes Proviant auf. Anschließend noch ein kurzer Abstecher zur Wasserquelle im Ort (bei der Kirche) und wir sind wieder auf dem Weg – den Berg hinauf Richtung Forststeig.

Als wir uns nach zahlreichen Kilometern Forst- und Wiesenwege ohne Aussicht schon auf unser Tagesziel – die Kamphütte – freuen, überraschte uns die Tour mit einem weiteren Highlight: die Sachsenspitze. Ein freistehender Fels, der von uns über steile Leitern und enge Spalten erklommen wir und uns mit einer tollen Aussicht belohnt.

Gegen 15.30 Uhr erreichen wir anschließend die Hütte und entschieden uns, noch einmal den etwa 1 km langen Weg zum nächsten Fluss anzutreten (wie die meisten Hütten und Biwakplätze hat auch die Kamphütte keine Wasserquelle).

Der kurze Weg hinab ins Tal lässt für die kommenden Tage allerlei erhoffen: Es geht auf verschlungenen Pfaden immer entlang am Fels – mehr nach unserem Geschmack! Nach einem kurzen Bad im Fluss, geht es mit vollen Wasserflaschen zurück zur nagelneuen und schönen Hütte die wir heute Nacht mit einer weiteren Wandersfrau teilen. Kein Problem, die Hütte ist super ausgebaut!

Michael Steigerwald

Michael Steigerwald

www.doorout.com

Seit über 10 Jahren ist Michael begeistert an der frischen Luft unterwegs: Egal ob zu Fuß quer über die Alpen, mit Dachzelt durch das Nullarbor in Australien oder Zelten bei -8°C und Schneesturm. Michael liebt die Abendteuer unterm Sternenhimmel und teilt seine Geschichten und Erfahrungen gerne mit euch.

Testbericht – Biopod DownWool Subzero 185

Testbericht – Biopod DownWool Subzero 185

Das Angebot an hochwertigen und hoch funktionellen Schlafsäcken ist groß. Um als neuer Hersteller neben den etablierten Marken aufzufallen muss man sich deshalb besonders anstrengen.

Das Schafft der österreichische Schlafsackhersteller Grüzibag mit Bravur.

Ohne direkt lange mit theoretischen Werten der Marketingabteilung zu langweilen fallen dem geneigten Outdoorler mehre Dinge auf: Daune in Kombination mit Wolle – gab es bis jetzt noch nicht!

Und spätestens beim selbst in der Hand halten zeigt sich: Hochwertige Materialien und sehr gute Designlösungen – zu einem sehr fairen Preis und konkurrenzfähigen Gewicht.

Doch wie schlägt sich der Schlafsack in der Praxis und für wen ist der Biopod DownWool Subzero von Grüzigbag gemacht?

Materialien, Verarbeitung und Desinglösungen

Als jemand der hunderte von Nächten unter den verschiedensten Bedingungen draußen verbracht hat und täglich mit den Wünschen und Anforderungen von Menschen die gerne draußen sind zu tun hat, versuche ich Dir im Folgenden eine ehrliche und hoffentlich hilfreiche Beurteilung zu geben.

Doch zuerst zu den Materialien, der Verarbeitung und den Desinglösungen.

Der Biopod DownWool Subzero ist mit einer am Markt einzigartigen Mischung aus Daune und Wolle gefüllt. Das Füllgewicht beträgt 410 g im Mischungsverhältnis von 70% Daune
( 650+cuin Bauschkraft ) zu 30% Wolle.

Grüzig Bag schreibt dazu:

DownWool* ist eine innovative High-End-Füllung aus 70% Daune und 30% Wolle. Die Daune sorgt für eine sehr hohe Isolationsleistung bei geringem Eigengewicht. Allerdings isoliert Daune nur solange sie trocken ist. Bei zunehmender Luftfeuchtigkeit reduziert sich die isolierende Wirkung der Daune erheblich. Wolle besitzt die Eigenschaft zu isolieren und entstehende Feuchtigkeit aufzunehmen. Dadurch bleibt die Daune länger trockener und behält somit ihre sehr hohe Isolationsfähigkeit. Mit dem einzigartigen Mix von DownWool* erreichen wir beste Isolation und ein perfektes trockenes Schlafklima bei geringem Eigengewicht.

Ich kann dem Schlafsack ein sehr komfortables und immer gut temperiertes Schlafgefühl attestieren. Auch im geschlossenen Zustand wurde es bei Temperaturen um 10 Grad niemals zu warm.

Der Schlafsack ist weit geschnitten. Wer sich gerne im Schlafsack bewegt oder breit gebaut ist wird sich sehr wohl fühlen.

Die Kapuze ist einstellbar und der Schlafsack hat einen gut befüllteten Wärmekragen.

Der innovative Reissverschluss sorgt für einen einfachen Einstieg und gute Belüftung bei warmen Temperaturen.

Komfort im Detail: Außentasche, Innentasche, Garage für Kordeln

Der Biopod DownWool Subzero  ist für Menschen gemacht die einen hochwertigen und langlebigen Schlafsack suchen und viel Wert auf Komfort legen.

Schmal gebaute Menschen die den Schlafsack am Temperaturlimit benutzen wollen, werden wahrscheinlich nicht glücklich! Dazu verteilt sich die Füllung zu sehr im weiten Außenmaterial und es entsteht ein Kältegefühl.

Der Biopod DownWool Subzero 185 kann auch nicht mit Schlafsäcken mithalten, die eine reine Daunenfüllung mit hoher Bauschkraft, eine aufwändige Kammerkonstruktion und oder einen viel körperbetonteren Schnitt haben.

Der Schlafsack ist also nichts für Leute die das beste Gewichts/Wärme-Verhältnis suchen und in extremen Bedingungen unterwegs sind.

An Bergsteiger, super Leichtwanderer oder Extremsportler richtet sich der Biopod DownWool Subzero 185 auch nicht. Diese werden bei den Topmodellen bei Valandre, Yetig oder Mountainequipment fündig und müssen auch tiefer in die Tasche greifen.

Daten und Fakten

  • Außenmaterial: Atmungsaktives und wasserabweisendes ultraleichtes 20 Denier 380 T Nylon (100 % Polyamid )
  • Innenmaterial: geschmeidiges, atmungsaktives Nylon
  • Füllung: 410 g DownWool aus 70% Daune und 30% veredelter Wolle
  • Daunenanteil: 90/10 Entendaune mit 650+ cuin
  • Größe: 215 x 80 x 50 cm ( geeignet bis Körpergröße: 160 – 185 cm )
  • Gewicht: ca. 1.100 g = Schlafsack 1.000g + Packsack ca. 100 g
  • Packmaß: Ø 20 x 32 cm komprimiert Ø 21 x 23 cm
  • Packvolumen: 10 Liter, komprimiert 8 Liter
  • Temperatur EN 23537: T Komfort: 2°C / T Limit: -4°C / T Extrem: -20°C ( Temperatur EN 23537 )
  • Lieferumfang: Packsack, Aufbewahrungsbeutel, Schlafsack

Fazit

Wenn Du einen komfortablen, absolut rucksacktauglichen Schlafsack mit einem tollen Schlafgefühl suchen der zu einem absolut fairen Preis gehandelt wird, kann ich Dir den Grüzibag – Biopod DownWool Subzero sehr empfehlen.

Der Subzero lässt jeden Kunstfaserschlafsack alt aussehen und ist in den wärmeren Jahreszeiten ohne Bodenfrost ein absolut guter Begleiter für Deine Outdoor-Abenteuer.

Michael Nitsch

Michael Nitsch

doorout.com

Schon viel unterwegs gewesen. Immer aus eigener Kraft, zu Fuß oder auf dem Fahrrad und dann unter freiem Himmel draußen. Skandinavien, Russland, Mongolei, Australien und in der europäischen Heimat. Arbeitet im Ladengeschäft von Doorout und steht unseren Kunden mit Rat und Tat bei der Suche nach der passenden Ausrüstung für kleine Ausflüge oder große Abenteuer zu Seite. Die Reisen sind kürzer geworden, aber nicht weniger interessant….

Extratour Vogelsberg – Sagenhaftes Schächerbachtal

Extratour Vogelsberg – Sagenhaftes Schächerbachtal

Wandern im sagenhaften Schächerbachtal bei Homberg ( Ohm ), das verspricht viel Erlebnis in kurzer Zeit. Denn die kleine Rundtour hat nur eine maximale Länge von 9,8 km.

Und die Kurzbeschreibung auf der Webseite der Vogelsberger Extratouren verspricht nicht zu viel. Man bekommt wirklich sehr viel zu sehen auf der kurzen Runde.

Wer mag, kann sich dabei noch auf vielen Infotafeln über die Sagen und Legenden aus einer Zeit der Räuber informieren. Die so genannten „Schächer“ trieben wohl damals Ihr Unwesen in dieser Region.

Ausgangspunkt ist ein kleiner Parkplatz an der Stadthalle der ca. 7500 Einwohner zählenden Stadt im Vogelsberg. Wie auf jeder Extratour im Vogelsberg folgt man auch hier den Wegmarkierungen mit dem rot-grünen Vulkanlogo.

Da es eine Rundwanderung ist kann man diese natürlich in beide Richtungen laufen. Die hier beschriebene Variante ist gegen den Uhrzeigersinn.

Ein schmaler Pfad, welcher leider im Moment verbreitert und befestigt wird, bringt einen hinab zur Hainmühle. Durch die Baumaßnahmen geht der schöne Weg über viele Wurzeln verloren, allerdings ist der Weg zur Mühle somit auch für jemanden zu bewältigen, der zu Fuß nicht mehr ganz so gut unterwegs ist.

Man gelangt direkt durch das Anwesen der Hainmühle zum kleinen Biergarten und auf einer kurzen Brücke über die Ohm vorbei am Mühlrad auf eine Wiese. Wenig später gilt es auf einigen Schrittsteinen den kleinen Bach zu überqueren.

Es folgt ein kurzer befestigter Wegabschnitt bevor es dann vorbei an einer Grillhütte zurück auf Pfade und Wirtschaftswege geht. Mais- und Getreidefeldern säumen den Weg und es geht hinab ins Schächerbachtal.

Wer den Blick zurück schweifen lässt, erblickt das schön gelegene Homberg mit seinem Schloss und der historischen Altstadt auf dem Hochberg.

Eine steinerne Brücke bringt einen über den Schächerbach hinweg, oder man nutz die Chance des kleinen natürlichen Kneipbeckens und durchquert das erfrischende Nass.

Über eine kleine Lichtung und durch das anschließende kurze Waldstück führt ein Pfad zurück zum Bach, wo es erneut Schrittsteine möglich machen, den wildromantisch daher fließenden Bach zu queren.

Ein kurzes Stück mit Feldwegen wechselt sich mit Forstwegen ab, die nun zunächst das Bild prägen und es geht vorbei an kleineren Seen die so tolle Namen tragen wie: Zoberwiesenteich, Schwarzes Meer oder Jungfernloch.

Auf schmalem Pfad gelangt man dann zum Goldborn, einer naturbelassenen Waldquelle aus der glasklares Quellwasser sprudelt. Nur wenige Schritte später steht man an der nächsten Quelle, dem Dorotheabrunnen. Auch hier sprudelt erstklassiges Trinkwasser aus dem Boden.

Vorbei am Herrnteich gelangt man allmählich wieder zurück Richtung Homberg ( Ohm ). Wälder und Lichtungen wechseln sich hier so oft ab wie der Wechsel zwischen schmalen Pfaden und befestigten Wegen.

Da die Schächerbachtour auch für Familien mit Kindern bestens geeignet ist, darf ein Erlebnissspielplatz natürlich nicht fehlen. Die Freizeitanlage Buchholzbrücke bietet einen überdachten Rastplatz sowie einen sehr schön angelegten Waldspielplatz, wo Kinder viel enddecken und erleben können.

Auch das Pfadfinder-Zeltlager Buchholz liegt nur unweit dieser Anlage. Durch ein letztes kleines Waldstück gelangt man dann zuerst zur Pletschmühle und dann zur Herrnmühle direkt an der Ohm.

Offiziell verläuft der Wanderweg von hier aus nochmal rechtsseitig durch eine kleine Gartenanlage hinauf zum Parkplatz an der Stadthalle. Wer aber am Ende der Tour noch auf ein kühles Getränk aus ist, der nimmt den Weg vorbei an der alten Rennbahn zur Hainmühle.

Bei Speis und Trank kann man das Erlebte nochmal sacken lassen, bevor man sich dann auf den kurzen Anstieg zum Ausgangspunkt macht, an der diese sehr zu empfehlende Wanderung endet.

Stefan

Stefan

Freelancer by doorout.com

Outdoorler durch und durch! Egal ob Klettern, Bergsteigen, Wandern, Mountainbiken oder im Winter mit den Langlaufskiern, die Devise lautet: Hauptsache draußen. Im Sommer gerne mit dem Zelt oder dem Caddy-Camper unterwegs und noch dazu seit einigen Jahren Outdoor-Blogger mit Herz auf dem eigenen Blog www.my-outdoor-stories.de, sowie als Klettertrainer beim DAV aktiv. Als Freelancer im Doorout-Team seit 2017.

Das Vango Edoras 500XL AirBeam

Das Vango Edoras 500XL AirBeam

Heute stellen wir euch das Familienzelt Vango Edoras 500XL vor. Das Zelt ist für bis zu fünf Personen geeignet und bietet eine hochwertige Ausstattung für längere Campingausflüge. Angefangen von der Erweiterungsmöglichkeit des Vorzeltes, großen Fenstern, großzügiger Stehhöhe, zwei Eingängen und vieles mehr.

Der große Innenraum lässt sich in bis zu drei einzelne Schlafkabinen einteilen. Das Zelt lässt sich dank der AirBeam® Technologie schnell und einfach aufbauen, aber überzeugt euch einfach selbst in unserem Video zum Familienzelt Vango Edoras 500XL.

Christophe

Christophe

Freelancer by doorout.com

2011 startete ich mein erstes Abenteuer. Mit nichts als meinem Rucksack auf dem Rücken und einem Zelt im Gepäck ging es nach Australien. Okay, ich muss zugeben, dass ich dort nach einigen Monaten des Alleinreisens mein Inventar um Julia erweitert habe.;) Aber auf der gleichen Wellenlänge reisend, eroberten wir gemeinsam noch atemberaubendere Länder und Gipfel in Asien; Seen, Gletscher und Steinklippen in Neuseeland und schließlich als Schlittenhundeführer das eiskalte Lappland im Winter. Unser Ziel war einfach: Entdecken und Erleben. Unsere Werkzeuge: Offenheit, Spontanität, Durchhaltevermögen und ein Schweizer Messer. Unsere Erfahrungen: einzigartig, manchmal schockierend, doch immer von Freundlichkeit geprägt, besonders durch die schönen Begegnungen mit anderen Menschen auf unserem Weg!

Grüezi bag – Schlafsäcke mit optimalem Schlafkomfort

Grüezi bag – Schlafsäcke mit optimalem Schlafkomfort

Die Marke Grüezi bag ist neu in unserem Sortiment. Dabei handelt es sich um eine noch recht junge Marke aus Bayern. Das Ziel der Marke ist ganz klar, sie möchte innovative Schlafsäcke anbieten. Die Entwicklung dieser neuen Schlafsäcke hat recht lang gedauert und war auch sehr aufwendig, aber es hat sich gelohnt. Durch die besondere Zusammensetzung des Materials sorgen Schlafsäcke von Grüezi bag für einen besonders guten Schlafkomfort.

Optimaler Schlafkomfort – bisher eher vernachlässigt

Neue Schlafsäcke gibt es viele, die Entwicklung geht immer weiter voran. Leider spielt der eigentlich recht wichtige Schlafkomfort dabei immer eine untergeordnete Rolle. Im Fokus der Entwicklung steht nur das Verhältnis der Isolation zu Volumen und Gewicht, das verbessert werden soll. Das Klima im Schlafsack, das ja für einen guten Schlaf sehr wichtig ist, wird dagegen lieber vernachlässigt. Für gewöhnlich werden Schlafsäcke mit Daunen oder Kunstfasern gefüllt. Allerdings gab es lange Zeit keine Modelle, die mit einfacher Wolle gefüllt waren. Das erstaunt allerdings schon, denn Wolle wird schon seit einigen Jahrhunderten für Kleidungsstücke oder Decken genutzt.

Auch in Winterjacken kommt Wolle mittlerweile zum Einsatz und wird als Isolationsmaterial genutzt. Da stellt sich natürlich die Frage, warum solch ein Material nicht in Schlafsäcken genutzt wird. Dieselbe Frage stellte sich auch Firmengründer Markus Wiesböck, und erfand den ersten Schlafsack mit Almwolle. Die Wolle ist in der Füllung der Schlafsäcke verarbeitet und trägt so zu einem angenehmen Hautgefühl bei ohne zu kratzen. Schlafsäcke mit diesem Material haben ein sehr geringes Eigengewicht & Packmaß und sind dadurch der ideale Begleiter für jedes Outdoor-Abenteuer. Grüezi bag stellt bereits seit 2015 Schlafsäcke mit Wolle her. Mit der neuen DownWool Füllung bietet Grüezi bag jetzt noch eine Innovation. Dem Unternehmen ist es gelungen, die Vorteile von Wolle und Daune zu vereinen.

Bei uns im Sortiment findet Ihr:

  • Schlafsäcke mit Wollfüllung
  • Schlafsäcke mit DownWool Füllung
  • Fußraumwärmer

Almwolle für einen erholsamen Schlaf

Ein erholsamer Schlaf ist immer wichtig, egal ob im normalen Alltag oder im Urlaub. Nur wer nachts gut schläft, ist am nächsten Tag auch wieder fit. Ein ausgeglichenes Schlafklima ist die Voraussetzung dafür. Kein Wunder, dass dieses Schlafklima im Fokus der Marke Grüezi bag steht. In den von dieser Marke hergestellten Schlafsäcken wird Almwolle verarbeitet. Sie fungiert praktisch wie eine Klimaanlage. Bekanntlich gibt der menschliche Körper ständig Feuchtigkeit ab. Wird die Luftfeuchtigkeit im Schlafsack dadurch aber zu hoch, friert der Mensch. Dann ist an erholsamen Schlaf nicht mehr zu denken. Die Funktion der Almwolle ist ganz simpel, aber sehr effektiv: Die Wolle nimmt die Feuchtigkeit nicht nur auf, gleichzeitig gibt sie diese sehr dosiert nach außen und zur Klimaregulierung auch teilweise nach innen ab. So entsteht keinerlei Verdunstungskälte.

Diese ermöglicht einen wärmenden Effekt, wenn es kühl wird, oder auch kühlenden Effekt wenn es zu warm wird. Das erzeugt im Schlafsack das Wohlgefühl, das für einen erholsamen Schlaf unbedingt notwendig ist. Selbst im feuchten Zustand ist Wolle noch in der Lage zu wärmen und dadurch sind die Wollschlafsäcke echte Allrounder und fast überall einsetzbar. Ob in trockenen oder feuchten Gebieten, Wolle ist unempfindlich. Für die Produkte aus der Linie Biopod wird Füllwolle von einheimischen Tieren genutzt, genauer gesagt kommt die Wolle von Schafen aus dem Alpenraum.

Wolle – darum ist sie perfekt für den Schlafsack geeignet

Dass der Schlaf mit Wolle länger und auch erholsamer ist, konnte mittlerweile in verschiedenen Studien gezeigt werden. Menschen schlafen am besten, wenn die Körpertemperatur 33° C beträgt. Almwolle erzeugt genau das richtige Klima, damit exakt diese Körpertemperatur erreicht wird. Andere Materialien können von diesem Ergebnis nur träumen. Bei der für die Grüezi bag Schlafsäcke genutzten Almwolle handelt es sich um einen natürlichen Rohstoff. Er wächst nicht nur immer wieder nach, sondern kann auch komplett ohne Rückstände abgebaut werden. Jährlich kann die Almwolle geschoren werden, für natürlichen Nachschub ist also immer gesorgt.

DownWool – die Grüezi bag Neuheit 2018

(Grüezi bag erklärt die neuen DownWool Schlafsäcke)

Die Füllung aus Almwolle sorgt bereits für ein schönes Schlafklima. Die Motivation, die Schlafsäcke bei gleichbleibendem Schlafklima noch wärmer zu machen, brachte in diesem Jahr eine weitere Innovation hervor: Die Schlafsack Füllung DownWool. Diese Füllung wurde von Grüezi bag entwickelt. Sie besteht zu 70 Prozent aus Daune und zu 30 Prozent aus Wolle. Daunen bieten eine sehr gute Isolationsleistung, bringen aber nur ein geringes Eigengewicht mit.

Das Problem mit der Daune ist, dass sie nur so lange isoliert, wie sie trocken ist. Hier kommen die Fähigkeiten der Wolle ins Spiel. Sie isoliert, und nimmt Feuchtigkeit auf. So bleiben die Daunen länger trocken. Dieses innovative Füllmaterial bietet den optimalen Schlafkomfort und gleichzeitig auch die bestmögliche Unempfindlichkeit bei Feuchtigkeit. Zudem ist diese Füllung leichter, und ermöglicht durch das geringere Gewicht ein kleineres Packmaß.

Grüezi bag – die Besonderheiten der Marke

Jahrzehntelange Erfahrung hat dafür gesorgt, dass Grüezi bag mit vielen praktischen Features aufwarten kann, auch Verbesserungen am Schnitt wurden vorgenommen.

Komfortabler Schnitt

Ein zu enger Schlafsack sorgt dafür, dass ein guter Schlaf fast nicht möglich ist. Zudem geht auch Isolation verloren, wenn der Mensch im Schlafsack gegen die Außenhülle drückt. Daher verfügen die Schlafsäcke von Grüezi bag über einen komfortablen Schnitt.

Kopfkissen Einschubfach

Das Kopfkissen Einschubfach ermöglicht das Einschieben von beispielsweise einer Fleecejacke. Im Handumdrehen habt Ihr so ein tolles Kopfkissen, das nicht verrutscht.

Facebuffle

Oft kommt es im Kopfbereich schnell zu einem Wärmeverlust. Modelle von Grüezi bag verfügen über einen Wärmewulst im Kopfbereich, der sich perfekt an die Form des Kopfes anpasst. Dadurch wird ein möglicher Wärmeverlust verhindert. Wenn Ihr Euch umdreht, geht diese Kapuze praktischerweise gleich mit.

Verlauf des Reißverschlusses

Ein sehr großer Pluspunkt ist der neue Verlauf des Reißverschlusses. Unten läuft dieser geschwungen über das Modell. Sollte es doch einmal zu warm werden, kann der Reißverschluss unten geöffnet werden. Der Verlauf des Zippers ermöglicht es, dass Ihr die Füße dann einfach auf dem Schlafsack ablegen könnt. Ist zu viel Wärme vorhanden, kann diese durch den Verlauf auch besser abziehen nach oben hin. Ein weiterer Vorteil: Der Einstieg in den Schlafsack wird erleichtert. Hier geht es zu der aktuellen Kollektion!