Testbericht – Moskito-Traveller Thermo – Hängematte

Testbericht – Moskito-Traveller Thermo – Hängematte

Was bietet sich besser an um einfach mal entspannt abzuhängen? Richtig… die passende Hängematte. Über das Abenteuer Hängematte habe ich ja schon vor einiger Zeit berichtet. Aber jetzt sollte das Ganze auf eine höhere Stufe gehoben werden. Gemeint ist damit die Anschaffung einer besseren Hängematte. Passend dazu gibt es seit diesem Frühjahr/Sommer weitere Modelle von Amazonas im Sortiment bei doorout.com. Höchste Zeit also, sich eines der professionelleren Modellen genauer anzuschauen.

Die Moskito-Traveller Thermo besitzt, zusätzlich zu den normalen Modellen, ein Moskitonetz sowie ein Einschubfach für eine Isomatte. Aber dazu später mehr im Detail.

1992 wurde die Firma Amazonas, mit Sitz in München, von Matthias Saul gegründet. Der Name könnte nicht passender sein, da die Idee zur Firma in Südamerika entstand. All das und mehr lässt sich auf der Firmen-Webseite nachlesen. Mittlerweile ist vielen die Marke sicher bekannt und man kennt die bunten Stoff-Hängematten aus vielen Gärten oder die Hängesessel. Das Sortiment geht indes weit über Hängematten hinaus. Besonders gut gefällt mir das Schlusswort bei der Firmenphilosophie: „die beste Hängematte ist die, die du einfach immer bei dir hast“. Ganz so extrem ist es bei mir noch lange nicht, aber es ist definitiv ein Ausrüstungsgegenstand, den ich nicht missen will.

Kleines Packmaß der Amazonas Moskito-Traveller-Thermo XXL Hängematte
technische Angaben auf der Innenseite
Fixierung mit Bandschlingen und Karabiner

Erster Eindruck

Klein, handlich & leicht. Die drei Worte beschreiben den ersten Eindruck schon recht gut. Das Packmaß mit 25 x 10 Zentimetern ist für das, was alles in der Rolle drin steckt mega gut. Apropos… im Lieferumfang enthalten sind:

  • Ultraleicht-Hängematte Moskito-Traveller Thermo
  • 2 Spreizstäben
  • 2 Abtropfschnürchen
  • angenähter Packsack
  • Ridgeline und integriertes Moskitonetz

Nicht enthalten sind Befestigungsseile und Isomatte. Öffnet man die Zugbänder und klappt die Rolle einmal auf, findet man auf der Innenseite die wichtigsten technischen Angaben aufgedruckt.

Hier nochmal kurz diese und weitere Angaben aufgelistet:

  • Liegefläche: ca. 275 x 140 cm 
  • Belastbarkeit: max. 200 kg
  • Gewicht: ca. 650 g
  • Gesamtlänge incl. Aufhängeschlaufen: ca. 295 cm
  • Maximalmaß Isomatte: ca. 240 x 64 cm
  • Packmaß: ca. 25 x 9,5 cm
  • Material: 100% Nylon-Ripstop (210D)
  • Moskitonetz:  ca. 155-230 Maschen/cm²

Das Material fast sich gut an und macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Schaut man sich die verstärkten Nähte genauer an, findet man auch hier keine Auffälligkeiten. Die Ridgeline, um das Moskitonetz aufzuspannen, ist fabrikseitig aufgerollt und ist schnell gelöst. Der Zwei-Wege-Reißverschluss macht das was er soll und läuft einwandfrei. Es kann also los gehen.  

stabile Aufhängung
Aufhängung mittels Schnapp-Karabiner
Nutzung der Hängematte ohne Moskitonetz

Ab in den Wald

Eine kurze Anmerkung auch hier nochmal vorweg: Ein rücksichtsvolles Verhalten gegenüber Tier und Natur versteht sich von selbst. Man sollte dabei besonders auf Schon- und Schutzgebiete achten.

In Natur- & Landschaftsschutzgebieten sowie in Nationalparks ist das biwakieren weltweit grundsätzlich verboten. Es sei denn man befindet sich in einer Notsituation.

Biwakieren ist, im Gegensatz zum wild campen, in Deutschland nicht offiziell erlaubt, aber auch nicht verboten. Man bewegt sich daher immer in einer Grauzone. Wenn es möglich ist, sollte man sich immer die Erlaubnis des Grundbesitzers einholen, dann ist man auf der sicheren Seite. Oder man kennt Jemanden, der jemanden kennt, der ein Waldgrunstück hat.

Mit im Gepäck waren neben Bekleidung, Nahrung und Wasser natürlich die Hängematte, eine Therm-A-Rest Z-Lite Isomatte, ein 3-Jahreszeiten-Kunstfaser-Schlafsack von Meru, ein Tarp, 4 Bandschlingen, 2 Schnapp-Karabiner, Hobo-Kocher, One-Pot, Spork, Emaille-Tasse und natürlich die Kamera-Ausrüstung.

2 mitgelieferte Spreizstäben
Lasche am Moskitonetz zum Einführen des Spreizstabs
Befestigung der Ridgeline

Der Aufbau

Hat man einen geeigneten Platz für die Nacht gefunden, kann es auch direkt losgehen. Es sei denn, man hat sich zu Hause noch nicht mit der Anleitung auseinandergesetzt. Dann macht man es wie ich, einfach drauf los. Im Prinzip versteht sich das Ganze ja auch von selbst. Allerdings musste ich das System zum Aufspannen des Moskitonetz etwas genauer unter die Lupe nehmen um zu wissen was genau zu tun ist.

Aber zunächst beginnen wir erstmal ganz vorne. Nach dem zwei geeignete Bäume ca. 4 bis 4,5 Meter auseinanderstehend gefunden sind, befestigt man zunächst erstmal die Aufhängung. Hierfür gibt es ein spezielles T-Strap Aufhängeset von Amazonas, ich selber nutze jedoch Bandschlingen und Karabiner aus meinem Kletter-Sammelsurium.

Wenn die Hängematte zwischen den Bäumen hängt, kann man direkt mal testen wie es sich in der Hängematte liegt. Nutzt man die Moskito-Traveller Thermo Hängematte ohne das Moskitonetz, dreht man sie einfach um. Soll heißen die Unterseite kommt nach oben und die Seite mit dem Netz nach unter. Somit schmiegt sich das Netz beim Drauflegen einfach an die Unterseite an.

Für die Nutzung mit Moskitonetz dreht man danach alles wieder um und setzt als nächstes die beiden mitgelieferten Spreizstäbe ein. Hierfür werden je zwei Stabteile zusammengesetzt und anschließend in die dafür vorgesehenen und am Netzt aufgenähten Taschen eingeschoben.

Nächster Schritt ist das befestigen der integrierten Ridgeline. Dazu führt man diese ebenfalls um die beiden Bäume herumgeführt und spannt alles mit den Einhängeösen und den Kordelstoppern. Somit entsteht eine Art Kabine und man hat immer genügend Kopffreiheit wenn man in der Hängematte liegt. By the way, hier lassen sich sogar kleine und leichte Gegenstände wie z.B. eine Taschenlampe befestigen. 

Nützlicher Tipp am Rande: die ausgesuchten Bäume sollten nicht zu dick sein. Sonst ist evtl. die Ridgeline zu kurz und man muss sich hier noch mit zusätzlichem Material weiterhelfen! 

Ridgeline und Spreizstab
fertig abgespannte Hängematte incl. Moskitonetz
Einschieben der Isomatte

Materialcheck!

Wie oben schonmal erwähnt, macht das Material einen sehr guten Eindruck und auch die Verarbeitung stimmt. Aber was genau wurde denn da überhaupt verarbeitet?

Das Hauptmaterial der Hängematte besteht laut Hersteller zu 100 % aus einem Nylon Ripstop (210D). Nylon ist ein sehr leichtes synthetisches Material aus Polymer. Ripstop steht für besonders reißfeste Stoffe die mit einer speziellen Technik gewebt wurden. Und 210D steht für die quasi für die Dicke der verarbeiten Nylonfäden. Das D ist die Abkürzung für Denier und bezeichnet das Gewicht pro Fadenlänge. Googlet man das Ganze bekommt man die Angabe „1 Denier = 1 Gramm pro 9.000 Meter“ ausgespuckt.

Beim Moskitonetz wurde ein sehr feines Mesh-Gewebe verwendet. 1000 – 1500 MESH sind angegeben. Mesh heißt ja übersetzt Masche. Und so lässt die Bezeichnung Rückschlüsse auf die Maschendichte schließen. Das Moskitonetzt der Moskito-Traveller Therma kommt auf ca. 155-230 Maschen/cm². Das ist somit ein wirklich sehr feines Netzt wo selbst die kleinsten Krabbler kaum eine Chance haben. Wenn Ihr im Outdoor-Laden eures Vertrauens mal die Möglichkeit habt solche Netzte miteinander zu vergleichen macht das. Man sieht sehr schnell und eindrücklich die Unterschiede.

Das Thermofach!?

Die Überschrift klingt jetzt irgendwie total technisch, oder? Als ob das jetzt das mega Highlight und was super spannendes ist. Oder als ob das Fach selber für die nötig Wärme sorgt. Aber weit gefehlt. In der Artikelbeschreibung steht dazu z.B. folgendes: „Du liebst es draußen Zeit zu verbringen und auch an kalten Tagen in der Natur in einer Hängematte zu übernachten? Um dich vor der Kälte von unten zu schützen, blieb dir bisher nur die Möglichkeit eine Isomatte in die Hängematte zu legen. Mit dem Ergebnis, dass die Matte während der Nacht verrutschte und es dann von unten empfindlich kalt wurde. Mit der Amazonas Moskito-Traveller Thermo ist das kein Problem mehr

Denn… die Moskito-Traveller Thermo ist quasi mit einem doppelten Boden ausgestattet. Es handelt sich um ein diagonales Einschubfach für Isomatten. Somit kann die Isomatte unter dir nicht mehr zur Seite rutschen und die Wärme von unten ist garantiert. Zumindest wenn die richtige Isomatte gewählt wurde. Eigentlich ne total simple Idee die genial umgesetzt wurde. Damit das auch gut hält wurden die Nähte verstärkt.

Bei meinem Test hatte ich ja wie eingangs erwähnt die Z-Lite von Therm-A-Rest mit dabei. Eigentlich eine ideale Isomatte für solche Vorhaben. Allerdings ist das Einschieben dieses Mattentyps etwas knifflig. Durch die Z-Faltung der Isomatte gestaltete sich dieses Vorhaben doch nicht ganz so einfach, da sich die Isomatte beim Einschieben immer wieder im Fach aufgestellt hat. Aber mit etwas Geduld ließ sich schließlich auch diese Problematik in den Griff bekommen. Bei anderen Mattentypen ist das sicher weniger das Problem.

In das Einschubfach passen übrigens alle gängigen Isomatten. Selbst Thermomatten mit einer Dicke bis zu 7 Zentimeter sind kein Problem. Diese sollten allerdings nicht bis kurz vorm Platzen aufgeblasen werden, sondern eher mit etwas weniger Luft genutzt werden. Damit hat man dann mehr Schlafkomfort.

fertig aufgebautes Lager
die Nacht kann kommen
kleines Feuer im Hobo Kocher

Was ist optional noch Möglich?

Hier könnte man natürlich noch weit ausholen, soll aber an dieser Stelle gar nicht so weit gehen. Allerdings möchte ich ein paar Dinge schon noch erwähnen.

Tarp

Mein gewähltes Setup ist ideal um Nachts noch etwas den Sternenhimmel zu genießen. Insofern er denn zu sehen ist. Ist das Wetter nicht ganz so stabil oder gar Regen gemeldet, lässt sich das Setting natürlich noch mit einem Tarp ergänzen. An dieser Stelle seien dann auch noch die beiden Abtropfschnüre erwähnt, welche an der richtigen Stelle angebracht dafür sorgen, dass kein Wasser über die Ridgeline ins Innere des Moskitonetzt gelangt. 

Underquilt

Du bist ne richtige Frierkatze und zitterst nachts trotz Schlafsack und Isomatte immer noch? Dann könnte es zum Einen an den Geräuschen im Wald liegen, oder Dir fehlt noch das Underquilt. Dieses nette Teil wird einfach unter die Hängematte gespannt und fertig. Dieses Setup geht dann wahlweise auch ohne Isomatte. Jeder wie er mag also.

Aufhänge-Sets

Für die Gearheads da draußen gibt es natürlich noch mehr Spielzeug passend zur Hängematte. Verschiedenste Aufhänge-Sets sind optional erhältlich. Mit diesen Sets lassen sich die Hängematte total simple aufhängen und bieten meistens noch etwas mehr Schutz für den Baum. Es geht aber auch mit Bandschlingen und Karabinern!

Imprägnierung

Du bist in den ganz extremem Gebieten der Erde unterwegs und hast absolut gar kein Bock auf Mücken? Dann schau Dir mal die Moskito-Traveller Pro an. Hier gibt es zwar kein Thermofach für eine Isomatte, dafür aber eine Rundum-Imprägnierung für Liegefläche und Moskitonetz. Bei den Modellen ohne Imprägnierung besteht zumindest die Chance, dass man durch das Gewebe hindurch doch gestochen werden kann. Mit der Imprägnierung ist auch diese Lücke geschlossen.

XXL Liegfläche

Wenn Du gerne eine größere Liegefläche zur Verfügung hast, dann ist die Moskito-Traveller Thermo XXL genau das richtige. Hier beträgt die Liegefläche ca. 305 x 160 cm. 

Fazit

Du bist Dir noch unschlüssig ob eine Übernachtung in der Hängematte was für Dich ist? Dann schau Dir mal meinen Bericht Abenteuer – Hängematte an. Wenn Du Dich für genau so ein Abenteuer entschieden hast, einfach gerne in einer Hängematte abhängst ohne von Moskitos belästigt zu werden und auf der Suche nach einer guten Hängematte bist, machst Du mit den Modellen aus dem Hause Amazonas nix verkehrt. Hier stimmt aus meiner Sicht das Preis-Leistungsverhältnis. Für welches Modell Du Dich allerdings entscheidest, liegt ganz bei Dir. Die Option mit dem diagonalen Einschubfach und einem Moskitonetz war für mich jedoch die nächste Stufe von einer einfachen Hängematte hin zu einer etwas besseren Variante. Von meiner Seite aus eine definitive Kauf-Empfehlung!

Stefan Feldpusch

Stefan Feldpusch

Freelancer by doorout.com

Wenn es die Zeit zulässt, bin ich so oft es geht gerne aktiv draußen unterwegs. Egal ob Klettern, Bergsteigen, Wandern, Mountainbiken oder im Winter mit den Langlaufskiern. Im Sommer gerne mit dem Zelt oder dem Caddy-Camper unterwegs und noch dazu seit einigen Jahren Outdoor-Blogger mit Herz auf dem eigenen Blog www.see-you-on-the-outside.de, sowie als Klettertrainer beim DAV aktiv. Als Freelancer im Doorout-Team seit 2017.

Marktübersicht – Familienzelte

Marktübersicht – Familienzelte

Die neuen Familienzelte für 2022 sind unglaublich vielfältig! Sie haben alle möglichen Funktionen, die das Campen so viel komfortabler machen. Die Hersteller haben sich darauf konzentriert, die bestehenden Eigenschaften ihrer Zelte zu verbessern.Wir sind beeindruckt von den neuen Innovationen, die für 2022 verfügbar sind. Die Palette reicht von 3-Personen-Zelten für Alleinreisende oder Paare bis hin zu 8-Personen-Zelten für Gruppen oder große Familien. 

Luft hat Gestänge-Zelte fast völlig verdrängt

Besonders auffällig ist, dass Zelte mit einem Luftgestänge sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Das klassische Gestänge hat es noch nicht komplett verdrängt, der Anteil der Kollektionen Luft zu Gestänge liegt bei ca. 60-40, Tendenz steigend. 

Hervorzuheben ist sicherlich der größte Vorteil – der schnelle und unkomplizierte Aufbau. Egal ob wir von einem kleinen 4-Personen-Zelt oder von einem geräumigen Großraumzelt mit mehreren Schlafkabinen sprechen. Der Aufbau kann einfach und unkompliziert allein erfolgen, 

 

Für das Jahr 2022 hat Outwell das aus den Schlafkabinen bekannte „Quick & Quiet Inner Door“ bei einigen Modellen auch als „Quick & Quiet Access“ Eingangstür installiert, um das Zelt ganz einfach und auch mit vollen Händen betreten zu können. In die Türen wurde ein Magnetband eingelassen, was ein (fast) geräuschloses Verlassen des Zeltes oder der Schlafkabine ermöglicht. 

Ein großes Augenmerk wird auf die optimale Belüftung der Zelte gelegt. Das bekannte Rear Vent System, bei dem an der Zeltrückseite eine große, flexibel einzustellende Belüftung eingelassen ist, ist jetzt in jedem Modell zu finden (außer bei der Encounter Collection). Daneben gibt es noch „Low Vent“ – Belüftungen in den Zelten.  

Um Beleuchtung oder anderen Gegenständen (bis 1,5 kg) einen passenden Platz zu geben, wurden die Kollektionen (bis auf die Encounter Kollektion) mit dem „Hook Track System“ ausgestattet. Hier können Lampen oder andere leichtgewichtige Accessoires mit Hilfe von speziellen Haken ganz einfach flexibel befestigt werden. 

Vango setzt in der Saison 2022 seinen Schwerpunkt weiterhin auf Umwelt und Nachhaltigkeit. Die Zelte der „Earth Collection“ werden aus recyceltem Einwegplastik hergestellt.  

Für die Saison 2022 hat Nordisk die neuen Modelle „Thrymheim“ auf den Markt gebracht. Dieses Zelt orientiert sich an der klassischen Tipi-Form. Allerdings wurde die Mittelstange durch 2 Stangen an den Außenwänden, die sich in der Mitte treffen, ersetzt. So entsteht eine größere Grundfläche, die nicht durch eine Stange gestört wird. Die asymmetrische Innenkabine bietet verschiedene Schlafmöglichkeiten und schafft außerdem eine asymmetrische Apside, in der auf einer Seite z.B. ein Fahrrad abgestellt werden kann.

 

Du bist auf der Suche nach einem neuen Familienzelt? In unserer Übersicht der Familienzelte 2022 siehst du alles, was es auf dem Markt gibt, auf einen Blick. Natürlich kann es bei so vielen verschiedenen Modellen und Marken schwierig sein, das richtige zu finden. Und genau da kommen wir ins Spiel. Wir helfen euch gerne weiter! Per Mail, telefonisch oder aber auch persönlich in unserer Zeltausstellung in Fulda! 

Übersicht Familienzelte 3-Personen

Outwell - Earth 3

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 410 x 200

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Outwell - Cloud 3

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 330 x 200 cm

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Outwell - Lindale 3PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 365 x 250

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Outwell - Arizona 300

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 350 x 270

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Outwell - Oakwood 3

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 360 x 250

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Kampa Dometic - Brean 3 Air

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 445 x 215

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Kampa Dometic - Brean 3

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 445 x 215

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Dometic - Boracay FTC 301

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 515 x 230

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Dometic - Boracay FTC 301 TC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 515 x 230

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High Peak - Atmos 3

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 390 x 180

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Nomad - Dogon 3 Compact Air

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 430 x 230 cm

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Easy Camp - Palmdale 300

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 340 x 230

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Übersicht Familienzelte 4-Personen

Outwell - Cloud 4

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 340 x 260

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Outwell - Earth 4

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 410 x 260

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Outwell - Springwood 4

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 480 x 260

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Outwell - Rosedale 4PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 455 x 270

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Outwell - Parkdale 4PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 635 x 310

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Outwell - Yosemite Lake 4TC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 630 x 300

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Outwell - Springville 4SA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 530 x 310

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Outwell - Dash 4

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 450 x 260 

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Outwell - Hayward Lake 4ATC

  • Material: Baumwollmischgewebe 
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 510 x 310

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Outwell - Nevada 4P

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 470 x 290

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Robens - Double Dreamer 4

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 445 x 235

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Robens - Double Dreamer TC 4

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 445 x 235

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Robens - Wolf Moon 4XP

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 545 x 240 

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Dometic - Ascension FTX 401

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen:750 x 320

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Dometic - Ascension FTX 401 TC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 750 x 320

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Dometic - ECO Rarotonga FTT 401

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 605 x 300

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Dometic - Rarotonga FTT 401

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 605 x 300

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Dometic - Rarotonga FTT 401 TC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 605 x 300

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Dometic - Boracay FTC 401 TC

  • Material: Baumwollmischgewebe 
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 565 x 300

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Coleman - Oak Canyon 4

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Stahl/Fiberglas
  • Abmessungen: 485 x 280

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Coleman - Spruce Falls 4

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 480 x 230

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Coleman - Ridgeline 4 Plus

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 460 x 230

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Easy Camp - Palmdale 400

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 370 x 240

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Easy Camp - Huntsville 400

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 430 x 260

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Easy Camp - Galaxy 400

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 465 x 260

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easy camp - Bolide 400

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 275 x 300

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High Peak - Ancona 4.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 435 x 240

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High Peak - Como 4.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 450 x 230

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High Peak - Mesos 4

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 360 x 240

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High Peak - Tauris 4

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 440 x 280

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High Peak - Tessin 4.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 370 x 240

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High Peak - Almada 4.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 400 x 230

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High Peak - Garda 4.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen:550 x 280

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High Peak - Brixen 4.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen:470 x 240

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High Peak - Meran 4.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen:440 x 240

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Kampa - Brean 4

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 465 x 285

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Kampa - Brean 4 Air

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 465 x 280

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Kampa - Brean 4 Air TC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 465 x 280

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Kampa - Hayling 4

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 610 x 280

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Kampa - Hayling 4 AIR

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 610 x 280 

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Kampa - Hayling 4 AIR TC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 610 x 280

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Nordisk - Ydun 5.5 Basic Cotton

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 210 x 260

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Nordisk - Vimur 4.8

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 207 x 240

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Nordisk - Vimur 5.6

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 240 x 240

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Nordisk - Reisa 4 PU

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Aluminium
  • Abmessungen: 495 x 230

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Tambu - Husir

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 470 x 300

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Tambu - Suti TC

  • Material: Baumwollmischgewebe 
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 450 x 260

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Vango - Aether Air 450XL

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 600 x 300

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Vango - Aether 450Xl

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 600 x 300

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Vango - Joro Air 450 XL

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 600 x 300

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Vango - Joro 450

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 600 x 300

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Vango - Stargrove II Air 450

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 600 x 300

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Vango - Mokala 450

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 540 x 300

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Vango - Mokala TC 450

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 540 x 300

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Vango - Anantara IV Air TC 450XL

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 805 x 300

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Zempire - Evo TS

  • Material:Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen:375 x 300

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Zempire - Evo TM V2

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 540 x 300

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Grand Canyon - Atlanta 4

  • Material:Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 500 x 230

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Nomad - Dogon 4 (+2) Air

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 650 x 330

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Tatonka - Family Camp

  • Material:Polyester
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 500 x 260 

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Übersicht Familienzelte 5-Personen

Outwell - Rockland 5P

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 545 x 390

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Outwell - Greenwood 5

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 640 x 320

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Outwell - Oakwood 5

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 395 x 330

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Outwell - Springwood 5

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 480 x 300

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Outwell - Nevada 5P

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 510 x 350

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Outwell - Dash 5

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 320 x 475

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Outwell - Springville 5SA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 630 x 350

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Outwell - Jacksodale 5PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 755 x 360

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Outwell - Lindale 5PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 395 x 300

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Outwell - Rosedale 5PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 495 x 310

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Outwell - Oakdale 5PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 640 x 350

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Outwell - Avondale 5PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 625 x 330

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Outwell - Mountain Lake 5 ATC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 730 x 490

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Outwell - Hayward Lake 5 ATC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 630 x 350

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Outwell - Yosemite Lake 5TC

  • Material:Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 730 x 340

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Robens - Wolf Moon 5XP

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 545 x 300

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Robens - Wolf Moon TC 5XP

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge:  Alu
  • Abmessungen: 545 x 300

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Robens - Double Dreamer 5

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 475 x 280

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Easy Camp - Palmdale 500

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 395 x 295

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Easy Camp - Huntsville 500

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 510 x 305

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High Peak - Amora 5

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 500 x 280

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High Peak - Tessin 5

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 390 x 300

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High Peak - Paros 5

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 480 x 300

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High Peak - Santiago 5

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 430 x 280

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High Peak - Ancona 5

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 465 x 300

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High Peak - Garda 5.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 550 x 300

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High Peak - Bozen 5.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 495 x 300

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High Peak - Meran 5.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 440 x 300

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High Peak - Brixen 5.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 470 x 300

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High Peak - Kira 5.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 355 x 280

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High Peak - Samos 5

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 430 x 300

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Vango -Avington Flow 500

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 455 x 320

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Vango - Winslow II 500

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 465 x 320

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Zempire - Atlas

  • Material: Baumwollmischgewebe 
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 420 x 350

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Zempire - Evo TL V2

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 655 x 365 

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Zempire - Pronto 5 V2

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 440 x 295

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Kampa - Brighton 5

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 380 x 290

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Coleman - Rocky Mountain 5 Plus

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 480 x 310

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Coleman - Rocky Mountain 5 Plus XL

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 510 x 310

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Übersicht Familienzelte 6-7 Personen

Outwell - Greenwood 6

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 665 x 380

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Outwell - Norwood 6

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 640 x 380

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Outwell - Colorado 6PE

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 670 x 390

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Outwell - Montana 6PE

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 560 x 495

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Outwell - Yosemite Lake 6TC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 750 x 400

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Outwell - Birchdale 6PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 675 x 390

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Outwell - Parkdale 6PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 655 x 390

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Outwell - Avondale 6PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 645 x 410

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Outwell - Springville 6SA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 660 x 410

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Outwell - Airville 6SA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 780 x 520

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Outwell - Forestville 6SA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 705 x 390

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Outwell - Hayward Lake 6ATC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 660 x 390

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Outwell - Wood Lake 6ATC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 755 x 390

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Outwell - Sundale 7PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 695 x 480

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Outwell - Wood Lake 7ATC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 790 x 470

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Outwell - Vermont 7PE

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 560 x 495

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Outwell - Knoxville 7SA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 800 x 470

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Kampa - Hayling 6

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fieberglas
  • Abmessungen: 690 x 380

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Kampa - Hayling 6 Air

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 690 x 380

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Kampa - Croyde 6

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 740 x 410

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Kampa - Croyde 6 AIR

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 740 x 410

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Kampa - Croyde 6 AIR TC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 740 x 410

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Dometic - Ascension FTX 601

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 765 x 460

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Dometic - Ascension FTX 601 TC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 765 x 460

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Dometic - Rarotonga FTT 601

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 685 x 440

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Dometic - ECO Rarotonga FTT 601

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 685 x 440

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Dometic - Rarotonga FTT 601 TC

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 685 x 440

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Coleman - Ridgeline 6 Plus

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 640 x 23l0

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easy Camp - Huntsville 600

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 500 x 350

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easy camp - Huntsville Twin 600

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 605 x 240

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easy Camp - Palmdale 600

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 490 x 350

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easy camp - Palmdale 600 Lux

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 720 x 350

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Grand Canyon - Dolomiti 6

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 580 x 380

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High Peak - Tauris 6

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 620 x 240

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High Peak - Como 6.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 540 x 230

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High Peak - Bozen 6.0

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 525 x 360

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Vango - Aether 600XL

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 595 x 380

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Vango - Aether Air 600XL

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 595 x 380

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Vango - Joro 600XL

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 750 x 380

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Vango - Joro Air 600XL

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 750 x 380

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Vango - Stargrove II Air 600XL

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 705 x 380

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Vango - Anantara IV Air TC 650XL

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 805 x 440

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Zempire - Evo TXL V2

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 655 x 460

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Übersicht Familienzelte 8 Personen

Outwell - Queensdale 8PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 745 x 450

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Outwell - Winwood 8

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 745 x 380

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Outwell - Knightdale 8PA

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 790 x 390

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Coleman - Octagon 8

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas/Stahl
  • Abmessungen:429 x 396

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Coleman - Coleman Octagon 8 BlackOut

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas/Stahl
  • Abmessungen:429 x 396

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Coleman - Festival Octagon 8

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas/Stahl
  • Abmessungen: 396 x 396

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Kampa - Watergate 8

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen: 700 x 280

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Kampa - Studland 8 AIR

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 805 x 430

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easy camp - Huntsville Twin 800

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Fiberglas
  • Abmessungen:750 x 240

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Robens - Eagle Rock 6+2XP

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 675 x 340

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Robens - Eagle Rock TC 6+2XP

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 675 x 340

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Vango - Longleat II Air 800XL

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 705 x 265

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Zempire - Delta Force V2

  • Material: Baumwollmischgewebe 
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 765 x 560

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Zempire - Airforce 1 V2

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 650 x 360

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Übersicht Tipis und Gruppenzelte

Nordisk - Thrymheim 3 PU

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 221 x 313

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Nordisk - Thrymheim 5 PU

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 425 x 260

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Nordisk - Asgard 7.1 Basic

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 300 x 265

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Nordisk - Asgard 7.1 Denim

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Aluminium
  • Abmessungen: 160 x 110

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Nordisk - Asgard 12.6 Basic

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 400 x 250 

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Nordisk - Asgard 19.6 Basic

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 500 x 470

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Nordisk - Alfheim 12.6 Basic

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 400 x 400 

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Nordisk - Asgard 19.6 Basic

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 500 x 500 

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Nordisk - Midgard 20

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 450 x 450

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Nordisk - Vanaheim 24 Basic

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 600 x 400 x 300

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Nordisk - Vanaheim 40 Basic

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 800 x 495

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Robens - Fairbanks Tipi

  • Material: Baumwollmischgewebe 
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 300 x 365

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Robens - Fairbanks Grande

  • Material:Baumwollmischgewebe 
  • Gestänge: Aluminium
  • Abmessungen: 470 x 330

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Robens - Klondike S Tipi-Zelt

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 290 x 305

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Robens - Klondike Tipi-Zelt

  • Material: Baumwollmischgewebe 
  • Gestänge: Aluminium
  • Abmessungen: 370 x 390

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Robens -Klondike PRS Tipi

  • Material:Polyester
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 370 x 390

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Robens - Chinook Ursa S Tipi

  • Material: Baumwollmischgewebe 
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 360 x 345

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Robens - Chinook Ursa Tipi

  • Material: Baumwollmischgewebe 
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 475 x 425

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Robens - Chinook Ursa PRS Tipi-Zelt

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 475 x 455

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Robens - Kiowa

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 580 x 450

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Robens - Green Cone PRS Tipi-Zelt

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Alu
  • Abmessungen: 310 x 365

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Robens - Aero Yurt

  • Material: Baumwollmischgewebe
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 450 x 450

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Robens - Yukon Shelter Gruppenzelt

  • Material: Baumwollmischgewebe 
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 285 x 245 

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Robens - Prospector Shanty

  • Material: TC
  • Gestänge: Baumwollmischgewebe 
  • Abmessungen: 300 x 250

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Robens - Prospector Castle

  • Material: Baumwollmischgewebe 
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 330 x 300

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Grand Canyon - Indiana 8

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 400 x 400

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Grand Canyon - Indiana 10

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 500 x 500

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easy camp - Bolide 400

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 275 x 300

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easy camp - Moonlight Tipi

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 385 x 375 

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easy camp - Moonlight Yurt

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Stahl
  • Abmessungen: 365 x 320

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Kampa - AIR Shelter 300

  • Material: Polyester
  • Gestänge:Fiberglas
  • Abmessungen: 300 x 300

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Kampa - AIR Shelter 200

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 200 x 200

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Kampa - AIR Shelter 300

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 300 x 300

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Kampa - AIR Shelter 400

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 400 x 400

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Zempire - Aerobase 2 + 1 Wall

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 280 x 280 

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Zempire - Aerobase 3 + 1 Wall

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 350 x 350

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Zempire - Aerobase 4 + 1 Wall

  • Material: Polyester
  • Gestänge: Luft
  • Abmessungen: 420 x 420 

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Indoor-Zeltausstellung in Fulda

Du möchtest dein Familienzelt gerne aufgebaut sehen und und betreten? Dann schau‘ doch einmal in unserer Zeltausstellung in Fulda vorbei. Hier beraten wir dich gerne und finden gemeinsam dein passendes Zelt.

Du kommst nicht aus Fulda? Kein Problem, dann buche eine Live-Videoberatung aus der Zeltausstellung. 

Testbericht – Windjacke Bygstad M von Schöffel

Testbericht – Windjacke Bygstad M von Schöffel

Im Rahmen meiner läuferischen Aktivitäten habe ich das Modell „Bygstad M“ aus dem Hause Schöffel getestet. Insbesondere in der Übergangzeit gehört eine Windjacke stets zum Pflichtequipment von aktiven Menschen.

Testorte

Outdoor (Wälder, Felder, Freiflächen)

Testdauer

3 Wochen

Wetter

  • bewölkt
  • leichter Regen
  • Temperaturen um die 10 Grad
  • teilweise windig
BLACK DIAMOND „Stormline Stretch Rain Shell“
BLACK DIAMOND „Stormline Stretch Rain Shell“
BLACK DIAMOND „Stormline Stretch Rain Shell“

Die Windjacke Bygstad M von Schöffel im Praxistest

 

Während körperlicher Outdoor-Aktivitäten bei wechselhaftem Wetter kann eine passende Windjacke eine sehr sinnvolle Anschaffung darstellen. Insbesondere dann, wenn man durch kühleren Wind begleitet wird.

Das Modell „Bygstad M“ schützt den Körper durch den vorhandenen Stehkragen am Hals- und Nackenbereich vor kühler Zugluft. Durch den umgesetzten Saum- und Armabschluss kann auch an diesen Stellen keine Luft eindringen, so dass die Jacke stets angenehm zu tragen ist.

Das Modell fällt relativ klein aus. Normalerweise trage ich Größe „M“, doch in diesem Windbreaker benötige ich Größe „L“.

Durch die vorhandene Atmungsaktivität sowie der integrierten Graphene Technologie wird die Körperwärme gut verteilt und wirkt so einem Auskühlen entgegen. Auf diese Weise wird ein hoher Tragekomfort sichergestellt. Man hat nicht das Gefühl mit einer nassen Jacke unterwegs zu sein, die an der Haut klebt. Die Jacke lässt sich meiner Meinung nach bis zu Temperaturen von ca. 10 Grad sehr gut tragen, danach wird es zu warm. Das ist aber wohl auch bei allen Vergleichsmodellen der Fall.

Wenn plötzlich Regen einsetzen sollte, punktet die Jacke durch die Eigenschaft, wasserabweisend zu sein. Schade ist, dass keine Kapuze integriert wurde, die man bei nassem Wetter sehr gut gebrauchen könnte. 

Zwei Seitentaschen mit Reißverschluss bieten Platz für kleinere Accessoires. Dank eines sehr geringen Gewichtes sowie einem kleinem Packmaß findet die „Bygstad M“ in jeden Rucksack oder sogar einer Gürteltasche ein Plätzchen.

Fazit

Die Jacke überzeugt durch die Wärmeverteilung und den sehr angenehmen Tragekomfort. Wenn man sich vor kühlerem Wind bei seiner Tour schützen möchte, kann man bei der Wohl dieser Jacke nicht viel falsch machen.

Pro

  • Graphene
  • hoher Tragekomfort
  • Atmungsaktivität
  • wind- und wasserabweisend
  • Schutz vor kühler Zugluft
  • Stehkragen
  • geringes Gewicht 

Cons

  • fehlende Kapuze
Sascha Gramm

Sascha Gramm

www.sascha-lauftrainer.de

Seit über 20 Jahren aktiver Ausdauersportler, der immer auf der Suche nach neuen, sportlichen Herausforderungen ist. Mittlerweile auch als Laufrainer unterwegs, um Interessierten mit großer Freunde und Leidenschaft die zahlreichen Vorzüge des Laufens zu vermittlen. Für eine Challenge-Teilnahme mit Joey Kelly stand das Team von Doorout mit Rat und Tat zur Seite. Seitdem resultiert ein regelmäßiger Austausch zudem auch das Verfassen von diversen Blogbeiträgen zählt

Der Pacific Crest Trail – Berge & Bären

Der Pacific Crest Trail – Berge & Bären

Der Pacific Crest Trail – kurz PCT – ist wohl einer der bekanntesten Fernwanderwege der Welt. Die 4265km zwischen der Mexikanischen und Kanadischen Grenze haben vor allem durch den Film „Wild“ mit Reese Witherspoon aus dem Jahre 2014 viel Aufmerksamkeit bekommen. Seit dem machen sich jedes Jahr viele Menschen auf die lange Reise. Ich selbst konnte im Jahr 2021 Corona bedingt nicht den kompletten Trail ablaufen, habe aber in meinen 35 Wandertagen immerhin die 1000km Marke geknackt und nach dem Start in der Mojave Wüste die kompletten Sierra Nevada Berge sowie Teile aus den Northen Cascades in Washington genießen können. Die Kamera war dabei stets dabei und alles wurde im Detail in meiner 15-teiligen YouTube Serie dokumentiert.

Die schönsten Bergregionen am PCT

Nachdem ich euch im ersten Teil meiner Doorout PCT Reihe die nicht immer angenehme Zeit in der Wüste nähergebracht habe, geht es heute im zweiten Teil um die schönsten Bergregionen. Nach der Ankunft in Kennedy Meadows haben wir die Wüste hinter uns gelassen und von nun an wird es schattiger, feuchter und landschaftlich abwechslungsreicher. Etwas auf das ich mich sehr gefreut habe waren die Bäume, welche sich von nun an in allen Facetten präsentieren würden. In der Wüste war es doch etwas eintönig, aber jetzt lerne ich fast täglich neue Baumarten kennen und eine ist beeindruckender als die nächste. Ein paar Bäume sehen aus wie riesige Bonsais!

Sieht etwas aus wie ein Bonsai, oder?
Bäume auf dem PCT
Meine erste Begegnung mit einem Bären

Wir befinden uns nun am Ende der 185km langen CA Section G von Walker Pass zum Crabtree Meadow. Ferner müssen wir bis zum Sonora Pass nun auch mit einem Bär Kanister unterwegs sein, in dem Abends im Camp das gesamte Essen und geruchsstarke Gegenstände sowie Zahnpasta verstaut sein muss. Der Grund hierfür sind die zahlreichen Schwarzbären in der Region und die Maßnahmen dienen primär zum Schutz der Bären als auch für den persönlichen Schutz. Wenn ein Bär Essen von den Wanderern bekommt und sich daran gewöhnt, kann er schnell seine Fähigkeit verlieren, sich selbst Essen in der Natur zu beschaffen und es besteht die Gefahr, dass er verhungern wird.

Bärenspuren

Schon am ersten Tag konnte ich Spuren der Bären überall an den Bäumen entdecken und wollte unbedingt auch mal einen live erleben. Natürlich nicht in einer Situation, in der es gefährlich werden könnte. Zum Beispiel wenn man eine Mutter mit ihren Babys überrascht und unabsichtlich in eine Ecke drängt. Sie wird in einer solchen Situation unter Umständen ihren Nachwuchs verteidigen und evtl. angreifen. Tatsächlich habe ich im Laufe meiner Wanderung auf dem Pacific Crest Traill wirklich zwei Bären gesichtet. Der erste – ein Teenager ohne Eltern – lief gerade einmal 5 Meter von meinem Zelt entfernt an mir vorbei, während ich genau in der Mitte der CA Section H Aufgrund einer Verletzung einen Pausentag einlegen musste.

Er war nur 5 Meter von meinem Zelt entfernt und ganz alleine unterwegs
Nach ein paar Minuten hat er sich wieder auf seinen Weg gemacht
Ultra-runner Timothy Olson bricht den PCT Rekord

Diese Erfahrung war ein absolutes Highlight auf dem PCT für mich, ich hätte nie damit gerechnet einen Bären so nah an mir zu haben und kann euch das Video dazu nur empfehlen! Man kann es wirklich schwer beschreiben, aber das Gefühl ein solch wildes Tier so nah vor seinen Augen zu haben ist unglaublich. Ich streckte meinen Kopf aus dem Zelt um die Umgebung nach evtl. Eltern abzuscannen und konnte nichts erkennen. Daraufhin bin ich aus meinem Zelt gestiegen und konnte den jungen Bären noch beim Weglaufen zuschauen, einfach toll!

Eine zweite Begegnung mit einem viel größeren Bären hatte ich dann ca. 350km später auf einer anderen Sektion. Diesmal war er viel größer, aber auch viel weiter weg. Ich konnte dennoch dank des Zooms meiner Kamera eine Aufnahme machen, bevor er sich in das Gebüsch zurückgezogen hatte. Zwei Bär Besichtigungen innerhalb von 1000km Wanderung sind schon überdurchschnittlich viel und die meisten Thru-hiker sehen auch nach mehreren langen Wanderungen keinen Bär, daher war ich vor allem über die erste Begegnung mehr als froh.

Forester Pass von weitem
Wanderer am höchsten Punkt des PCTs
Dunkle Wolken machen es umso dramatischer

Ultra Runner Timothly Olson

Kurz vor meinem ersten großen Bergpass bin ich dann tatsächlich noch in Timothly Olson „gerannt“. Er ist einer der bekanntesten Ultra Runner aus den USA und hat im letzten Jahr die schnellste Zeit auf dem PCT gebrochen. Für die kompletten 4.264km hat er nur 51 Tagen benötigt! Dazu muss man aber auch sagen, dass er ein Support Team hatte, welches ihn jederzeit mit Essen/Trinken/Massagen etc. versorgt hat und man kann es nicht unbedingt mit einer normalen Wanderung vergleichen. Dennoch eine unglaubliche Leistung und es war so cool sich mit ihm kurz zu unterhalten!

Danach ging es weiter auf den Forester Pass, mit 4.009m der höchste Pass auf dem gesamten Pacific Crest Trail. Von weitem schon konnte ich winzige Personen am Pass sehen und der Weg dorthin sah etwas abenteuerlich aus. Das Wetter war perfekt, Sonnenschein den ganzen Tag über, während man im Frühling hier noch durch tiefen Schnee stapfen muss. Den letzten Fluss und damit die letzte Wasserquelle hinter mich gelassen, ging es im Zig-Zag nach oben am steilen Berghang entlang. Die Aussichten zum See waren unglaublich schön und die Sonne brannte auf knapp 4.000m extrem stark. Ich nutze mein nasses Bafftuch um mich kühl zu halten und nach weiteren 15 Minuten komme ich am höchsten Punkt des Pacific Crest Trails an: Dem Forester Pass auf knapp über 4.000m.

Die Sicht auf die andere Seite des Forester Pass
Kearsarge Pass auf dem Weg nach Bishop
Kearsarge Pass Berausblicke

Ich war dann ganz allein am Gipfel, da es mittlerweile schon etwa später geworden ist. Alle Wanderer vor mir waren schon auf dem Weg ins Tal und ich halte mich noch ca. eine Stunde am Gipfel auf, genieße die atemberaubenden Landschaften mit aufkommenden dunklen Wolken auf der anderen Seite des Passes und starte ca. 1 Stunde vor Sonnenuntergang den Abstieg. Die Sonne zeigte sich nun von Ihrer besten Seite und die Goldene Stunde färbt alle Steine um mich herum in ein zauberhaftes Licht. Für genau solche Momente liebe ich das wandern so sehr!

Mosquitoes in der Sierra Nevada

Das Zelt aufbauen wurde nun immer mehr zur Qual, Mosquitoes sind überall und lassen mir keine Chance, in Ruhe das Zelt aufzubauen und das wohlverdiente Abendessen vorzubereiten. Ich hatte mindestens 40 davon um mich rum und verkriechte mich nur so schnell es geht im Zelt. Mit dem Kochen wird es so nichts und es gab nur ein paar Süßigkeiten zum Abendessen, bevor ich erschöpft einschlafen konnte.

Der Forester Pass ist nur der Anfang von einer Reihe an Bergen, welche innerhalb der Kalifornischen Sierra Nevada Berge bestiegen werden müssen. Auffällig dabei ist, dass jeder davon seinen eigenen Charme hat und es nie langweilig wird. Für all diejenigen, die in Bishop einen Re-supply bzw. Ruhetage einlegen wollen, heißt es nun einen ganzen Tag Umweg über den Kearsarge pass einzuplanen.

Viel los auf dem Pass Richtung Bishop
See auf dem Weg nach unten
Zurück auf dem Trail nach einer Verletzungspause

Auf dem Kearsarge Pass war einiges los! Da die Strecke hier so lange ist muss fast jeder Hiker früher oder später neuen Proviant kaufen oder brauch einfach mal eine Pause. Es war fast schon wie eine Autobahn hier, ständig kamen Leute von beiden Seiten an um entweder nach Bishop oder wieder zurück auf den PCT zu gelangen. Ich selbst musste mich in Bishop erst einmal in ärztliche Behandlung geben und mir den Fuß röntgen lassen, nachdem dieser doch sehr Schmerzhaft beim Auftreten wurde. Nach ein paar Tage Pause in der Stadt ging es dann voll gepackt mit Proviant und vor allem Süßigkeiten wieder auf den Trail. Diesmal war der Kearsarge pass komplett leer zu meinem Erstaunen!

Die Etappe zur John Muir Hütte

Ein weiteres Highlight kam direkt im Anschluss: Der John Muir Pass. Der Trail verläuft quasi parallel zum PCT für einige Zeit und wird noch häufiger besucht, da er nicht so lang ist wie der PCT mit „nur“ 340km. Auf dem Weg muss zunächst ein weites Tal überquert werden und die Aussichten sind dank perfektem Wetter wieder einmal traumhaft. Die Etappe zur John Muir Hütte ist ferner eine der härtesten Tage auf dem Trail Aufgrund der vielen Höhenmeter die hier hinterlegt werden müssen. Der Pass an sich ist jedoch nicht so hoch wie der Forester Pass.

An der Hütte angekommen, sammeln sich wieder die Wanderer für eine Pause. Die Hütte ist eher ein Steinhügel mit einem Denkmal im inneren. Bei schlechtem Wetter kann sie auch als Unterschlupf dienen, in guten Tagen läuft man nach der Pause einfach weiter und kann sich auf den längsten „Downhill“ Part des PCTs freuen.

Unglaublich schöne Tallandschaft auf dem Weg zum Muir Pass
Der John Muir Pass ist eine der schwierigsten Abschnitte
Eine kleine Steinhütte schmückt den John Muir Pass

Auf dem Weg nach unten war wieder kaum eine andere Seele z sehen, es verteilt sich wirklich super auf dem Pacific Crest Trail. Wenn man nicht in einer Gruppe zusammenläuft, hat man wirklich nur in den Pausen viel Gesellschaft. So schlenderte ich an den schönsten Traumseen vorbei (dazu mehr im Folgenden dritten und letzten Teil meiner PCT Highlight Serie) und suchte mir auf der Karte ein schönes Plätzchen zum Zelten aus. Hierzu ist zu erwähnen, dass fast alle anderen Hiker mit der App „Halfmile’s PCT“ unterwegs sind. Diese zeigt alle Wasserquellen, Campsites und sonstige wichtigen Infos rund um den Trail und die Städte am Trail an. Ich selbst bin nur per MAPS.ME unterwegs gewesen, man kann sich die Rohdaten der Halfmile App auch einzeln runterladen oder dort einbinden inkl. Streckenführung und den wichtigen Infos. Es sieht natürlich in Halfmile etwas besser aus, aber letztendlich kommt man meiner Meinung nach auch ohne recht gut klar. Der wichtigste Aspekt hier waren die Informationen zu den Wasserquellen in den Wüsten, aber über das Thema wird eh ständig von allen geredet, sprich man bekommt die Info auch so mit.

Selden Pass &  Sonora Pass

Als nächstes stand dann der Selden Pass auf dem Programm, wieder komplett anders und wieder einfach nur unglaublich schön. Vor allem, sobald man einen Blick auf die andere Seite erblicken kann. Dort unten breitete sich der Marie Lake aus, optisch sieht es eher wie 5 kleinere Seen. Dazu super Berge im Hintergrund und die Kombination hatten mir einfach den Atem geraubt. Einer meiner Landschaftlichen Highlights auf dem gesamten PCT!

Einer meiner schönsten Aussichten auf den Marie Lake
Pyramiden in Kalifornien?
Sonnenaufgang vom Sonora Pass

Die Wanderung ging weiter über viele Wald- und Seenlandschaften, aber die Berge blieben natürlich auch ein ständiger Begleiter. Ich werde hier nicht auf alle einzelnen eingehen, möchte aber die Northern Cascades aus Washington erwähnen, welche ich leider nur zum Teil erkunden konnte Aufgrund der kurzen Zeit auf dem PCT. Irgendwann muss ich die fehlenden Teile noch mal nachholen und werde darüber dann in der Zukunft auf meinem YouTube Kanal berichten

Der letzte Bergpass, den ich euch hier vorstellen möchte, ist der Sonora Pass. Er befindet sich am Ende der Sierra Nevada range und stellt die letzte Etappe vor Kennedy Meadows North da. Hier kann man seinen Bär Kanister wieder abgeben (sofern man ihn wie ich nur ausgeliehen hat) und freut sich über einen leichteren Rucksack. Bevor es so weit kommt, steht jedoch der Pass noch an. Hier habe ich persönlich meinen schönsten Sonnenaufgang erleben können, der Tag ging früh um 4:30 Uhr morgens los und ich war ganz allein am Pass mit schönen Serpentinen unter mir.  Nach kurzer Zeit hatten mich die ersten Thru hiker schon wieder überholt, da ich mir einfach zu viel Zeit zum genießen und filmen lasse und die Wander-Geschwindigkeit für mich eher zweitrangig war.

Sonora Pass
Sonora Pass: Der letzte Berg vor Kennedy Meadows North
Sundown

Nachdem auch der Sonora Pass bewältigt wurde und wieder für super schöne Landschaftsaufnahmen gesorgt hat, bin ich ans Ende der Sierra Nevada Bergkette in Kalifornien angekommen und habe mir ein paar Tage Ruhe in Kennedy Meadows North gegönnt. Wie gut das Essen immer schmeckt nachdem man eine Woche nur vom Camping Kocher gelebt hat! Hoffentlich hat euch der Artikel gefallen, bis zum nächsten Mal.

Schlusswort

Ich hoffe meine Reise durch den PCT hat euch gefallen. Schaut gerne einmal in die komplette Pacific Crest Trail Video Serie rein für die kompletten Details und weiter geht es auf meinem YouTube Kanal mit einer neuen Serie über meine Wanderungen in Nepal auf dem Jiri nach Lukla hike und dem Three Passes Trek ganz in der Nähe vom Everest. Lasst gern ein Abo da wenn ihr weiter an meinen Wander Abenteuern teilhaben möchtet!   

Es folgt

  • Der Pacific Crest Trail – die Seen
Christopher Heil

Christopher Heil

Chris on Tour

Einer meiner größten Leidenschaften ist das Reisen und ich habe einen großen Teil meines Lebens damit verbracht. Berglandschaften rauben mir dabei immer wieder den Atem und ich fühle mich generell in der Natur am wohlsten. Städte Trips hingegen versuche ich immer auf ein Minimum zu beschränken. In meinem Reiseblog www.chrisontour84.de teile ich meine schönsten Bilder, Videos und Trip Reports. Ab und zu findet ihr bei mir auch spezielle Themen wie Reisekosten, Ausrüstungstests und eine Vorschau auf neue Trips.

Wandersocken Ratgeber

Wandersocken Ratgeber

Sockenauswahl im Körbchen

Erst die richtigen Socken machen den Wanderschuh perfekt!

Mit der Wahl des richtigen Wanderschuhs hat man schon einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Aber auf die inneren Werte kommt es ja bekanntlich genauso an. Und somit ist die Wahl der richtigen Wandersocke mindestens genauso wichtig.

Mittlerweile gibt es ebenso viele Socken von den unterschiedlichsten Herstellern wie Sand am Meer. Okay, ganz so viele sind es schlussendlich nicht, aber doch schon eine ganze Menge. Und dabei kann man schonmal den Überblick verlieren. Denn wer blickt da schon durch und kann Outdoor-, Hike-, Trek’n Travel-, Trekking-, Multifunktions- oder Nordic-light-Socken auseinanderhalten?!

Damit Du schneller den richtigen Socken findest, geben wir Dir mit unserem Ratgeber die wichtigsten Punkte an die Hand, bzw. den Fuß.

5 Fakten, warum die Wahl eines geeigneten Wandersocken so wichtig ist

  • eine bessere Dämpfung im Zehen- und Fersenbereich
  • genaue Passform
  • Feuchtigkeitstransport durch Materialmix
  • geruchshemmend
  • Einsparung von Gewicht bei Mehrtagestouren

Haben Dich unsere 5 Fakten schon überzeugt? Wenn nicht solltest Du auf alle Fälle weiterlesen, denn dann erfährst Du noch mehr zu den einzelnen Punkten. Natürlich darfst Du auch weiterlesen, wenn Dich unsere Fakten schon überzeugt haben. Vielleicht haben wir ja doch noch die ein oder andere Info für Dich, die Du noch nicht kanntest.

Der Mix macht’s – woraus bestehen eigentlich Wandersocken

Bei den verschiedenen Wandersocken kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Welche dies sind und in welchem Anteil diese in der Socke enthalten sind, kannst Du der Verpackung des jeweiligen Sockens entnehmen.

Damit Du einen Überblick behältst welche Materialien das überhaupt sind und welche Eigenschaften diese besitzen folgt hier unser kleines Material-Lexikon:

Wolle

Wolle ist eine tierische Faser und wird meist von Schafen gewonnen. Wolle vereint viele positive Merkmale wie z.B.: weich, wärmend, atmungsaktiv, elastisch, geruchsneutral

Baumwolle

Baumwolle ist eine Naturfaser aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze. Sie ist robust, reißfest, säureunempfindlich, isolierend und luftdurchlässig

Merinowolle

Diese Wolle stammt von Merinoschafen und überzeugt neben den Merkmalen der normalen Wolle zusätzlich noch durch besondere Feinheit und Weichheit aus.

Polyacryl

Polyacryl ist eine Kunstfaser auf Erdölbasis. Diese Fasern werden gerne mit Wolle kombiniert. Dadurch verfilzt diese nicht so schnell und ist pflegeleichter

Polyester

Polyester ist eine Kunstfaser und besteht aus Polyethylenterephthalat. Diese Faser wird in vielen Kleidungsstücken verwendet und ist wasserabweisend sowie schnelltrocknend

Polyamide

Polyamide wie z.B. Nylon sind besonders reiß- und scheuerfeste Kunstfasern. Da sie zusätzlich wasserabweisend und schnelltrocknend sind, werden die Fasern in vielen Sportkleidungen verwendet.

Polypropyleen

Polypropylen ist ein thermoplastischer Kunststoff. Textilien bei denen dieser Kunststoff zum Einsatz kommt sind atmungsaktiv, isolierend und wasserabweisend

Elasthan

Elastan ist eine synthetisch hergestellte Textilfaser die, wie der Name schon erahnen lässt, extrem dehnbar und elastisch ist.

Mythlan

Mythlan ist eine neuentwickelte High-Tech-Faser die durch Eigenschaften wie hautneutral, antiallergisch, atmungsaktiv und klimaregulierend überzeugt

Silberfaden / -draht

Hierbei handelt es sich um ein spezielles Garn das eine antimikrobielle Wirkung besitzt und somit Schweißfüßen entgegenwirkt

Smartcel

Die Smartcel-Faser ist eine Cellulosefaser, in die Zink eingearbeitet ist. Das vereint einen revitalisierenden Effekt mit hygienischen und antibakteriellen Eigenschaften.

unterschiedliche Wandersocken in unserem Sortiment

Worauf solltest Du beim Kauf von Wandersocken achten?

Wie eingangs schon mal erwähnt gibt es mittlerweile für jede Gelegenheit die passenden Socken. Zu Beginn solltest Du Dir also erstmal die Frage stellen was für eine Tour Du planst oder für welchen Einsatzbereich der Wandersocken sein soll. Machst Du nur eine Tageswanderung oder vielleicht doch eine längere Trekkingtour mit viel Gewicht im Rucksack? Genauso wichtig ist die Jahreszeit zu der Du unterwegs bist.

Einige Dinge sollte jedoch jeder gute Wandersocken auf jeden Fall mitbringen, auf die wir hier im folgenden etwas näher eingehen. Denn ein idealer Socken schützt vor Reibung und somit vor Blasenbildung. Er bietet zusätzliche Dämpfung im Zehen- und Fersenbereich, unterstützt den Fußballen beim Abrollen und transportiert entstandene Feuchtigkeit in Form von Schweiß schnell nach außen weiter. 

Schaftlänge

Bei der Schaftlänge unterscheidet man so genannte Sneakersocken, welche eher für Multifunktionsschuhe geeignet sind, von Socken mit mittelhohem Schaft oder Wander-/Trekkingsocken die fast über das gesamte Schienbein gehen. Grob gesagt: je anspruchsvoller die Tour, desto länger der Socken. Natürlich steht die Sockenlänge auch im Verhältnis zum Wanderschuh. Denn ein zu kurzer Socken stört bei einem Schuh mit höherem Schaft oder rutscht gar unter den Fuß beim Laufen.

Passform

Der Wandersocken muss absolut perfekt sitzen. Somit versteht sich von selbst, dass es in keinem Bereich Falten geben darf. Ansonsten sind Blasen durch unangenehme Druckstellen quasi schon vorprogrammiert. Ein paar Socken ist immer für mehrere Schuh- bzw. Fußgrößen geeignet. Liegst Du mit Deiner Größe genau zwischen zwei Größen, empfiehlt es sich definitiv das kleinere Paar zu wählen.

Sockendicke

Bei der Sockendicke kann man ebenfalls wieder grob festhalten: je anspruchsvoller die Tour, desto dicker der Socken. Die Jahreszeit spielt bei der Sockenwahl natürlich auch ein Rolle. Im Sommer zieht man selbstverständlich bei normalen Wanderungen keine extrem dicken Socken an. Multifunktionssocken sind in der Regel relativ dünn. Socken zum Wandern findest Du von Light Cushion (dünn), über Medium Cushion (mittel) bis hin zu Full Cushion (dick). Spezielle Socken können noch dicker sein und sind z.B. fürs Bergsteigen in hochalpinem Gelände (Gletscher) ausgelegt.  

Materialmix

Wie oben schon aufgelistet, setzten die Hersteller auf unterschiedliche Mixturen bei den Wandersocken. Und jedes einzelne Material hat seine Stärken und Schwächen. Wichtig ist jedoch der richtige Mix für den passenden Schuh. Für Volllederschuhe benötigt man andere Socken (höherer Wollanteil) wie für einen Wanderschuh mir Gore-Tex Membran. Wenn Du weiter runter scrollst, findest Du Empfehlungen von uns für jede Kategorie.

Socken-Hersteller in unserem Sortiment

Im Sortiment in unserem Onlineshop sowie im Ladengeschäft findest Du Socken folgender Hersteller:

Herstellerangaben zum Materialmix

Nachhaltigkeit und Zertifikate: wie findest Du umweltfreundliche Wandersocken

Vielen Menschen ist heut zu Tage das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig. Das ist auch den Herstellern bekannt. Auf deren Webseiten kann man sich über den Standpunkt der einzelnen Firmen dazu genauestens informieren.

Die allermeisten setzten sich dafür ein, dass mit den Ressourcen unserer Umwelt so umgegangen wird damit zukünftige Generationen auch noch etwas davon haben und diese ebenso nutzen können.

Dabei wird jeder einzelne Schritt auf den Prüfstand gestellt und stetig verbessert. Vom Erzeuger über die Lieferketten bis hin zum fertigen Endprodukt wird jedes Detail berücksichtigt.

Recycling oder Upcycling sind auch wichtige Punkte und ganz groß im Trend. Reste werden zum Beispiel anderweitig verarbeitet oder Kunststoffe recycelt und in neue Produkte eingearbeitet.

Natürlich gibt es für dieses wichtige Thema auch zahlreiche Zertifikate und Siegel. Wichtige Zertifikate sind unter anderem:

Standard 100 von OEKO-TEX

Dieses Zertifikat gehört zu den weltweit bekanntesten Labels für schadstoffgeprüfte Textilien. Alle Bestandteile eines Produkts werden auf unterschiedliche Schadstoffe nach speziellen Kriterien geprüft und sind somit gesundheitlich unbedenklich.

Non-Mulesing Wool

Mulesing beziehungsweise Mulesierung ist eine schmerzhafte Methode um Schafe vor Fliegenbefall zu schützen. Dabei wird den Tieren die Haut rund um den Schwanz ohne Betäubung entfernt. Non-Mulesing steht also für tierfreundliche Produkte.

Größenangaben auf der Verpackung

Unsere Empfehlungen zum Wandersocken-Kauf

Wanderschuhe werden in Kategorien unterteilt. Auch unser Sortiment ist in unterschiedliche Kategorien aufgeteilt. Diese Unterteilung lehnt sich an die Kategorien von Hanwag sowie den Lowa-Index an.

  • M – Mutlifunktionsschuh
  • A – Altag- & Freizeitschuh
  • A/B – Leichter Wanderschuh
  • B – Wanderschuh
  • B/C – Trekkingstiefel
  • C – Bergstiefel Alpin
  • D – Bergstiefel Hochalpin 

Aber damit nicht genug. Im Folgenden bekommst Du von uns eine Empfehlung zu jeder einzelnen Kategorie. Über den Link auf dem Bild gelangst Du direkt in den Shop. Diese Empfehlungen sind aber nur ein grober Überblick. Wenn Du weitere Fargen hast kontaktiere gerne unser Service-Team unter 0661 / 480 199 0, schreib uns eine Email an kundenservice@doorout.com oder sprech unser freundliches Ladenpersonal vor Ort direkt an.

Aufkleber Schuhkategorie A
Aufkleber Schuhkategorie AB
Aufkleber Schuhkategorie B
Aufkleber Schuhkategorie BC
Aufkleber Schuhkategorie C
Aufkleber Schuhkategorie D

Wandersocken für Kids

Wir führen in unserem Sortiment auch Socken aus dem Hause Trollkids speziell für Kinder. Diese Socken bestehen ebenfalls aus einem Materialmix wie bei den Erwachsenen und sind in zwei unterschiedlichen Varianten (Mid-Cut und Low-Cut) sowie in diversen Farben erhältlich.

Spezielle Socken zum Radfahren

Natürlich haben wir neben den klassischen Multifunktions- und Wandersocken noch weitere Socken im Programm. Dazu gehören spezielle Socken zum Radfahren/Biken. Diese kommen bei uns vom schottischen Radsportbekleidungs-Hersteller Endura.

Nimm Zwei… Socken

Eine weitere Besonderheit sind sogenannte Protector-Socken. Jeder hat doch sicherlich schon mal die Aussage gehört, man sollte zwei Paar Socken übereinander tragen um Blasen zu verhindern. Hier scheiden sich wieder einmal die Geister. Aber das Prinzip überzeugt. Auch bei wirklich gut sitzender Wandersocke neigen manche dazu sich trotzdem Blasen zu laufen.

Die Rohner Protector Plus Unterziehsocke ist eine hauchdünne Socke, ähnlich einem Nylonstrupf, und wird unter die normalen Wandersocken drunter gezogen. Somit muss man nicht zwei dicke Socken übereinander tragen, was vermutlich eh dazu führt, dass man kaum noch genug Platz im Schuh hat. Durch die dünne Unterziehsocke entsteht Reibung, wenn sie denn entsteht, zwischen beiden Socken und nicht zwischen Socken und Haut. Somit haben Blasen keine Chance mehr.

Die richtige Pflege der Wandersocken

Oberstes Kredo bei Socken aus Wolle oder mit Wollanteil ist hier: so wenig wie möglich waschen! Am besten ist Lüften/Trocknen und am nächsten Tag direkt wieder die selben Socken anziehen. Somit reichen auf längeren Touren maximal 2 bis 3 Paar Wandersocken im Gepäck, bzw. 1 Paar am Fuß.

Und wenn der Zeitpunkt der Wäsche dann doch mal gekommen ist, kann der Pflegehinweis des Herstellers ein wichtiger Ratgeber sein. Bei Socken mit Wolle empfiehlt sich ein Wollwaschmittel oder je nach Materialmix auch Feinwaschmittel. Gewaschen wird von Hand oder maschinell am besten im Wollwaschgang oder Feinwäsche bei 30 Grad. Das reicht vollkommen aus, schont das Material und unterstützt die Langlebigkeit. Im Übrigen auch bei Funktionssocken ohne Wolle. 

Kleiner Tipp am Rand: auch Socken am besten auf Links gewaschen. Denn Hautschüppchen und Schweiß sitzen in der Regel auf der Innenseite und nicht außen. Äußere Verschmutzung lässt sich meistens vor dem Waschen durch Ausschütteln entfernen.  

Ein weiterer nützlicher Hinweis: kein Chlor, Bleichmittel, Weichspüler oder sonstige Waschzusätze verwenden. Diese schaden den Materialien eher als das sie nützen. Und Du willst ja länger was von Deinen Wandersocken haben, oder nicht?

Der Pacific Crest Trail

Der Pacific Crest Trail

Der Pacific Crest Trail – kurz PCT – ist wohl einer der bekanntesten Fernwanderwege der Welt. Die 4265 km zwischen der Mexikanischen und Kanadischen Grenze haben vor allem durch den Film „Wild“ mit Reese Witherspoon aus dem Jahre 2014 viel Aufmerksamkeit bekommen. Seit dem machen sich jedes Jahr viele Menschen auf die lange Reise. Ich selbst konnte im Jahr 2021 Corona bedingt nicht den kompletten Trail ablaufen, habe aber in meinen 35 Wandertagen immerhin die 1000km Marke geknackt und nach dem Start in der Mojave Wüste die kompletten Sierra Nevada Berge sowie Teile aus den Northen Cascades in Washington genießen können. Die Kamera war dabei stets dabei und alles wurde im Detail in meiner 15-teiligen YouTube Serie dokumentiert.

Start in Los Angeles

Nach ein paar Tagen in Los Angeles ging die Wanderung für mich endlich am 31.Mai von Mojave aus los. Man benötigt ein Permit für die Wanderung und diese sind auf 50 pro Tag begrenzt. Ihr müsst euch also frühzeitig für die (kostenlosen) Permits anmelden, falls ihr den PCT selbst einmal wandern möchtet. Die California (CA) Section F ist bekannt für die wohl härteste Zeit auf dem PCT, da man hier mit den größten Strecken zwischen zwei Wasserquellen zu tun hat. Los ging es dann endlich am Tehachapi Pass, von dem auch Reese Witherspoon im Film „Wild“ ihre Reise gestartet hat. 137km Wüste lagen vor mir, welche ich in 5 Tagen bis zum Etappenende Walker Pass absolvieren wollte. Nach ca. 30 Minuten machte ich bereits erste Bekanntschaft mit der Thru Hiking community, alle unter einem Schatten-spendenden Baum gekercht. Es war ca. 11:00 Uhr Mittags und mir wurde erklärt, dass von dieser Uhrzeit keiner mehr in der Wüste wandern würde. Es ist einfach zu heiß! Wir hatten ca. 43°C an diesem Tag und bis 16:00 würden nun alle im Schatten liegen und sich ausruhen und erst Abends oder sogar nachts die Strecke aufholen. Da es für mich noch Tag 1 war, bin ich für ca. zwei Stunden weiter gelaufen und habe mir dann auch ein schattiges Plätzchen gesucht.

PCT Wegweiser
bei 43°C keiner mehr durch die Sonne
Unglaublich viele Windmühlen beim Blick zurück nach Mojave

Während des ersten Tages hat man sehr oft einen guten Blick auf die zahlreichen Windräder, die unterhalb der Berge auf der flachen und windigen Ebene aufgebaut sind. Ein sehr imposantes Bild, da man sie in diesen Mengen in Deutschland noch nicht vorfindet. Mein Körper musste sich erst einmal wieder an das Wanderleben gewöhnen, nachdem ich während der ersten Corona Lockdowns nicht wirklich viel aus dem Haus rausgekommen bin und auf jeden Fall in keiner Topform war. Glücklicherweise kann man sich sein eigenes Tempo aussuchen als Solo hiker und ich habe immer wieder kleine Grüppchen von „Trail Familien“ angetroffen. Hierbei handelt sich um Hiker, die sich im Laufe Ihrer Zeit auf dem PCT gut verstanden haben und sich dann zu einem Verbund zusammen organisieren. Oft wird hierbei weiterhin im eigenem Tempo gelaufen und die schnelleren Wanderer warten dann einfach auf die langsameren bei einem vorher abgemachten Camp spot.

Von Jung bis Alt, von top fit bis weniger fit

Super interessant was man alles an Charakteren auf dem PCT antrifft: Von Jung bis Alt, von top fit bis weniger fit und das Ganze ist auch sehr international. Ich habe nur ca. 30% Amerikaner getroffen und der Rest war ein schöner Mix aus Ländern und Kulturen, trotz der erschwerten Einreise durch die Corona Pandemie. Interessant war ebenso, dass trotz Pandemie alle 50 Startplätze pro Tag vergeben wurden, ich hätte hier mit etwas weniger Leuten gerechnet. In einem normalen Jahr muss man sich wirklich frühzeitig um die Permits kümmern.

Im Schnitt 27,5 km pro Tag

Im Durchschnitt lief ich 27,5km pro Tag durch die Wüste, ein guter Wert für die erste Woche auf dem Pacific Crest Trail und unter den herrschenden Bedingungen. Die Landschaften sind karg und trocken, es ist heiß und fast immer windstill. Die Mojave Wüste sieht aber nicht wie eine klassische Wüste aus und man es sich evtl. von der Sahara vorstellt. Es gibt keine Sanddünen, aber dafür viele Berge. Bäume findet man selten und teilweise hatte ich arge Probleme mir ein schattiges Plätzchen für die Mittagspause zu finden. Im Notfall musste ich mich zusammengekrochen direkt am Wegesrand unterhalb eines kleines Busches legen um mich etwas im Schatten ausruhen zu können.

Wüstenlandschaft in der Mojave
So stellt man sich nicht unbedingt eine Wüste vor, statt Dünen gibt es Berge
Immer mit dabei war mein TOAKS LIGHT Titanium 650ml Pot

Ich war fast immer alleine unterwegs im ersten Abschnitt der California (CA) Section F und habe mich jeden Abend auf mein Essen gefreut. Davon hatte ich übrigens viel zu viel dabei und direkt an Tag 2 den Nicknamen „HeavyPack“ bekommen. Ich hatte eigentlich schon genug Essen, aber dann hat mir mein Couchsurfing Host in Los Angeles noch seine Lieblings Ramen mitgegeben und am Ende hatte ich geschätzt doppelt so viel Essen wie benötigt dabei. Dazu kamen noch knapp 8 Liter Wasser und mein Laptop und zack hatte ich meinen Trail Namen bekommen. In meinem PCT Highlight Video Nummer 1 könnt ihr euch einen genaueren Überblick über meine Kochsessions und Einkaufslisten machen. Beim Kennenlernen von anderen Wanderern habe ich so immer gefragt, ob jemand etwas zu wenig Essen hat und der ein oder andere hat sich über ein paar Extra Rahmen Rationen sehr gefreut.

Trail Angels stellen Wasser bereit

Die Tage fühlten sich langsam normaler an und ich bin schnell in meinen Rhythmus gekommen. Generell war ich etwas schneller unterwegs als die meisten anderen, aber durch meine Pausen zum Filmen und fotografieren ca. gleichschnell am Ende. Die Hitze wurde noch schlimmer und teilweise hat man bis zu 65km kein Wasser, hier muss also gut geplant und durch diverse Apps immer die neusten Infos zur nächsten Quelle in Betracht gezogen werden. Der Abschnitt von „Landers Spring“ zum „Walker Pass“ zum Beispiel ist einer der längsten und muss das Wasser gut rationieren und hoffen, dass die Trail Angel unterwegs Wasser bereitstellen.

Das passierte in meinem Fall zum Glück und obwohl es nach ein paar Stunden ohne Wasser schnell zu einem extrem trockenen Mund kam, war ich nie wirklich in Gefahr durch Wassermangel. Man hat zum Glück auch immer viele andere Wanderer um sich herum und kann sich gegenseitig umeinander kümmern. Ich würde es also nicht als gefährlich beschreiben solange man auf dem Weg bleibt. Als besonders angenehm kann ich es aber auch nicht darstellen, man kann es förmlich kaum abwarten aus der Wüste rauszukommen nach den ersten Wochen in der Hitze und Trockenheit.

Ein kleiner Auszug aus meinem Essensvorrat
Hitze und Wassermangel wurden zur Normalität in der Wüste
Dank Trail Angel kann man auch Abschnitte von 65km zwischen zwei Quellen ermöglichen

Mein Körper und vor allem mein Fuß waren einfach nicht vorbereitet

Die meisten der Quellen waren auch fast ausgetrocknet und teilweise hat das Auffüllen einer Wasserflasche bis zu 10 Minuten gedauert. Meine absolute Lieblingsquelle kam dann am Ende des dritten Tages im „Landers Camp“ mit einer Wanne voller glasklarem, sauberen und vor allem kalten Wasser. Hier konnte ich mich zum ersten Mal auch etwas frisch machen und ohne Einschränkungen trinken – einfach super und meine Reaktion dazu könnt ihr am Ende des ersten PCT Videos sehen.

Für die nächsten Tage wurde dann auch alles etwas angenehmer, da ich mich an die üblichen Blasen und die heiße Umgebung gewöhnen konnte. Alles wurde etwas einfacher von nun an, jedoch musste ich am fünften Tag in der Wüste feststellen, dass ich es evtl. doch etwas zu motiviert angegangen bin. Mein Körper und vor allem mein Fuß waren einfach nicht vorbereitet genug und am Ende der ersten Etappe nach 137km hatte ich schon starke Schmerzen beim Auftreten bekommen. Glücklicherweise hatte ich es bereits zum Walker Pass geschafft und aus einem Resupply stop in der Nähe gelegenen Stadt Lake Isabella wurde daraufhin eine 4-Tage lange Pause, um meinem Körper und den Fuß etwas Ruhe zu gönnen. Das Motel war so gut wie leer und ich hatte den ganzen Pool alleine für mich, perfekt!

Der härteste, heißeste, trockenste und generell unangehmsten Teil des PCT

Das war also mein Einstieg auf dem Pacific Crest Trail und ich wurde oft gefragt, wieso ich genau an diesem Punkt eingestiegen war. Ausnahmslos alle Thru hiker, die bereits von der Mexikanischen Grenze aus losgewandert sind, urteilten über den California (CA) Abschnitt F als den härtesten, heißesten, trockensten und generell unangehmsten Teil des PCT bisher. Für mich war es aber wichtig, zumindest einen Teil der Wüste ablaufen zu können. Nun hatte ich noch weitere ca. 100km Wüste vor mir, bis ich im berühmten Kennedy Meadows ankommen würde. Dieser Punkt stellt das Ende der Wüste da und den Anfang der Sierra Nevada Berge, welche meine neue Heimat für die nächsten Wochen sein würden. Mehr dazu erfahrt ihr im nächsten Teil der drei-teiligen Serie. Die Impressionen der Wüste und meiner Kochsessions könnt ihr euch nun auch noch einmal als 8-minütiges Video anschauen – viel Spaß damit und bis zum nächsten Mal!

Die erste richtige Wasserquelle im „Landers Camp“ war sicherlich eines der Highlights auf der ersten Etappe
Körper und Seele erholen sich dank leerem Motel Pool wieder schnell
traumhafter Sonnenuntergang am Mt. Whitney

Schlusswort

Ich hoffe meine Reise durch den PCT hat euch gefallen. Schaut gerne einmal in die komplette Pacific Crest Trail Video Serie rein für die kompletten Details und weiter geht es auf meinem YouTube Kanal mit einer neuen Serie über meine Wanderungen in Nepal auf dem Jiri nach Lukla hike und dem Three Passes Trek ganz in der Nähe vom Everest. Lasst gern ein Abo da wenn ihr weiter an meinen Wander Abenteuern teilhaben möchtet!

Es folgen

  • Der Pacific Crest Trail – die Berge
  • Der Pacific Crest Trail – die Seen
Christopher Heil

Christopher Heil

Chris on Tour

Einer meiner größten Leidenschaften ist das Reisen und ich habe einen großen Teil meines Lebens damit verbracht. Berglandschaften rauben mir dabei immer wieder den Atem und ich fühle mich generell in der Natur am wohlsten. Städte Trips hingegen versuche ich immer auf ein Minimum zu beschränken. In meinem Reiseblog www.chrisontour84.de teile ich meine schönsten Bilder, Videos und Trip Reports. Ab und zu findet ihr bei mir auch spezielle Themen wie Reisekosten, Ausrüstungstests und eine Vorschau auf neue Trips.