Ultra AFRICA Race – Mosambik Continental Challenge

Ultra AFRICA Race – Mosambik Continental Challenge

Nach der erfolgreichen Teilnahme am längsten Etappenlauf der Welt im australischen Outback über 522 km im Mai des Jahres steht nun die Teilnahme am „Ultra AFRICA Race“ im ostafrikanisches Mosambik bevor. 

Hierbei handelt es sich um ein Etappenrennen über die Dauer von fünf Tagen, an welchen insgesamt 220 km und rund 3.600 Höhenmetern zu absolvieren sind. Der Veranstalter des Rennens stellt Zelte und Wasser zur Verfügung, das sonst notwenige Equipment und die Verpflegung sind im Rucksack mitzuführen.

 Die Veranstaltung findet in den Provinzen Gaza und Inhambane im Süden des Landes statt. Die Route führt vom Ufer des Lake Nhambavale zum Jangamo Beach. Die Läufer erwartet eine Strecke durch Kokosnusswälder, an Seen vorbei und durch zahlreiche Dörfer, welche in den Dünen vor den Toren des Ozeans liegen. Aber auch lange, weiße Sandstrände gehören zum Streckenprofil.

In unmittelbarer Nähe eines der Camps, in welchen wir nächtigen werden, befindet sich eine Schule. Hier freue ich mich besonders auf das Zusammentreffen mit den einheimischen Kindern und bin sehr gespannt, wie ich als Fremder empfangen werde. Als einziger deutscher Teilnehmer versuche ich natürlich meine Heimat bestmöglich zu repräsentieren.

Fotos (c) 2018 Canal Aventure / Gabriel Pielke

Die einzelnen Etappen

  • Etappe 1: Lac Nhambavale – Kanda ( 36 km, 618 HM )
  • Etappe 2: Kanda – Quissico ( 39 km, 750 HM )
  • Etappe 3: Quissico – Lac Poelela ( 45 km, 815 HM )
  • Etappe 4: Lac Poelela – Cambula ( 53 km, 774 HM )
  • Etappe 5: Cambula – Jangamo ( 47 km, 657 HM )

Der französische Veranstalter „CANAL AVENTURE“ richtet die sogenannte „Continental Challenge“ aus. Der Name ist Programm, denn auf jedem der fünf Kontinente wird ein Ultra-Rennen ausgetragen. Wenn man alle fünf Rennen innerhalb von zwei Jahren erfolgreich absolvieren sollte, winkt die Aufnahme in den elitären Club der „Continental Finisher“.

Die Challenge beinhaltet folgende Etappenläufe

Sascha Gramm

Sascha Gramm

www.sascha-lauftrainer.de

Seit über 20 Jahren aktiver Ausdauersportler, der immer auf der Suche nach neuen, sportlichen Herausforderungen ist. Mittlerweile auch als Laufrainer unterwegs, um Interessierten mit großer Freunde und Leidenschaft die zahlreichen Vorzüge des Laufens zu vermittlen. Für eine Challenge-Teilnahme mit Joey Kelly stand das Team von Doorout mit Rat und Tat zur Seite. Seitdem resultiert ein regelmäßiger Austausch zudem auch das Verfassen von diversen Blogbeiträgen zählt

Spendenaktion von Keen & Sherpa

Spendenaktion von Keen & Sherpa

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Reisetipp Norwegen – 5 lohnenswerte Tagestouren

Reisetipp Norwegen – 5 lohnenswerte Tagestouren

Norwegen ist bekannt ist für seine Berge, Gletscher und tief eingeschnittenen Fjorde. Wer das skandinavische Land erkunden will, den erwarten Trolle, sauberes Wasser und unendlich viel Natur von Kristiansand im Süden bis hoch hinaus zum Nordkap.

Wer mit dem Auto oder einem Camper anreist gelangt mit einer der vielen Fährverbindungen über den Skaggerak hinweg in das faszinierende Land. Unzählige Campingplätze finden sich an vielen Stellen, oder man macht einfach Gebrauch vom Jedermannsrecht und campiert wild an den schönsten Plätzen die man finden kann.

Alternativ kann man sich natürlich auch eine Ferienwohnung oder ein Hotelzimmer buchen um von dort aus die Umgebung zu erkunden. Jedoch sollte man die Entfernungen in Norwegen nicht unterschätzen. Denn für eine Strecke von 100 Kilometern ist man schnell mal 2 bis 3 Stunden unterwegs.

 

Aber das positivste was das Land zu bieten hat, ergreift einen sofort wie man das Land betritt. Ob man will oder nicht wird man sofort entschleunigt und kann sich voll und ganz auf den Urlaub und die Abenteuer konzentrieren. Da man in ganz Norwegen maximal 80 km/h fahren darf, ist man deutlich langsamer unterwegs wie auf deutschen Autobahnen.

Südnorwegen hat so viel zu bieten, das man Wochenlang dort unterwegs sein könnte, ohne das es langweilig werden würde. Und eine gute Art und Weise das Land zu erkunden und zu erleben ist Wandern. Daher bekommt Ihr von uns 5 lohnenswerte Tourempfehlungen in atemberaubender Natur Südnorwegens.

WANDERN AM UFER DES NÆRØYFJORD

Der Nærøyfjord in der westnorwegischen Fjordlandschaft ist ein ca. 17 Kilometer langer Seitenarm des Aurlandsfjords und gehört zum UNSECO Weltnaturerbe. Warum dies so ist merkt man sofort wenn man am Hafen der kleinen Ortschaft Gudvangen Richtung Norden blickt.

Bis zu 1700 Meter ragen die teils steilen Felsflanken links und rechts des Fjords auf. Ein wahrhaftig atemberaubender Anblick. Zahlreiche Wasserfälle stürzen tosend in den smaragdgrünen Fjord.

Von Gudvangen aus lassen sich viele lohnenswerte Touren unternehmen. So z.B. direkt vom Hafen aus an der Westküste des Nærøyfjords entlang nach Bakka und zurück.

DURCH DAS TAL DER WASSERFÄLLE BEI KINSARVIK

Durch das Tal Husedalen verläuft der Fluss Kinso und überwindet dabei von der Hochebene der Hardangervidda bis zum Sørfjord fast 900 Höhenmeter. In insgesamt vier Wasserfällen stürzt sich hier das Wasser tosend hinab. Jeder einzelne Wasserfall ist dabei noch beeindruckender wie der vorrangegangene.

Ausgangspunkt dieser eindrucksvollen Wanderung ist der kleine Ort Kinsarvik, welcher in einer kleinen Bucht am Zusammenfluss von Sørfjord und Eidfjord liegt. Kinsarvik gehört zur Gemeinde Ullensvang im norwegischen Hordaland und zählt in etwa 500 Einwohner.

Die Tour durch das Tal der Wasserfälle bei Kinsarvik ist eine der schönsten Wanderungen in Südnorwegen und sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

ÜBER DEN POSTVEGEN ZUR STABKIRCHE BORGUND

Die Stabkirche Borgund in der Gemeinde Lærdal in der norwegischen Provinz Sogn og Fjordane ist eines der ältesten Holzgebäude Europas und ist ca. 900 Jahre alt. Sie ist eine der am besten erhaltenen Stabkirchen Norwegens und zählt zu den beeindrucktesten Beispielen norwegischer Stabbaukunst.

Über den Bergenske Postvegen wandert man entlang des Lærdalselva auf schmalen Pfaden. Weiter geht es auf dem Kongevegen over Filefjell und den steilen Vindhellavegen hinauf zur Stablkiche von Borgund. 

Diese Wanderwege zählen alle zu einer alten Verbindung zwischen Oslo und Bergen und wurden wohl schon im 16. Jahrhundert angelegt.

AUF DEM RIMSTIGEN AM NÆRØYFJORD

Der Rimstigen ist ein steiler Bergpfad in den Felsflanken des Westufers am Nærøyfjord und bietet mit jedem Meter, den man höher hinauf steigt, atemberaubende Tiefblicke auf den zum Weltnaturerbe zählenden smaragdgrünen Fjord.

Es erwartet einen eine wahnsinnig tolle Bergtour in traumhaft schöner Natur. Ganze 1300 Höhenmeter gilt es auf schmalen Pfaden zu erklimmen. An der ehemaligen Alm vorbei hinauf zum Bergsee Skarsnosi und weiter zum Gipfel des Rimstigfjellet, einen eher flachen und schrofenartigen Gipfel.

Steht man nach dem langen Aufsteig hier oben weiß man für was man sich die letzten Stunden gequält hat. Man erblickt die Felskante der Breiskrednosi und den Grat Styvisdalseggi im Norden. Im Osten den 1662 Meter hohe Store Breen. Tief unten im Fjord die Orte Styvi und Bakka sowie den Aurlandsfjord in der Ferne.

HIMMELSTIGEN – VIA FERRATA TROLLTUNGA

Allzu viele Klettersteige gibt es in Norwegen nicht, aber einer der bekanntesten davon ist wohl der Himmelstigen. Dieser Klettersteig der Kategorie C wurde 2018 neu eröffnet, bzw. gab es vorher einen alten Klettersteig der nach einem Felssturz gesperrt ist.

Wer also eine Alternative zum überlaufenen Wanderweg zur Trolltunga sucht, wird mit dem nicht sehr anspruchsvollen Klettersteig fündig. Auch wenn ambitionierte Klettersteig-Geher sicher nicht auf Ihre Kosten kommen, sollte man sich den Himmelstigen nicht entgehen lassen.

Es warten spektakuläre Tiefblicke auf den Ringdalsvatnet sowie fantastische Fernblicke auf den Folgefonna Gletscher im Westen. Eine anstrengende und kräftezehrende Tagestour die man man unbedingt auf seiner Bucket-List haben sollte!

Stefan Feldpusch

Stefan Feldpusch

Freelancer by doorout.com

Outdoorler durch und durch! Egal ob Klettern, Bergsteigen, Wandern, Mountainbiken oder im Winter mit den Langlaufskiern, die Devise lautet: Hauptsache draußen. Im Sommer gerne mit dem Zelt oder dem Caddy-Camper unterwegs und noch dazu seit einigen Jahren Outdoor-Blogger mit Herz auf dem eigenen Blog www.my-outdoor-stories.de, sowie als Klettertrainer beim DAV aktiv. Als Freelancer im Doorout-Team seit 2017.
Produkttest Deuter AViANT Carry on Pro 36 SL

Produkttest Deuter AViANT Carry on Pro 36 SL

Was ist dir an einem Rucksack besonders wichtig, worauf legst du besonderen Wert?

Für mich spielt vor allem der Tragekomfort und eine gute Fächeraufteilung für eine optimale Nutzung des Platzes eine große Rolle. Diese und weitere Aspekte habe ich bei meinem Produkttest des Deuter AViANT Carry on Pro überprüft und mir eine Meinung dazu gebildet.

Mit dem Carry On Pro hat Deuter einen Rucksack geschaffen, der weg vom reinen Trekking- und Wanderrucksack, hin zu einem Rucksack für Städte- und Businessreisen geht. Aus diesem Grund wurde auch das Design des Rucksacks von außen schlichter gehalten, wodurch der Rucksack insgesamt schicker erscheint. Er macht optisch allgemein einen guten Eindruck, sowohl designtechnisch als auch bezüglich der Qualität. Die Reißverschlüsse und Nähte und der Stoff sind hochwertig und gut verarbeitet, so wie ich es auch von anderen Deuter Produkten bisher gewohnt bin.

Das Innere des Deuter AViANT Carry on Pro 36 SL

Auch von innen macht der Rucksack einiges her. Die Aufteilung der Fächer gefällt mir sehr gut, da man in dem vorderen Hauptfach viel Platz hat, den man variabel nutzen kann und es dennoch (durch ein Netz und zwei Gurten, sowie einem kleinen herausnehmbaren Täschchen) übersichtlich bleibt. Außerdem gefällt mir sehr, dass man dieses Fach komplett öffnen kann und somit auch an die Dinge kommt, die man weiter unten im Rucksack verstaut hat, ohne alles andere rauszuholen oder durcheinander zu bringen. Ein kleines Highlight ist für mich in diesem Fach das herausnehmbare kleine Täschchen, welches ich persönlich super praktisch für z.B. Unterwäsche finde, da dadurch Socken, Unterhosen etc. nicht lose im Rucksack herumfliegen, sondern zusammen in einem Fach sind. Dadurch, dass dieses Fach herausnehmbar ist, ist der Inhalt im Hotel schnell im Schrank verstaut ohne schmutzig zu werden. Dieses Täschchen kann vielseitig eingesetzt werden und hätte höchstens dadurch verbessert werden können, indem ein Gurt angebracht worden wäre, damit man eine Umhängetasche hat, wenn man mal nicht den ganzen Rucksack mitnehmen möchte.

Die Fächer des Rucksacks

Das hintere Fach, welches ein Laptopfach beinhaltet, besitzt eine gute Aufteilung mit größeren und kleineren Fächern zur besseren Organisation der Teile im Rucksack. Diese Fächer sind universell einsetzbar und sorgen für eine gute Übersichtlichkeit, gerade wenn man Dinge zum Arbeiten dabeihat. Mir gefällt sehr, dass sich für ein relativ großes Laptopfach entschieden wurde, da ich bei anderen Rucksäcken schon häufiger Probleme hatte, meinen Laptop ins Laptopfach zu bekommen, auch wenn diese Rucksäcke auch ausreichend Platz für ein größeres Laptopfach gehabt hätten.

Trotz der für mich ziemlich guten Aufteilung der Fächer des Rucksacks und den guten Verstaumöglichkeiten fehlt mir jedoch ein Flaschenfach an dem Rucksack, da ich gerne gerade bei Städtetrips, aber auch im Allgemeinen meine Flasche schnell erreichbar außen am Rucksack verstaue. Auf ein Flaschenfach wurde vermutlich verzichtet, da der Rucksack auch seitlich einen Griff besitzt um ihn wie eine Tasche zu tragen, dennoch vermisse ich ein solches Fach.

Das Tragesystem des Damenmodels

Ich habe mich für die Damenvariante des Rucksacks entschieden, weil ich durch die Erfahrung mit anderen Deuter Rucksäcken wusste, dass diese mir sehr gut passen müsste. – Und so war es auch. Durch diese Passform passt er mir sehr gut an Schultern und Rücken und die Träger sind nicht zu breit. Ein wenig unterscheiden sich die Träger des Rucksacks von denen der anderen aber doch, und zwar insofern, als dass diese Träger unten einen Verschluss besitzen, um sie dort abzumachen und in einem eigens dafür vorgesehen Fach zu verstauen. Dies dient dazu, dass sie bei der Benutzung des Rucksacks als Tasche oder auf dem Trolley nicht stören. Dieses System halte ich für eine gute Lösung, da die Verschlüsse beim Tragen des Rucksacks auf dem Rücken nicht stören und sie zusätzlich einfach und schnell aus dem Weg zu machen sind, wenn diese nicht benötigt werden.

Treuer Begleiter auf Städte- und Businessreisen

Der Rucksack war mir über die Zeit hinweg ein guter Begleiter und wurde sowohl in meiner Heimatstadt als auch auf Ausflügen, in anderen Städten oder auf Reisen allgemein getestet. Und auch, wenn der Rucksack primär für Städte- und Businessreisen vorgesehen ist, musste er bei mir ebenfalls für einen Kiteausflug zum Strand herhalten. Er hat sich dabei bestens bewährt und hatte die optimale Größe für meine Badesachen inklusive großem Strandhandtuch und Neoprenschuhen, Snacks, Getränken und Wechselklamotten. Auch sonst habe ich die Größe als sehr gut empfunden, da immer alles Platz gefunden hat, was verstaut werden sollte und der Rucksack dabei nicht die ganze Zeit unnötig zu groß war. Der Tragekomfort war dabei immer gegeben, was natürlich mitunter an der Passform, aber auch an dem System des Rucksacks allgemein liegt. Außerdem besitzt er einen Brustgurt, welcher zusätzlich zur Entlastung genutzt werden kann. Da ich persönlich lieber Hüftgurte mag, wäre für mich auch ein Hüft Gurt wünschenswert gewesen, jedoch ist dies bei der Größe des Rucksacks nicht unbedingt nötig.

Eine weitere Besonderheit, die ich auf Reisen sehr zu schätzen wusste, ist, dass man den Rucksack durch einen Tunnel am Rückenteil auf die Stange des Koffers stecken kann, falls man den Rucksack doch mal nicht am Rücken haben möchte. Dabei ist mir positiv aufgefallen, dass er tatsächlich sehr gut auf alle meine Koffer passte, obwohl ich bei meinem großen Koffer zunächst Zweifel hatte.

Auf Regen konnte ich den Rucksack `leider‘ nicht testen, da ich ihn bisher nur bei gutem Wetter in Gebrauch hatte, jedoch besitzt er anders als die Modelle für Wandern und Trekking keine integrierte Regenhülle, weshalb er womöglich sehr starkem Regen auf Dauer nicht standhalten kann.

Fazit

Der Rucksack ist vielseitig einsetzbar und gut durchdacht. Er hat für meine Ansprüche eine sehr gute Aufteilung der Fächer und ihm fehlt es nur an wenigen Dingen, die jedoch nicht zwingend erforderlich sind, mir persönlich aber praktisch erscheinen. Er bringt einiges mit, das andere Rücksäcke nicht haben, wie einen Tunnel um ihn auf den Koffer zu setzten, verstaubare Träger etc. und hat dadurch einige Alleinstellungsmerkmale. Der Tragekomfort ist bestens, weshalb ich immer wieder gerne zu dem Rucksack greife und mich freue ihn zu benutzen. So ein Rucksack hat in der Kollektion von Deuter noch gefehlt!

5 Tipps für den richtigen Fahrradhelm Kauf

5 Tipps für den richtigen Fahrradhelm Kauf

Safty First! Diese 5 Tipps helfen dir, den richtigen Fahrradhelm zu finden.

1. Passform

Eins vorneweg: Das Wichtigste ist, dass der Helm richtig passt. Nur dann kann er richtig schützen. Probiere unbedingt verschiedene Helme aus und vergleiche die Passform.

Die meisten Helme gibt es in verschiedenen Helmgrößen (S-M, L-XL etc.). Um die richtige Größe auszuwählen, einfach mit einem Maßband den Kopfumfang messen und die passende Größe auswählen. Bei Zwischengrößen empfiehlt es sich, beide Größen auszuprobieren.

Dabei ist nicht nur die Helmgröße entscheidend, sondern auch die Helmhöhe. Sitzt der Helm zu hoch, sind wichtige Kopfpartien wie Stirn oder Schläfen nicht ausreichend geschützt. Einige Hersteller, wie z. B. UVEX haben neben der Kopfweiteneinstellung (Kopfring) auch eine Einstellung zum Anpassen der Kopfhöhe. Das ist sehr praktisch und hilft den Helm optimal an deinen Kopf anzupassen.

Hier einige Tipps für die Anprobe:

  • Der Helm soll waagerecht auf dem Kopf sitzen (ohne über die Stirn oder den Nacken zu kippen).
  • Anschließend wird die Kopfweiteneinstellung (meist ein kleines Rad) festgezogen.
  • Der Helm sollte auch ohne geschlossenen Kinnriemen gut sitzen und bei seitlichen Schüttelbewegungen möglichst wenig Hin und Her wackeln.
  • Der Helm darf nicht drücken oder scheuern.
  • Der Kinnriemen sollte geschlossen etwa 1,5 cm Platz zum Kinn habe.
  • Die Ohrenriemen sollten eng an den Ohren vorbeilaufen – ohne diese zu berühren.

2. Helmform & Ausstattung

Auch der richtige Helm für das Einsatzgebiet ist wichtig. Alle Einsatzgebiete aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen aber hier einige Anhaltspunkte:

  • Straßenverkehr/Pendler:
    Ist man viel im Straßenverkehr unterwegs, so solltest Du mehr auf eine gute Sichtbarkeit (z. B. Reflektorstreifen, Befestigungsmöglichkeit für Licht) und einen tiefgezogenen Schläfenschutz achten. Studien haben ergeben, dass dieser Bereich bei Unfällen im Straßenverkehr besonders gefährdet ist.
  • All-Mountain:
    Ist man auf dem Mountainbike unterwegs und fährt nicht nur einfache Feldwege, sondern auch mal anspruchsvolle Trails, sollte man auf einen tiefgezogenen Helm am Hinterkopf achten. Hilfreich ist zudem eine verstellbare Sonnenblende für freie Sicht in unterschiedlichem Gefälle.
  • Downhill:
    Geht es wirklich ins Grobe mit viel Geschwindigkeit, ist es ratsam, einen Helm mit Kinnschutz zu kaufen. Dieser schützt die Kinn- und Gesichtspartie zusätzlich vor schweren Stürzen.

3. Belüftung

Neben der Passform hat die Belüftung einen großen Anteil daran, ob der Helm angenehm zu tragen ist.

Hier ist entscheidend, in welcher Jahreszeit der Helm am häufigsten verwendet wird:

  • Im Winter kann es durch eine zu starke Belüftung sehr kalt am Kopf werden. Natürlich kann man hier auch mit einer Helm-Regenhülle oder einer Mütze nachhelfen. Aber wer den Helm ausschließlich für die kalte oder warme Jahreszeit sucht, sollte dies beim Kauf bedenken.
  • Im Sommer noch nützlich: Insektenschutzgitter an den Belüftungseingängen.

4. Accessoires

Probiere den Helm unbedingt zusammen mit deiner Sonnenbrille, deinem Google – oder sonstigen Accessoires an – welche Du verwenden willst.

Es ist sehr nervig, wenn die Brille unter dem Helm drückt oder das Google nicht unter die Sonnenblende passt.

5. Die Optik

Die Optik sollte bei deinem neuen Helm eine untergeordnete Rolle spielen. Aber wie das so ist: Was gefällt, zieht man lieber an.

Erfüllen mehrere Helme deine Kriterien oder gibt es den Helm in verschiedenen Farbvarianten, dann kauft ihn in der Variante, die dir optisch am besten gefällt.
Denn: Nur wenn man den Helm trägt, kann er schützen.

Hier den richtigen Helm finden!

Michael Steigerwald

Michael Steigerwald

www.doorout.com

Seit über 10 Jahren ist Michael begeistert an der frischen Luft unterwegs: Egal ob zu Fuß quer über die Alpen, mit Dachzelt durch das Nullarbor in Australien oder Zelten bei -8°C und Schneesturm. Michael liebt die Abendteuer unterm Sternenhimmel und teilt seine Geschichten und Erfahrungen gerne mit euch.
Wanderschuhe – auf die richtige Pflege kommt es an!

Wanderschuhe – auf die richtige Pflege kommt es an!

In der heutigen Zeit sind Begriffe wie Nachhaltigkeit und Langlebigkeit keine Seltenheit mehr, und das ist auch gut so. Auf Wanderschuhe bezogen kennt sicher jeder die passende Aussage „ein guter Wanderschuh hält ein Leben lang“. Das wäre definitiv Nachhaltig und Langlebig. Damit dass aber der Fall ist, kommt es gerade bei Wanderschuhen auf die richtige Pflege an.

Im Übrigen zählt das eigentlich für das gesamte Outdoor-Equipment von der Ausrüstung über die Schuhe bis hin zur Bekleidung. Denn wer mit seinem Hab und Gut dementsprechend umgeht, hat länger etwas davon.

Aber was genau ist die richtige Pflege in Bezug auf Wanderschuhe / Bergstiefel? Alle wichtigen Informationen zur Schuhpflege findest Du in unserem Pflegeratgeber unter den folgenden Punkten. Denn wenn Du mit deinen Wanderschuhen viel draußen unterwegs bist und die Schuhe / Stiefel mal mehr mal weniger strapazierst, bedarf es auch der regelmäßigen Reinigung und Imprägnierung Deiner treuen Begleiter.

Gore-Tex vs. Leder

Da wir im Ladengeschäft im Beratungsgespräch immer mal wieder die Frage gestellt bekommen worin der Unterschied liegt, hier nochmal eine kurze Erklärung zu diesem Thema. Ob es ein Gore-Tex Schuh oder ein Lederschuh ist, hat nichts mit dem Außenmaterial zu tun, denn auch bei Gore-Tex Schuhen wird bei vielen Schuhen Leder verwendet.

Gemeint ist hierbei das Innere des Schuhs. Ein reiner Lederschuh besteht sowohl Innen als auch Außen aus Leder und sorgt durch seine Atmungsaktivität für ein angenehmes Fußklima. Leder ist ein Naturmaterial und nimmt ein hohes Maß an Feuchtigkeit auf. Sollte das Leder jedoch „gesättigt“ sein, besteht bei einem Lederschuh die Möglichkeit nasse Füße zu bekommen. Diesem Punkt kann man mit Wachs und Imprägnierung entgegenwirken. Allerdings wird ein reiner Lederschuh nie zu 100 % Wasserdicht.

Gore-Tex ist ein Wasserdichtes Membran ( es gibt auch andere Hersteller wie z.B. Sympatex ) welches zwischen Außenmaterial und dem Innenfutter eingearbeitet wird und für einen dauerhaft wasserdichten und atmungsaktiven Wanderschuh sorgt. Aber auch hier benötigt das Außenmaterial seine wohlverdiente Pflege. Bei Schuhen aus Kunstfasermaterial reicht nach der Reinigung und Trocknung eine Pflegeimprägnierung. Diese Intensiv-Imprägnierung und Pflege erhält die Atmungsaktivität von Membran-Textilien. Gore-Tex Schuhe mit Leder als Außenmaterial benötigen auch hier eine regelmäßige Wachsschicht um das Leder geschmeidig zu halten.

Reinigung

Ist der Wanderschuh / Bergstiefel nach einer ausgedehnten Tour dreckig geworden sollte man den Schuh nach getaner Arbeit direkt mit lauwarmem Wasser reinigen. Ist dies nicht gleich möglich, kann man den Schuh auch erst mal trocknen lassen und Ihn dann zu Hause oder im Hotel ( usw. ) der Reinigung zuführen. Aber bitte niemals den Schuh in eine Plastiktüte stecken und ihn am besten zu Hause auch noch in genau dieser vergesssen. Am besten den Schuh im Fahrzeug auf eine Unterlage stellen die dreckig werden darf.

Für die Reinigung benötigst Du eigentlich nur zwei Bürsten. Mit einer etwas festeren Bürste wird der grobe Schmutz entfernt und mit der weichen Bürste der Rest. Für die kleinen Ecken kann ein Pfeifenreiniger oder eine Zahnbürste hilfreich sein.

Vor dem Reinigen empfiehlt es sich die Schnürsenkel zu entfernen.

Willst Du den Schuh auch von Innen reinigen sollte man dazu erst die Einlegesohle entfernen und den Schuh ebenfalls mit lauwarmem Wasser ausspülen. Bei deutlicher Verschmutzung kann hier ein zusätzlicher Reiniger empfehlenswert sein. Wenn nötig mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste die Innenseite behandeln. Danach natürlich das Wasser wieder aus dem Schuh auskippen.

Schnürsenkel reinigen

Hast Du die Schnürsenkel entfernt legst Du diese kurz in lauwarmes Wasser ein. Bei stärkerer Verschmutzung benutze ich noch etwas Kernseife dazu. Die eingeweichten Schnürsenkel mehrmals hintereinander auswringen.

Danach aufhängen und trocknen lassen. Sind die Schnürsenkel trocken nimmst Du ein trockenes Tuch zur Hand und sprühst etwas Imprägnierung darauf. Dann einfach die Schnürsenkel durch das Tuch ziehen. Damit saugen sich diese bei der nächsten nassen Wanderung nicht so schnell mit Feuchtigkeit voll.

Trocknung

Hast Du Deine Wanderschuhe nur von außen gereinigt, reicht es aus die Schuhe an einem trockenen und gut belüfteten Ort stehen zu lassen bis sie trocken sind.

Wenn deine Treter in den Genuss einer gründlichen Innenreinigung  gekommen sind, bedarf es etwas mehr Zuwendung. Direkt nach dem Ausspülen mit lauwarmem Wasser lasse ich die Schuhe für ca. 30 bis 60 Min leicht schräg auf dem Kopf stehen. Ähnlich wie in den großen Trocknungsräumen in vielen Alpenhütten.

Danach kommen die Schuhe ebenfalls an einen trockenen und gut belüfteten Ort. Oftmals hört man in diesem Zusammenhang den alt bewährten Heizungskeller. Bei mir stelle ich die Schuhe einfach in den Flur. Auf keinen Fall dürfen die Wanderschuhe neben der Heizung, einem Ofen, oder einem Platz mit direkter Sonneneinstrahlung zum Trocknen aufgestellt werden.

Dies schädigt das Leder und das Material kann spröde werden oder sogar reißen. Und die Sohle kann sich verformen ( aufschnabeln ), was unbedingt verhindert werden muss, da sich dies nicht mehr rückgangig machen lässt und die Schuhe damit unbrauchbar sind.

Hilfreich in den ersten Stunden des Trocknungsprozess ist ein wenig Küchenrolle oder Zeitungspapier mit dem Du die Schuhe ausstopfen kannst. Dies hilft dabei die Feuchtigkeit schneller aus dem Schuh zu bekommen. Muss aber gerade zu Beginn regelmäßig erneuert werden, da es sich in der Regel schnell vollsaugt.

Achtung!!! Nicht alle Schuhhersteller unterstützen die Zuhilfenahme von Zeitungspapier. Zeitungspapier enthält Druckerschwärze welche giftig sein kann und sich evtl. im Innenfutter ablagert. Ob Du diese anwendest solltest Du dir gut überlegen. Und im Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit sollte man sich überhaut überlegen ob man die Schuh nicht einfach durch die Luft trocknen lässt. Das spart definitiv Resourcen.

Imprägnierung

Ist der Schuh also wieder sauber und komplett getrocknet kommt nun die Imprägnierung zum Einsatz. Bewährt haben sich dabei z.B. die Produkte von Hanwag oder ToKo.

Dazu einfach kurz die Anleitung auf den Sprays durchlesen und nach dieser verfahren. Das heißt in der Regel vor Gebrauch das Gefäß gut schütteln und danach mit einem Abstand von ca. 20 cm die Oberfläche gut benetzen.

Danach muss der Schuh an einem ebenfalls gut belüfteten Raum ca. 12 Std erneut trocknen. Schuhe mit einem hohen Textil-Anteil sind danach wieder Einsatzbereit. Aber vor Gebrauch „natürlich“ die Einlegesohle und die Schnürsenkel nicht vergessen!

Wachsen

Kommen wir zur Kür bei der Wanderschuh-Pflege. Wird der Schuh bei einer Wanderung beansprucht arbeitet das Leder bei jedem Schritt und das Material wird zunehmend weicher. Gerade an Stellen wo es besonders bewegt und geknautscht wird.

Damit das Außenleder nicht austrocknet und geschmeidig bleibt, muss es entsprechend mit Wachs gepflegt werden. Es gibt verschiedene Wachsarten für verschiedene Lederarten von den unterschiedlichsten Herstellern.

Bei uns im Ladengeschäft sowie im Onlineshop findest Du das Lederwachs von Hanwag. Solltest Du einen Schuh eines anderen Herstellers besitzen, kannst Du bei diesem in Erfahrung bringen welches Wachs am besten für deinen Schuh geeignet ist.

Aber warum jetzt eigentlich Wachs auf‘s Leder auftragen? Das Wachs sorgt dafür dass das Leder geschmeidig bleibt und noch dazu nutzen wir die beste Eigenschaft, nämlich die Wasserabweisende. Darüber hinaus schützt es auch bei erneuter Verschmutzung.

Aber Obacht! Die Dosis macht das Gift! Denn beim Wachs gilt: Zu wenig ist genauso schädlich wie zu viel. Benötigt der Schuh wachs, wirst Du es merken wenn Du das Leder anfasst. Fühlt es sich trocken an und sieht auch trocken aus, fehlt Wachs. Ein guter Vergleich dazu ist Deine Haut. Denn wenn Du merkst dass Deine Haut trocken ist, cremst Du diese in der Regel ja auch ein.

Trägst Du hingegen zu viel Wachs auf, kann dies die Poren verstopfen und Du hast früher oder später einen Gummistiefel.

Trage daher das Wachs nur dünn und gleichmäßig auf. Entweder direkt mit den Fingern oder mit einem trockenen Tuch. Wahlweise eignet sich dafür auch eine weiche Bürste.

Hast Du z.B. das Toko Leather Wax – Beeswax für Glattlederschuhe kannst Du dies direkt aus der Tube auf den Schuh auftragen.

Ist das Lederwachs komplett aufgetragen sollte der Schuh für mehrere Stunden trocknen.

Haben Deine Wanderschuhe einen Geröllschutzrand, kannst Du diesen natürlich auch Wachsen oder Du behandelst diesen mit einem Gummipflege-Produkt.

P.S.: Hast Du einen ganz neuen Schuh kannst Du diesen auch schon vor der ersten Tour mit Wachs behandeln. Somit bekommt er schon zu Beginn eine schöne Schutzschicht.

Innenpflege

Ist der Schuh auch innen komplett trocken kannst Du hier wenn Du magst ein Schuhdeo verwenden. Den Lederrand am oberen Schaft kannst Du auch mit einer Lederpflege behandeln und somit geschmeidig halten.

Stefan Feldpusch

Stefan Feldpusch

Freelancer by doorout.com

Outdoorler durch und durch! Egal ob Klettern, Bergsteigen, Wandern, Mountainbiken oder im Winter mit den Langlaufskiern, die Devise lautet: Hauptsache draußen. Im Sommer gerne mit dem Zelt oder dem Caddy-Camper unterwegs und noch dazu seit einigen Jahren Outdoor-Blogger mit Herz auf dem eigenen Blog www.my-outdoor-stories.de, sowie als Klettertrainer beim DAV aktiv. Als Freelancer im Doorout-Team seit 2017.