Grüezi bag – Schlafsäcke mit optimalem Schlafkomfort

Grüezi bag – Schlafsäcke mit optimalem Schlafkomfort

Die Marke Grüezi bag ist neu in unserem Sortiment. Dabei handelt es sich um eine noch recht junge Marke aus Bayern. Das Ziel der Marke ist ganz klar, sie möchte innovative Schlafsäcke anbieten. Die Entwicklung dieser neuen Schlafsäcke hat recht lang gedauert und war auch sehr aufwendig, aber es hat sich gelohnt. Durch die besondere Zusammensetzung des Materials sorgen Schlafsäcke von Grüezi bag für einen besonders guten Schlafkomfort.

Optimaler Schlafkomfort – bisher eher vernachlässigt

Neue Schlafsäcke gibt es viele, die Entwicklung geht immer weiter voran. Leider spielt der eigentlich recht wichtige Schlafkomfort dabei immer eine untergeordnete Rolle. Im Fokus der Entwicklung steht nur das Verhältnis der Isolation zu Volumen und Gewicht, das verbessert werden soll. Das Klima im Schlafsack, das ja für einen guten Schlaf sehr wichtig ist, wird dagegen lieber vernachlässigt. Für gewöhnlich werden Schlafsäcke mit Daunen oder Kunstfasern gefüllt. Allerdings gab es lange Zeit keine Modelle, die mit einfacher Wolle gefüllt waren. Das erstaunt allerdings schon, denn Wolle wird schon seit einigen Jahrhunderten für Kleidungsstücke oder Decken genutzt.

Auch in Winterjacken kommt Wolle mittlerweile zum Einsatz und wird als Isolationsmaterial genutzt. Da stellt sich natürlich die Frage, warum solch ein Material nicht in Schlafsäcken genutzt wird. Dieselbe Frage stellte sich auch Firmengründer Markus Wiesböck, und erfand den ersten Schlafsack mit Almwolle. Die Wolle ist in der Füllung der Schlafsäcke verarbeitet und trägt so zu einem angenehmen Hautgefühl bei ohne zu kratzen. Schlafsäcke mit diesem Material haben ein sehr geringes Eigengewicht & Packmaß und sind dadurch der ideale Begleiter für jedes Outdoor-Abenteuer. Grüezi bag stellt bereits seit 2015 Schlafsäcke mit Wolle her. Mit der neuen DownWool Füllung bietet Grüezi bag jetzt noch eine Innovation. Dem Unternehmen ist es gelungen, die Vorteile von Wolle und Daune zu vereinen.

Bei uns im Sortiment findet Ihr:

  • Schlafsäcke mit Wollfüllung
  • Schlafsäcke mit DownWool Füllung
  • Fußraumwärmer

Almwolle für einen erholsamen Schlaf

Ein erholsamer Schlaf ist immer wichtig, egal ob im normalen Alltag oder im Urlaub. Nur wer nachts gut schläft, ist am nächsten Tag auch wieder fit. Ein ausgeglichenes Schlafklima ist die Voraussetzung dafür. Kein Wunder, dass dieses Schlafklima im Fokus der Marke Grüezi bag steht. In den von dieser Marke hergestellten Schlafsäcken wird Almwolle verarbeitet. Sie fungiert praktisch wie eine Klimaanlage. Bekanntlich gibt der menschliche Körper ständig Feuchtigkeit ab. Wird die Luftfeuchtigkeit im Schlafsack dadurch aber zu hoch, friert der Mensch. Dann ist an erholsamen Schlaf nicht mehr zu denken. Die Funktion der Almwolle ist ganz simpel, aber sehr effektiv: Die Wolle nimmt die Feuchtigkeit nicht nur auf, gleichzeitig gibt sie diese sehr dosiert nach außen und zur Klimaregulierung auch teilweise nach innen ab. So entsteht keinerlei Verdunstungskälte.

Diese ermöglicht einen wärmenden Effekt, wenn es kühl wird, oder auch kühlenden Effekt wenn es zu warm wird. Das erzeugt im Schlafsack das Wohlgefühl, das für einen erholsamen Schlaf unbedingt notwendig ist. Selbst im feuchten Zustand ist Wolle noch in der Lage zu wärmen und dadurch sind die Wollschlafsäcke echte Allrounder und fast überall einsetzbar. Ob in trockenen oder feuchten Gebieten, Wolle ist unempfindlich. Für die Produkte aus der Linie Biopod wird Füllwolle von einheimischen Tieren genutzt, genauer gesagt kommt die Wolle von Schafen aus dem Alpenraum.

Wolle – darum ist sie perfekt für den Schlafsack geeignet

Dass der Schlaf mit Wolle länger und auch erholsamer ist, konnte mittlerweile in verschiedenen Studien gezeigt werden. Menschen schlafen am besten, wenn die Körpertemperatur 33° C beträgt. Almwolle erzeugt genau das richtige Klima, damit exakt diese Körpertemperatur erreicht wird. Andere Materialien können von diesem Ergebnis nur träumen. Bei der für die Grüezi bag Schlafsäcke genutzten Almwolle handelt es sich um einen natürlichen Rohstoff. Er wächst nicht nur immer wieder nach, sondern kann auch komplett ohne Rückstände abgebaut werden. Jährlich kann die Almwolle geschoren werden, für natürlichen Nachschub ist also immer gesorgt.

DownWool – die Grüezi bag Neuheit 2018

(Grüezi bag erklärt die neuen DownWool Schlafsäcke)

Die Füllung aus Almwolle sorgt bereits für ein schönes Schlafklima. Die Motivation, die Schlafsäcke bei gleichbleibendem Schlafklima noch wärmer zu machen, brachte in diesem Jahr eine weitere Innovation hervor: Die Schlafsack Füllung DownWool. Diese Füllung wurde von Grüezi bag entwickelt. Sie besteht zu 70 Prozent aus Daune und zu 30 Prozent aus Wolle. Daunen bieten eine sehr gute Isolationsleistung, bringen aber nur ein geringes Eigengewicht mit.

Das Problem mit der Daune ist, dass sie nur so lange isoliert, wie sie trocken ist. Hier kommen die Fähigkeiten der Wolle ins Spiel. Sie isoliert, und nimmt Feuchtigkeit auf. So bleiben die Daunen länger trocken. Dieses innovative Füllmaterial bietet den optimalen Schlafkomfort und gleichzeitig auch die bestmögliche Unempfindlichkeit bei Feuchtigkeit. Zudem ist diese Füllung leichter, und ermöglicht durch das geringere Gewicht ein kleineres Packmaß.

Grüezi bag – die Besonderheiten der Marke

Jahrzehntelange Erfahrung hat dafür gesorgt, dass Grüezi bag mit vielen praktischen Features aufwarten kann, auch Verbesserungen am Schnitt wurden vorgenommen.

Komfortabler Schnitt

Ein zu enger Schlafsack sorgt dafür, dass ein guter Schlaf fast nicht möglich ist. Zudem geht auch Isolation verloren, wenn der Mensch im Schlafsack gegen die Außenhülle drückt. Daher verfügen die Schlafsäcke von Grüezi bag über einen komfortablen Schnitt.

Kopfkissen Einschubfach

Das Kopfkissen Einschubfach ermöglicht das Einschieben von beispielsweise einer Fleecejacke. Im Handumdrehen habt Ihr so ein tolles Kopfkissen, das nicht verrutscht.

Facebuffle

Oft kommt es im Kopfbereich schnell zu einem Wärmeverlust. Modelle von Grüezi bag verfügen über einen Wärmewulst im Kopfbereich, der sich perfekt an die Form des Kopfes anpasst. Dadurch wird ein möglicher Wärmeverlust verhindert. Wenn Ihr Euch umdreht, geht diese Kapuze praktischerweise gleich mit.

Verlauf des Reißverschlusses

Ein sehr großer Pluspunkt ist der neue Verlauf des Reißverschlusses. Unten läuft dieser geschwungen über das Modell. Sollte es doch einmal zu warm werden, kann der Reißverschluss unten geöffnet werden. Der Verlauf des Zippers ermöglicht es, dass Ihr die Füße dann einfach auf dem Schlafsack ablegen könnt. Ist zu viel Wärme vorhanden, kann diese durch den Verlauf auch besser abziehen nach oben hin. Ein weiterer Vorteil: Der Einstieg in den Schlafsack wird erleichtert. Hier geht es zu der aktuellen Kollektion!

OutDoor – Messe Friedrichshafen

OutDoor – Messe Friedrichshafen

Vom 17. Bis 20. Juni 2018 fand die europäische Outdoor Fachmesse auf dem Messegelände in Friedrichshafen am Bodensee statt. Jeder der mit dem Thema Outdoor zu tun hat, tummelt sich in den 4 Tagen in den insgesamt 12 Hallen und dem Außengelände.

Rund 950 Aussteller aus insgesamt 40 Ländern präsentieren sich dabei dem internationalen Publikum. Von A wie Arc’teryx bis Z wie Zootility sind alle großen und kleinen Outdoor Brands zugegen und zeigen dabei Ihre neuen Produkte für die kommende Saison.

Neben den Ausstellern hat die Fachmesse aber noch mehr zu bieten. Zahlreiche Vorträge und Konferenzen finden ebenfalls an allen Messetagen statt.

Im Rahmen der OutDoor 2018 fand auch die Deutsche Meisterschaft im Bouldern am Samstag und Sonntag in der Halle B5 statt. Aber nicht nur dieses Event zog viele prominente Gäste in seinen Bann.

Im kommenden Jahr wird die Fachmesse nach München wechseln. Für die meisten Austeller und Besucher aus aller Welt bietet die bayrische Hauptstatt bessere Verkehrsanbindungen und Unterbringungsmöglichkeiten.

Ein verständlicher Schritt und man darf gespannt sein auf die OutDoor 2019.

Hier haben wir einige Impressionen von der Messe für Euch:

Outdoor 2018 – Friedrichshafen

Outdoor 2018 – Friedrichshafen

Einige Mitarbeiter vom Doorout Team werden auch dieses Jahr die OutDoor Messe in Friedrichshafen besuchen. Dort findet zum 25. Mal die europäische Leitmesse vom 17. bis 22. Juni auf dem Messegelände statt.

Über Neuigkeiten rund um das Thema Outdoor werden wir Dich hier im Blog auf dem Laufenden halten. Stay tuned…

Camping auf Teneriffa – Tipps zur Ausrüstung

Camping auf Teneriffa – Tipps zur Ausrüstung

Damit der Campingurlaub auf Teneriffa ein voller Erfolg wird, möchten wir euch hier noch ein paar Tipps zur Ausrüstung mit auf den Weg geben.

 

Die richtige Ausrüstung für Camping auf Teneriffa

Wirklich gute Heringe!

Der Boden ist sehr steinig und es kann auch mal richtig windig werden, da empfiehlt sich hier mit ordentlichen Erdnägeln aufzuwarten. Wenn ihr also noch einfache (meist runde) Standardheringe habt, investiert lieber in ein paar ordentlich V- oder Y-Heringe

Ein Footprint fürs Zelt

Die dünnen Böden der leichten Trekkingzelte sind sonst vom scharfen Vulkangestein schnell durchlöchert wie ein Schweizer Käse.

Gute Isomatte

Für einen erholsamen Schlaf auf dem harten, steinigen Boden bietet sich eine ordentliche Thermomatte an. Z.B. Bieten alle größeren Hersteller Luftmatratzen an, welche sehr bequem sind, locker ins Fluggepäck packen und gleichzeitig schön warm halten.

Dicker Schlafsack (je nach Reisezeit)

Die Nächte haben im Dezember ordentlich geschwankt. Im Süden braucht man sich keine sorgen machen, die Nächte sind hier auch im Winter kalt. Möchte man aber die Nationalpark Campingplätze im Norden besuchen, sollte man lieber einen Dicken Schlafsack einpacken. Diese liegen meist hoch in den Bergen und hier hatten wir schon mal 6°C (aber nur eine Nacht).

Kocher mit Windschutz

Wie gesagt es ist ab und zu windig. Hier spart ein Windschutz viel Gas und hilft dabei, schneller die hungrigen Mäuler zu stopfen.

Licht für Abends

Auf Teneriffa wird es wie bei uns, im Winter früher dunkel (ca. 18 Uhr im Dezember). Damit man dann noch was vom Abend hat, haben wir uns eine kleines Campinglicht mitgenommen. Alternativ einfach die Kopflampe (z.B. mit einer Wasserflasche) zur Campingleuchte umfunktionieren.

Gaskocher & Gaskartuschen auf den Kanaren

Da wir kaum Informationen über Gaskartuschen in Teneriffa gefunden haben, möchte ich euch unsere Erfahrungen nicht vorenthalten: Wir haben auf Teneriffa alle Arten von Gaskartuschen gefunden!

In den kleineren Ferraterias (Tante-Emma ähnliche Mini-Baumärkte) gibt es vor allem Stechkartuschen und ab und zu Steckkartuschen. Außerdem gibt es in La Laguna (im Nordosten der Insel) noch eine Filiale einer großen Sportkaufhaus-Kette wo es alle Arten von Gaskartuschen (also auch Schraubkartuschen) gibt.

Was sonst noch nützlich ist

Ein Spanischwörterbuch oder eine Sprach-App. Mit ein paar Wörtern Spanisch macht die Insel viel mehr Spaß. Die Einheimischen reagieren sehr freundlich, wenn man sie in ihrer Landessprache anspricht.

Ein Smartphone. Ja richtig: Internetcafes sind auf Teneriffa rar gesät. Und wer die wunderschönen und kostenlosen Campingplätze vom Cabildo de Tenerife in Anspruch nehmen möchte, muss diese im Internet unter http://centralreservas.tenerife.es/ Natürlich kann man das auch im Voraus erledigen, aber bei spontanen Touränderungen ist es doch praktisch. Und: Das heimische Datenvolumen kann man (Stand 2018) ganz normal auf Teneriffa weiter nutzen.

Fazit

Camping auf Teneriffa macht mit der richtigen Ausrüstung noch mehr Spaß! Mit ein Paar kleinen Tricks könnt ihr euch euren Trekking- oder Campingurlaub deutlich vereinfachen und komfortabler machen. Gerade gute Heringe und ein Footprint gehören unserer Meinung nach auf jeden Fall mit ins (Haupt)Gepäck! Zu finden sind diese hier und hier.

Michael Steigerwald

Michael Steigerwald

www.doorout.com

Seit über 10 Jahren ist Michael begeistert an der frischen Luft unterwegs: Egal ob zu Fuß quer über die Alpen, mit Dachzelt durch das Nullarbor in Australien oder Zelten bei -8°C und Schneesturm. Michael liebt die Abendteuer unterm Sternenhimmel und teilt seine Geschichten und Erfahrungen gerne mit euch.
Camping auf den Kanaren – Campingplätze auf Teneriffa

Camping auf den Kanaren – Campingplätze auf Teneriffa

Zunächst einmal die Fakten! Auf Teneriffa gibt es nur sehr wenige klassische kommerzielle Campingplätze, wie wir sie z.B. in Deutschland, Frankreich oder Kroatien kennen. Hinzu kommt, das viele Campingplätze (vor allem im Norden) nur in der Hauptsaison (im Sommer) und über die Weihnachtsfeiertage geöffnet haben.

Sind also die Kanaren und Teneriffa im speziellen kein gutes Ziel für einen Campingurlaub? – Auf keinen Fall!

Nationalpark Camping – Central Reservas in Teneriffa

Denn: Die Insel hat ein tolles Netz aus kostenlosen Nationalpark Campingplätzen! Diese sind immer wunderschön gelegen, bieten Natur pur und im Mindesten Toiletten, in machen Fällen sogar Duschen.

Wir haben 90% unserer Zeit auf diesen Campingplätzen verbracht und können diese Art Teneriffa zu erleben nur jedem ans Herz legen.

Zu beachten ist: Die Nationalpark Campingplätze müssen im Voraus über die Parkverwaltung Cabildo de Tenerife gebucht werden. Das war vor einigen Monaten noch wahnsinnig umständlich, hat sich aber zum Glück durch die neue Website der Parkverwaltung enorm vereinfacht.

Und so gehts:

  • Einfach auf http://centralreservas.tenerife.es/ eine der 20 Campingplätze auswählen und für die gewünschten Daten reservieren. Auch eine Stornierung ist jederzeit möglich.
  • Einen Screenshot davon auf dem Smartphone speichern und wenn der Parkranger vorbeikommt einfach vorzeigen.

Im Folgenden werde ich jetzt noch ein wenig mehr auf einzelne Campingplätze eingehen, die wir im Laufe unserer Reise besucht haben:

Campingplätze im Süden von Teneriffa

Im Süden gibt es keine Nationalpark Campingplätze, diese liegen in der Mitte und dem Norden. Daher haben wir in der kurzen Zeit die wir hier verbracht haben auf kommerzielle Campingplätze zurückgegriffen:

Campingplatz Montana Roja

Die erste Nacht haben wir hier verbracht. Es ist ein sehr spärlicher und teurer Campingplatz direkt neben dem Airport. Die Lage am Flughafen und der tolle Strand sind auch die einzigen Vorzüge dieses Campingplatzes. Er war der teuerste Campingplatz auf dem wir waren und hatte neben einfachen Duschen nichts weiter zu bieten. Auch die Plätze an sich sind nicht schön, da ausschließlich Wohnwagenplätze und kleine Holzhütten zur Verfügung stehen. Die Zeltplätze wurden laut Besitzer gestrichen.
http://www.campingmontanaroja.com/camping/ (ACHTUNG: Die Preise auf der Website stimmen nicht)

Camping Nauta

Auf dem Rückweg Richtung Airport haben wir nach einer Alternative zum Montana Roja gesucht und so den Campingplatz Camping Nauta ausprobiert. Wir wurden positiv überrascht. Er ist der einzige kommerzielle Campingplatz nach europäischen Maßstäben. Nauta bietet einen sehr großen Platz und ist mit seinen vielen Attraktionen gerade für Familien interessant. Es gibt: Einen schönen Swimmingpool, viele Grillplätze, ein Kiosk, Bar, je einen Tennis-, Fußball- und Basketballplatz. Einziges Manko: der Campingplatz liegt nicht direkt am Strand. http://www.campingnauta.com/

Campingplätze im Norden von Teneriffa

Unserer Meinung nach eignet sich die Mitte und der Norden besonders gut für einen Trekking/Campingurlaub auf Teneriffa. Die Gegend ist deutlich grüner als im kargen Süden und gespickt mit wunderschönen Nationalpark Campingplätzen. Diese liegen zwar nie in direkter Standnähe, sind aber meist recht gut mit einem Mietwagen zu erreichen. Auf dem Weg zu den Campingplätzen kommt man vorbei an kleinen, urigen Bergdörfern und Plantagen aller Art und erlebt so eine ganz andere Seite von Teneriffa. Auch einige (geduldete) freie Campingplätze direkt am Strand sind im Norden vorhanden. Hier nun eine kleine Auswahl:

Las Calderetas

Las Calderetas ist ein sehr schöner Nationalpark Campingplatz mit unzähligen Tischen, Bänken zahlreichen Feuerstellen und fließend Wasser. Gleichzeitig ist er sehr gut mit dem Mietwagen zu erreichen, so dass er für unsere Erkundungstouren im Norden eine herausragende Basis war. Er liegt Mitten in einem Naherholungsgebiet der Kanarios und ist daher recht gut frequentiert mit Joggern, Mountainbikern, Walkern etc. Die schönen ebenen Zeltflächen liegen etwa 100m zu Fuß den Berg hinauf.

Punta del Hildalgo

Die schmale holperige Schotterstraße die am Meer zur Kirche führt wurde von den Einheimischen kurzerhand zum Campingplatz umfunktioniert. Der Grund dafür ist einfach: Außerhalb der Hauptsaison hat der kommerzielle Campingplatz geschlossen und die Lage direkt am tosenden Meer ist fantastisch. Das Übernachten hier wird von den Behörden (am Wochenende) geduldet und es war sogar eine Art Security Patrouille auf einem Motorrad unterwegs, um nach dem Rechten zu sehen. Hier gilt natürlich ganz besonders die goldene Regel des Campings: Hinterlasse nichts als Fußspuren.

Las Raices

Las Raices ist ein sehr ursprünglicher Campingplatz in den Bergen vor La Laguna. Der Platz ist Mitten in einem Pinienwald gelegen und sehr groß. Die Zufahrt zum Zeltbereich ist etwas abenteuerlich. Einfach die Schranke hochklappen und dem Feldweg folgen – kann man leicht übersehen. Dafür verbreitet der Platz im Morgen- und Abendrot eine super gemütliche Atmosphäre.

El Lagar

El Lagar ist vielleicht der am Besten ausgebauten Nationalpark Campingplatz in ganz Teneriffa – mit Ausnahme der Zufahrtsstraße! Für die letzten 5 km Schotterstraße braucht man gut und gerne etwa eine halbe Stunde. Hat man den mit Schlaglöchern gepflasterten, serpentinenartigen Weg geschafft wird man mit einem super ruhigen und wunderschön gelegenen Platz belohnt, der sogar Duschen bietet. Und einen tollen Blick auf den Vulkan Teide beim Frühstück. Prädikat: Lohnenswert!

Fazit

Camping auf Teneriffa macht enorm Spaß, wenn man weiß wie!

  • Mit den kostenlosen Nationalpark Campingplätzen lässt sich diese spannende Insel sehr schön und gleichzeitig kostengünstig erkunden.
  • Für Diejenigen, die klassische kommerzielle Campingplätze vorziehen, bietet die Insel dagegen nicht so viel Auswahl, mit dem Campingplatz Nauta in Las Galletas gibt es aber wenigstens einen guten Platz.

P.S. Wir schreiben hier nur über die von uns besuchten Campingplätze. Evtl. haben wir den ein oder anderen schönen Platz vergessen? Schreibt diese gerne in die Kommentare!

Michael Steigerwald

Michael Steigerwald

www.doorout.com

Seit über 10 Jahren ist Michael begeistert an der frischen Luft unterwegs: Egal ob zu Fuß quer über die Alpen, mit Dachzelt durch das Nullarbor in Australien oder Zelten bei -8°C und Schneesturm. Michael liebt die Abendteuer unterm Sternenhimmel und teilt seine Geschichten und Erfahrungen gerne mit euch.