Anlässlich des längsten Etappenlaufes der Welt vom australischen Alice Springs zum Ayers Rock war ich im Vorfeld auf der Suche nach einer Daunenjacke, welche möglichen Wetterkapriolen im Outback bestmöglich entgegenwirken kann. Hier bin ich auf das Modell „Ramche Micro Reflect Jacket“ aus dem Hause BERGHAUS gestoßen.

Fotos 1 & 2 (c) 2019 Canal Aventure / Gabriel Pielke

Gute Isolierung, wasserabweisend & geringes Gewicht

Die Jacke zeichnet sich laut Hersteller durch eine gute Isolierung, die Fähigkeit Wasser abweisen zu können sowie ihr sehr geringes Gewicht aus. Dies waren gute Argumente, die Jacke als Teil meines Equipments zu integrieren – und ich wurde nicht enttäuscht.

Während der 12 Tage im Outback herrschten Temperaturen von über 40 Grad am Tag bis in den Minusbereich in den Nächten. Nachdem die Sonne untergegangen war, fielen die  Temperaturen relativ schnell. Der Körper ist durch die Anstrengungen des Tages sowieso schon müde und dann war es einfach nur ein Genuss, die Berghaus-Daunenjacke überziehen zu können. Es machte sich sofort ein wärmendes, wohltuendes Klima bemerkbar und mögliche Erkältungsgefahren wurden im Keim erstickt.

Daunenfüllung, Winddichtigkeit und Wärmeeigenschaften

Die erste Nacht im Basecamp war gleich mit drei Grad unter dem Gefrierpunkt die kälteste. Hier war ich heilfroh, mich mit der BERGHAUS-Jacke in den Schlafsack legen und die gut isolierende Kapuze über meinen Kopf ziehen zu können.

Zudem war die modische, blaue Daunenjacke, welche übrigens zu 90 % mit Gänsedaunen gefüllt ist, treuer Helfer auf der abschließenden Etappe über 137 km nonstop. Nach Einbruch der Dunkelheit zog ich diese unter meinen Rucksack und die Winddichtigkeit und Wärmeeigenschaften punkteten umgehend. Die Bewegungsfreiheit beim Laufen hat trotzdem nicht darunter gelitten und es gab keinerlei Scheuer- oder Druckstellen bedingt durch die Last auf dem Rücken.

Mit einem Gewicht von 310 Gramm konnte man zudem nicht viel falsch machen, zumal sich die Jacke prima in der eigenen Kapuze platzsparend verstauen lässt.

Fazit

Die Daunenjacke „Ramche Micro Reflect Jacket“ der Marke „BERGHAUS“ konnte durch die erwähnten Eigenschaften voll punkten. Neben Aktivitäten wie Urban Outdoor, Klettern, Bouldern, Skitouren, Bergsteigen oder Trekking kann diese auch sehr gut bei Etappenläufen zum Einsatz kommen.

Sascha Gramm

Sascha Gramm

www.sascha-lauftrainer.de

Seit über 20 Jahren aktiver Ausdauersportler, der immer auf der Suche nach neuen, sportlichen Herausforderungen ist. Mittlerweile auch als Laufrainer unterwegs, um Interessierten mit großer Freunde und Leidenschaft die zahlreichen Vorzüge des Laufens zu vermittlen. Für eine Challenge-Teilnahme mit Joey Kelly stand das Team von Doorout mit Rat und Tat zur Seite. Seitdem resultiert ein regelmäßiger Austausch zudem auch das Verfassen von diversen Blogbeiträgen zählt

Berghaus Ramche Micro Reflect Daunenjacke

349,95
9.8

PREIS/LEISTUNG

9.0/10

HANDLING

10.0/10

OPTIK

10.0/10

FUNKTION

10.0/10

Pros

  • leichtes Gewicht und platzsparend packbar
  • wärmendes, wohltuendes Klima
  • robustes, wasserabweisendes Obermaterial
  • Winddichtigkeit
  • angenehme Tragekomfort
  • wärmende Kapuze
  • sportliche Passform und Design

Cons

  • bedarf besonderer Aufmerksamkeit beim Reinigen