TATONKA und DIRK ROHRBACH zusammen im YUKON Territory

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Beginn der Partnerschaft – Helfen im Zeichen des Bison

Die gemeinsame Geschichte von TATONKA und Dirk Rohrbach beginnt mit dem Hilfsprojekt TATANKA Oyate, das 2003 gegründet wurde. Der Name TATANKA Oyate bedeutet in der Sprache der Lakota-Sioux Indianer  „Büffelnation“. Heutzutage kämpfen die Sioux darum, ihre Identität zu bewahren. Schlüssel dazu ist ihre Sprache, die jahrzehntelang verboten war und heute von nur noch wenigen beherrscht wird. Gemeinsam mit TATONKA unterstützt Tatanka Oyate die Lakota-Sioux bei ihrem Kampf für den Erhalt ihrer Sprache. Durch das Engagement konnten in den letzten Jahren unter anderem Lehrbücher für die Lakota-Sprache entwickelt und Workshops finanziert werden.

Gemeinsam unterwegs – der Mythos Chilkoot Trail

Seit dem Beginn der Partnerschaft waren Dirk und TATONKA auf vielen gemeinsamen Abenteuern unterwegs. So überquerten wir auch gemeinsam den berühmten Chilkoot Trail  und testeten dabei den Yukon, unseren Trekking-Klassiker.

Der Chilkoot Trail verbindet die Pazifikküste Alaskas mit den Quellseen des Yukon River. Mit dem Trail verbinden sich Geschichten von Goldfunden, Entbehrungen und vielen bitteren Niederlagen. Eine verwitterte Spur in die amerikanisch-kanadische Geschichte.

Aus Trekking wird kraxeln – auf den Golden Stairs zum Scheitelpunkt

Auf den Mythos Chilkoot wurden wir aufmerksam, als Abenteurer, Outdoorfotograf und Autor Dirk Rohrbach uns von seiner Solotour erzählte.

Dirk ist nicht nur den Yukon von den Quellseen bis zur Mündung in einem selbstgebauten Kanu aus Birkenrinden gepaddelt, sondern er hat zu Fuß dort begonnen, wo mehr als 100 Jahre zuvor die Glücksritter wie eine Heimsuchung in Alaska eingefallen sind – einem Traum folgend, der für viele Goldsucher in einer Katastrophe endete. Dirks Höhepunkte aus Trekkerperspektive ließen uns aufhorchen und ein paar Monate später tatsächlich aufbrechen.

Die Tour startete am Taya Inlet, einem Fjord in Alaska, und endete am Bennett Lake im Yukon Territory, Kanada.  Auf einer Distanz von gut 50 Kilometern durchquerten wir drei Vegetationszonen. Zuerst ging es hinein in den spektakulären nördlichen Regenwald der Coast Mountains mit seinen Sümpfen und reißenden Wildbächen.

Im weiteren Verlauf erklommen wir den 1140 Meter hohen Chilkoot Pass. Das steilste Stück, die „Golden Stairs“, ist eine Blocketappe mit einer Steigung von annähernd 45 Grad. Die goldbesessenen Greenhorns mussten, um ihr Material an den Yukon zu schaffen, den Anstieg bis zu 50-mal meistern. Unvorstellbar, besonders in dem Moment, wenn man mit gerade mal 20 Kilo Gewicht im Trekkingrucksack den Scheitelpunkt der Tour erreicht hat.

Je nach Laune der Natur ein magischer Ort

Unsere Strapazen am Pass wurden belohnt: mit einer phänomenalen Weitsicht über den Crater Lake und die teilweise vergletscherten Gipfel der Coast Mountains. Aus dem alpinen Gelände tauchten wir in die unendlichen kanadischen Wälder mit ihren fjordähnlichen Bergseen ein.

Mit dem Yukon im Rücken zu den Quellseen des Yukon

Das Ende der Tour kündigte sich mit der Eisenbahnstation am Lake Bennett an. Wir waren wieder zurück in der fast vergessenen Zivilisation.

Für alle, die sich jetzt auf den Weg machen wollen: Nicht nur die Landschaft verspricht Abenteuer. Wir bekamen auch Schwarzbären, Grizzlys und Seeadler aus nächster Nähe zu Gesicht – spektakulär, unvergesslich und auch gefährlich. Wer die Verhaltensregeln berücksichtigt, sollte sich jedoch nicht abschrecken lassen.

Schon die Logistik auf dem Chilkoot Trail ist ein kleines Abenteuer und macht gleichzeitig den Reiz der Tour aus: Flug nach Whitehorse, Busshuttle nach Carcross, Zugfahrt mit der White Pass & Yukon Railway nach Skagway, Alaska, und damit die Einreise in die USA.

Nach dem Trail bleiben mehrere Möglichkeiten: Wir gönnten uns einen Bootsshuttle über den Lake Bennett. Alternativ kann man den Zug nehmen oder sich ausfliegen lassen.

Unser Fazit

„Into the wild“ und wieder zurück: Der Chilkoot Trail ist eine wirklich lohnende Trekkingtour- ausreichend ausgeschildert und mit komfortablen Camps unter der Aufsicht von hilfsbereiten Park Rangern. Eine Tour, die dem Material und seinen Trägern einiges abverlangt. Gerade deshalb machen wir uns ja immer wieder auf den Weg. Und natürlich, um unsere Produkte immer wieder auf „Herz und Nieren“ zu testen und sie weiter zu verbessern.

Yukon, der Trekking-Klassiker von TATONKA im Jahr 2017

Der Tatonka Yukon, Klassiker unter den Trekkingrucksäcken und eines der beliebtesten Trekking-Modelle, kommt im Jahr 2017 noch leichter und noch komfortabler.

Der Yukon kann mit bis zu 25 Kilogramm beladen werden. Das leistungsstarke V2-Tragesystem überträgt die Last sehr effizient in den ergonomisch geformten Hüftgurt. Zur Saison 2017 wurde es hinsichtlich Eigengewicht und Tragekomfort weiter optimiert: zum einen durch den Einsatz leichterer Materialien, zum anderen durch die dreidimensional ausgeformten Hüftflossen, die sich noch komfortabler an die Hüfte schmiegen.

Die neue Schnittführung des Packsacks verhindert durch die seitlich hochgezogene Bodennaht das Eindringen von Wasser an dieser sensiblen Stelle. Der Boden des Packsacks ist aus robustem Cordura® gefertigt. Das Gepäck ist stets schnell gepackt und gut erreichbar, da der Trekkingrucksack über eine große Frontöffnung mit Zweiwegereißverschluss verfügt.

Der Yukon ist in unterschiedlichen Größen und als Damenvariante erhältlich.

 

Veröffentlicht unter Allgemein
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One comment on “TATONKA und DIRK ROHRBACH zusammen im YUKON Territory
  1. Nicole Ambaum sagt:

    Schwarzbären

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